Newsletter des Stipendienprogrammes v. 30.09.2009

Infos aus dem Stipendienprogramm - Nr. 36 - Ausgabe III 2009

Liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten,

in der nun vorliegenden Ausgabe des Newsletters berichten wir über recht unterschiedliche Dinge. Zum einen steht die Umweltpreisverleihung in Augsburg vor der Tür – dazu wichtige Informationen. Es gibt Neues aus dem Auswahlgremium des Stipendienprogramms, also dem Kreis, in dem Ihre gemeinsame Reise mit der DBU ihren Anfang nahm.

Wohin diese Reise möglicherweise führt, können Sie an den Beispielen eines Mitstipendiaten und dreier Ex-StipendiatInnen sehen. Wir kümmern uns auch darum, wie Sie die Reise nach Abschluss des Stipendiums weiter fortführen können, z. B. in Alumni-Netzwerken. Auch dazu ein Bericht.

Apropos „Reisen“: Einige Stipendiaten hat es Ende Juni zur Sommerakademie zum Thema „Zukunft Wasser“ nach St. Marienthal verschlagen. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön für die aktive Beteiligung in den unterschiedlichen Vortragsveranstaltungen und Workshops.

Jim, Lukas und Emma von der Augsburger Puppenkiste
©

Eine Reise Wert ist auch der Besuch des neuen „Klimahauses® Bremerhaven 8° Ost“, welches am 26.06.2009 seine Pforten öffnete. Das innovative Klimakonzept für den spektakulären Bau wurde durch die DBU gefördert.

Natürlich gibt es auch Neues aus der DBU zu lesen, nämlich zur angekündigten Förderinitiative „Aquakultur“. Nicht zuletzt möchten wir auf das Fachkolloquium zum Statistikprogramm „R“ in Wilhelmshaven hinweisen. Zum Thema „Wissenschaftsblogs“ möchten wir eine kleine Umfrage starten.

Also, jede Menge interessanter Neuigkeiten! In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen.

Dr. Volker Wachendörfer
für das Stipendienprogramm-Team

KlimahausŸ Bremerhaven 8° Ost
©

Folgende Listen sind für Sie verfügbar:

In der Zeit vom 01. Juli 2009 bis 30. September 2009 sind 20 StipendiatInnen neu in die Förderung gekommen:

In der Zeit vom 01. Juli 2009 bis 30. September 2009 lief für 38 StipendiatInnen die Förderung aus.

Medien & Infos

Neue Stipendiaten national: 15
Neue Stipendiaten international: 18
Ausgeschiedene Stipendiaten national: 23
Ausgeschiedene Stipendiaten international: 6

Von 17 Stipendiaten erfuhren wir, dass sie ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen haben. Das Referat Stipendienprogramm der DBU gratuliert ganz herzlich!

Liste Promotion

Am 25. Oktober 2009 wird der Bundespräsident im Rahmen einer Festveranstaltung in der Augsburger Kongresshalle wieder den Deutschen Umweltpreis verleihen.

Träger des diesjährigen Umweltpreises sind die Unternehmer Petra Bültmann-Steffin (Geschäftsführerin der Firma Bültmann in Neuenrade) und Dr. Carsten Bührer (Geschäftsführer der Firma Zenergy Power in Rheinbach), der Wissenschaftler Prof. Dr. Bo Barker Jørgensen (Direktor des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen) und die Ehrenvorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Dr. Angelika Zahrnt.

Weitere Informationen zum Deutschen Umweltpreis 2009 erhalten Sie hier.

Am Vorabend der Festveranstaltung zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises gibt es wieder das traditionelle Treffen aktueller und ehemaliger Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Das Treffen wird am Samstag, den 24.10.2009 ab 19.00 Uhr im Thorbräukeller, Heilig-Kreuz-Str. 20, 86152 Augsburg, stattfinden.

Nach bewährtem Modell wird die DBU zum abendlichen Büfett einladen. Die Getränke müssen in jedem Fall selbst finanziert werden.

Anmeldungen können noch bis zum 06.10.2009 bei Frau Christine Busch (E-Mail-Adresse siehe unten), Telefon (05 41/96 33-3 01), erfolgen.

