Newsletter des Stipendienprogrammes vom 30.06.2017

Infos aus dem Stipendienprogramm - Nr. 67 - Ausgabe II 2017

Liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten, liebe Alumni!

Seit einem Vierteljahrhundert vergibt die DBU Promotionsstipendien. Dieses Jubiläum wurde ausgiebig gefeiert. Mit dabei waren eine Vielzahl an Weggefährten: Stipendiatinnen und Stipendiaten, Alumni, Kuratoren und Auswahlgremiumsmitglieder sowie DBU-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die den Tag für uns unvergesslich gemacht haben! Näheres zu der Festveranstaltung und zu anderen spannenden Ereignissen aus den letzten Wochen finden Sie in diesem Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen

wünscht

Christine Busch
für die DBU-Stipendienprogramme

25 Jahre DBU-Promotionsstipendienprogramm: Urkundenverleihung an die Absolventinnen und Absolventen des Vorjahres
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Folgende Listen sind für Sie verfügbar:

In der Zeit vom 1. April 2017 bis 30. Juni 2017 sind 4 Stipendiatinnen und Stipendiaten neu in die Förderung gekommen.

In der Zeit vom 1. April 2017 bis 30. Juni 2017 lief für 22 Stipendiatinnen und Stipendiaten die Förderung aus.

Medien & Infos

Neue Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten
Ausgeschiedene Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten
Neue MOE-Stipendiatinnen und -Stipendiaten
Neue MOE-Stipendiatinnen und -Stipendiaten

Von 5 Stipendiatinnen und Stipendiaten erfuhren wir, dass sie ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen haben. Die DBU-Stipendienprogramme gratulieren ganz herzlich!

Liste Promotion

Die diesjährige Sommerakademie zum Thema „#StadtLandLuft – Lösungen zum Durchatmen“ wird vom 11.09. bis 13.09.2017 im Kloster Volkenroda stattfinden. Das Programm kann hier eingesehen werden.

Nach eher übergeordneten, aber gleichwohl hochinteressanten Vorträgen am Montag werden am Dienstag mehrere parallele Workshops stattfinden. Dabei reichen die Themen unter anderem von „Stadtluft: Verkehr und Mobilität im urbanen Raum“ über „Innenraumluft: Dicke Luft in Innenräumen? – Schadstoffbelastung der Innenraumluft“ und „Landluft: Wie gut ist die Landluft wirklich“ bis hin zu „Luft:Lab – Quer- und vorausdenken für die Luft von morgen“.

Am Mittwoch wird es Kurzimpulse und eine interaktive Diskussion geben. Des Weiteren ist ein Slam zum Thema Luft geplant, in dem wir auf junge kreative Akteure setzen.

Interessierte Stipendiatinnen und Stipendiaten können sich gerne anmelden, sollten jedoch eine entsprechende Mitteilung an die Projektgruppe Stipendienprogramme schicken, da die Kosten für die Sommerakademie teilweise durch das Stipendienprogramm übernommen und daher separat gebucht werden müssen. Für Rückfragen stehen wir natürlich gerne zu Verfügung.

Christine Busch
für die DBU-Stipendienprogramme

Kloster Volkenroda
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Der nächste Internationale Alumni-Workshop findet vom 04.08. bis 06.08.2017 in Kleve, Deutschland, statt und dient dem Austausch zwischen den DBU-Alumni-Netzwerken in den MOE-Ländern und dem DBU-Promotionsstipendienprogramm in Deutschland.

Themen sind u. a. die neuesten Entwicklungen in der Geschäftsstelle der DBU und in den Stipendienprogrammen sowie Bekanntgabe des Stipendiums in den MOE-Ländern und Bewerbungsvoraussetzungen. Die Exkursion beginnt in der Hochschule Rhein-Waal, Kleve, und endet im Naturgebiet Millinger Ward in den Niederlanden. Des Weiteren wird die NABU-Naturschutzstation Niederrhein vorgestellt.

Für Anregungen und Hinweise, die wir gegebenenfalls in dieser Sitzung aufgreifen können, sind wir jederzeit dankbar.

