Newsletter des Stipendienprogrammes vom 31.03.2014

Infos aus dem Stipendienprogramm - Nr. 54 - Ausgabe I 2014

Liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten, liebe Alumni,

der FrĂŒhling ist eingekehrt mit seiner frischen, bunten Farbenpracht. Ebenfalls frisch und farbenfroh ist das neue Layout der DBU mit dem ĂŒberarbeiteten Logo.

Weitere Neuerungen gibt es auf der Kommunikationsplattform und im Alumni-Beirat. Aber lesen Sie selbst


Falls auch Sie Neuigkeiten zu vermelden haben oder wichtige Informationen weitergeben möchten, können Sie dies gerne in Form eines Artikels tun. Wir freuen uns auf die Berichte aus dem Stipendiaten- und Alumni-Kreis.

Eine schöne Zeit bis zum nĂ€chsten Stipendienprogramm-Newsletter wĂŒnscht

Christine Busch

fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

DBU-Park im FrĂŒhling
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Folgende Listen sind fĂŒr Sie verfĂŒgbar:

In der Zeit vom 1. Januar 2014 bis 31. MÀrz 2014 sind 52 StipendiatInnen neu in die Förderung gekommen.

In der Zeit vom 1. Januar 2014 bis 31. MĂ€rz 2014 lief fĂŒr 33 StipendiatInnen die Förderung aus.

Medien & Infos

Neue Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten
Neue MOE-Stipendiaten
Ausgeschiedene Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten
Ausgeschiedene MOE-Stipendiaten

Von 15 Stipendiaten erfuhren wir, dass sie ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen haben. Das Referat Stipendienprogramm der DBU gratuliert ganz herzlich!

Liste Promotion

Seit Dezember 2013 prĂ€sentiert sich die DBU mit einem neuen Layout, das im Rahmen eines umfassenden Redesign-Prozesses erarbeitet wurde. Dieses Layout umfasst auch ein neues Logo, welches in einen zeitgemĂ€ĂŸen Auftritt ĂŒberfĂŒhrt wurde.

Das ĂŒberarbeitete DBU-Logo fĂŒr StipendiatInnen finden Sie hier.

Neues DBU-Logo
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Von unserer Kommunikationsplattform gibt es wieder etwas Neues zu berichten. Nach ca. 1 1/2 Jahren Laufzeit nutzen nun 1.071 Stipendiatinnen und Stipendiaten sowohl aus dem Promotionsstipendienprogramm als auch dem MOE-Austauschstipendienprogramm das Portal! Damit sind 61 % aller DBU-Stipendiaten angemeldet.

Was ist neu? Mittlerweile können alle Nutzer Fotos hochladen und Bildergalerien erstellen. Apropos Fotos, um die Plattform noch lebendiger zu gestalten, wĂ€re es schön, wenn möglichst viele Nutzer mit einem Portraitfoto vertreten wĂ€ren. Die anfĂ€nglichen Schwierigkeiten beim Hochladen des Portraitfotos sind inzwischen behoben. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, ein Foto zur Kurzfassung des Themas einzustellen ĂŒber den Button „Bild einfĂŒgen/editieren“. Also, nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Profil „bildlich aufzufrischen“.

Eine weitere Neuerung ist die automatisch generierte Nachricht an die Nutzer, die ein halbes Jahr nicht eingeloggt waren, verbunden mit der Bitte, ihre Daten zu aktualisieren.

Falls Sie noch weitere WĂŒnsche oder Anregungen haben, stehe ich Ihnen gerne zur VerfĂŒgung.

Christine Busch

fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

EinfĂŒgen von Fotos in der Kurzfassung
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Am 28.02.2014 fand das fĂŒnfte Treffen der Kommunikatoren in OsnabrĂŒck statt.

An der Tagung nahmen folgende Kommunikatoren teil: Robin Koerth (Jahrgang 2/2011), Niels Ohlsen (Jahrgang 1/2012), Philip Testroet (2/2012), Anne Spitzner und Niklas Heiland (Jahrgang 1/2013) sowie Ina Haxhiaj (Jahrgang 2/2013). Teilnehmer von Seiten der DBU waren Dr. Hedda Schlegel-Starmann, Christine Busch und Marlena Elseberg.

Zu Beginn gab Frau Dr. Schlegel-Starmann einen Überblick ĂŒber die aktuelle Bewerbersituation im Promotionsstipendienprogramm. Weiterhin wurden die AktivitĂ€ten der Kommunikatoren der vergangenen Monate zusammengefasst. Die Kommunikatoren waren an zahlreichen Veranstaltungen wie den EinfĂŒhrungsseminaren, Abschlussveranstaltungen und Auswahlgremiumssitzungen beteiligt.

