Newsletter des Stipendienprogrammes v. 30.09.2011

Infos aus dem Stipendienprogramm - Nr. 44 - Ausgabe III 2011

Liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten,

im aktuellen Newsletter sind wieder zahlreiche wichtige Informationen fĂŒr Sie zusammengestellt. Dazu gibt es einige interessante Berichte ĂŒber Seminare, Tagungen etc.

Ein besonderes Augenmerk möchten wir jedoch auf die bevorstehende Verleihung des Deutschen Umweltpreises in Stuttgart richten und dabei auf die Zukunft der Alumni-Arbeit der DBU-Stipendienprogramme. Hierzu finden am Vorabend der Verleihung des Deutschen Umweltpreises entscheidende Versammlungen des UNetS statt sowie der Start fĂŒr ein neues Konzept. Lesen Sie NĂ€heres dazu im entsprechenden Artikel.

FĂŒr RĂŒckfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DBU-Stipendienprogramme selbstverstĂ€ndlich gerne zu VerfĂŒgung. Wir freuen uns auf gemeinsame Tage in Stuttgart.

Dr. Volker Wachendörfer & Christine Busch
fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

Fernsehturm Stuttgart
© Stuttgart-Marketing GmbH

Folgende Listen sind fĂŒr Sie verfĂŒgbar:

In der Zeit vom 1. Juli 2011 bis 30. September 2011 sind 39 StipendiatInnen neu in die Förderung gekommen:

In der Zeit vom 1. Juli 2011 bis 30. September 2011 lief fĂŒr 22 StipendiatInnen die Förderung aus.

Medien & Infos

Neue Stipendiaten national: 15
Neue Stipendiaten international: 4
Ausgeschiedene Stipendiaten national: 23
Ausgeschiedene Stipendiaten international: 6

Von 9 Stipendiaten erfuhren wir, dass sie ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen haben. Das Referat Stipendienprogramm der DBU gratuliert ganz herzlich!

Liste Promotion

Am 30. Oktober 2011 wird der BundesprĂ€sident im Rahmen einer Festveranstaltung im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle in Stuttgart den Deutschen Umweltpreis verleihen. TrĂ€ger des diesjĂ€hrigen Umweltpreises sind der Gesellschafter, MitbegrĂŒnder und Vorstandssprecher der memo AG (Greußenheim) JĂŒrgen Schmidt sowie die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Firma WS WĂ€rmeprozesstechnik GmbH (Renningen) Dr.-Ing. Joachim Alfred und Dr.-Ing. Joachim G. WĂŒnning. Weitere Informationen zum Deutschen Umweltpreis 2011 erhalten Sie hier.

Am Vorabend der Festveranstaltung zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises gibt es wieder das traditionelle Treffen aktueller und ehemaliger Stipendiatinnen und Stipendiaten. Das Treffen wird am Samstag, den 29.10.2011, ab 19.00 Uhr im Fraunhofer IGB, Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart, stattfinden. Eine genaue Anfahrtsskizze finden Sie hier. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Lageplan des Fraunhofer IGB.

Lageplan Fraunhofer IGB

Nach bewĂ€hrtem Modell wird die DBU zum abendlichen BĂŒfett einladen. Die GetrĂ€nke mĂŒssen in jedem Fall selbst finanziert werden. Anmeldungen können noch bis zum 08.10.2011 bei Frau Christine Busch (E-Mail-Adresse siehe unten), Telefon (05 41/96 33-3 01), erfolgen.

Des Weiteren findet am Samstag, den 29.10.2011, das Symposium „Nachhaltigkeit leben“ des Rates der UmweltpreistrĂ€ger im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart statt. Interessierte können sich gerne bei Frau Nina Weichselfelder (E-Mail-Adresse siehe unten) anmelden. Die Teilnahmekosten fĂŒr aktuelle und ehemalige Stipendiaten ĂŒbernimmt die DBU. NĂ€here Informationen entnehmen Sie bitte dem pdf-Dokument.

Symposium „Nachhaltigkeit leben“ des Rates der UmweltpreistrĂ€ger

Außerdem lĂ€dt das UNetS am Samstagnachmittag, 29.10.2011, zur StadtfĂŒhrung durch Stuttgart ein. Interessierte können sich gerne noch bis Samstag, 01.10.2011, bei Frau Janine Diederich (E-Mail-Adresse siehe unten) anmelden. (Achtung! Die ehemalige E-Mail-Adresse stadtfuehrung@unets.de ist nicht mehr gĂŒltig!) Ab 17.00 Uhr lĂ€dt das UNetS zu seinen Versammlungen ein (siehe Artikel zur Zukunft der Alumni-Arbeit).

