Deutsche Bundesstiftung Umwelt

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Eine der grĂ¶ĂŸten Stiftungen Europas

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine der grĂ¶ĂŸten Stiftungen in Europa. Sie fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz.

Seit der Aufnahme der Stiftungsarbeit im Jahr 1991 (gegrĂŒndet wurde sie 1990) hat sie mehr als 10.600 Projekte mit rund 1,97 Milliarden Euro Fördervolumen unterstĂŒtzt. Das Stiftungskapital liegt heute bei rund 2,4 Milliarden Euro.
(Stand: Oktober 2022)

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert dem Stiftungsauftrag und dem Leitbild entsprechend innovative, modellhafte und lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer BerĂŒcksichtigung der mittelstĂ€ndischen Wirtschaft.

Geförderte Projekte sollen nachhaltige Effekte in der Praxis erzielen, Impulse geben und eine Multiplikatorwirkung entfalten. Es ist das Anliegen der DBU, zur Lösung aktueller Umweltprobleme beizutragen, die insbesondere aus nicht nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweisen unserer Gesellschaft resultieren. Zentrale Herausforderungen sieht die DBU vor allem beim Klimawandel, dem BiodiversitĂ€tsverlust, im nicht nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sowie bei schĂ€dlichen Emissionen. Damit knĂŒpfen die Förderthemen sowohl an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ĂŒber planetare Grenzen als auch an die von der UNO beschlossenen Sustainable Development Goals an.

Das Kuratorium

Der Vorstand der Stiftung – und somit ihr wichtigstes Organ – ĂŒbt Kontrollfunktionen aus und stimmt ĂŒber wichtige Entscheidungen ab. Es besteht aus den folgenden Mitgliedern, die von der Bundesregierung berufen werden.

GeschÀftsstelle der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Die GeschĂ€ftsstelle der DBU in OsnabrĂŒck wird durch den vom Kuratorium berufenen GeneralsekretĂ€r Alexander Bonde geleitet. Er vertritt das Kuratorium in den laufenden GeschĂ€ften.

GrĂŒndung

Am 24. Oktober 1989 hat das Bundeskabinett auf Vorschlag des Bundesministers der Finanzen, Dr. Theo Waigel, den Grundsatzbeschluss gefasst, den Erlös aus dem Verkauf der bundeseigenen Salzgitter AG fĂŒr eine Umweltstiftung zu verwenden. Der Betrag von 1.288.007.400 Euro sollte als Stiftungskapital dienen, der jĂ€hrliche Ertrag daraus fĂŒr die Förderziele eingesetzt werden.

Das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Deutsche Bundesstiftung Umwelt“ wurde am 18. Juli 1990 verkĂŒndet. Die Stiftung wurde als rechtsfĂ€hige Stiftung des bĂŒrgerlichen Rechts eingerichtet. Der Name, die Aufgaben und die Ziele der Stiftung sind in diesem Gesetz festgelegt.

Die Satzung (in den Förderleitlinien enthalten) fĂŒr die Deutsche Bundesstiftung Umwelt wurde am 9. August 1990 beschlossen. Sie bestimmt OsnabrĂŒck als Standort der GeschĂ€ftsstelle. DarĂŒber hinaus regelt die Satzung die Struktur der Stiftung, ihre Aufgaben in den einzelnen Funktionsbereichen, den Verfahrensablauf und die Vermögensverwaltung.

Mit der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums am 17. Dezember 1990 nahm die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ihre Arbeit auf. Ihr gesetzlicher Auftrag lautet, Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer BerĂŒcksichtigung der mittelstĂ€ndischen Wirtschaft zu fördern. Sie soll dabei in der Regel außerhalb der staatlichen Programme tĂ€tig werden, kann diese allerdings ergĂ€nzen.

Die GeschÀftsstelle der Stiftung wird seit 1. Februar 2018 von Alexander Bonde geleitet. Seine VorgÀnger waren von 2013 bis 2017 Dr. Heinrich Bottermann und von 1991 bis 2013 Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde.