Newsletter des Stipendienprogrammes v. 30.03.2012

Infos aus dem Stipendienprogramm - Nr. 46 - Ausgabe I 2012

Liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten,

der Frühling stellt sich langsam ein in und um Osnabrück und das ist für uns immer die Zeit, den nächsten Newsletter des Stipendienprogramms an Sie zu versenden. Wie immer gibt es jede Menge wichtige Informationen zu Änderungen im Promotionsstipendienprogramm oder auch zu den sich ankündigenden Veranstaltungen, wie der Woche der Umwelt. Sollten Sie Rückfragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Viel SpaĂź beim Lesen wĂĽnscht Ihnen

Dr. Volker Wachendörfer
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

DBU-Park im FrĂĽhling
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Folgende Listen sind fĂĽr Sie verfĂĽgbar:

In der Zeit vom 1. Januar 2012 bis 30. März 2012 sind 56 StipendiatInnen neu in die Förderung gekommen:

In der Zeit vom 1. Januar 2012 bis 30. März 2012 lief für 36 StipendiatInnen die Förderung aus.

Medien & Infos

Neue Stipendiaten national: 15
Neue Stipendiaten international: 4
Ausgeschiedene Stipendiaten national: 23
Ausgeschiedene Stipendiaten international: 6

Von 14 Stipendiaten erfuhren wir, dass sie ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen haben. Das Referat Stipendienprogramm der DBU gratuliert ganz herzlich!

Liste Promotion

1992 ging das DBU-Stipendienprogramm an den Start, zunächst beschränkt auf ostdeutsche Hochschulen. Nach drei Jahren wurde das Programm auf die gesamte Bundesrepublik ausgeweitet. Seitdem haben wir 1.020 Stipendien vergeben. Viele dieser Stipendiaten sind mittlerweile als Hochschulprofessoren aktiv oder in führenden Positionen in Unternehmen und anderen Institutionen tätig. Damit konnte das Promotionsstipendienprogramm seit nunmehr zwei Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten.

Offiziell werden wir den 20. Geburtstag auf der Woche der Umwelt begehen, welche die DBU zusammen mit dem Bundespräsidenten ausrichtet. Am Nachmittag wird der Bundespräsident eine Delegation aus ehemaligen Stipendiaten, Alumnivertretern sowie Mitarbeitern der DBU empfangen. Das Team Stipendienprogramm lädt danach alle Stipendiaten zu Kaffee und Kuchen am DBU-Stand ein. Weiterhin gibt es am Abend ein Treffen aller aktuellen und ehemaligen Stipendiaten in der „Alten Pumpe“ in Berlin.

Auch das Stipendiatentreffen am Vorabend der Umweltpreisverleihung im Oktober 2012 in Leipzig wird unter dem Motto „20 Jahre Stipendienprogramm“ stehen. Es ist geplant, einige Stipendiaten der ersten Jahrgänge vorzustellen. Evtl. wird es auch ein musikalisches Rahmenprogramm geben. Lassen Sie sich überraschen!

Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns gemeinsam dieses Jubiläumsjahr begehen und bei den Aktivitäten dabei sein könnten.

Christine Busch
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

10-Jahres-Feier Promotionsstipendienprogramm 2002
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Seit 2011 haben wir neben der Zahlung des Kinderzuschlages für Stipendiatinnen und Stipendiaten mit geringem Familieneinkommen (bis 2.000,- €/Monat) und der Möglichkeit, das Promotionsstipendium vorübergehend ruhen zu lassen, eine zusätzliche Möglichkeit, insbesondere Promotionsstipendiatinnen, die Mütter werden, zu unterstützen: Im Falle, dass Sie als Promotionsstipendiatin der DBU in Ihrer Förderzeit ein Kind bekommen, kann Ihr Stipendium um drei Monate verlängert werden. Da Sie als Stipendiatin nicht in einem Arbeitsverhältnis stehen, gelten für Sie nicht die Regeln des Mutterschutzes, wonach Sie sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin sowie bis acht Wochen nach der Geburt Ihres Kindes Ihr Nettogehalt bzw. Mutterschaftsgeld erhalten. Um unsere Stipendiatinnen hier nicht schlechter zu stellen als Doktorandinnen im Angestelltenverhältnis, gilt diese Regelung seit 2011.