Anschließend berichteten die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren ĂŒber die Situation der Promovierenden ihres eigenen Fachbereichs.

Diskutiert wurde auch ĂŒber die Kommunikationsplattform, bei der seit der letzten Sitzung im Oktober 2013 einige ÄnderungswĂŒnsche umgesetzt werden konnten. So erscheint mittlerweile bei der Nutzeranzeige nicht nur der Name, sondern auch das bearbeitete Thema. Bei der Suchfunktion wird der Suche-Button sowohl oben als auch unten angezeigt und alle Nutzer können nun Fotos hochladen und Bildergalerien erstellen. Trotzdem gibt es immer noch weiteren Optimierungsbedarf. Wir bemĂŒhen uns, die VorschlĂ€ge der Kommunikatoren umzusetzen.

Weiterer Diskussionspunkt des Treffens war die Jahresplanung fĂŒr das Jahr 2014.

Das nÀchste Kommunikatorentreffen wird voraussichtlich Ende Oktober 2014 im Vorfeld der Umweltpreisverleihung in Kassel stattfinden.

Falls Sie noch Anregungen oder WĂŒnsche haben, können Sie diese gerne an die Kommunikatoren Ihres Jahrgangs herantragen. Gegebenenfalls werden wir diese Hinweise beim nĂ€chsten Treffen aufgreifen.

Christine Busch

fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

Kommunikatorentreffen Februar 2014
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Am 28.02.2014 fand die vierte Beiratssitzung von DBU-Alumni.de statt.

BegrĂŒĂŸt wurden die Anwesenden durch den neuen GeneralsekretĂ€r der DBU, Dr. Heinrich Bottermann, und Dr. Volker Wachendörfer, DBU-Alumni-Beauftragter. Weiterhin nahmen folgende Beiratsmitglieder teil: Prof. Dr. Matthias Kleinke, Eva Koch und Dr. Ingeborg Niestroy. Teilnehmer von Seiten der DBU waren außerdem Dr. Hedda Schlegel-Starmann, Christine Busch und Marlena Elseberg. SpĂ€ter wurden die Alumni-Beiratsmitglieder Dr. Melanie Mewes, Dr. Sabine Möllenkamp und Dr. Aletta Bonn per Telefonkonferenz dazugeschaltet.

Zu Beginn der Sitzung wurden die Alumni-AktivitĂ€ten der vergangenen Wochen zusammengefasst dargestellt. Die Alumni sind mittlerweile an zahlreichen Veranstaltungen, so an der jĂ€hrlichen Abschlussveranstaltung, an EinfĂŒhrungsseminaren und Stipendiatenseminaren beteiligt, bei denen sie ihre Lebenswege nach Ende des Stipendiums vorstellen und den aktuellen Stipendiaten viele interessante Hinweise und Tipps geben können. DBU-Alumni.de wird auch wieder in den Internationalen Alumni-Workshop, der dieses Jahr in Bulgarien stattfinden wird und an dem zahlreiche Netzwerke des MOE-Austauschstipendienprogramms teilnehmen, eingebunden.

Seit der letzten Beiratssitzung im Oktober 2013 fanden zahlreiche Fachkolloquien statt, die ebenfalls durch Ehemalige unterstĂŒtzt wurden. Die Beiratsmitglieder Dr. Aletta Bonn, Prof. Dr. Natalie Eßig und Eva Koch haben sich intensiv in die Vorbereitung des Fachkolloquiums „Mentoring“ eingebracht, das am 13./14.01.2014 im Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation in der GeschĂ€ftsstelle der DBU stattgefunden hat. Des Weiteren wird eine Fachveranstaltung zum Thema „Nachhaltigkeitsziele“ von DBU-Alumni.de vorbereitet“, die voraussichtlich im FrĂŒhjahr oder Herbst 2015 zusammen mit der Abschlussveranstaltung stattfinden wird.

Die Online-Umfrage zum Thema „Promotionsabschluss jenseits der DBU-Förderphase“, die von unserem Beiratsmitglied Eva Koch erarbeitet wurde, fand großes Interesse. Bislang nahmen 184 Personen an der Fragebogenaktion teil. Die genauen Ergebnisse werden in den nĂ€chsten Wochen auf der Plattform veröffentlicht. Der Alumni-Beirat möchte noch einmal an alle Ehemaligen appellieren, sich an der Umfrage zu beteiligen. Zum Link gelangen Sie hier.

