DBU aktuell Nr. 6 | Juni 2012

Informationen aus der FördertÀtigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Rund 15.000 GĂ€ste haben Anfang Juni die von BundesprĂ€sident Joachim Gauck (Foto) und Deutscher Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Park des Schlosses Bellevue ausgerichtete »Woche der Umwelt« besucht. Auf der inzwischen vierten, Ă€ußerst erfolgreichen Umweltschau dieser Art prĂ€sentierten rund 200 Unternehmen und Institutionen neue Technologien, Produkte und Projekte fĂŒr einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Fotos und EindrĂŒcke von der Veranstaltung finden Sie unter: www.woche-der-umwelt.de

DBU aktuell  berichtet in der Juli/August-Ausgabe ausfĂŒhrlich ĂŒber die Umwelt-Großveranstaltung.

BundesprĂ€sident Joachim Gauck eröffnete auch 2012 die „Woche der Umwelt“ an seinem Amtssitz in Berlin
©

ElektromobilitĂ€t stand im Fokus zweier deutsch-japanischer Konferenzen, die die ECOS Gesellschaft fĂŒr Entwicklung und Consulting (OsnabrĂŒck) in Berlin und Tokio organisiert und durchgefĂŒhrt hat. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) trat dabei jeweils als Mitveranstalter auf. Zum Umweltdialogforum in Berlin trafen sich mehr als 180 Teilnehmer im Pressezentrum der Bundesregierung.

Etwa ein Drittel der Teilnehmer kam aus Japan. Unter dem Titel »ElektromobilitĂ€t: SchlĂŒsseltechnologie auf dem Weg zu einer CO2-freien Gesellschaft« diskutierten Fachleute aus namhaften Unternehmen wie Volkswagen, Toyota, BMW, Siemens, E.ON und Tokyo Electric Power. Die Teilnahme von Forschungsinstitutionen wie der Organisation NEDO von der UniversitĂ€t Tokio sowie des Fraunhofer-Instituts fĂŒr System- und Innovationsforschung sorgten fĂŒr einen fundierten fachlichen Austausch.

Dabei erwies sich die gewÀhlte Kombination aus Politik, Forschung und Industrie als gelungen: Visionen einer umweltgerechten MobilitÀt und politische Strategien zu deren Umsetzung wurden im ersten Teil formuliert, bevor in drei weiteren Sektionen Einzelaspekte wie Standardisierung und Netzintegration, neueste Entwicklungen in der Speicher- und Ladetechnik sowie Erfahrungen aus konkreten Modellprojekten jeweils aus deutscher und japanischer Perspektive beleuchtet wurden.

Mit ĂŒber 250 Teilnehmern war auch das Umweltdialogforum 2011 in Tokio unter dem Titel »ElektromobilitĂ€t und intelligente Netze: Strategien und Technologien« ein großer Erfolg. Die Teilnehmer kamen diesmal von Konzernen wie Toyota, BMW, Siemens, Panasonic und Toshiba. Neben dem Forschungsbereich war hier auch die ministeriale Ebene gut vertreten. Ministerialdirektor Hubert Steinkemper (BMU) vertrat die deutsche Regierung, die japanische Seite entsandte hochrangige Vertreter aus dem Mehrfachministerium METI. In einer Befragung sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer fĂŒr eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe aus.

Neben den beiden genannten Foren hat die DBU auch zwei VorgĂ€ngerveranstaltungen unterstĂŒtzt und begleitet (siehe DBU aktuell 10/2007 sowie 10/2010). Insgesamt gelang es damit, das deutsch-japanische Umweltdialogforum als Plattform fĂŒr den bilateralen Experten­austausch und als Anstoßgeber fĂŒr gemeinsame deutsch-japanische Projekte zu etablieren.

Über 250 Teilnehmer tauschten sich beim Umwelt­dialogforum 2011 in Tokio ĂŒber das Thema »ElektromobilitĂ€t und intelligente Netze« aus.
©

Durch den Ausbau naturnaher FlusslĂ€ufe ist die ursprĂŒnglich auentypische Krebsschere, eine im Wasser schwimmende Pflanze, heute auf das kĂŒnstliche Grabensystem der grĂŒnlandgeprĂ€gten Kulturlandschaft Nordwestdeutschlands angewiesen. Aktuell wird die Art in den roten Listen von elf BundeslĂ€ndern als teils hochgradig gefĂ€hrdet eingestuft. Um den Schutz der Krebsschere als Leitart fĂŒr ein ökologisch wertvolles GewĂ€ssernetz zu verbessern, wurden technische GrabenrĂ€umgerĂ€te und Optimierungsmöglichkeiten der zeitlichen Abfolge der GrabenrĂ€umung ebenso untersucht wie der Wasserhaushalt und die GewĂ€sserqualitĂ€t in ausgewĂ€hlten Teilgebieten des Bremer FeuchtgrĂŒnlandringes.