Christine Busch
für das Stipendienprogramm-Team

Kongresshalle Augsburg
©
E-Mail-Adresse Christine Busch

Das Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU bietet Ihnen in Kooperation mit der Deutschen Bahn attraktive Sonderkonditionen zum Umweltpreis 2009.

Reisen Sie mit der Bahn entspannt und kostengünstig nach Augsburg. Schonen Sie Ihr Reisebudget und schützen Sie die Umwelt.

Der Ticketpreis* für die Hin- und Rückfahrt nach Augsburg beträgt:

bundesweit, von jedem DB-Bahnhof:

- 2. Klasse   99,00 Euro
- 1. Klasse 159,00 Euro

Mit dem speziellen Angebot können alle Züge der DB genutzt werden, auch der ICE. Die Tickets gelten zwischen dem 23. und 27. Oktober 2009.

Buchbar ist das Angebot ab sofort unter der Hotline 01805 - 31 11 53** mit dem Stichwort: Umweltpreis

* Vorausbuchungsfrist mindestens 3 Tage. Mit Zugbindung und Verkauf, solange der Vorrat reicht. Umtausch und Erstattung vor dem 1. Geltungstag 15 €, ab dem 1. Geltungstag ausgeschlossen.

** Telefonkosten aus dem Netz der Deutschen Telekom AG betragen 14ct/min., Die Hotline ist Montag bis Samstag von 8.00 – 21.00 Uhr erreichbar.

*** Preisänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sonderkonditionen fĂŒr die Bahnfahrt zum Umweltpreis
© Deutsche Bahn AG

Nachdem die DBU in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Projekte und Promotionsstipendien zum Thema „Aquakultur“ gefördert hat, wurde Ende August eine Förderinitiative zu diesem zukunftsweisenden Thema ausgeschrieben.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Dr. Volker Wachendörfer
für das Stipendienprogramm-Team

DBU-Projektbeispiel: Die DBU fördert ein Projekt, um Fischkot ohne großen Energieaufwand und umweltfreundlich aus Fischzuchtanlagen zu entfernen.
©

In der Zeit vom 06. bis 08. August 2009 fand der Alumni-Workshop des Stipendienprogramms in St. Marienthal, Ostritz, statt. Neben den Vertretern der DBU (Dr. Nicole Freyer, Dr. Hedda Schlegel-Starmann, Dr. Hans-Christian Schaefer) nahmen die Alumni-Vereine aus Deutschland (UNetS) und Polen (Srodowisko dla Srodowiska), die ungarische Alumni-Vereinigung, die Koordinatorinnen Frau Dyki und Frau Cermanova, Herr Dr. Lay und Herr Professor Dr. Schreiber von der Alexander von Humboldt-Stiftung teil.

Herr Professor Schreiber gab in einem Abendvortrag einen Überblick über die Alumni-Arbeit der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die ca. 24.000 Humboldtianer sind in 70 Alumni-Vereinigungen/Clubs weltweit organisiert. Neben Regionalgruppen und Gruppensprechern bieten die Alumni-Vereinigungen Jahrestreffen und Fachkolloquien an. Wesentliches bei der Alumni-Arbeit ist, laut Herrn Professor Schreiber, das Zugehörigkeitsgefühl (Gemeinschaft/Familie), die Kontaktpflege sowie regelmäßige Treffen und Veranstaltungen.

Von allen Teilnehmern wurden in den darauf folgenden Tagen gemeinsame Ziele, Vorgehensweisen, Verbesserungsvorschläge und weitere Aktivitäten erarbeitet. Langfristiges Oberziel ist die Schaffung eines aktiven Umweltexpertennetzwerks. Um dieses zu erreichen, ist aber das Wichtigste, eine Gemeinschaft („Vertrauen“) aufzubauen und Möglichkeiten, Anlässe und Initiativen zur Vernetzung (weitere Veranstaltungen für Stipendiaten, Erfahrungsaustausch zwischen Alumni-Vereinigungen) zu ergreifen.

Fazit der Workshops: gelungene und interessante Veranstaltung mit dem Wunsch, einen weiteren, vergleichbaren Workshop unter Einbeziehung aller Länder zu veranstalten.