Weiterer Tagesordnungspunkt war die Vorbereitung der nĂ€chsten Wahl von DBU-Alumni.de, bei der den Leitlinien gemĂ€ĂŸ drei neue Mitglieder gewĂ€hlt werden. Nicht mehr zur Wahl stellen werden sich Dr. Melanie Mewes und Dr. Sabine Möllenkamp. Alle anderen haben ihr Interesse an einer Fortsetzung ihrer ehrenamtlichen TĂ€tigkeit im Alumni-Beirat signalisiert. Bei Wahrung der KontinuitĂ€t im Vorstand wurde per Los entschieden, wer den dritten Platz im Beirat fĂŒr die Teilwahl zur VerfĂŒgung stellt. Das Los ergab, dass sich Eva Koch zur Wahl stellt, ihre TĂ€tigkeit möchte sie jedoch nach einer möglichen Neuwahl gerne weiterfĂŒhren. Die Wahl wird im FrĂŒhjahr 2014 stattfinden und zuvor entsprechend angekĂŒndigt werden.

Ebenfalls wurde die Frage aufgegriffen, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Alumni-Beirat und dem Rat der UmweltpreistrÀger u. a. in Bezug auf das nÀchste Umweltpreis-Symposium in Kassel vor dem Umweltpreis 2014 gestaltet werden soll. Hierzu steht Dr. Aletta Bonn in Kontakt mit dem UmweltpreistrÀger Dr. Holger Zinke.

Die nĂ€chste Sitzung des Alumni-Beirats, die auch gleichzeitig die konstituierende Sitzung sein wird, findet voraussichtlich im Oktober 2014 im Vorfeld des Umweltpreises in Kassel statt. Wir freuen uns natĂŒrlich jederzeit ĂŒber Anregungen und Hinweise, die wir dann gegebenenfalls in dieser Sitzung aufgreifen können.

FĂŒr DBU-Alumni.de

Christine Busch

Beiratssitzung DBU-Alumni.de Februar 2014
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Nachdem 2012 die Vereinigung der ehemaligen DBU-Promotionsstipendiaten, DBU-Alumni.de, gegrĂŒndet wurde, ist es nun nach 2 Jahren gemĂ€ĂŸ Leitlinien (siehe pdf-Dokument) an der Zeit, die Wahl dreier Beiratsmitglieder durchzufĂŒhren. (GewĂ€hlt wird in zweijĂ€hrigem Turnus, die Amtszeit der 7 Vertreter betrĂ€gt jeweils vier Jahre. Beim ersten Mal sollen drei Beiratsmitglieder bereits nach zwei Jahren ausscheiden, so dass dann mit jeder Wahl nur ein Teil der Alumni-Vertreter ersetzt wird).

Dem bisherigen Beirat gehören folgende Alumni an: Dr. Sabine Möllenkamp (Vorsitzende), Prof. Dr. Matthias Kleinke (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Melanie Mewes, Dr. Ingeborg Niestroy, Eva Koch, Dr. Aletta Bonn und Prof. Dr. Natalie Eßig. Nicht mehr zur Wahl stellen werden sich Dr. Melanie Mewes und Dr. Sabine Möllenkamp. Alle anderen haben ihr Interesse an einer Fortsetzung ihrer ehrenamtlichen TĂ€tigkeit im Alumni-Beirat signalisiert. Bei Wahrung der KontinuitĂ€t im Vorstand wurde per Los entschieden, wer den dritten Platz im Beirat fĂŒr die Teilwahl zur VerfĂŒgung stellt. Das Los ergab, dass sich Eva Koch zur Wahl stellt; ihre TĂ€tigkeit möchte sie jedoch nach einer möglichen Neuwahl gerne weiterfĂŒhren.

 

Leitlinien DBU-Alumni.de

Von der DBU sind folgende Mitarbeiter im Beirat vertreten, die durch die GeschÀftsstelle benannt wurden: Dr. Volker Wachendörfer, Dr. Hedda Schlegel-Starmann und Christine Busch.

Alle Alumni aus dem Promotionsstipendienprogramm, die an einer Mitgliedschaft im Beirat interessiert sind, werden demnĂ€chst aufgefordert, eine kurze Selbstdarstellung (Stipendiat von
 bis
, Thema der Promotion, derzeitige BeschĂ€ftigung sowie einen Satz ĂŒber ihre Ideen/Visionen bzgl. DBU-Alumni.de) abzugeben. Die Wahl wird im Mai 2014 stattfinden.