Ab dem 1. Januar 2012 gilt eine erhöhte Zuverdienstgrenze für unsere Promotionsstipendiaten: Die DBU erhebt nun gegen die Einkünfte ihrer Stipendiaten bis zur Maximalhöhe von jährlich 8.000,- € netto keine Einwände. Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass Sie sich mit der Annahme Ihres Stipendiums dazu verpflichtet haben, Ihre Arbeitskraft auf das in Ihrem Stipendium bzw. Arbeitsplan beschriebene Vorhaben zu konzentrieren.

Dr. Hedda Schlegel-Starmann
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

Zur Woche der Umwelt 2012 lädt Bundespräsident Joachim Gauck die besten Unternehmen und Institutionen zur Präsentation innovativer Umweltschutztechnologien und -projekte vom 05. bis 06.06.2012 in den Park von Schloss Bellevue nach Berlin ein. Alle aktuellen StipendiatInnen und Alumni sind ebenfalls zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Am Mittwoch, den 06.06.2012, wird es ein gemeinsames Fachforum der beiden Stipendienprogramme der DBU zum Thema „Energie“ geben. Nachmittags findet im Schloss Bellevue ein Empfang mit dem Bundespräsidenten anlässlich des 20-jährigen Bestehens des DBU-Promotionsstipendienprogramms im Kreise einiger ausgewählter Stipendiaten, vornehmlich Alumni, statt.

Das Team Stipendienprogramm lädt zu diesem Jubiläum außerdem zu Kaffee und Kuchen am DBU-Stand ein. Weiterhin gibt es am Abend ab 19.00 Uhr ein Treffen aktueller und ehemaliger Stipendiatinnen und Stipendiaten in der „Alten Pumpe“, Lützowstr. 42, 10785 Berlin-Mitte. Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier. Nach bewährtem Modell wird die DBU zum abendlichen Büfett einladen. Die Getränke müssen in jedem Fall selbst finanziert werden.

Nähere Informationen zur Woche der Umwelt finden Sie hier.

Christine Busch
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

Woche der Umwelt im Schloss Bellevue
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Die diesjährige Sommerakademie zum Thema „Energiewende zwischen Klimaschutz und Atomausstieg – Lösungen in die Umsetzung tragen“ wird vom 24.06. bis 29.06.2012 in Ostritz-St. Marienthal stattfinden. Das Programm kann hier eingesehen werden.

Nach eher übergeordneten, aber gleichwohl hochinteressanten Plenarvorträgen am Montag werden am Dienstag und Donnerstag mehrere Arbeitskreise stattfinden. Dabei reichen die Themen unter anderem von „Umbau der deutschen Stromversorgung“ über „Bildung, Konsum, Kultur – Energiewende als gesellschaftliche Herausforderung“ bis hin zu „Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe“.

Interessierte Stipendiaten können sich gerne anmelden, sollten jedoch eine entsprechende Mitteilung an das Stipendienprogramm-Team schicken, da die Kosten für die Sommerakademie übernommen und daher separat gebucht werden müssen. Für Rückfragen stehen wir natürlich gerne zu Verfügung.

Dr. Volker Wachendörfer
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

Kloster St. Marienthal
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Die 62. Tagung der Nobelpreisträger findet vom 01.07. bis 06.07.2012 in Lindau am Bodensee statt und ist den Laureaten für Physik gewidmet. Diese Zusammenkunft dient dem Treffen und Gedankenaustausch von Nobelpreisträgern mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs und bietet somit für viele Studenten aus dem In- und Ausland eine einmalige Gelegenheit, ihre wissenschaftlichen und geistigen Vorbilder in Vortrag und Gespräch zu erleben.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hatte die Möglichkeit, Stipendiatinnen und Stipendiaten aus der laufenden Förderung zu nominieren. Aus dem Kreis der sich aktuell in der Förderung befindlichen Stipendiaten, die sich mit dem Thema Physik befassen, wurde Stefan Fischer für die Teilnahme an der Nobelpreisträgertagung vorgeschlagen und erhielt vom Kuratorium der Nobelpreisträger eine Einladung.

Nähere Informationen zur Nobelpreisträgertagung in Lindau finden Sie hier. 