Christine Busch
für die DBU-Stipendienprogramme

Internationaler Alumni-Workshop
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Am 29. Oktober 2017 wird im Rahmen einer Festveranstaltung in der Stadthalle Braunschweig der Deutsche Umweltpreis verliehen, ein Höhepunkt der Arbeit der DBU. Die Preisträger stehen derzeit noch nicht fest.

Am Vorabend der Festveranstaltung zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises findet wieder das traditionelle Treffen aktueller und ehemaliger Stipendiatinnen und Stipendiaten statt, und zwar am Samstag, den 28.10.2017 ab 19.00 Uhr im Braunschweiger Parlament, Hannoversche Str. 60b, 38116 Braunschweig. Der Alumni-Beirat wird nochmal das Thema „25 Jahre Promotionsstipendienprogramm“ aufgreifen und außerdem wird das Stipendienprogramm für Geflüchtete vorgestellt.

Nach bewährtem Modell wird die DBU zum abendlichen Büfett einladen. Begleitpersonen zahlen für das Buffet einen Kostenbeitrag in Höhe von 15,- € vor Ort in bar. Die Getränke müssen von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst finanziert werden.

Die Anmeldung zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises erfolgt in diesem Jahr wieder ausschließlich online. Eine Einladung auf postalischem Wege wird nicht mehr verschickt.

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldungen zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises und zum Stipendiaten- und Alumni-Treffen auch in diesem Jahr wieder unabhängig und auf verschiedenen Wegen erfolgen!

Des Weiteren wird auch in diesem Jahr am Samstag vor der Verleihung des Deutschen Umweltpreises ein Symposium stattfinden. An diesem Symposium, das sich mit dem Thema Ressourceneffizienz befassen wird, können Sie ebenfalls gerne teilnehmen.

Außerdem lädt die DBU am Samstagnachmittag, 28.10.2017, zu einer Stadtführung durch Braunschweig ein.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen sowie die Links zur Anmeldung werden in den nächsten Wochen verschickt.

Christine Busch
für die DBU-Stipendienprogramme

Burgplatz Braunschweig
© Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Am 16.06. und 17.06.2017 fand die Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre Promotionsstipendienprogramm“ im Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück statt. Integriert in diese Festveranstaltung war der Abschluss für jene DBU-Stipendiatinnen und -Stipendiaten, die 2016/2017 ihre Dissertation erfolgreich beendet haben. Teilgenommen haben rund 80 Stipendiatinnen und Stipendiaten, Alumni, Kuratoren und Auswahlgremiumsmitglieder sowie DBU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter.

Zu Beginn referierte Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Direktorin des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BIK-F), über „Die Herausforderungen für die Umweltforschung“. Am Beispiel des globalen Biodiversitätsverlusts skizzierte Frau Prof. Dr. Böhning-Gaese den Bedarf an interdisziplinärer Wissenschaft einerseits, gleichwohl aber auch an transdisziplinärer Forschung. Wissensvermittlung und Forschung müssten enger zusammengeführt werden im Sinne der „großen gesellschaftlichen Transformation“ als Basis für eine Umsetzung der Sustainable Development Goals in Zeiten des Klimawandels. Dabei spielen auch soziale Fragen oder auch jene des globalen Fußabdrucks eine entscheidende Rolle.

Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Umweltforschung mit Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Prof. Dr. Helmut Breitmeier, Direktor des Instituts für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, Dr. Falk Harnisch, Arbeitsgruppenleiter Mikrobielle Bioelektrokatalyse und Bioelektrotechnologie, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH, und DBU-Alumnus, Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Osnabrück, sowie Carolin Schwegler, wissenschaftliche Mitarbeiterin, ceres Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health, Universität zu Köln, und DBU-Alumna. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Jan Beermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin und Beiratsmitglied von DBU-Alumni.de. Konsens bestand darüber, dass es wichtig sei, geistes- bzw. sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Expertise stärker in die Umweltforschung einzubinden. Hierin bestünde auch eine ganz konkrete Herausforderung für die DBU-Stipendienprogramme. Ebenso der Forderung für mehr Inter- und Transdisziplinarität wurde zugestimmt. Eine stärker transdisziplinär ausgerichtete Forschung könnte sich aber nur dann entwickeln, wenn auch an Universitäten ein Anerkennungssystem für solche Aktivitäten etabliert werden würde. Auch hierzu könnte das DBU-Promotionsstipendienprogramm einen Beitrag leisten.

Podiumsdiskussion „25 Jahre Promotionsstipendienprogramm“ Juni 2017
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Nach intensiven Pausengesprächen folgte eine Talkrunde mit Dr. Nadine Austel, Vorsitzende von DBU-Alumni.de, Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, ehemaliger DBU-Generalsekretär, Prof. Dr. Peter Fritz, ehemaliges Mitglied des Auswahlgremiums und des Kuratoriums, sowie Prof. Dr. Werner Wahmhoff, Stellvertreter des DBU-Generalsekretärs, unter dem Thema „Rückblick auf 25 Jahre Promotionsstipendienprogramm“. Moderiert wurde die Talkrunde von Prof. Dr. Ines Härtel, ehemalige DBU-Stipendiatin und Mitglied des Auswahlgremiums. Unterhaltsam wurde reflektiert, wie aus einem leeren Blatt, auf dem anfänglich die Leitlinien des Stipendienprogramms niedergeschrieben wurden, eine ganzes „Lebenswerk“ entstand.

Talkrunde „25 Jahre Promotionsstipendienprogramm“ Juni 2017
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Anschließend gab DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann einen kurzen Ausblick zur zukünftigen Entwicklung der Stipendienprogramme der DBU, die weiterhin zum Ziel haben werden, qualifizierte, interdisziplinär geprägte und engagierte Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler zu fördern und zu vernetzen. Der offizielle Teil der Veranstaltung endete mit der Überreichung der Abschlussurkunden an 12 Absolventinnen und Absolventen des Vorjahres.

Die Veranstaltung endete mit einem Abendessen und filmischen Geburtstagsglückwünschen aus dem Stipendiaten- und Alumni-Kreis. Am Samstag folgte eine Exkursion zu den DBU-Naturerbeflächen „Wersener Heide“ und „Dammer Berge“.

Die Fotos zur Jubiläumsveranstaltung finden Sie hier auf der Kommunikationsplattform.

Ausgewählte Bilder von der Bühne können Sie hier auf Flickr einsehen.

Die nächste Abschlussveranstaltung wird im Frühjahr 2018 in Osnabrück stattfinden.

Christine Busch & Dr. Volker Wachendörfer
für die DBU-Stipendienprogramme

DBU-GeneralsekretĂ€r Dr. Heinrich Bottermann „25 Jahre Promotionsstipendienprogramm“ Juni 2017
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Am 30. und 31. Mai 2017 wurden 28 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten in das DBU-Promotionsstipendienprogramm aufgenommen.

Bei der DBU gingen in dieser Bewerbungsrunde 130 Bewerbungen ein. Nach dem bewährten mehrstufigen Bewertungs- und Auswahlverfahren wurden schließlich 51 Bewerberinnen und Bewerber zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen und hieraus 29 Bewilligungen ausgesprochen. Ein Stipendium wurde nicht angenommen.

Das DBU-Stipendienprogramm für Promovierende an deutschen Hochschulen dient der Förderung des qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses in der angewandten Umweltforschung und dem Aufbau eines interdisziplinären Netzwerkes von Umweltexperten. Es werden Promotionsarbeiten an deutschen Hochschulen unterstützt, die einen klaren Bezug zu aktuellen Umweltfragen haben und zu praxisrelevanten und zukunftsfähigen Lösungen beitragen.