Christine Busch

fĂŒr DBU-Alumni.de

Teilwahl DBU-Alumni.de
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Erstmals mehr Frauen als MĂ€nner unter den Nachwuchswissenschaftlern – 600 junge Teilnehmer ausgewĂ€hlt

An der 64. Lindauer NobelpreistrĂ€gertagung werden rund 600 exzellente Nachwuchswissenschaftler aus fast 80 LĂ€ndern teilnehmen. Dieses Ergebnis des mehrstufigen Auswahlverfahrens hat jetzt das Kuratorium der Tagungen bekannt gegeben. Erstmals in der Geschichte der Tagungen ist der Anteil der Frauen unter den jungen Forschern mit 52 % höher als jener der MĂ€nner (48 %). Vom 29. Juni bis 4. Juli 2014 kommen die Studierenden, Doktoranden und Postdoktoranden am Bodensee mit 37 NobelpreistrĂ€gern zusammen. Aus dem Kreis der aktuellen DBU-Promotionsstipendiaten wurden Anja KnĂ€bel und Elisa Schulz fĂŒr die Teilnahme an der NobelpreistrĂ€gertagung vorgeschlagen und erhielten vom Kuratorium der NobelpreistrĂ€ger eine Einladung.

Eine kleine Gruppe ausgewÀhlter Nachwuchsforscher erhÀlt zudem die einmalige Gelegenheit, ihre Projekte in einer Master Class mit einem Laureaten vorzustellen und zu diskutieren. Der seit 1951 durch die Tagungen geförderte Dialog zwischen den Generationen und Kulturen ist dieses Jahr der Medizin gewidmet.

Mehrere tausend Wissenschaftler unter 35 Jahren hatten sich bereits ab September 2013 um eine Teilnahme an der NobelpreistrĂ€gertagung 2014 beworben. Sie wurden zum Großteil von den ĂŒber 200 akademischen Partnerorganisationen der Tagungsveranstalter nominiert, nachdem diese einen ersten internen Evaluierungsprozess aller eingegangenen Bewerbungen durchgefĂŒhrt hatten. Interessenten ohne Zugang zu diesen „Akademischen Partnern“ nutzten ein offenes Bewerbungsverfahren.

Neben ihren wissenschaftlichen Leistungen war auch die Motivation der Bewerber ausschlaggebend fĂŒr eine positive Bewertung. Julie Bonano, eine Postdoktorandin der Virginia Commonwealth University in Richmond, Virgina, ist begeistert ĂŒber die Zusage: "Ich freue mich sehr ĂŒber die Möglichkeit, einige der Spitzenforscher unserer Zeit zu treffen und mich mit ihnen auszutauschen. Meine Teilnahme in Lindau wird mir neue Perspektiven fĂŒr meine wissenschaftliche Arbeit eröffnen.“

DurchgefĂŒhrt wurde das Auswahlverfahren von einem Gremium unter Vorsitz von Kuratoriums-VizeprĂ€sident Burkhard Fricke, emeritierter Professor fĂŒr Theoretische Physik der UniversitĂ€t Kassel. „Die ausgewĂ€hlten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören zu den besten ihrer JahrgĂ€nge“, sagt Stefan Kaufmann, Professor fĂŒr Mikrobiologie und Immunologie an der Berliner CharitĂ© und Direktor des Max-Planck-Instituts fĂŒr Infektionsbiologie. „Es handelt sich um die nĂ€chste Generation von Spitzenforschern. Von den Begegnungen mit NobelpreistrĂ€gern erhoffen sie sich Inspiration“, ergĂ€nzt Klas KĂ€rre, Professor fĂŒr molekulare Immunologie am Stockholmer Karolinska Institutet. KĂ€rre gehört seit 2006 dem Nobelkomitee an, das die NobelpreistrĂ€ger fĂŒr Physiologie oder Medizin auswĂ€hlt.