Dr. Nicole Freyer
für das Stipendienprogramm-Team

Alumni-Workshop in St. Marienthal 2009
©

Bereits zum Ende des letzten Jahres wurden aus dem Auswahlgremium verabschiedet:

- Herr Prof. Dr. Gotthilf Hempel aus Kiel, Gründungsdirektor des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven, Direktor des Instituts für Ostseeforschung, Rostock-Warnemünde, und Gründungsdirektor des Zentrums für Marine Tropenökologie, Bremen,

- Herr Prof. Dr. Werner Klein, ehemals Fraunhofer-Institut für Umweltchemie und Ökotoxikologie, Schmallenberg, sowie

- Frau Prof. Dr. Adelheid Stipproweit, Universität Koblenz-Landau.


Zum Jahr 2009 wurden neu ins Auswahlgremium berufen:

- Prof. Dr. Armin Lude, Professor für Biologie und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg,

- PD Dr. Martin Scheringer, Senior-Scientist am Institut für Chemie und Bioingenieurwissenschaften der ETH Zürich,

- Prof. Dr. Sabine Schlacke, Professorin für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Deutsches, Europäisches und Internationales Umweltrecht, Verwaltungsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Bremen, und

- PD Dr. Maren Voß, Leiterin der AG Stabile Isotope in der Sektion Biologische Meereskunde des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde.

Dr. Hedda Schlegel-Starmann
für das Stipendienprogramm-Team

Auswahlgremium im Plenum
©

Wir gratulieren unserer ehemaligen Stipendiatin Prof. Dr. Ines Härtel ganz herzlich zu ihrer Berufung auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verwaltungs-, Europa-, Agrar- und Umweltrecht an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Frau Prof. Dr. Härtel studierte Rechtswissenschaft an der Universität Göttingen. Nach dem 1. und 2. Staatsexamen war sie Promotionsstipendiatin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Ihre Promotion befasste sich mit dem Agrar- und Umweltrecht (Thema: „Düngung im Agrar- und Umweltrecht. EG-Recht, deutsches, niederländisches und flämisches Recht“). Sie habilitierte sich mit einer Arbeit zum Thema „Europäische Rechtsetzung“. Mehrere Jahre lang war sie Geschäftsführerin des Instituts für Landwirtschaftsrecht der Universität Göttingen.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Öffentlichen Recht, insbesondere im Verfassungs-, Verwaltungs-, Europa-, Agrar- und Umweltrecht. Ein zentraler Fokus der Forschung liegt im Bereich des Umweltrechts. Besonderes Interesse findet die Entwicklung eines globalen Umweltrechts. Forschungsschwerpunkt in diesem Feld ist aktuell das Klimaschutzrecht und Klimawandelfolgenrecht. Dieses ist angesichts der Umweltprobleme von besonderer Bedeutung.

Darüber hinaus vertritt sie in der deutschen Universitätslandschaft als einzige Rechtswissenschaftlerin das Agrarrecht – ein Gebiet der Verbundforschung. Dies bekommt seine herausragende Bedeutung durch den Bezug zu den Lebensgrundlagen des Menschen („essen muss man immer“) und der Lebensmittelsicherheit, auch angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und des Problems von Armut und Hunger. Besonders die Globalisierung der Agrar-, Futtermittel- und Lebensmittelmärkte stellen neue Herausforderungen dar.

Ein weiteres aktuelles Forschungsprojekt im Öffentlichen Recht ist das „Handbuch Föderalismus – interdisziplinär. Föderalismus als demokratische Rechtsordnung und Rechtskultur in Deutschland, Europa und der Welt“, das von Prof. Dr. Härtel herausgegeben wird. An diesem interdisziplinär angelegten Forschungsprojekt wirken namhafte Experten aus den verschiedenen Fachgebieten mit. Es verbindet zugleich Theorie und Praxis.

Prof. Dr. Härtel verfügt über gute wissenschaftliche Kontakte im Ausland und hat dort verschiedene Gastdozenturen wahrgenommen. Sie pflegt den wissenschaftlichen Austausch mit Universitäten in Belgien, den Niederlanden, Schweiz, Polen, Ungarn sowie in Mexiko, USA und China.