Die Themenvielfalt, mit der sich die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten beschäftigen, reicht u. a. von „Gesundheitliche Auswirkungen der biologischen Vielfalt innerhalb städtischer Grünräume“ und „Psychologisches Empowerment von Engagierten im Umweltschutz“ über „Der ästhetische Wert von Vögeln – die Erfassung einer soziokulturellen Ökosystemdienstleistung“ sowie „Polyphosphin-Katalysatoren zur CO2-Aktivierung“ und „Vulkanische Tuffe als Naturwerkstein in Kulturdenkmälern und historischer Architektur“ bis hin zu „Erfassung von Emissionen an Deponieoberflächen zur Beurteilung von Stabilisierungsmaßnahmen“.

Das Stipendienprogramm-Team wünscht den neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten einen guten Start.

Christine Busch
für die DBU-Stipendienprogramme

Investitionen in Köpfe
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Vom 24.04. bis 27.04.2017 trafen sich 18 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Promotionsstipendienprogramms der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, unter der Leitung von Dr. Paul Bellendorf, zum 143. Stipendiatenseminar.

Das Seminar wurde in der Katholischen Akademie in Stapelfeld vor den Toren Cloppenburgs abgehalten. In dem ursprünglich in den 1950er Jahren als Waisenhaus gebauten Anwesen befindet sich seit 2006 unter der Leitung der „Stiftung Kardinal von Galen“ die Katholische Akademie Stapelfeld und betreibt dort Erwachsenenbildung.

Das Haus bot für das Seminar alle notwendigen Voraussetzungen. Es stand ein großer Seminarraum, ausgestattet mit der notwendigen und dem Stand der Technik entsprechenden Multimediaausstattung, zur Verfügung. Das hauseigene Schwimmbad bot ebenso Möglichkeiten zur Entspannung, wie die das Haus umgebende Gartenanlage. Im zugegebenermaßen recht vollen „Stübchen“ konnte man den Tag ausklingen lassen.

Neben den üblichen Vorträgen und Diskussionen der Stipendiatinnen und Stipendiaten wurde von Herrn Kleyboldt eine einstündige Führung über das umfangreiche Akademiegelände angeboten. Dabei wurde auch auf die Förderung durch die DBU hingewiesen.

Mittels Fahrräder der Akademie ging es am Mittwochnachmittag zum Museumsdorf in Cloppenburg. Herr Cai-Olaf Wilgeroth führte die Gruppe über das Gelände und zeigte dabei das von der DBU geförderte Projekt „Unsere Umwelt hat Geschichte – Erarbeitung und Umsetzung einer interaktiven Umweltroute im Freilichtmuseum Cloppenburg“. Die Gebäude des Museumsdorfs, wie z. B. Zehntscheune, Bockwindmühle oder Hofanlage, wurden dafür zusammen mit ihrer typischen Ausstattung in den Kontext von Umweltfragen gestellt.

Nach der Führung ging es zum Abendessen in Cloppenburg und anschließend über zum Teil schlecht bis gar nicht beleuchteten Wegen zurück zur Akademie.

Das Seminar wurde von den Stipendiatinnen und Stipendiaten insgesamt als runde und gelungene Veranstaltung gewertet.

Dr. Paul Bellendorf
für die DBU-Stipendienprogramme

Katholische Akademie Stapelfeld
© Willi Rolfes

Insgesamt 31 neu in die Förderung gekommene Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten fanden sich vom 19.06. bis 22.06.2017 im DBU Zentrum für Umweltkommunikation ein, um einen Einblick in die Arbeit und Zielstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zu erhalten, ihr Stipendienprogramm in seiner Arbeitsweise sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stipendienprogramms sowie die Sprecher Michael Berning und Andreas Schüttler näher kennen zu lernen und erste Kontakte im Stipendiatenkreis zu knüpfen.

Eingerahmt wurde das Seminar durch einen Festakt zur Verleihung der Stipendienurkunden durch den DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann. Anschließend berichtete der Alumni Dr. Marc-Oliver Aust über seine Zeit als Stipendiat der DBU und seinen beruflichen Werdegang.

Weiterhin gab es während des 3-Tage-Seminars Führungen durch die Geschäftsstelle der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, durch das Rathaus und die Altstadt von Osnabrück sowie einen Besuch der DBU-Naturerbefläche „Wersener Heide“.