Als Kuratoriumsmitglieder und Wissenschaftliche Leiter der anstehenden Tagung sind Kaufmann und KĂ€rre neben dem Auswahlverfahren auch fĂŒr die Gestaltung des Tagungsprogramms verantwortlich. Im Mittelpunkt der zahlreichen Vorlesungen, Podiumsdiskussionen und Master Classes stehen molekulare, genetische und zellulĂ€re Mechanismen, denn sie sind ein SchlĂŒssel zur PrĂ€vention und Heilung von Krankheiten. Einige NobelpreistrĂ€ger wie J. Michael Bishop oder Harald zur Hausen werden neueste Erkenntnisse der Krebsforschung vorstellen. Der 2008 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete zur Hausen war lange Jahre Vorsitzender und Wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), das dieses Jahr sein 50-jĂ€hriges Bestehen feiert. Von Fortschritten im Kampf gegen HIV/AIDS berichten wird Françoise BarrĂ©-Sinoussi, ebenfalls 2008 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Ein anderes wichtiges Thema, dem sich Elizabeth H. Blackburn (Medizin-Nobelpreis 2009) widmen wird, ist der Prozess der Zellalterung und damit verbundene Krankheiten.

NÀhere Informationen zur NobelpreistrÀgertagung in Lindau finden Sie hier.

Christian Schumacher, Leiter Kommunikation
E-Mail : christian.schumacher@lindau-nobel.org
Tel.: + 49 (0) 8382 27731 15
Fax : + 49 (0) 8382 27731 13
Kuratorium fĂŒr die Tagungen der NobelpreistrĂ€ger in Lindau e.V.
Lennart-Bernadotte-Haus
Alfred-Nobel-Platz 1
88131 Lindau
www.lindau-nobel.org

NobelpreistrÀgertagung Lindau
© Kuratorium fĂŒr die Tagungen der NobelpreistrĂ€ger in Lindau e. V.

Die diesjĂ€hrige Sommerakademie zum Thema „Nachhaltige Landwirtschaft – vom Leitbild zum konkreten Handeln“ wird vom 30.06. bis 03.07.2014 in Ostritz-St. Marienthal stattfinden. Das Programm kann hier eingesehen werden.

Nach eher ĂŒbergeordneten, aber gleichwohl hochinteressanten VortrĂ€gen am Montag werden am Dienstagvormittag mehrere Arbeitskreise stattfinden. Dabei reichen die Themen unter anderem von „Ressourceneinsatz bei der Pflanzenproduktion“ ĂŒber „Nutztierhaltung“ und „BiodiversitĂ€t und Ökosystemdienstleistungen“ bis hin zu „Soziale und ökonomische Kriterien der Nachhaltigkeit“. Am Dienstagnachmittag und am Mittwoch werden weitere VortrĂ€ge sowie Podiumsdiskussionen geboten. Zum Ende der Sommerakademie am Donnerstag findet eine Exkursion nach Görlitz statt.

Interessierte Stipendiaten können sich gerne anmelden, sollten jedoch eine entsprechende Mitteilung an das Stipendienprogramm-Team schicken, da die Kosten fĂŒr die Sommerakademie teilweise durch das Stipendienprogramm ĂŒbernommen und daher separat gebucht werden mĂŒssen. FĂŒr RĂŒckfragen stehen wir natĂŒrlich gerne zu VerfĂŒgung.

Dr. Volker Wachendörfer

fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

Kloster St. Marienthal
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Ein spannender Start ins neue Jahr

Das Jahr 2014 begann fĂŒr die Mitglieder des Stipendienschwerpunktes „Integrierte Chemikalienbewertung“ mit einem ersten Treffen in der Kaiserstadt Aachen. Der Pate des Schwerpunktes Prof. Andreas SchĂ€ffer vom Institut fĂŒr Umweltforschung an der RWTH nahm seine GĂ€ste am 7. Januar in Empfang und entfĂŒhrte sie sogleich in das neue, gemĂŒtliche Restaurant „Forckenbeck“ auf dem Aachener Campus, um zunĂ€chst den Hunger nach der teils langen Anreise zu stillen.

Anschließend begann das Programm des Treffens. Einer offiziellen herzlichen BegrĂŒĂŸung durch Prof. SchĂ€ffer und Dr. Hempel folgten detaillierte VortrĂ€ge ĂŒber die einzelnen Promotionsthemen, die im Schwerpunkt bearbeitet werden und die fĂŒr die anderen Stipendiaten bis dato nicht mehr als lange komplizierte Titel waren. In offenen Diskussionen danach wurden viele Fragen beantwortet und so die Grenzen zwischen verschiedenen Disziplinen StĂŒck fĂŒr StĂŒck ĂŒberwunden – ein erster Schritt dahin, die Stipendiaten des Schwerpunktes interdisziplinĂ€r zu qualifizieren. Doch auch fĂŒr Kritik und inspirierende Anregungen gab es Raum in der entspannten AtmosphĂ€re. Dr. Björn Scholz-Starke gab in seinem anschließenden Vortrag einen anschaulichen Einblick in seine Arbeit am Institut fĂŒr Umweltforschung.