Einen genauen Programmablauf zum Umweltpreiswochenende entnehmen Sie bitte dem pdf-Dokument.

Bitte beachten Sie die attraktiven Sonderkonditionen der Deutschen Bahn zur Anreise zum Deutschen Umweltpreis 2011 hier.

Christine Busch
fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

Programmablauf Umweltpreis 2011
E-Mail-Adresse Christine Busch
E-Mail-Adresse Nina Weichselfelder
E-Mail-Adresse Janine Diederich

Dramatischer Höhepunkt des 107. Stipendiatenseminars in Bad Bederkesa Ende August war die von krĂ€ftigem Regen und Wind begleitete Wattwanderung. Die Widerstandskraft der 25 teilnehmenden Stipendiaten wurde belohnt durch den Anblick prĂ€chtiger WattwĂŒrmer und ein anschließendes Fischessen im Strandrestaurant.

Weitere Besonderheit des Seminars war, dass drei Stipendiatinnen in Begleitung ihrer etwa ein Jahr alten Kinder und deren VĂ€ter angereist waren. Die Kinder bereicherten die Vortragspausen und die Familienfreundlichkeit der DBU fand großes Lob.

Die 25 gelungenen wissenschaftlichen VortrĂ€ge der Stipendiaten, die wie immer den wesentlichen Teil des Seminars ausmachten, wurden außerdem umrahmt von einem Abendvortrag von Peter SĂŒdbeck, dem Leiter der Nationalparkverwaltung NiedersĂ€chsisches Wattenmeer, einem Besuch des Klimahauses und einer Hafenrundfahrt in Bremerhaven.

Dr. Hans-Christian Schaefer
fĂŒr das StipendienprogrammTeam

Stipendiatenseminar Bad Bederkesa August 2011
©

Voller Erwartung sitze ich im Zug nach OsnabrĂŒck. Die DBU lĂ€dt ein zum EinfĂŒhrungsseminar. Was erwartet mich dort? Gefreut habe ich mich ĂŒber die Zusage, dass ich das Stipendium bekomme. Und nun? Wen werde ich dort alles treffen? Was wird von mir erwartet? Am Bahnhof sehe ich einige junge Leute, welche mit Koffern an mir vorbeilaufen. Der Typ da vorne sieht auch so suchend aus. Ob der auch zum Hotel Kulmbacher Hof möchte? Abends im Hotel angekommen lerne ich meine/n „MitbewohnerIn“ kennen. Die/Der ist zum GlĂŒck schon mal super nett und genauso gespannt auf den nĂ€chsten Tag.

Nach einem wahrhaft leckeren FrĂŒhstĂŒck pilgern 26 neugierige junge Menschen zum Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation. Dort angekommen, erwartet sie ein liebevoll hergerichteter Seminarraum mit GetrĂ€nken, Obst, Keksen und Namensschildern. Wow
.das ist alles fĂŒr uns? Nicht schlecht!

Nach einer BegrĂŒĂŸung durch den GeneralsekretĂ€r Dr. Fritz Brickwedde stellen sich die Mitarbeiter der DBU vor. Einige Gesichter kenne ich sogar schon von dem VorgesprĂ€ch! Danach sind wir an der Reihe. Das Mikro geht reihum und jeder darf sich und sein Thema kurz vorstellen. Von Sozialökonomen ĂŒber Biologen bis hin zu Chemikern sind verschiedenste Fachrichtungen vertreten. Etwas besorgt bin ich, dass ich mir unter der HĂ€lfte der Themen rein gar nichts vorstellen kann. Und spĂ€ter wird mir bewusst, dass es nicht nur mir so geht und man bei den zukĂŒnftigen Stipendiatenseminaren auch lernt, wie man sein Thema allgemeinverstĂ€ndlich rĂŒberbringt.

