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Förderinitiative »Nachhaltige Aquakultur«
Die Aquakultur gewinnt bei der Versorgung der Weltbevölkerung mit tierischem Eiweiß zunehmend an Bedeutung. Die Aquakultur ist der am schnellsten wachsende Lebensmittelsektor und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Wildfischbestände.
Aquakultur: Regenbogenforellen-Brütlinge
DBU-Projektbeispiel: Die DBU fördert ein Projekt, um Fischkot ohne großen Energieaufwand und umweltfreundlich aus Fischzuchtanlagen zu entfernen.

Ausgangslage

Mit dem starken Wachstum gehen auch zunehmende Umweltprobleme einher, wie die Überdüngung von Gewässern, der Verlust an Naturräumen und der Eintrag von Schadstoffen. Kritisch zu betrachten ist auch, dass viele Zuchtfische mit Fischöl und -mehl gefüttert werden, wodurch wiederum Wildfischbestände gefährdet sind.

Ziel

Ziel der Förderinitiative ist die Entwicklung von innovativen Aquakultursystemen, die einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten.

Vorrangig zielt die Förderung darauf ab, anwendungsrelevante Techniken zu entwickeln, die sich durch folgende Merkmale aus zeichnen:

  • Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz von offenen und geschlossenen Systemen (z. B. Polykulturen, effiziente Setzlingsproduktion).
  • Entwicklung und Optimierung von Kreislaufsystemen und deren Komponenten.
  • Entwicklung und Optimierung neuartiger Futtermittelkonzepte (z. B. auf Pflanzen- und Sekundärrohstoff-Basis).
  • Konzepte zur Verminderung von Arzneimittel- bzw. Schadstoffeinträgen in die Umwelt.
  • Etablierung neuer Aquakultur-Spezies, u. a. zur Entlastung natürlicher Bestände.
  • Begleitende Maßnahmen und Projekte zur Kommunikation umweltrelevanter Aspekte der Aquakultur.

Antragstellung

Das Antragsverfahren für Projekte im Rahmen der Förderinitiative »Nachhaltige Aquakultur« ist grundsätzlich für Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) offen.

Ausdrücklich erwünscht sind Kooperationsprojekte zwischen KMU und Forschungseinrichtungen.

Es gelten die Förderleitlinien der DBU in der aktuellen Fassung.

Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 31. Oktober 2009.


Kontakt

Weitergehende Hinweise und telefonische Auskünfte erhalten Sie bei:

Dr. Holger N. Wurl
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon 0541|9633-341

E-Mail: hn.wurl@dbu.de

Informationen zur Förderung

Informationen zur Förderung & Antragstellung erhalten Sie hier!

Die DBU zum Thema "Aquakultur"

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