Gegen 18:00 Uhr konnten die Teilnehmer schließlich ihr Hotel im Aachener Zentrum nahe dem berĂŒhmten Dom beziehen. Leider war dieser nicht mehr fĂŒr Besichtigungen geöffnet. Das Abendessen fand ganz in der NĂ€he in einem griechischen Restaurant statt. Bei Wein und mediterranen SpezialitĂ€ten lernten sich die Stipendiaten auch privat besser kennen und ließen den Abend ruhig ausklingen.

Der darauffolgende Tag begann mit einer Exkursion zum Fraunhofer Institut IME, das sich ebenfalls auf dem Aachener Campus befindet. Dr. Martina Fenske hielt einen Vortrag ĂŒber die Strukturen der Fraunhofer-Institute und ihre eigenen Projekte, die ganz nah an den Themen des Stipendienschwerpunktes liegen. Eine Besichtigung verschiedener Labore im Institut rundete den Vormittag gebĂŒhrend ab.

Nach einem wiederum sehr leckeren Mittagessen im Forckenbeck gab es ein kleines ResĂŒmee zwischen den Stipendiaten und den Betreuern des Treffens. PlĂ€ne wurden gefasst fĂŒr die nĂ€chste Zusammenkunft im Juli und die weitere Gestaltung des Schwerpunktes.

Bleibt zu hoffen, dass nur das erste Treffen in diesem kleinen Kreis stattfand und in den nĂ€chsten Bewerbungsrunden neue Mitglieder dazustoßen werden.

Henriette Alert

DBU-Stipendiatin

Kick-off-Meeting Stipendienschwerpunkt "Integrierte Chemikalienbewertung"
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Strahlender Sonnenschein begrĂŒĂŸte die Stipendiatinnen und Stipendiaten in Benediktbeuern und begleitete sie wĂ€hrend des gesamten Seminars. Das großzĂŒgige Kloster in Benediktbeuern und das sĂŒdlich sichtbare Alpenpanorama wirkten dadurch noch heller und eindrucksvoller.

Genauso hell und warm war auch die AtmosphĂ€re zwischen allen Anwesenden. Dr. Volker Wachendörfer begrĂŒĂŸte die Angereisten am Montagabend mit einem herzlichen Willkommen, ersten Informationen und kleinen Austauschrunden zum gegenseitigen Kennenlernen. Die GruppengrĂ¶ĂŸe von 21 Leuten erleichterte dabei, mit allen Teilnehmenden schnell in persönlichen Kontakt zu kommen.

Zudem ermöglichte die relativ kleine GruppengrĂ¶ĂŸe auch, Zeiten fĂŒr genĂŒgend Pausen zum persönlichen Austausch und natĂŒrlich zur weiteren Diskussion der Vortragsthemen einzulegen. Diese reichten entsprechend der interdisziplinĂ€ren Aufstellung der DBU von physikalischen Themen zu organischen Solarzellen und zu Biogasreaktoren ĂŒber biologische Themen zu Umweltauswirkungen von Fungiziden und zu Pestiziden bis hin zu sozialwissenschaftlichen Themen zu nachhaltigem FlĂ€chenmanagement und zu Nachhaltigkeitsgovernance.

Gruppenfoto Stipendiatenseminar Benediktbeuern MĂ€rz 2014
© Christian Pehlken

Die VortrĂ€ge wurden dabei alle sowohl fachlich als auch prĂ€sentationstechnisch auf sehr hohem Niveau gehalten. Dies fĂŒhrte bei allen VortrĂ€gen zu vielen Nachfragen und regen Diskussionen, die des Öfteren in den Pausen weitergefĂŒhrt wurden. Selbst am letzten Abend entwickelte sich noch, initiiert von Dr. Wachendörfer, eine lebendige Diskussion ĂŒber Fortschrittsoptimismus, technische Möglichkeiten und deren Grenzen zum Schutz der Umwelt.

Zu Abwechslungen wĂ€hrend der Tage fĂŒhrte zum Ersten eine ausfĂŒhrliche KlosterfĂŒhrung, mit vielen Weisheiten des KlosterfĂŒhrers gewĂŒrzt. Zum Zweiten erlĂ€uterte uns Prof. Köppel, Leiter des FG UmweltprĂŒfung und Umweltplanung der TU Berlin, in einem abendlichen Vortrag „Energiewende (Erzeugung, Transport, Speicherung) – der Teufel steckt im Detail (UmweltvertrĂ€glichkeit und Akzeptanz)“ die umwelt- und gesellschaftspolitischen TĂŒcken, die auch bei Erneuerbaren Energien auftreten können. Zum Dritten fĂŒhrte die Exkursion alle Stipendiatinnen und Stipendiaten zur Besichtigung eines nahegelegenen Wasserspeicherkraftwerks und zu einer Wanderung in der wunderschönen Isaraue und um den Isarstausee. An den Abenden bot die KlosterschĂ€nke die Gelegenheit, den Abend bei klostereigenem Bier ausklingen zu lassen.