Christine Busch
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

Papenburg im Januar hat einen ganz besonderen Charme. Das konnten wir besonders während der Stadtführung bei Regen und knapp über 0 °C erleben, die uns – wie auch sonst – längs des Kanals führte. Ich denke alle Teilnehmer stimmen mit mir überein, dass es jede Menge andere Kleinstädte gibt, die eine interessantere Stadtführung zu bieten haben. Ein echtes Highlight war allerdings einmal mehr die Besichtigung der Meyerwerft, die alle derart beeindruckt hat, dass sie bestimmt heute noch davon überzeugt sind, Kreuzfahrtschiffe der Meyerwerft wären definitiv unsinkbar…

Als Kontrastprogramm zur Werftbesichtigung gab es dann einen interessanten Vortrag von Beatrice Claus, WWF, die über ein DBU-gefördertes Projekt zur Renaturierung der durch Stauwerk und Ausbaggerung mittlerweile „klinisch toten“ Unterems berichtete. Im Mittelpunkt aber standen natürlich die zahlreichen interessanten Vorträge der Stipendiaten, die lebhaft diskutiert wurden. Die Historisch Ökologische Bildungsstätte Papenburg bot dafür ein hervorragendes Ambiente (auch wenn der „Kicker“ dringend überholt werden sollte). Fazit: Ein schöner Einstieg in die Seminarreihe des Stipendienprogramms im Jahr 2012!

Dr. Volker Wachendörfer
fĂĽr das DBU-Stipendienprogramm-Team

Stipendiatenseminar Papenburg Januar 2012
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Mit großer Trauer haben wir die Nachricht vom Tod von Dr. Jörg Michael Rüdrich vernommen. Jörg Michael Rüdrich war von Januar 2000 bis Dezember 2002 Stipendiat der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und hat im Juli 2003 über gefügekontrollierte Verwitterung natürlicher und konservierter Marmore promoviert. Jörg Michael Rüdrich starb am 15.11.2011 nach schwerer Krankheit. Er wird uns als zielorientierter, zuverlässiger und hilfsbereiter junger Wissenschaftler in Erinnerung bleiben.

Christine Busch
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

Am 20.01.2012 fand das erste Treffen zwischen den Kommunikatoren und dem Team Stipendienprogramm in der DBU-Geschäftsstelle statt.

Die Kommunikatoren, sog. Jahrgangssprecher einer Stipendiatengruppe, die sich auf dem gemeinsam erlebten DBU-Einführungsseminar findet, sind Teil des neuen Alumni-Konzepts des DBU-Stipendienprogramms. Diese Kommunikatoren werden in die Arbeit des DBU-Promotionsstipendienprogramms einbezogen und tragen ihre Erfahrungen und Kenntnisse in „ihre“ Gruppe von Stipendiaten hinein.

Bislang haben wir 8 Kommunikatorinnen und Kommunikatoren ernannt: Cornelia Plagge, Axel Drechsler, Kambulakwao Chakanga, Alexandra Seibt, Helene Faber, Konstantin Knorr, Yvonne Rondot und Robin Koerth, die alle samt beim ersten Kommunikatorentreffen anwesend waren. Von der DBU nahmen Dr. Hedda Schlegel-Starmann, Dr. Volker Wachendörfer und Christine Busch teil.

Auf dem Treffen wurden u. a. die zahlreichen Veranstaltungen erörtert, die im Jahr 2012 im Stipendienprogramm anstehen und in die die Kommunikatoren einbezogen werden sollen (Stipendiatenseminare, Abschlussveranstaltung, Woche der Umwelt, Sommerakademie, Einführungsseminare, Auswahlgremiumssitzungen und Stipendiatentreffen vor der Umweltpreisverleihung). In diesem Zusammenhang wurde seitens der Kommunikatoren die Einführung von Regionaltreffen für geographische Gruppen vorgeschlagen. Da das Team Stipendienprogramm leider keine Kapazitäten für die Organisation dieser Treffen bereitstellen kann, aber solche Zusammenkünfte sehr begrüßt, wurde vorgeschlagen, dass die Durchführung auf Stipendiaten-Initiative erfolgen sollte.

Die Vorstellung der neuen Kommunikationsplattform, die demnächst zur Verfügung stehen wird, war ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung.

Die zahlreichen Verbesserungsvorschläge für die Arbeit des Team-Stipendienprogramms nehmen wir gerne auf und freuen uns auf das nächste konstruktive Kommunikatorentreffen, das voraussichtlich im Vorfeld der Umweltpreisverleihung stattfinden wird.