Für den Aufbau des Lehrstuhls wünschen wir Frau Prof. Dr. Ines Härtel viel Erfolg.

Prof. Dr. Ines HĂ€rtel
©

Der ehemalige Stipendiat Dr. Paul Bellendorf ist seit August neuer Leiter des Kompetenzfeldes Umweltmonitoring und Kulturgüterschutz am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC). Wir gratulieren ganz herzlich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dr. Maximilian Hempel
für das Stipendienprogramm-Team

Dr. Paul Bellendorf
©

Mitte August konnte der auf den Ergebnissen meiner bisherigen Promotionsarbeiten basierenden baubotanische Turm mit 8 Metern Höhe fertiggestellt werden.

Baubotanischer Turm
©

Hier finden Sie einen Link zur entsprechenden Pressemitteilung der Universität Stuttgart.

Modell des Baubotanischen Turms
©

Beste Grüße
Ferdinand Ludwig
DBU-Stipendiat

Die einzelnen Entwicklungsphasen des Baubotanischen Turms
©

Vom 07. bis 10. Dezember 2009 wird in Wilhelmshaven ein Stipendiatenworkshop zum Statistikprogramm "R" stattfinden. Es sind noch 10 bis 12 Plätze frei. Interessenten sollten sich umgehend an Sabine Schückel wenden. Die DBU wird den Workshop finanziell unterstützen, so dass den Teilnehmern keine allzu großen Kosten entstehen. Ein großes Dankeschön an Sabine Schückel für die Organisation dieser sehr interessanten Veranstaltung!

Dr. Volker Wachendörfer
für das Stipendienprogramm-Team

Einladung Stipendiatenworkshop

ScienceBlogs ist das weltweit größte Autorennetzwerk von Forschern und Wissenschaftsautoren. Auf der deutschen Plattform www.scienceblogs.de schreiben derzeit 36 Autoren aus ihren jeweiligen Fachbereichen von Molekularbiologie über Kulturgeschichte bis hin zu Umweltwissenschaften.

Wir würden nun gerne wissen, wer von den aktuellen und ehemaligen Stipendiaten häufig oder regelmäßig Blogs nutzt? Bitte schicken Sie eine kurze E-Mail an Heike Stock (E-Mail-Adresse siehe unten). Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung. Wir würden gern Ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu diesem noch relativ jungen Medium erfahren.

Maximilian Hempel
für das Stipendienprogramm-Team

E-Mail-Adresse Heike Stock

Das Buch „Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit“ soll die Diskussion über die vorgenannte Theorie weiterführen. Er gliedert sich in zwei Teile: Die Aufsätze des umfangreicheren theoretischen Teils kritisieren und ergänzen die Nachhaltigkeitstheorie nach Ott und Döring.

Hier geht es zum Beispiel um für die Nachhaltigkeitstheorie grundlegende Begriffe wie „Gerechtigkeit“, „Wert“ und „Kapital“, das Verhältnis von sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit oder Spezialkonzepte wie Suffizienz und Décroissance.

Der praxisorientierte Teil des Buches untersucht, welche konkreten Richtvorgaben sich aus der Theorie von Ott und Döring für Anwendungsfelder wie Waldwirtschaft, Biomassenutzung und semi-aride Weideländer ergeben – und welche Rückfragen und Probleme aus der Praxis auf die Theorie zukommen.

Der 2. Band der Reihe "Beiträge zur Theorie und Praxis starker Nachhaltigkeit" wurde gemeinsam von Tanja von Egan Krieger, Lieske Voget, Philipp Thapa (derzeitige DBU-Stipendiaten), Julia Schultz (früher Schlüns, ehemalige DBU-Stipendiatin) herausgegeben.

Nähre Informationen erhalten Sie hier.

Der Förderpreis der GDCh-Fachgruppe Angewandte Elektrochemie wird in diesem Jahr an den DBU-Stipendiaten Dr. Falk Harnisch für seine Arbeiten zu mikrobiellen Brennstoffzellen vergeben.