Mit dieser FĂŒlle an VortrĂ€gen und AktivitĂ€ten folgte rasch ein Tag auf den anderen. Am Freitagmorgen verließ eine rundum zufriedene Gruppe von Stipendiatinnen und Stipendiaten, versorgt mit Lunchpaketen und vielen persönlichen und fachlichen EindrĂŒcken und Inspirationen, das Kloster, um wieder in allen Himmelsrichtungen in ihre Heimat zu fahren.

Alexander Schrode

DBU-Stipendiat

Exkursion Stipendiatenseminar Benediktbeuern MĂ€rz 2014
© Christian Pehlken

FĂŒr unseren Workshop „Das große Solarzellen 1x1“ fanden sich 13 Teilnehmer am Fraunhofer Institut fĂŒr Solare Energiesysteme in Freiburg ein.

Der Workshop gliederte sich in zwei Tage, die zum Ziel hatten, den Teilnehmenden einen Überblick sowohl ĂŒber Solarzellentheorie, -forschung und -herstellung als auch ĂŒber die Marktlage und die Entwicklung und Integration der Solarenergie in den deutschen Strommix zu vermitteln.

Tag eins stand hierbei unter der Thematik der Silicium-Solarzelle und begann mit VortrĂ€gen zur Physik der Solarzelle und einem Überblick ĂŒber den Solarzellenmarkt. Daran schloss sich eine Stunde zur Produktionskette von Siliciumsolarzellen an, die mit einer FĂŒhrung durch die Produktions-Pilotlinie im Fraunhofer ISE Photovoltaik-Technologie Evaluationscenter (PV-TEC) fortgesetzt wurde. Hierbei konnten die Teilnehmer Schritt fĂŒr Schritt die einzelnen Prozesse (teils im laufenden Betrieb) beobachten und erfragen, welche von der Silicium-Scheibe bis zur fertigen Solarzelle durchlaufen werden. Der Nachmittag wurde mit einem Überblick ĂŒber Materialkreislauf, Charakterisierung und Simulation von Solarzellen abgerundet. Als Abendvortrag fand ein Vortrag zu den Kosten von photovoltaischer Energiegewinnung gegenĂŒber anderen nichtfossilen und fossilen Energieerzeugungsarten und der Untersuchung der börslichen Preisfindung am Strommarkt großen Anklang. Die umfangreiche Diskussion nach dem Vortrag wurde in ein Abendessen im Restaurant „Paradies“ ĂŒberfĂŒhrt, mit welcher der Abend ausklang.

Tag zwei stand im Lichte alternativer Solarzellentechnologien. ZunĂ€chst fuhren die Teilnehmer zur Firma Soitec Solar in Freiburg, eine frĂŒhere AusgrĂŒndung des Fraunhofer ISE. Soitec Solar baut Solarkraftwerke, welche mit der Technologie der Konzentrator-Photovoltaik funktionieren. Firmenleiter Hansjörg LerchenmĂŒller gab hierzu einen ausfĂŒhrlichen Vortrag, der von vielen Fragen begleitet war, und bot anschließend eine Demonstration der hergestellten Solarmodule in der Werkshalle an. Nach dem gut zweistĂŒndigen Programm wurde der Workshop am Fraunhofer ISE fortgesetzt. VortrĂ€ge zu organischen Solarzellen sowie fortgeschrittenen Konzepten zur Verbesserung der optischen Solarzelleneigenschaften beendeten den physikalischen Teil des zweiten Tages. Einer anschließenden Feedbackrunde folgte der Abschlussvortrag von Herrn Andreas Bett, welcher die photovoltaische Energiegewinnung in einen historischen und gesellschaftlichen Kontext setzte und die weiteren Entwicklungschancen und -möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung beleuchtete.