Die Untersuchungen zur GrabenrĂ€umung  zeigten, dass fĂŒr die Entwicklung der Krebsschere sowie der Fisch- und Libellenfauna ein gebietsbezogenes Mosaik verschiedener Entwicklungsstadien der GrĂŒnlandgrĂ€ben ebenso erforderlich ist wie ein ganzjĂ€hriger Freiwasserstand von mindestens 40 cm. Eine naturvertrĂ€gliche Graben­unterhaltung sollte daher jĂ€hrlich nur etwa 1/5 der GrĂŒnlandgrĂ€ben in AbhĂ€ngigkeit des tatsĂ€chlichen Schlammaufkommens rĂ€umen. Als geeigneter RĂ€umungszeitpunkt ist der Herbst zu bevorzugen.

Neben der Schlammentnahme ist ein großflĂ€chiges Austrocknen im Sommer ggf. durch RĂŒckhaltung gebietseigenem Wassers oder eine ZuwĂ€sserung im Sommer zu vermeiden. Beimpfungen der GrĂ€ben mit Krebsscheren fördern die Ausbreitung in den GrĂ€ben und sollten unmittelbar nach der RĂ€umung erfolgen.  Die Projektergebnisse wurden in einem anschaulichen Leitfaden zur naturvertrĂ€glichen Graben­unterhaltung von GrĂŒnlandgrĂ€ben der Marschen zusammengefasst, der bei der Hanseatische Naturentwicklung GmbH (ProjekttrĂ€gerin) in Bremen bezogen werden kann.

http://www.haneg.de

Der Bestand der Krebsschere ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurĂŒckgegangen. Das DBU-Projekt unterstĂŒtzt Maßnahmen zum Erhalt der bedrohten Wasserpflanze.
©

Erfolgreiche Renaturierungsprojekte von Mooren setzen ein fundiertes Fachwissen voraus. Hierbei ist besonders die Kenntnis ĂŒber den Schichtenaufbau eine Grundvoraussetzung fĂŒr angepasste Managementstrategien und auch fĂŒr moorschonende Nutzungsformen. DarĂŒber hinaus lassen sich ĂŒber die spezifischen Substrat­abfolgen RĂŒckschlĂŒsse auf die natĂŒrliche Wasserversorgung und die stofflichen VerhĂ€ltnisse des Moores ableiten.

Nur auf dieser Basis können auf das konkrete Objekt zugeschnittene Pflege- und Entwicklungsstrategien formuliert werden. Deutschlandweit existierte aber weder digital noch analog eine  vollstĂ€ndige und detaillierte Fotodokumentation und landschaftsökologische Charakterisierung fĂŒr die einzelnen Moorsubstrate und vor allem keine untersetzte Anleitung fĂŒr die Feldansprache. Um diese Situation zu verbessern, wurden 24 Steckbriefe fĂŒr die hĂ€ufigsten Moorsubstrate – Torfe, Mudden und weitere – entwickelt.

Diese Steckbriefe enthalten einfĂŒhrend Informationen rund um die Themen Moor, Moortypen, Moorsubstrate und Moor­böden. Den eigentlichen Kern der Steckbriefe bilden eine genaue Beschreibung der typischen Substrate fĂŒr eine sichere GelĂ€nde­ansprache und eine reichhaltige Bebilderung der typischen Erscheinungsbilder und der Darstellung möglicher Besonderheiten. Die Moorsteckbriefe wurden zwar durch Experten entwickelt, aber in ihrer Anwendung vielfach durch Laien getestet. Weitere Informa­tionen sind zu finden unter: www.mire-substrates.com

Hagelberger Posse – ein Torf­moosmoor in Brandenburg
©

Das Institut fĂŒr Vogelforschung »Vogelwarte Helgoland« (Wilhelmshaven) hat in enger Kooperation mit der niederlĂ€ndischen Wiesenweihenstiftung und der UniversitĂ€t Groningen satellitentelemetrische Untersuchungen an nicht brutreifen Wiesenweihen-Jungvögeln durchgefĂŒhrt. Ziel war es, Erkenntnisse ĂŒber deren Zugwege und Aufenthaltsorte zu erlangen sowie MortalitĂ€t und MortalitĂ€tsursachen zu analysieren.