Christine Busch
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

Der Beirat der DBU-Alumni-Vereinigung traf sich zur Gründungssitzung am 20.01.2012 in der Geschäftsstelle der DBU. Teilnehmer waren neben den 8 derzeitigen Kommunikatoren 7 Alumni-Vertreter sowie Dr. Hedda Schlegel-Starmann, Dr. Volker Wachendörfer und Christine Busch vom DBU-Stipendienprogramm-Team.

Themen der Sitzung waren die Überarbeitung der Leitlinien (siehe pdf), die Organisation der Wahl der ordentlichen Beiratsmitglieder, die Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2012 (Einführungsseminare, Auswahlgremiumssitzungen, Abschlussveranstaltung, Woche der Umwelt, Stipendiatentreffen am Vorabend der Umweltpreisverleihung, DBU-Alumni-Workshop in Ungarn) sowie die neue Kommunikationsplattform, die demnächst zur Verfügung stehen wird.

Derzeit läuft der Aufruf für ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten, sich für die Wahl der Beiratsmitglieder aufstellen zu lassen. Die Profile der Kandidatinnen und Kandidaten können demnächst auf einer geschützten Website des Stipendienprogramms eingesehen werden. Die Wahl der 7 Beiratsmitglieder aus dem Kreis der Alumni wird im April 2012 durchgeführt.

Das nächste Alumni-Treffen wird vor der Verleihung des Deutschen Umweltpreises am Samstag, den 27.10.2012, in Leipzig stattfinden.

Christine Busch
fĂĽr das DBU-Stipendienprogramm-Team

Leitlinien DBU-Alumni.de

Am 09. und 10.03.2012 fand zum zweiten Mal eine Abschlussveranstaltung im Zentrum für Umweltkommunikation statt, auf der dieses Mal die Stipendiaten geehrt wurden, die zumeist 2011 ihre Dissertation erfolgreich abgeschlossen haben. Teilgenommen haben rund 20 Stipendiaten, die ihre Abschlussurkunden durch Herrn Dr. Fritz Brickwedde überreicht bekamen. Eingerahmt wurde die festliche Veranstaltung durch ein Abendessen und dem Auftritt der DBU-Stipendiatin Sara Höweler mit ihrer Band „Northern Star“. Am Samstag folgte eine Exkursion zum Industriemuseum auf dem Piesberg in Osnabrück.

Die nächste Abschlussveranstaltung wird voraussichtlich im März 2013 stattfinden.

Christine Busch
fĂĽr das DBU-Stipendienprogramm-Team

Abschlussveranstaltung März 2012: Exkursion Piesberg
© A. Dannhauer

2012 findet zum vierten Mal der Wettbewerb "Wissenschaft verstehen" statt. Ausgerichtet wird er vom UFZ – in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft". Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 8.000 € und die Chance, den Wettbewerbsbeitrag in „Spektrum der Wissenschaft“ zu veröffentlichen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Bericht über das DBU-Fachkolloquium „Invertebraten: Wissenschaftliche Fragestellung und methodische Ansätze“ in Ulm vom 13.02.-16.02.2012

Acht aktuelle StipendiatInnen sowie zwei ehemalige StipendiatInnen der DBU haben sich am 13.02.2012 in der Villa Eberhardt in Ulm getroffen. Da dieses Jahr ebenfalls Stipendiaten aus dem ersten Förderungsjahr dabei waren, haben wir unser Ziel, die ganze Bandbreite an StipendiatInnen zum Thema Invertebraten zusammenzubringen, erreicht. Nach einer kurzen Begrüßung hielt Herr Dr. Bellmann vom Institut für Experimentelle Ökologie in Ulm den Eröffnungsvortrag. Herr Bellmann brachte uns die sehr interessante Entomologie des Schneckenhauses anhand faszinierender Bilder nahe. Vielen von uns war die umfassende Ökologie in und um das Schneckenhaus mit seinen mannigfachen Akteuren in dieser Form noch nicht bekannt.

Im Anschluss folgten die ersten Vorträge der Teilnehmer. Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Fachkolloquium im März 2011 wurde genug Zeit für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin eingeplant, so dass es zu regem fachlichen und methodischen Austausch und für alle Teilnehmer bereichernden Diskussionen kam. Zwei Diskussionsthemen sollen im Folgenden herausgehoben werden.