Danach wird das Stipendienprogramm der DBU vorgestellt und mir wird klar: Die DBU fördert eine große Bandbreite an Projekten! Und dabei beschrĂ€nkt sich die Förderung nicht nur auf Deutschland, es gibt sogar ein Stipendienprogramm fĂŒr Osteuropa! (MOE-Programm). Der nĂ€chste Punkt verwundert anfangs etwas: Alumni-Arbeit der DBU. Grade neu dabei und schon geht’s um Alumni-Arbeit?? Aber beim Vortrag wird deutlich, dass es nicht schlecht ist, schon jetzt etwas ĂŒber das Alumni-Netzwerk zu wissen und dass auch der Austausch zwischen den aktuellen Stipendiaten und den Alumni interessant und wichtig ist. Der Punkt wird am Abend auch gleich mit Leben gefĂŒllt, indem zwei Alumni nach dem Abendessen von ihren Erfahrungen berichten.

Nach dem hervorragenden Mittagessen können wir in kleinen Gruppen konkrete Fragen mit unseren Betreuern besprechen. Wie ist das mit der Krankenkasse? Auslandsaufenthalte? Abschlussberichte etc.? Außerdem gibt es im Laufe des Tages noch mehr Infos zu Dissertationen im Netz (auch wenn das ja noch etwas dauert).

Am Abend stehen dann ein Sektempfang und die feierliche Übergabe der Stipendienurkunden auf dem Programm. Nach einer kurzen und unterhaltsamen Ansprache von Dr. Fritz Brickwedde bekommen wir einzeln unsere Urkunden ĂŒberreicht. Das ist ein schöner Moment und man weiß, dass sich der ganze Aufwand der Bewerbung gelohnt hat! Die kleinen eckigen Tische vom Mittagessen sind mittlerweile grĂ¶ĂŸeren runden Tischen mit weißen Tischdecken und großen silbernen Kerzenleuchtern gewichen, so dass die festliche Stimmung auch beim Essen besteht. Das ist schon imposant! Mit so edlem Essen rechnet man bei einem EinfĂŒhrungsseminar nicht! Super auch, dass es aus Ökoanbau kommt und fĂŒr Vegetarier auch viel dabei ist.

Am nĂ€chsten Tag lernen wir die Stiftung besser kennen, zuerst theoretisch durch einen Vortrag von Prof. Wahmhoff und dann konkreter durch eine FĂŒhrung von Herrn Skrypietz durch die GebĂ€ude und das GelĂ€nde der DBU. Dabei heißt es auch: Ab aufs Dach! Wir lernen unter anderem, dass die Anordnung des HauptgebĂ€udes der DBU (Halbkreis mit 5 SĂ€ulen) nicht nur reiner Zufall, sondern aufgrund der Baumbewachsung entstanden ist. Generell bekomme ich den Eindruck, wie modern Umwelt- und Klimaschutz sein kann!

Danach gibt es noch einen kleinen Ausflug zum StipendiatenPark und in die OsnabrĂŒcker Innenstadt. Abgerundet wird der Abend durch ein leckeres Essen im OsnabrĂŒcker Pizzahaus.

Neben den vielen Informationen, die man wĂ€hrend der drei Tage bekommt, hat man zum GlĂŒck immer wieder die Möglichkeit, mit den Mitstipendiaten zu reden und sich untereinander kennenzulernen. Dabei lĂ€uft fast jedes GesprĂ€ch folgendermaßen an: „Was machst Du nochmal? Ach richtig
“ „Woher warst du?“ Und man bekommt viele neue EindrĂŒcke in komplett andere Bereiche. Auch nach dem eigentlichen Programm geht es abends noch auf ein oder zwei Bierchen in die Stadt. Auch hier ist die Stimmung super, so dass man teilweise gar nicht merkt, dass es schon so spĂ€t geworden ist!

Am letzten Tag gibt es ein Training der Soft Skills in zwei Workshops. Beide sind wichtig und hilfreich fĂŒr eine Promotion: Effektiver lesen und Zeit managen. Tja, wie soll man sich entscheiden? Eigentlich fast egal, wenn man schneller lesen kann, hat man mehr Zeit und wenn man die Zeit besser managet, hat man mehr Zeit fĂŒrs Lesen. Nach dem Workshop haben viele von uns tatsĂ€chlich ihre effektive Leserate erhöht, wie das Zeitmanagement sich verbessert hat, wird sich wohl erst in der nĂ€chsten Zeit herausstellen.