So konnte festgestellt werden, dass die Jungvögel ebenso wie die Altvögel in der afrikanischen Sahel-Sudan-Zone ĂŒberwintern. Eine Überschneidung der Zugrouten mit Fernerkundungsdaten ergab, dass die Jungvögel mosaikartige Landschaftsstrukturen prĂ€ferieren. Aus weitergehenden Analysen wurden Schutzmaßnahmen in den Überwinterungsgebieten in der Sahelzone als Empfehlung abgeleitet.

Damit konnte ein wichtiger Beitrag fĂŒr die Entwicklung einer umfassenden und effektiven Strategie des grenzĂŒberschreitenden Artenschutzes geleistet werden.  Die Ergebnisse stehen auf der Website des Instituts fĂŒr Vogelforschung »Vogelwarte Helgoland« als pdf zum Download bereit.
www.ifv-vogelwarte.de

MĂ€nnliche Wiesenweihe, die mit einem Satellitensender markiert wurde.
© Theo van Kooten

Neue Nutzungsmöglichkeiten fĂŒr erneuerbare Energien bilden den Mittelpunkt zweier »Jugend forscht«-Arbeiten, die mit dem DBU-Sonderpreis »Umwelttechnik« 2012 in Erfurt ausgezeichnet wurden. Die 18-jĂ€hrigen Andre Krause, Frank KĂŒhmstedt und Sebastian Wendt vom Angergymnasium in Jena (Bild) erhielten fĂŒr die Miniaturisierung einer Biogas­anlage den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis der DBU. Mit einer selbst gebauten Biogasanlage beweisen sie, dass es gute Alternativen zu fossilen EnergietrĂ€gern gibt.

Ihr Konzept umfasst Substratlager, Rohstoffaufbereitung, Fermenter, Gasspeicher, Blockheizkraftwerk und Steuereinheit. Es produziert rund um die Uhr Strom und WÀrme. Die Anlage kann mit nachwachsenden Energiepflanzen wie Mais ebenso betrieben werden wie mit Abfallprodukten, zum Beispiel FÀkalien oder Grasschnitt. Sie ist so ausgelegt, dass sie den Bedarf eines Einfamilien­hauses deckt. Nach den Berechnungen der Jungforscher amortisiert sich das System im Laufe von vier Jahren.

Lev Mesenburg, Nils Empen und Frank Erdmann von der Hermann-Tast-Schule in Husum entwickelten eine Kombi-Anlage aus Photovoltaik und Solarthermie und erhielten dafĂŒr den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis der DBU. Photovoltaikmodule werden dabei mithilfe einer wasserdurchströmten Stegplatte gekĂŒhlt. Im Ergebnis wird nicht nur der Wirkungsgrad der Solareinheit erhöht, sondern zugleich Warmwasser erzeugt. Durch optische Aufheller im Wasser kann zusĂ€tzlich ein Teil des Sonnenlichts in WellenlĂ€ngen umgewandelt werden, die die Effizienz des Solarmoduls weiter erhöhen.

Von links nach rechts: Die »Jugend forscht«-PreistrĂ€ger Andre Krause, Sebastian Wendt und Frank KĂŒhmstedt aus Jena zeigen, wie sich aus Biomasse Strom und WĂ€rme erzeugen lĂ€sst.
©

Mit einem neuen Studienangebot und Stipendien in Höhe von 2.000 Euro fördert die Professional School der Leuphana UniversitĂ€t LĂŒneburg die berufsbegleitende Weiterbildung von Journalisten in Sachen  Nachhaltigkeit. Ab Oktober 2012 bietet sie in Kooperation mit der Stiftung »Forum fĂŒr Verantwortung« den bundesweit ersten Zertifikatsstudiengang Nachhaltigkeit und Journalismus an. Nachhaltigkeitsthemen wie Klimawandel, Green Economy oder BiodiversitĂ€tsverlust sind SchlĂŒsselfragen unserer Zeit.

Unter Medienschaffenden gelten sie jedoch als Ă€ußerst komplex und nur schwer vermittelbar. »Journalisten stellt die Idee der Nachhaltigkeit vor neue Herausforderungen, die eine gezielte Vorbereitung notwendig machen«, sagt Prof. Dr. Gerd Michelsen, Leiter des Instituts fĂŒr Umweltkommunikation an der Leuphana UniversitĂ€t LĂŒneburg und Initiator des neuen Weiterbildungsangebots.