I. Im Fachkolloquium März 2012 stellte sich in mehreren Diskussionen heraus, dass es empfehlenswert ist, eine öffentliche Online-Datenbank für Eigenschaften und ökologische Parameter von diversen Invertebraten-Gruppen nach dem Vorbild Bioflor, einer Datenbank für Pflanzenarteigenschaften (www.bioflor.de, Ufz und BfN), einzurichten. Dazu stellte uns Jörn Buse dieses Jahr die ersten Anwendungen und Ergebnisse in Bezug auf seine selbst erstellte Merkmalsdatenbank von 130 Bockkäferarten vor. Aufgrund der in die Datenbank eingespeisten Daten konnte er eindeutige Korrelationen zwischen Körpermassen und Fertilität der Bockkäferarten in Abhängigkeit der jeweiligen Wirtspflanzengruppen nachweisen. Ohne solch eine Datenbank wäre es kaum möglich, diese beispielhaften Zusammenhänge in Biologie und Ökologie der Bockkäfer und auch anderer Invertebraten-Gruppen zu erforschen.

II. Elisabeth Müller-Peddinghaus stellte unter anderem Methoden zur Untersuchung von Flügelmorphologie und deren Zusammenhang mit Ausbreitungsmechanismen bei Trichopteren vor. Einen großen Diskussionsbedarf gab es bezüglich der Landmarkensetzung und Auswertung für die Morphologieparameter, da sich schon einige Stipendiaten mehr oder weniger erfolgreich mit diesem Thema beschäftigt hatten. Es stellte sich einstimmig heraus, das die Methode der Flügelmorphologie auch für andere Insektengruppen eine sehr interessante Fragestellung in Bezug auf Verbreitungsmechanismen ist. Es wird daher empfohlen, dies ebenfalls als Merkmalseigenschaft in eine öffentliche Online-Datenbank zu übernehmen, um größere Zusammenhänge aufzuweisen und mit weiteren Parametern korrelieren zu können.

Von allen Teilnehmern wurde betont, dass ihnen die fachspezifische Diskussion von aktuellen sowie ehemaligen MitstipendiatInnen sehr wichtig ist, da es dabei neue Denkanstöße außerhalb der Argumentationsmuster der eigenen Arbeitsgruppe gibt. Vor allem die Stipendiaten, die in ihrer eigenen Arbeitsgruppe einen geringen Austausch bezüglich ihres Themas in Zusammenhang mit umweltrelevanten Fragestellungen haben, profitieren aus dieser Art Fachkolloquium fachlich sowie persönlich enorm. Im Rahmen solch eines vertrauenswürdigen Diskussionskreises können auch Methoden besprochen werden, die bisher nicht erfolgreich waren, was z. B. auf einer Fachtagung so nicht möglich ist.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir alle einen enormen Gewinn aus diesem Fachkolloquium gezogen haben und der DBU und im Besonderen Frau Dr. Schlegel-Starmann von ganzem Herzen für diese Möglichkeit danken wollen.

Taina Conrad und Nadine Austel (DBU-Stipendiatinnen)
im Namen aller TeilnehmerInnen des Invertebraten-Fachkolloquiums

Fachkolloquium Invertebraten Februar 2012
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Das Kolloquium „Erneuerbare Energien zwischen Technik, Recht und Politik“ fand vom 27. bis 29. Januar 2012 in Berlin statt. Als Tagungsort standen die Räumlichkeiten des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin in Dahlem zur Verfügung. Insgesamt meldeten sich 24 ehemalige und aktuelle DBU-Stipendiaten zum Fachkolloquium an. Ziel des Fachkolloquiums war der interdisziplinäre Austausch im Bereich der Erneuerbaren Energien. Im Vordergrund stand dabei der gegenseitige fachliche Wissenstransfer in den Bereichen Technik, Recht und Politik. Neben den geplanten Vorträgen und Diskussionskreisen wurden Exkursionen organisiert, um den Austausch zwischen den Experten aus den unterschiedlichen Bereichen zu fördern.

Näheres entnehmen Sie bitte dem pdf-Dokument.

Nadine Austel, Kambulakwao Chakanga, Maria Húšťavová, Alexandra Seibt, Anna Struve (DBU-Stipendiatinnen)

Fachkolloqium Erneuerbare Energien Januar 2012

Der DBU-Stipendiat Ferdinand Ludwig ist mit seinem Projekt „ Baubotanik – Bauweise mit lebenden Pflanzen“ von der Universität Stuttgart im Rahmen des Wettbewerbs „Die Übermorgenmacher“ ausgezeichnet worden.

Näheres zur Auszeichnung finden Sie hier.