Unsere Gruppe wird mit einem Bus zum Bahnhof gefahren und so bleibt da noch Zeit, sich zu verabschieden und mit einigen Mailadressen auszutauschen. Im Zug hat man ein wenig Zeit, die vielen neuen EindrĂŒcke und Informationen zu verarbeiten.

Zusammenfassend kann man sagen: Am Anfang war es ein wenig wie eine Klassenfahrt mit Unbekannten zu einer recht fremden Stiftung – am Ende war es eine bunt gemischte Truppe, die jetzt viel mehr ĂŒber die DBU weiß und sich hoffentlich bald (bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises) wiedersieht!

Ein Bericht von Helene Faber und Konstantin Knorr
DBU-Stipendiaten

Seminar Politikberatung am UBA Dessau 30.06.-01.07.2011

Ende Juni 2011 ergab sich fĂŒr die DBU-Promotionsstipendiaten des letzten Förderjahres ganz spontan die Möglichkeit, gemeinsam mit Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung an einem Workshop im Umweltbundesamt (UBA) teilzunehmen. Diese Chance haben drei von uns ergriffen und können nur Positives berichten.

Wir konnten an den beiden Tagen einen guten Überblick ĂŒber die vielfĂ€ltigen AktivitĂ€ten des UBA gewinnen. Besondere Schwerpunkte lagen darauf, uns einen allgemeinen Überblick ĂŒber die Ressortforschung als Schnittstelle zwischen Politik und Wissenschaft zu vermitteln, uns darĂŒber hinaus aber auch einzelne Forschungsfelder anhand ganz konkreter Beispiele aus der tĂ€glichen Arbeit einiger UBA-Mitarbeiter zu zeigen. Hier hatten wir am zweiten Tag sogar die Möglichkeit, uns aktiv an einem aktuellen Diskussionsthema zu beteiligen.

Wir waren alle sehr begeistert: sowohl von der Freundlichkeit, mit der wir in der Gruppe aufgenommen wurden, als auch von der Offenheit, mit der die Mitarbeiter des UBA uns allen einen Einblick in ihre Arbeit gewÀhrt haben und nicht zuletzt auch von dem beeindruckenden GebÀude des UBA.

Ute Eggers, Marlies Bergheim & Jacinta Kellermann
DBU-Stipendiatinnen

Vom 26.06. bis 01.07.2011 trafen sich 24 NobelpreistrÀger der Medizin/Physiologie und mehr als 550 Nachwuchswissenschaftler aus 77 LÀndern zur 61. Tagung der NobelpreistrÀger in Lindau am Bodensee. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Weltgesundheit, wobei die Entwicklung neuer Antibiotika sowie Arzneimittel im Zentrum der Tagung standen.

Am Vorabend des NobelpreistrĂ€gertreffens hatten 65 Nachwuchswissenschaftler, darunter auch ich, die Ehre mit Forschungsministerin Annette Schavan und ihrem russischem Kollegen Andrej Fursenko eine Schifffahrt ĂŒber den Bodensee zu machen und sich dabei kennenzulernen.

Am Sonntag war es dann soweit. GrĂ€fin Bettina Bernadotte eröffnete die Tagung. Hierbei hob sie besonders das Motto dieser Tagung hervor: „Educate. Inspire. Connect“. Dieses Leitmotiv war die ganze Zeit ĂŒber spĂŒrbar. Ein Highlight der Eröffnungsfeier war sicherlich die Aufnahme von Microsoft-GrĂŒnder Bill Gates in den Ehrensenat. Grund fĂŒr die Aufnahme war nicht nur seine Entwicklung zukunftsweisender Kommunikationstechnologien, sondern auch seine Stiftung im weltweiten Kampf gegen Krankheiten. Hier hob er den Kampf gegen Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose oder AIDS hervor, die vor allem in EntwicklungslĂ€ndern eine Rolle spielen.

Gruppenfoto der NobelpreistrĂ€ger, jungen Wissenschaftlern und GrĂ€fin Bettina Bernadotte, PrĂ€sidentin des Kuratoriums fĂŒr die Tagungen der NobelpreistrĂ€ger in Lindau 2011
© Lindau Nobel Laureates Meeting (Alben)

Ab Montag begannen die VortrĂ€ge sowie Diskussionen mit den NobelpreistrĂ€gern. Highlight fĂŒr mich persönlich war dabei der Vortrag von Edmond Fischer, der 1992 zusammen mit Edwin G. Krebs den Nobelpreis „fĂŒr die Entdeckung der Mechanismen, die StoffwechselvorgĂ€nge in Organismen steuern“ erhielt. Er erzĂ€hlte ĂŒber die Entdeckung der Regulation der Stoffwechselwege ĂŒber Phosphorylierung, Prozesse, die wir alle inzwischen als grundlegende Reaktion ansehen und lernen.