Am letzten Tag hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit, an jeweils einem Workshop zum Thema „Selbstreflexion für Promovierende“ oder zum Thema „Konflikte erkennen – benennen – lösen“ teilzunehmen.

Christine Busch
für die DBU-Stipendienprogramme

Urkundenverleihung EinfĂŒhrungsseminar Juni 2017
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Der Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften in der Kategorie Biowissenschaften wurde am 30. März 2017 in Berlin an Prof. Dr. Jorge Groß von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg vergeben.

Die Jury würdigt damit sein ausgesprochen vielfältiges methodisches Repertoire und die zahlreichen Angebote, mit denen er auch Zielgruppen außerhalb der Hochschule erreicht. An einer Universität ohne naturwissenschaftlichen Fachbereich macht er die Ausbildung von Biologielehrern überhaupt erst möglich.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Dr. Kerstin Elbing

VBIO, Ressort Kommunikation

Die DBU-Stipendienprogramme gratulieren ganz herzlich!

 

Prof. Dr. Jorge Groß aus Bamberg wurde in der Kategorie Biowissenschaften mit dem Ars legendi-FakultĂ€tenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 2017 ausgezeichnet.
© VBIO, Peter Himsel

Vom 20. bis 23.4.2017 fand das Fachkolloquium zu elektrochemischen Energiespeichern statt.

8 aktuelle Stipendiatinnen und Stipendiaten, 3 DBU-Alumni sowie 5 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten hierfür nach Leipzig ans Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM). Jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer befasst(e) sich in ihrer/seiner Promotion mit Energiespeichern, wobei das Spektrum von Lithium-Ionen-Batterien über Redox-Flow-Batterien und Brennstoffzellen bis zu Superkondensatoren reichte.

Durch Vorträge zu den jeweiligen Promotionsthemen wurde eine Grundlage für den Wissensaustausch geschaffen, was für den gemeinsamen Labortag sehr nützlich war. Das gemeinsame Experimentieren im Labor, als Herzstück unseres Fachkolloquiums, stellte sich als sehr gewinnbringend heraus. Da alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ähnliche Messmethoden verwenden, wurden sehr detailliert mögliche Probleme und deren Lösungen diskutiert. Viele Anregungen im Labor bzw. auch schon nach den Vorträgen führten dazu, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Kontakte knüpfen konnten, die sicherlich den ein oder anderen Impuls für die eigene Doktorarbeit geben konnten oder dies noch tun werden.

Abgerundet wurde unser Fachkolloquium durch einen Besuch bei dem Batteriehersteller Hoppecke in Zwickau, wo wir leider nicht vollzählig ankamen. Während die beiden konventionellen Autos Zwickau erreichten, blieb das Elektroauto leider kurz vor einer Schnellladesäule liegen und musste abgeschleppt werden. Aus dieser sehr tragischen Begebenheit lässt sich jedoch ein positiver Schluss ziehen: Wer sich mit Energiespeichern befasst, leistet einen Betrag in einem Forschungsgebiet, das aktueller nicht sein könnte!

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmal bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken: Der Erfolg der Veranstaltung lag in eurem Interesse und eurer Diskussionsfreudigkeit begründet!

Niklas Heiland, Felix Lohmann und Katrin Anneser
DBU-Stipendiaten und -Alumni

Gruppenfoto Fachkolloquium Energiespeicher
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Das DBU-Promotionsvorhaben „Untersuchungen zur Fähigkeit von Seehunden (Phoca vitulina) zur Distanzabschätzung und -reproduktion ohne externe Informationsquellen“ von Eric Maaß war Teil der SWR Wissenschaftsshow „Die große Show der Naturwunder“ mit Frank Elstner und Ranga Yogeshwar.

Der DBU-Stipendiat forscht an dem außergewöhnlichen Orientierungssinn der Meerestiere. In der Sendung musste der Olympionike Andreas Toba gegen den Seehund von Eric Maaß in einem Wettkampf antreten.