Visualisierung des Plantanenkubus ("Entwurf und Visualisierung: Ferdinand Ludwig und Daniel Schönle")
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Nähere Informationen zum Projekt finden Sie in dieser Broschüre

und in diesem Film bei Youtube

Das Team Stipendienprogramm gratuliert ganz herzlich.

Christine Busch
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

Detailfoto einer baubotanischen Verbindung
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Die Robert Bosch Stiftung hat eine Juniorprofessur ausgeschrieben zum Thema „Research into the Sustainable Use of Natural Resources“.

Näheres hierzu finden Sie auf dieser Homepage.

Willkommen zum Abschluss! Die StipendiatInnen des Stipendienschwerpunkts „Umweltethik“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt laden zur Abschlussveranstaltung an der Universität Greifswald ein

Der Stipendienschwerpunkt „Umweltethik“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) veranstaltet an der Universität Greifswald vom 25. bis zum 27. April 2012 eine wissenschaftliche Abschlusstagung mit dem Thema „Umwelt – Gründe – Werte“. Im Rahmen dieser Veranstaltung findet am Mittwoch, den 25.04.2012, um 19.00 Uhr ein öffentlicher Eröffnungsvortrag von Herrn Prof. Dr. Christian Illies zu den anthropologischen Grundlagen der Umweltethik statt. Auf der Tagung werden Themen diskutiert, die den Dissertationsprojekten der StipendiatInnen naheliegen und den interdisziplinären Charakter des Stipendienschwerpunktes „Umweltethik“ widerspiegeln. Ort der Tagung ist das Internationale Begegnungszentrum "Felix Hausdorff".

Zusätzlich zur Tagung findet am Donnerstag, den 26.04.2012, um 19.00 Uhr ein Festakt in der Aula der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald statt. Zu Beginn werden Grußworte u. a. vom Prorektor der Universität, Prof. Dr. Frieder Dünkel, sowie von Mathias Brodkorb, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, gehalten. Im Anschluss wird sich eine Podiumsdiskussion dem Thema „Müßiggang im Grünen? Brauchen wir geisteswissenschaftliche Forschung für die Umweltpolitik?“ widmen. Neben der Podiumsdiskussion wird es eine musikalische Untermalung und einen Stehempfang geben. In einer begleitenden Ausstellung werden außerdem die im Stipendienschwerpunkt geförderten Dissertationen auf Postern präsentiert.

Seit 2008 fördert die DBU elf Promotionsvorhaben aus den Sozial- und Geisteswissenschaften zum Themenfeld „Umweltethik“. Zu den bearbeiteten Themen gehören neben der Ethik der natürlichen und gebauten Umwelt auch Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeits-, Wirtschafts- und Normentheorie, ökologische Literaturwissenschaft und Ernährungssoziologie. Die DBU ist eine der großen Stiftungen Europas, die zum Beispiel den hochdotierten Umweltpreis verleiht. Sie fördert unter anderem Projekte zum Umweltschutz und Promotionen, die sich mit Umweltschutzthemen beschäftigen.

Alle weiteren Informationen zum Eröffnungsvortrag, Tagung und Festakt und zur Anmeldung finden Sie hier.

Programm:

Ort (außer Festakt): Begegnungszentrum Felix Hausdorff, Bahnhofstr. 2–3

Mittwoch, 25. April 2012

19.00 Uhr
Öffentlicher Hauptvortrag Christian Illies, Universität Bamberg

Donnerstag, 26. April 2012

09.00 Uhr
Begrüßung und Einführung Konrad Ott, Universität Greifswald

09.15 Uhr
Natur und Ethik bei J.R.R. Tolkien
Fabian Geier, Universität Bamberg
Kommentar: Nadja TĂĽrke, Philipp Thapa

10.10 Uhr
Kaffeepause

11.00 Uhr
Partikularismus und die Theorie starker Nachhaltigkeit
Marco Iorio, Universität Lüneburg
Kommentar: Karl Christoph Reinmuth

12.15 Uhr
Mittagessen

13.45 Uhr
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung im Bedürfnisfeld Ernährung
Maleika Gralher, Universität Hannover
Kommentar: Eva Koch

15.00 Uhr
Kaffeepause

15.30 Uhr
Emissionsegalitarismus: produktions- oder konsumbasiert?
Dominic Roser, Universität Zürich
Kommentar: Lieske Voget-Kleschin, Christian Baatz

19.00 Uhr
Festakt (Näheres hier)
Podiumsdiskussion zum Thema: „Müßiggang im Grünen? – Brauchen wir geisteswissenschaftliche Forschung für die Umweltpolitik?“ Es diskutieren Thomas Potthast (Universität Tübingen), Matthias Koller (Umweltbundesamt) und eine weitere Expertin.