Zusammen mit NobelpreistrÀger E. Fischer nach der Mittagsdiskussion
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Alles in allem sorgten die offene und lockere AtmosphĂ€re sowie abendliche Dinner fĂŒr einen regen Austausch zwischen den Nachwuchswissenschaftlern, aber auch mit den NobelpreistrĂ€gern. Imponierend fĂŒr mich war auch die Freude, mit der die NobelpreistrĂ€ger ihr Wissen weitergeben.

Abgerundet wurde das Treffen mit einem Ausflug zur Insel Mainau, wo wir die schöne Natur genießen konnten und in der Ausstellung „Entdeckungen 2011: Gesundheit“ ĂŒber alle Themen der Gesundheitsforschung informiert wurden.

Ich möchte mich hiermit herzlich bei der DBU und hier vor allem bei Frau Dr. Schlegel-Starmann bedanken, die mir die Möglichkeit gegeben hat, an einem so tollen und inspirierenden Treffen teilzunehmen.

Simone Gatzke
DBU-Stipendiatin (Forschungszentrum JĂŒlich GmbH)

Ankunft auf der Insel Mainau
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Mit Wirkung vom 01.09.2011 ist Matthias Kleinke zum Professor fĂŒr Umwelttechnik an der FakultĂ€t Live Sciences der Hochschule Rhein-Waal in Kleve berufen worden. NĂ€heres zur Hochschule finden Sie hier.

Das Referat Stipendienprogramm gratuliert ganz herzlich.

Prof. Dr. Matthias Kleinke
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UNetS und DBU-Alumni-Arbeit im Umbruch

Neue Wege und Organisationsformen werden am Vorabend der Umweltpreisverleihung zur Abstimmung gestellt

DBU und UNetS haben gemeinsam neue Impulse und OrganisationsvorschlĂ€ge fĂŒr die zukĂŒnftige Alumni-Arbeit der ehemaligen DBU-Promotionsstipendiaten entworfen. Die Alumni-Arbeiten von DBU und UNetS sollen zusammengefĂŒhrt werden, um allen (ehemaligen) Stipendiaten die Möglichkeit zur Teilnahme zu geben und von den daraus erwachsenden Synergien zu profitieren.

Am Vorabend des Umweltpreises sollen die VorschlĂ€ge und organisatorischen Neuerungen im Rahmen der UNetS-Vollversammlung diskutiert und anschließend in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Wahl gestellt werden.

Hintergrund
Im Februar dieses Jahres fand ein „Zukunfts-Workshop“ zur Alumni-Arbeit des Promotionsstipendienprogramms der Deutschen Bundesstiftung Umwelt statt. Gemeinsam haben 15 Teilnehmer aus Vorstand und interessierten Mitgliedern des UNetS, Mitarbeitern der DBU-Stipendienprogramme sowie aktuelle Stipendiaten und Alumni Ideen entwickelt, wie die Alumni-Arbeit von DBU und UNetS zukĂŒnftig gestaltet werden kann.

Hintergrund war die AnkĂŒndigung der DBU, der Alumni-Arbeit in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Damit verbindet sich der Wunsch, ein Netzwerk mit allen ehemaligen Stipendiaten zu entwickeln, das gleichzeitig stark mit den aktuellen DBU-Stipendiaten vernetzt ist. Parallel dazu zeichneten sich Schwierigkeiten im UNetS ab, da sich fĂŒr die Neubesetzung des Vorstandes im letzten Jahr nur schwer Mitglieder finden ließen. Auch die Zahl aktiver Mitglieder, die sich unabhĂ€ngig von Vorstandsposten im Verein engagieren, nahm ĂŒber die vergangenen Jahre immer stĂ€rker ab. In Folge dessen wurden seit der vergangenen UNetS-Jahreshauptversammlung auch die Möglichkeit der Auflösung des Vereins und die FortfĂŒhrung der Arbeiten unter einer anderen Rechtsform diskutiert.