Weitere Informationen finden Sie hier in der Pressemitteilung.

Die komplette Show ist hier zu sehen.

Den Wettkampf können Sie ab Minute 35:35 verfolgen.

Eric Maaß und sein Seehund
© Eric Maaß

Interdisziplinäre Nachwuchswissenschaftlertagung zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt – 21.-25.08.2017 an der BfN-Außenstelle Insel Vilm/Rügen

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) führt in diesem Jahr wieder ein interdisziplinäres Nachwuchswissenschaftlertreffen zu Themenbereichen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt durch.

30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten die Gelegenheit, ihre Forschungsschwerpunkte beim Bundesamt für Naturschutz (Außenstelle Insel Vilm) vorzustellen. Das Treffen soll einerseits die bundesweite Forschung auf dem Gebiet des Übereinkommens durch intensive Kommunikation fördern und andererseits die an der Umsetzung arbeitenden Behördenvertreter über neue Forschungsaspekte informieren. Nähere Informationen finden Sie im beigefügten pdf-Dokument.

Bundesamt fĂŒr Naturschutz
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Einladung Nachwuchswissenschaftlertagung

Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung hat für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Journalistinnen und Journalisten den Friedwart Bruckhaus-Förderpreis zum Thema „Die Gestaltung der digitalen Revolution – Veränderungen in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft“ ausgeschrieben.

Hiermit sollen bemerkenswerte Forschungsleistungen sowie Presse-, Hörfunk- oder Fernsehbeiträge zur allgemein verständlichen Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen ausgezeichnet werden.

Die Einsendefrist endet am 28.02.2018. Bei der Auswahl werden Arbeiten berücksichtigt, die nach dem 01.01.2017 in deutscher Sprache veröffentlicht bzw. gesendet worden sind. Die Bewerber sollten bis zur Bewerbungsfrist das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Weitere Infos finden Sie hier.

Hanns Martin Schleyer-Stiftung
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Seit mehreren Jahren ist das letzte Maiwochenende bei uns für das Alumni-Jahrestreffen reserviert.

Diesmal haben wir eine besondere Region in den nordost-ungarischen Gebirgen besichtigt, wo wir tatsächlich die reine Natur erleben konnten. Nachdem alle Freitagabend den langen Weg zum Touristenhaus im Wald gefunden haben, wurde uns ein Ökoprojekt vorgestellt, wie man in einem wenig entwickelten Dorf in der Region ein energieeffizientes Gästehaus aufbauen und vermieten kann.

Samstagvormittag hatten wir die Alumni-Sitzung, wo wir die Erfahrungen der Bewerbungen und Popularisierung des Stipendienprogramms diskutiert haben. Bei der Planung der Programme und des Internationalen Alumni-Workshops im Jahr 2018 waren alle sehr motiviert und wir hoffen, dass wir auch eine gemeinsame DBU-Projektidee entwickeln können.

Danach haben wir zusammen die berühmte Tropfsteinhöhle in Aggtelek (UNESCO-Weltnaturerbe) besichtigt. An diesem heißen Sommertag haben wir die 10 Grad-Höhlentemperatur als sehr angenehm gefunden. Den Tag haben wir mit einer Verkostung von ungarischen Schnäpsen (mit Führung in der Brennerei) und einem gemütlichen Beisammensein abgeschlossen.

Es war eine große Freude für uns alle, zu sehen, dass die Alumni-Familie immer größer wird und wir nicht nur die ehemaligen Altstipendiatinnen und -stipendiaten, sondern die zukünftigen, potentiellen Alumni-Generationen regelmäßig an dem Jahrestreffen begrüßen können.

Borbála Gálos
ehemalige DBU-Stipendiatin aus Ungarn

Jahrestreffen des ungarischen Alumni-Netzwerks Mai 2017
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In der Zeit vom 05. bis 07.05.2017 fand ein Fachkolloquium zum Thema „Umweltschutz im 21. Jahrhundert“ am Julius Kühnen-Institut (JKI) in Quedlinburg statt.