Trotz anspruchsvoller AusflĂŒge in die Halbleiterphysik zogen die Teilnehmer nach eigenem Bekunden ein durchweg positives Fazit. Wir konnten als Veranstalter den Eindruck gewinnen, dass wir bei vielen Begeisterung fĂŒr anwendungsnahe Physik und Technik wecken und alte Kenntnisse wieder auffrischen konnten. Genauso fanden die politischen und gesellschaftlichen VortrĂ€ge großen Anklang, da das Thema regenerative Energieerzeugung doch bei jedem irgendwie im Kopf steckt – vielleicht haben wir da dem ein oder anderen auch eine neue Dimension oder zumindest neue Facetten des Denkens ĂŒber die Energiewende eröffnen können.

Alles in allem haben die zwei Tage in Freiburg sowohl den Teilnehmern als auch den Veranstaltern großen Spaß bereitet. Von unserer Seite können wir die Veranstaltung von Workshops auch nur zur Nachahmung empfehlen. Der fachliche und persönliche Austausch mit anderen Stipendiaten, gerade auch mit fachfremden, ist eine einmalige Gelegenheit und bereichert die Promotionszeit ungemein!

Nico Wöhrle

DBU-Stipendiat

Das große Solarzellen 1x1
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Vom 17.02 bis zum 19.02.2014 fand das DBU-Fachkolloquium „Versuchsplanung in den biologischen Wissenschaften“ am Institut fĂŒr Landschaftsökologie in MĂŒnster statt. Die zweieinhalbtĂ€gige Veranstaltung bot aktuellen und ehemaligen Stipendiaten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt die Möglichkeit, sich mit biologisch-ökologischen Fragestellungen aus ihrem Forschungsalltag auseinanderzusetzen.

Dabei standen insbesondere die Themen Feld- und Laborarbeit, Versuchsplanung und -durchfĂŒhrung sowie die statistische Auswertung eigener DatensĂ€tze mittels generalisierter (gemischter) Modelle im Vordergrund. Es wurde intensiv an konkreten Beispielen gearbeitet und diskutiert, so dass die einzelnen Teilnehmer einen direkten Nutzen fĂŒr die eigene Forschungsarbeit aus dem Treffen ziehen konnten. Alle lobten die hervorragende Möglichkeit, sich im Rahmen dieser von der DBU geförderten Kolloquien sowohl fachlich als auch menschlich mit Kollegen und Kolleginnen austauschen zu können.

Fabian Borchard

DBU-Stipendiat

DBU-Fachkolloquium "Versuchsplanung in den biologischen Wissenschaften"
© Fabian Borchard

Der nĂ€chste Internationale Alumni-Workshop findet vom 05. bis 07.09.2014 in Burgas, Bulgarien, statt und dient dem Austausch zwischen den DBU-Alumni-Netzwerken in den MOE-LĂ€ndern und dem DBU-Promotionsstipendienprogramm in Deutschland. Themen sind u. a. die neuesten Entwicklungen in der GeschĂ€ftsstelle der DBU und in den Stipendienprogrammen. Die Exkursionen werden in ein Naturschutzzentrum und in die Altstadt von Sozopol fĂŒhren.

FĂŒr Anregungen und Hinweise, die wir gegebenenfalls in dieser Sitzung aufgreifen können, sind wir jederzeit dankbar.

Christine Busch

fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

Internationaler Alumni-Workshop
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37 neue Stipendiaten aus Mittel- und Osteuropa in der Förderung

Im Februar und MĂ€rz dieses Jahres haben 37 Stipendiaten aus Bosnien-Herzegowina (1), Estland (2), Litauen (2), Oblast Kaliningrad (5), Tschechien (2), Slowakei (3), Polen (10), Ungarn (1), Bulgarien (6) und Serbien (5) ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland angetreten.

MOE-EinfĂŒhrungsseminar Februar 2014: Stipendiaten aus Bosnien-Herzegowina, Estland, Litauen, Kaliningrad, Tschechien und der Slowakei
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Die ersten vier Tage ihres Stipendiums verbrachten die Hochschulabsolventen auf einem EinfĂŒhrungsseminar in der NĂ€he von OsnabrĂŒck. Neben einem Besuch in der GeschĂ€ftsstelle der DBU erhielten die Stipendiaten einen Einblick in DBU-geförderte Projekte und lernten auf einer StadtfĂŒhrung OsnabrĂŒck kennen. Die nĂ€chsten sechs bis zwölf Monate werden die Stipendiaten in UniversitĂ€ten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen verbringen.

Sonja Beiderwellen

fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

MOE-EinfĂŒhrungsseminar MĂ€rz 2014: Stipendiaten aus Polen, Ungarn, Bulgarien und Serbien
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