Ergebnisse des „Zukunfts-Workshops“
Die Teilnehmer des „Zukunfts-Workshops“ kamen zu dem Ergebnis, dass die aktuellen Herausforderungen der Alumni-Arbeit am besten durch DBU und UNetS gemeinsam angegangen werden können.

Als Ziel der zukĂŒnftigen Alumni-Arbeit wurde definiert: „Die Stipendiaten und Alumni sollen untereinander und mit der DBU in Verbindung bleiben, wobei an eine lebenslange Verbindung gedacht ist. Es soll ein Netzwerk der Geförderten entstehen. Zudem soll eine Alumni-Kultur geschaffen werden.“

Es wĂ€re sinnvoll, wenn sich eine gemeinsame Arbeit zukĂŒnftig auch in einer einzigen Organisationsform ausdrĂŒcken ließe, so dass auch bei den formalen Aspekten maximale Synergien genutzt werden können. In diesem Zusammenhang wurden mögliche Organisationsformen diskutiert, von denen zwei sich als gangbar herausstellten: zum einen die Beibehaltung des aktuellen Vereins UNetS, zum anderen die Auflösung des Vereins zugunsten einer Vereinigung, die keinen formal-juristischen Anforderungen genĂŒgen muss.

An die Organisationsstrukturen besteht seitens der Alumni die Anforderung, dass die neue Organisationsform eine Kommunikationsplattform zur Vernetzung der Stipendiaten bereitstellen und gleichzeitig fĂŒr die UnterstĂŒtzung durch die DBU offen sein muss. FĂŒr die DBU wĂ€re es wĂŒnschenswert, dass legitimierte Ansprechpartner/ReprĂ€sentanten unter den Alumni zu finden sind. Schlussfolgerung der Diskussion war, dass die Auflösung des Vereins und ÜberfĂŒhrung der AktivitĂ€ten zu einer Vereinigung die besten Voraussetzungen fĂŒr die zukĂŒnftige Alumni-Arbeit bieten wĂŒrden.

Vorgehen bei der kommenden UNetS Versammlung in Stuttgart
Die Schlussfolgerungen des Zukunfts-Workshops – einschließlich des Vorschlages zur Auflösung des Vereins – sollen nun bei der kommenden UNetS-Jahreshauptversammlung in Stuttgart am Samstag, 29.10.2011, in der Kantine des Fraunhofer IGB, Nobelstr. 12, um 17 Uhr zur Diskussion und Abstimmung gestellt werden. Um den formalen Anforderungen zu genĂŒgen, sind dazu folgende Versammlungen notwendig:

1. die bekannte Jahreshauptversammlung des UNetS (17.00 Uhr)
Hier werden die AktivitĂ€ten des vergangenen Jahres, die insbesondere in der Planung der zukĂŒnftigen Alumni-Arbeit und den möglichen Organisationsformen bestanden, erlĂ€utert und zur Diskussion gestellt.

2. eine außerordentliche Mitgliederversammlung (direkt im Anschluss)Direkt im Anschluss an die Jahreshauptversammlung soll eine außerordentliche Mitgliederversammlung auf Grundlage eines Beschlusses des UNetS-Vorstandes stattfinden.
In dieser Versammlung will der Vorstand des UNetS formal die Auflösung des Vereins vorschlagen und zur Abstimmung stellen. Stimmberechtigt sind alle anwesenden UNetS-Mitglieder. Um den Verein aufzulösen, mĂŒssen Ÿ aller stimmberechtigten und anwesenden Mitglieder der Auflösung zustimmen.

Und – falls die Mitgliederversammlung sich fĂŒr die Auflösung des Vereins ausspricht –
3. eine GrĂŒndungsversammlung der neuen Vereinigung „DBU-Alumni“
Gemeinsam mit der DBU ist geplant, die bisherigen AktivitĂ€ten in eine Alumni-Vereinigung ohne formelle Eintragung beim Vereinsregister und den damit verbundenen Aufgaben aufgehen zu lassen. Bei der GrĂŒndungsversammlung sollen die Planungen fĂŒr die zukĂŒnftige Alumni-Arbeit diskutiert werden. Dazu sollen der Rahmen fĂŒr die entsprechenden Leitlinien festgelegt und ein Übergangsbeirat fĂŒr sechs Monate gewĂ€hlt werden, der die Wahl eines regulĂ€ren Beirates vorbereitet. Ein Vorschlag fĂŒr Leitlinien und die Verfahren zur Zusammensetzung und Wahl des Beirates wird derzeit von DBU und dem Vorstand des UNetS vorbereitet.