An dem Fachkolloquium nahmen 12 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Bulgarien, Kaliningrad, Polen, Rumänien, Slowenien, Ungarn und der Ukraine statt. Organisiert wurde das Fachkolloquium von der rumänischen Stipendiatin Enikö Lörincz-Besenyei, die seit September 2016 ihren Forschungsaufenthalt am JKI absolviert.

Zu Beginn des Fachkolloquiums gab es einen einleitenden Vortrag vom Leiter des Instituts für Biosicherheit und Pflanzenbiotechnologie Herrn Dr. Wilhelm. Gefolgt von einer Führung durch das JKI. Anschließend wurden aktuelle Umweltprobleme in Mittel- und Osteuropa aufgezeigt und diskutiert. Neben den Themen Klima- und Wasserschutz ist auch der Verlust der Biodiversität, das Rohstoffrecycling und die Pflanzenproduktion von sehr großer Bedeutung.

Dr. Nicole Freyer-Wille
für die DBU-Stipendienprogramme

MOE-Fachkolloquium „Umweltschutz im 21. Jahrhundert“
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Am 11. April 2017 fanden die Auswahlgespräche für ein Stipendium im MOE-Austauschstipendienprogramm im ungarischen Wirtschaftsministerium in Budapest statt.

Zehn Bewerberinnen und Bewerber waren zu den Gesprächen eingeladen. Am Ende des Tages konnten acht Bewilligungen ausgesprochen werden. Die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden im August 2017 ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland aufnehmen.

Dr. Nicole Freyer-Wille
für die DBU-Stipendienprogramme

Budapest (Quelle: Pixabay)
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Am 10. April 2017 fanden erstmals eigene Auswahlgespräche für ukrainische Bewerberinnen und Bewerber im MOE-Austauschstipendienprogramm statt.

Drei Bewerberinnen und Bewerber waren zu den Gesprächen nach Budapest eingeladen. Am Ende des Tages konnten drei Bewilligungen ausgesprochen werden. Die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden im August 2017 ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland aufnehmen.

Dr. Nicole Freyer-Wille
für die DBU-Stipendienprogramme

MOE-AuswahlgesprĂ€che fĂŒr ukrainische Bewerberinnen und Bewerber 2017
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Am 30. März 2017 fanden die Auswahlgespräche für ein Stipendium im MOE-Austauschstipendienprogramm an der Agrar- und Tiermedizinischen Universität in Cluj Napoca statt.

Vier Bewerberinnen waren zu den Gesprächen eingeladen. Am Ende des Tages konnten drei Bewilligungen ausgesprochen werden. Die neuen Stipendiatinnen werden im August 2017 ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland aufnehmen.

Dr. Nicole Freyer-Wille
für die DBU-Stipendienprogramme

RumÀnien
© Nicu Cherciu

Vom 5. bis 7. Mai 2017 fand in Pärnu an der Ostsee in Südwest-Estland, nicht weit von der lettischen Grenze entfernt, das fünfte Alumni-Treffen der baltischen DBU-Stipendiatinnen und -Stipendiaten statt. An dem Treffen nahmen elf ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Estland, Lettland und Litauen sowie Christiane Grimm von der DBU teil.

Jedes Jahr am ersten Maiwochenende findet in allen Gemeinden in Estland eine große Reinigungs- und Aufräumaktion für die Umwelt statt. Die Aktion wurde 2008 zum ersten Mal in Estland durchgeführt. Mittlerweile sind ca. 113 Länder in der Welt an (https://www.letsdoitworld.org/countries/) beteiligt. Am 6. Mai haben wir auch unseren kleinen Beitrag zu dieser Bewegung geleistet und vormittags den lokalen Strand gereinigt.