Mikrobielle Brennstoffzellen stellen ein faszinierendes Konzept zur Erzeugung elektrischer Energie aus zahlreichen Formen von Biomasse dar. Eine sich daraus entwickelnde Technologie kann potentiell Abwasser ohne Energieaufwand klären und dabei elektrischen Strom gewinnen oder chemische Energieträger wie Wasserstoff erzeugen. Im Zuge dieses Promotionsprojekts konnten zahlreiche grundlegende Aspekte mikrobieller Brennstoffzellen erforscht werden.

Der Preis ist mit 1.000,- € dotiert und wurde im Rahmen der Jahrestagung der Fachgruppe Angewandte Elektrochemie am 1. September 2009 in der Universität Frankfurt übergeben. Herr Harnisch wurde vom 01.01.2007 bis 30.11.2008 von der DBU gefördert.

Dr. Maximilian Hempel
für das Stipendienprogramm-Team

Dr. Falk Harnisch
©

Bereits zum dritten Mal wird das Franz-Daschner-Stipendium der Stiftung viamedica ausgeschrieben. Dieses Forschungsstipendium wendet sich an Master- und Promotionsstudenten, die zu den Themen Nachhaltige Pharmazie oder Hygiene arbeiten möchten.

Das Stipendium wird für die Dauer von einem Jahr vergeben und ist mit einer jährlichen Summe in Höhe von 20.000 € ausgestattet. Bewerbungsfrist ist der 15. Oktober 2009. Wenn Sie Interesse an diesem Stipendium haben, wenden Sie sich bitte mit Ihrem Themenvorschlag und einer kurzen Projektskizze (max. 3 DIN A4-Seiten) an:

Stiftung viamedica
Stiftung für eine gesunde Medizin
c/o Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene
Frau Andrea Droste
Breisacher Str. 115b
79106 Freiburg

oder online an: info@viamedica-stiftung.de

Ein Informationsblatt zu den Förderrichtlinien des Franz-Daschner-Stipendiums sowie zu den nötigen Formalia stehen hier bereit. 

14 neue Stipendiaten aus Mittel- und Osteuropa in der Förderung

Im September haben 14 Stipendiaten aus Ungarn (10) und Rumänien (4) ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland angetreten. Die ersten 4 Tage ihres Stipendiums verbrachten die Hochschulabsolventen auf einem Einführungsseminar in der Nähe von Osnabrück.

Neben einem Besuch in der Geschäftsstelle der DBU erhielten die Stipendiaten eine Führung in der DBU-geförderten Erlebnisausstellung „Bodentier-Bodenschutz“ als Verbindung zwischen Zoo und Naturkundemuseum Osnabrück.

Die nächsten 6 bis 12 Monate werden die Stipendiaten in Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen verbringen.

EinfĂŒhrungsseminar MOE-Austauschstipendienprogramm September 2009
©

Herbstseminar Polen

In der Zeit vom 24. bis 27. September 2009 fand das sogenannte Herbstseminar der ehemaligen und aktuellen Stipendiaten in Wisla, Polen, statt. Neben 65 Stipendiaten nahmen auch der polnische Umweltminister und Gründer des polnischen Stipendienprogramms Prof. Maciej Nowicki, seine Frau Teresa Nowicka, Prof. Andrzej Mizgajski (Mitglied des Auswahlgremiums in Polen), die DBU-Sonderbeauftragte für Polen Wieslawa Dyki, Dr. Jan Peter Lay und Dr. Nicole Freyer teil.

Die aktuellen polnischen Stipendiaten (17) stellten an einem Tag die ersten Ergebnisse ihres Forschungsaufenthaltes in Deutschland vor. An den weiteren Tagen gab es eine Exkursion im Wisla-Gebirge, eine Diskussion der derzeitigen Umweltprobleme in Polen sowie ein Dia- und Grillabend mit Lagerfeuer. Das Herbstseminar, welches seit Programmbeginn regelmäßig am letzten Septemberwochenende stattfindet, wird vom Verein der ehemaligen Stipendiaten organisiert.