VorschlĂ€ge fĂŒr die zukĂŒnftige Alumni-Arbeit
Die Vereinigung wÀre nach aktuellem Diskussionsstand ein Zusammenschluss aller ehemaligen Promotions- und Habilitationsstipendiaten der DBU.

Als beratendes Organ soll ein Beirat fungieren, der aus DBU und Vertretern der Alumni gebildet wird und als Bindeglied zwischen DBU und Alumni fungiert. Der Beirat wird organisatorisch von der DBU unterstĂŒtzt.

In der neuen Alumni-Vereinigung gibt es keine Mitgliedschaften (und natĂŒrlich auch keine BeitrĂ€ge). Jeder, der von der DBU gefördert wurde, ist nach Abschluss der Förderung automatisch Alumni und somit Teil der Alumni-Vereinigung. Die konkreten Ziele und ein erster Entwurf der Leitlinien sollen in der GrĂŒndungsversammlung vorgestellt werden.

Wir hoffen, dass Ihr zu diesen wichtigen Treffen zahlreich erscheint und viele weitere Ideen und Impulse fĂŒr die zukĂŒnftige Alumni-Arbeit einbringt.

Die Treffen werden aufeinander abfolgend stattfinden und beginnen mit der UNetS-Jahreshauptversammlung am 29.10.2011 um 17.00 Uhr (im Anschluss an die StadtfĂŒhrung). Danach lĂ€dt die DBU wie in jedem Jahr zum geselligen Abend und Stipendiatentreffen ein.

Dr. Sabine Möllenkamp und Prof. Dr. Matthias Kleinke (fĂŒr den Vorstand des UNetS), Dr. Hedda Schlegel-Starmann (Koordinatorin DBU-Promotionsstipendienprogramm) sowie Dr. Volker Wachendörfer und Christine Busch (Alumni-Beauftragte des DBU-Promotionsstipendienprogramms)

In der Zeit vom 05. bis 07.08.2011 fand der dritte internationale Alumni-Workshop der Stipendienprogramme in Posen, Polen, statt. Neben den Vertretern der DBU (Frau Dr. Freyer, Frau Dr. Schlegel-Starmann, Dr. Wachendörfer, Frau Grimm, Frau Beiderwellen) nahmen die Alumni-Vereine aus Polen (Srodowisko dla Srodowiska) und Deutschland (UNetS), die Alumni-Vereinigungen aus Ungarn, Tschechien, Bulgarien, Estland, Lettland und Litauen sowie die DBU-Sonderbeauftragte fĂŒr Polen Frau Dyki und Herr Dr. Lay teil.

Neben der Vorstellung der Alumni-Vereinigungen wurde die neue DBU-Kommunikationsplattform fĂŒr die Stipendienprogramme vorgestellt und diskutiert. Folgendes Fazit kann gezogen werden:

Durch die neue Kommunikationsplattform werden die Kontaktpflege sowie der Informationsaustausch zwischen den Alumnis in der Zukunft einfacher und effizienter. Die Vereinigungen haben immer aktuelle Kontaktdaten und können durch den Veranstaltungsmanager und den gemeinsamen Terminkalender einfacher Veranstaltungen planen/organisieren.

Insbesondere die kleineren Netzwerke werden zukĂŒnftig keine eigene Homepage mehr benötigen, da sie die Datenbank der Plattform nutzen können. Informationen zum MOE-Austauschstipendienprogramm und den Alumni-Vereinigungen in Landessprache sowie Statistiken werden zukĂŒnftig auf den LĂ€nderseiten der DBU-Homepage eingestellt.

Der vierte internationale Alumni-Workshop wird in der Zeit vom 24. bis 26.08.2012 in Ungarn stattfinden.

Dr. Nicole Freyer
fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

Alumni-Workshop Posen August 2011
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Urkundenzeremonie Ungarn

Am Samstag, den 25.06.2011, fand die Verleihung der Stipendien fĂŒr 11 neue ungarische Stipendiaten in der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer in Budapest statt.