Am Nachmittag des 6. Mai gab es verschiedene Präsentationen. Frau Mall Orru vom Institut für Geologie der Technischen Universität Tallinn hielt einen Vortrag über die Moore in Estland. Anschließend wurde eine Exkursion in das Luitemaa Naturschutzgebiet gemacht. Dort machten wir eine drei Kilometer lange Wanderung im Moor Tolkuse. Im Moor Tolkuse folgten wir dem Naturlehrpfad, der zum Teil als Bretterweg verläuft und uns durch den Dünenkieferwald und das Moor Tolkuse bis zum hiesigen größten Moorteich führte. Am Wanderpfad befinden sich mehrere interessante Objekte wie Moorseen und Raststellen. Am Pfad liegt auch die höchste Düne Estlands, Tornimäe. Auf dem Kamm der Düne befindet sich ein 18 Meter hoher Aussichtsturm, von wo aus sich eine wunderschöne Aussicht auf das Moor Tolkuse und die Bucht von Pärnu eröffnet.

Das Alumni-Treffen fand in einem Ressort statt, welches sich direkt am Meer befindet. Es war ein geeigneter Ort für die Vogelbeobachtung am frühen Sonntagmorgen, die unter Anleitung  des ehemaligen Stipendiaten Riho Marja stattfand.

Es war sehr schön, zusammenzukommen. Das nächste Alumni-Treffen der baltischen DBU-Stipendiatinnen und -Stipendiaten findet in Lettland im Jahr 2018 statt.

Tönis Kattel
Alumni-Vertreter in Estland

Die Gruppe nach der Strandreinigung
© Anne Kivinukk

Nach einem Jahr haben sich die ehemaligen MOE-Stipendiatinnen und -Stipendiaten aus Tschechien und der Slowakei wieder getroffen. Das Treffen fand vom 21. bis 23. April 2017 in der Slowakei, im kleinen Dorf Marianka (Mariatal), einem viel besuchten Marienwallfahrtsort, in der Nähe von Bratislava, statt.

Am späten Freitagnachmittag haben die ersten Ankömmlinge zusammen mit Frau Grimm und Peter Gajdoš, dem Organisator des Alumni-Treffens, eine kleine „Stadtführung“ vor Ort im Bereich des Klosters, der Wallfahrtskirche mit zahlreichen kleinen Marienkapellen und eines kleinen Schiefermuseums unter Leitung eines Lokalenthusiasten absolviert. Marianka war in der Vergangenheit ein sehr wichtiger Ort, weil hier auch Schiefer für unterschiedliche Zwecke (auch Schultafeln) abgebaut wurde.

Am Samstag war der Tag der Exkursionen. Der Vormittag galt dem Hauptthema des Treffens, und zwar der Elektromobilität. Wir wurden zunächst durch das moderne VW-Werk in Bratislava geführt, in dem fünf Marken unter einem Dach gefertigt werden. Neben Modellen für VW (Touareg), Audi (Q7), Skoda (Citigo), SEAT (Mii) und Porsche (Karosserieteile) wird das Elektroauto von VW der e-up! gefertigt. Nach den sehr interessanten Informationen zum Elektroauto konnten wir als besonderes Highlight noch jeder den e-up! auf einer Rundfahrt auf dem Testgelände testen. Am Nachmittag sind wir zur Ruine der gotischen Burg Pajštún gewandert und erlebten auf dem Berg eine wunderschöne Aussicht. Trotz des Regens zum Ende des Rückwegs haben wir die Zeit genossen.

Am Sonntagvormittag fand der offizielle Teil des Programms statt. Frau Grimm hat uns berichtet, was es Neues bei der DBU gibt, und die Stipendiatinnen und Stipendiaten haben über ihre Stipendien bzw. aktuelle berufliche Arbeit gesprochen.

Nach dem gemütlichen und angenehmen Wochenende mussten wir uns am Nachmittag leider verabschieden. Wir hoffen, uns nächstes Jahr zu ungefähr der gleichen Zeit wiederzutreffen – irgendwo in Mähren (Tschechien).

Tatiana Harciníková
ehemalige MOE-Stipendiatin aus der Slowakei

Vor der VW-Fabrik
© Jarmila MaterƈåkovĂĄ

Das aktuelle DBU-Logo für Stipendiatinnen und Stipendiaten finden Sie hier.

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