Im Anschluss: Posterausstellung und Empfang

Freitag, 27. April 2012

9.00 Uhr
Normativität und Diskontierung in den Wirtschaftswissenschaften
Conrad Heilmann, Universität Rotterdam
Kommentar: Tanja von Egan-Krieger, Jacinta Kellermann

10.15 Uhr
Kaffeepause

10.45 Uhr
Architektur für ein gutes Leben – eine Kritik aus der Praxis
Jochen Witthinrich, Architekt und Stadtplaner, MĂĽnchen
Kommentar: Martin DĂĽchs

12.00 Uhr
Zusammenfassung, Abschluss

12.30 Uhr
Mittagessen

Abreise

Kontakt: Frau Hilsbecher (umweltet@uni-greifswald.de)

Datenbanken sicher nutzen - Wer hat Interesse an SQL-Kurs?

Liebe Mitstipendiaten!

Ich versuche gerade, einen Trainingskurs zum Thema „Datenbankprogrammierung mit SQL“ zu organisieren und bin auf der Suche nach Interessenten unter Euch.

Sobald umfangreiche Datenmengen verarbeitet werden oder eigene Suchanfragen realisiert werden sollen, kommen Datenbanken ins Spiel. Wenn Euch für Eure Promotion ein sicherer Umgang mit Datenbanken helfen kann, wäre dieser Kurs vielleicht etwas für Euch. Der Kurs würde wenn möglich während des kommenden Sommersemesters (SS 2012) in Göttingen stattfinden.

Mögliche Kursinhalte könnten unter anderem sein:

- Grundlagen zu relationalen Datenbanken – warum SQL und nicht Excel/Access ?

- Konzeption einer Datenbank (Relationen, Primär- und Fremdschlüssel, Normalisierung, Referentielle Integrität)

- Tabellen erstellen, verknüpfen und verwalten - Daten einfügen, aktualisieren und löschen

- Einfache Datenabfragen (Suchen, Sortieren, Gruppieren, Berechnen) sowie komplexere Datenabfragen ĂĽber mehrere Tabellen

- Suchen und Beheben von Fehlern, Optimierung der Datenbankperformance

Wenn Ihr Interesse habt, meldet Euch möglichst zügig bei mir (carst.meyer@web.de). Wir benötigen mindestens sechs Teilnehmer, damit der Kurs stattfinden kann.

Die DBU würde zwar die Kosten für einen Trainer übernehmen, jedoch sind professionelle SQL-Ausbilder sehr (zu!) teuer. Wenn jemand einen Dozenten kennt, der sich gut mit Datenbanken und SQL auskennt und eventuell bereit wäre, für einen günstigeren Preis solch einen Kurs zu geben, wäre das extrem hilfreich. Ebenso wär es schön, wenn ein oder zwei weitere Stipendiaten Lust hätten, mit mir zusammen den Kurs zu organisieren. Über diesbezügliche Anregungen würde ich mich sehr freuen!

Viele GrĂĽĂźe
Carsten Meyer (DBU-Stipendiat)

45 neue Stipendiaten aus Mittel- und Osteuropa in der Förderung

Im Februar und März 2012 haben Stipendiaten aus Estland (1); Lettland (4), Litauen (4), Oblast Kaliningrad (2), Tschechien (5), Slowakei (5), Polen (15), Bulgarien (7) und Serbien (2) ihren Forschungsaufenthalt in Deutschland angetreten. Die ersten vier Tage ihres Stipendiums verbrachten die Stipendiaten auf einem Einführungsseminar in der Nähe von Osnabrück. Neben einem Besuch in der Geschäftsstelle der DBU erhielten die Stipendiaten einen Einblick in DBU-geförderte Projekte und lernten auf einer Stadtführung Osnabrück kennen.

Die nächsten sechs bis zwölf Monate werden die Stipendiaten in Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen verbringen.

Dr. Nicole Freyer
fĂĽr das Stipendienprogramm-Team

EinfĂĽhrungsseminar Polen, Serbien und Bulgarien Februar 2012
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Das aktuelle DBU-Logo für StipendiatInnen finden Sie hier.

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