Das auf Master-Niveau angesiedelte Zertifikatsstudium  Nachhaltigkeit und Journalismus bietet Medienmachern die Chance, ihr Sachwissen in den Themenfeldern der Nachhaltigkeit zu vertiefen und die verstĂ€ndliche und spannende Vermittlung dieser Themen zu ĂŒben. Lehrende der Leuphana, an der es als erste UniversitĂ€t in Deutschland eine eigene FakultĂ€t fĂŒr Nachhaltigkeit gibt, fĂŒhren dabei die Studierenden in die Nachhaltigkeitsforschung ein, und Journalisten-Profis vermitteln aus erster Hand professionelles  Know-how in den Bereichen Recherche und Darstellung – mit besonderem Blick auf Arbeitsweisen im Wissenschaftsjournalismus.

Studieninteressierte können sich bis zum 31. Juli 2012 fĂŒr einen Platz im Zertifikatsstudiengang und um eines der insgesamt 17 Stipendien bewerben. Das Studienangebot wurde auf Grundlage einer von der DBU geförderten Machbarkeitsstudie entwickelt. WeiterfĂŒhrende Informationen: www.leuphana.de/nachhaltigkeitsjournalismus

Die Herstellung von Arzneimitteln ist vielfach mit einem hohen Verbrauch an Rohstoffen, Lösungsmitteln und Energie sowie einem hohen Abfallaufkommen verbunden. Nach Anwendung werden die Arzneimittelsubstanzen und ihre Metaboliten ausgeschieden und können somit in die Umwelt gelangen.

Heute lassen sich ArzneimittelrĂŒckstĂ€nde in Böden, OberflĂ€chen-, Grund- und Trinkwasser nachweisen. Sie stellen langfristig ein Risiko fĂŒr die menschliche Gesundheit dar und schĂ€digen nachweislich die Umwelt. Eine nachhaltige Pharmazie (sustainable pharmacy) hat nicht nur die erwĂŒnschte Wirkung der Arznei im Blick.

Sie zielt auch auf den schonenden Umgang mit Ressourcen, die effiziente Herstellung und eine möglichst emissionsarme Anwendung der Wirkstoffe ab und trĂ€gt so zum Schutz der Umwelt bei. Um diese Ziele zu unterstĂŒtzen, schreibt die DBU eine Förderinitiative zum Thema »Nachhaltige Pharmazie« fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Forschungs­einrichtungen aus.
Vorrangig werden Projekte gefördert, die sich durch folgende Merkmale auszeichnen:

Einreichungsfrist fĂŒr Skizzen ist der 20. August 2012. Weitere Informationen zu Antragstellung und Ansprechpartnern unter: www.dbu.de/2031.html

Drei fĂŒr die gemeinsame nachhaltige Sache: Karin Soellner, Deutschland-ReprĂ€sentantin der Initiative Principles for Responsible Investment der Vereinten Nationen (UN PRI), und Dr. Wolfgang Engshuber, Chairman UN PRI (r.), begrĂŒĂŸen die DBU und ihren Finanzchef Michael Dittrich als erste deutsche gemeinnĂŒtzige Organisation im Kreis ihrer weltweiten Mitglieder.

Die Initiative will Kapitalanleger unterstĂŒtzen und begleiten, die ethische, soziale und ökologische GrundsĂ€tze in ihren Investmentprozess einbeziehen wollen. »Nachhaltigkeitsaspekte in der Vermögensanlage zu berĂŒcksichtigen, fĂŒhrt nach unseren praktischen Erfahrungen zu keinen Nachteilen bei den Ergebnissen. Daher engagieren wir uns gern bei UN PRI«, erklĂ€rt DBU-Finanzchef Michael Dittrich (Mitte).

Die UN PRI-Initiative wurde 2006 durch den damaligen UN-GeneralsekretĂ€r Kofi Annan ins Leben gerufen. Um ihre Ziele zu erreichen, erfolgt ein Ideenaustausch der Mitglieder ĂŒber besonders gelungene und anschauliche Beispiele sowohl im Rahmen von Netzwerktreffen als auch ĂŒber eine Internetplattform. Weltweit haben bislang rund 1.000 Kapitalanleger mit einem verwalteten Vermögen von ĂŒber 20 Billionen Euro die UN PRI-GrundsĂ€tze unterzeichnet.

