MOE-Fellowship

Marketa Souckova

HöhenabhĂ€ngige Beobachtung des SchneewasserĂ€quivalents in den Nördlichen Kalkalpen mit kosmogenen Neutronen und luftgeschĂŒtzten Methoden

Die in einer Schneedecke gespeicherte Wassermenge ist entscheidend fĂŒr die Wasserversorgung von Bergregionen und den angrenzenden Niederungen. Daher quantifizieren wir in unserer Studie die Wassermenge bzw. das SchneewasserĂ€quivalent (SWE), welche in der Schneedecke in den Nördlichen Kalkalpen in verschiedenen Höhenlagen und Umgebungen gespeichert und fĂŒr die Regulierung der Stauseen Sylvensteinsee und Achensee im FrĂŒhjahr wichtig ist. Cosmic-Ray Neutron Sensing (CRNS) hat ein großes Potenzial fĂŒr Wassermanagementpraktiken und fĂŒllt die LĂŒcke zwischen Messungen vor Ort und Satellitendaten. In diesem Winter haben wir bestehende Schneedaten basierend auf Gravimetrie, Neutronen und unbemannten Flugsystemen (UAS) erweitert. Wir haben dazu zwei AnsĂ€tze gewĂ€hlt, um gravimetrische Proben mit oberirdischen Neutronenmessungen in Beziehung zu setzen. Basierend auf den verfĂŒgbaren Daten kommen wir zu dem Schluss, dass Beobachtungen fĂŒr weitere Zeitpunkte vor Ort erforderlich sind, um einen universellen Ansatz etablieren zu könnnen, der verschiedenen Standorten und Höhen gerecht wird. UAV und kamerabasierte Schneehöhenmessungen, in SWE umgerechnet, können dazu beitragen, die Datenbasis weiter zu erweitern, Ergebnisse zu validieren und die Robustheit der Anpassung zu verbessern. Die GNSS-Höhenergebnisse und die UAV-Schneetiefenergebnisse unterschieden sich in manchen Bereichen und generell war die Schneehöhe aus der Subtraktion von Schneehöhen- und GelĂ€ndemodell zu niedrig berechnet. Daher ist es erforderlich, die Ursache weiter zu untersuchen.


Übersicht

Förderzeitraum

15.01.2022 - 14.07.2022

Institut

Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT) Institut fĂŒr Meteorologie und Klimaforschung - AtmosphĂ€rische Umweltforschung (IMK-IFU) Abteilung Regionale Klima-Systeme

Betreuer

Dr. Benjamin Fersch

Kontakt

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