An der Zeremonie nahmen der GeneralsekretĂ€r der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Herr Dr. Brickwedde, die stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer Frau Balogh, Herr Professor Bercik von der Ungarischen Akademie fĂŒr Wissenschaften, Herr Huba vom Ministerium fĂŒr Energie, Frau Marton von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Budapest und Frau Dr. Freyer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt teil.

Neben der Festrede von Herrn Dr. Brickwedde gab es einen Festvortrag von Herrn Dr. AndrĂĄs Torma (Audi Hungaria Motor GmbH) ĂŒber Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie.

Die Veranstaltung wurde vom Netzwerk der ehemaligen ungarischen Stipendiaten organisiert.

Dr. Nicole Freyer
fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

MOE-Urkundenzeremonie Ungarn Juni 2011
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EinfĂŒhrungsseminar

Im September haben 18 StipendiatInnen aus Ungarn (11), RumÀnien (6) und erstmalig ein Stipendiat aus Slowenien ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland angetreten.

Die ersten Tage ihres Stipendiums verbrachten die Hochschulabsolventen auf einem EinfĂŒhrungsseminar in der NĂ€he von OsnabrĂŒck. Neben einem Besuch in der GeschĂ€ftsstelle der DBU besuchten die Stipendiaten das DBU-Projekt „Erlebnisausstellung ‚Bodentiere-Bodenschutz‘ als Verbindung zwischen Zoo und Museum Natur und Umwelt“ im Zoo OsnabrĂŒck.

Die nÀchsten sechs bis zwölf Monate werden die Stipendiaten in UniversitÀten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen verbringen.

Dr. Nicole Freyer
fĂŒr das Stipendienprogramm-Team

MOE-EinfĂŒhrungsseminar Ungarn, RumĂ€nien und Slowenien September 2011
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AktivitÀten in Bulgarien

Urkundenzeremonie in Sofia

Am 16.04.2011 hat das bulgarische Alumni-Netzwerk der DBU zum ersten Mal eine Urkundenzeremonie in Sofia organisiert. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurden den bisher geförderten Stipendiaten aus Bulgarien, Serbien und Mazedonien die Urkunden fĂŒr ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt verliehen.

An der Veranstaltung nahmen Dietrich Becker von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Sofia, Dr. Mitko Vassilev, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer, Vladimir Stratiev vom Ministerium fĂŒr Umwelt und Wasser, Lilyana Nikolova von St. Cyril and St. Methodius Internationale Stiftung, Dr. Nicole Freyer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und viele Professoren von verschiedenen UniversitĂ€ten und von der Bulgarischen Akademie fĂŒr Wissenschaften teil.

Neben den Festreden von Herrn Stratiev, Herrn Becker und Frau Dr. Freyer hielt Frau Mihaylova einen Festvortrag ĂŒber ein bereits realisiertes KlĂ€ranlagen-Projekt der DBU in Bulgarien.

Tsvetelina Simeonova
Bulgarisches Alumni-Netzwerk

MOE-Urkundenzeremonie Bulgarien April 2011
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Alumni-Jahrestreffen in Plovdiv

Am Wochenende vom 01. bis 03.07.2011 fand das zweite Jahrestreffen des bulgarischen Alumni-Netzwerks der DBU statt. 12 Altstipendiaten aus Bulgarien, Serbien, Mazedonien und Litauen und Frau Dr. Freyer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt haben teilgenommen.

Das Programm haben Dobrinka Balabanova und Vera Asenova in der wunderschönen kleinen historischen Stadt Plovdiv organisiert.

Die Teilnehmer haben hauptsĂ€chlich ĂŒber Organisation, Angebote und Möglichkeiten von und fĂŒr das bulgarische Alumni-Netzwerk diskutiert. Alle waren sehr begeistert und haben sich aktiv an der Erarbeitung der zukĂŒnftigen Strategie und Ziele des Netzwerks beteiligt.

WĂ€hrend des Treffens fand eine Betriebsexkursion – Besuch der KlĂ€ranlage „Hissar“ und eine Wanderung durch das BiosphĂ€renreservat „Rote Wand" – statt.

Tsvetelina Simeonova
Bulgarisches Alumni-Netzwerk

MOE-Alumni-Jahrestreffen in Plovdiv Juli 2011
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Das aktuelle DBU-Logo für StipendiatInnen finden Sie hier.

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