Herbstseminar in Polen September 2009
©

Alumni-Netzwerk Rumänien

Im Jahr 2005 wurde das MOE-Austauschstipendienprogramm um weitere 3 Länder erweitert, u. a. um Rumänien. In den darauf folgenden 4 Jahren wurden 19 Stipendiaten in die Förderung aufgenommen, davon befinden sich derzeit 5 Stipendiaten für ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland. Die 14 ehemaligen Stipendiaten sind zum Großteil Doktoranden an den Universitäten in Rumänien, einige wenige arbeiten in Unternehmen oder der Verwaltung.

Am 19. und 20. September fanden sich 10 ehemalige Stipendiaten in der USAMV Cluj Napoca (Klausenburg) zusammen, um ein DBU-Alumni-Netzwerk in Rumänien zu gründen. Die ehemaligen Stipendiaten wählten einen Vorsitzenden, Dan Vodnar, und legten inhaltliche Ziele ihres Netzwerkes fest.

Neben der Informationsvermittlung für das MOE-Austauschstipendienprogramm, der Erstellung einer Homepage und Facebookseite, wollen die Mitglieder auch den Kontakt zu Unternehmen in Rumänien aufnehmen, an den Auswahlgesprächen und Einführungsseminaren teilnehmen und jährlich ein Treffen im September organisieren. Das rumänische Alumni-Netzwerk ist somit die 4. Vereinigung ehemaliger DBU-Stipendiaten.

Dr. Nicole Freyer
für das Stipendienprogramm-Team

Treffen Alumni-Netzwerk RumÀnien September 2009
©

Liebe Stipendiaten, liebe ehemalige Stipendiaten,

auch in diesem Jahr lädt euch das UNetS am Vortag des Umweltpreises herzlich zu einer Stadtführung ein. Um 14.45 Uhr geht es am Samstag, 24. Oktober 2009, los. Ein ortskundiger Augsburger wird euch durch die Stadt der Fugger, die Geburtsstadt Brechts und den Sitz der Puppenkiste führen. Die Kosten der Führung trägt das UNetS. Den Ort des Starts erfahrt ihr nach eurer Anmeldung.

Bitte meldet euch bis spätestens Freitag, 2. Oktober 2009, für die Stadtführung bei uns an. Schickt dazu eine E-Mail an die unten angegebene Adresse. Rechtzeitig vor dem Wochenende erhaltet ihr von uns eine E-Mail mit dem Treffpunkt für die Führung.

Im Anschluss an die Führung beginnt, gegen 17 Uhr, das offene UNetS-Treffen im Thorbräukeller, Heilig-Kreuz-Straße 20. Alle Stipendiaten, nicht nur unsere Mitglieder, sind herzlich dazu eingeladen. Um 17.30 Uhr geht diese Veranstaltung in unsere Jahresversammlung über. Wir werden besprechen, was das UNetS bisher geleistet hat, und welche Pläne wir weiterhin verfolgen. Dabei sind wir offen für neue Projektideen und Leute, die im UNetS aktiv werden wollen. Dem Ende der Versammlung um 19 Uhr folgt der Stipendiaten-Abend, zu dem uns die DBU einlädt. 

Mehr zum UNetS erfahrt ihr hier. 

Wir freuen uns auf euch!

Viele Grüße von
Marie-Luise Braun
(Kommunikationsbeauftragte des UNetS)

Dr. Marie-Luise Braun
©
E-Mail-Adresse UNetS StadtfĂŒhrung
Das aktuelle DBU-Logo für StipendiatInnen finden Sie hier.
ABONNIEREN/ABBESTELLEN DES STIPENDIATEN-NEWSLETTERS

Zur Anmeldung des Newsletters senden Sie bitte eine E-Mail an die unten angegebene E-Mail-Adresse. Sie erhalten kurze Zeit später eine Bestätigung.

Zur Abmeldung des Newsletters senden Sie bitte eine E-Mail mit der Betreffzeile "unsubscribe" an die unten angegebene E-Mail-Adresse (gilt nicht für Stipendiaten, die können sich nicht abmelden!).

Sollten Sie technische Probleme haben, schicken Sie bitte eine E-Mail an die unten angegebene E-Mail-Adresse mit der Nennung des Problems in der Kopfzeile.
E-Mail-Adresse Stipendienprogramme-Newsletter