Karin Soellner, Michael Dittrich und Dr. Wolfgang Engshuber
© argum

FĂŒr ein neu entwickeltes StaubmessgerĂ€t (Bild) hat die Firma Wöhler MessgerĂ€te KehrgerĂ€te GmbH (Bad WĂŒnnenberg) vor kurzem das TÜV-Siegel erhalten. Das mit DBU-Förderung entwickelte GerĂ€t ist in der Lage, Staubkonzentrationen von unter 20 mg/m3 (bisheriger Grenzwert: 150 mg/m3) mit geringem technischem Aufwand zu messen. Bislang war ein solches GerĂ€t auf dem Markt nicht erhĂ€ltlich. Durch die Neuentwicklung ist es jetzt möglich, die 1. BImSchV messtechnisch umzusetzen. Nach Firmenangaben geht das GerĂ€t bereits Mitte Juni dieses Jahres in die Serienfertigung.

Am Mittwoch, 13. Juni 2012 fand die Abschlussveranstaltung des Projekts »Chefsache Innenentwicklung« im Literaturhaus Stuttgart statt. Zielsetzung des Projekts ist die KompetenzstĂ€rkung von BĂŒrgermeistern und BĂŒrgermeisterinnen aus Gemeinden lĂ€ndlicher RĂ€ume fĂŒr ein nachhaltiges und qualitativ hochwertiges FlĂ€chenmanagement. Am Pilotprojekt der FĂŒhrungsakademie Baden-WĂŒrttemberg nahmen 20 BĂŒrgermeister teil, die ihre Erfahrungen wĂ€hrend der Tagung vorstellten.

Das Audit „Hochwasser – wie gut sind wir vorbereitet“ ist ein neues Instrument, die Vorsorge vor Hochwasser auf den PrĂŒfstand zu stellen und die lokalen Interessen in die Umsetzung einzubringen und notwendige Maßnahmen vor Ort mit zu gestalten. DWA und DBU stellen auf dieser hochkarĂ€tigen Veranstaltung die Ergebnisse und Erfahrungen der ersten Audits der Öffentlichkeit vor und laden zur Diskussion ein. DBU-GeneralsekretĂ€r Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde und DWA-PrĂ€sident Bauass. Dipl.-Ing. Otto Schaaf werden die Veranstaltung persönlich eröffnen.

Veranstaltungsort:
ZUK - Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation
http://www.dbu.de/550artikel33078_135.html

Anmeldung:
DWA Deutsche Vereinigung fĂŒr Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.
Tel.: 02242 872-146
Fax: 02242 872-135
jakobi@dwa.de
www.dwa.de

Das diesjĂ€hrige DBU-Herbstsymposium (11./12. Oktober 2012) hat zum Ziel, ein breites BĂŒndnis zwischen gemeinnĂŒtzigen EigentĂŒmern von NaturschutzflĂ€chen in Deutschland zu schließen. Die Veranstaltung greift den derzeitigen dynamischen Wachstums­prozess des Netzwerkes Nationales Naturerbe auf. Sie möchte dessen Teilnehmerkreis erweitern, den Informationsaustausch zwischen den Akteuren intensivieren, gemeinsame Interessen und Positionen identifizieren und entsprechende Service-Angebote konkretisieren.

Das Symposium ergĂ€nzt somit bestehende Vernetzungsinitiativen und Kommunikationsforen im Naturschutzsektor und unterstĂŒtzt die dort geleistete Arbeit. Das Symposium gliedert sich in zwei halbe Tage: Am ersten Tag werden internationale Referenten erfolgreiche Netzwerke von NaturschutzflĂ€cheneigentĂŒmern in den USA, England und anderen Staaten vorstellen. Am zweiten Tag werden mögliche Schwerpunkte des Netzwerks in Arbeitsgruppen diskutiert. Auf dieser Grundlage will man die Zukunft des Netzwerks ausleuchten.

Weitere Infos sowie das Programm des DBU-Herbst­symposiums in DBU aktuell 07-08/12.

Neu erschienen in der Reihe »Innovationen fĂŒr die Umwelt« ist wieder eine ganze Reihe von FaltblĂ€ttern (Auszug):

Die Publikationen sind kostenlos bei der GeschÀftsstelle erhÀltlich und stehen als pdf zum Download bereit.

www.dbu.de/339.html

Herausgeber
Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU
An der Bornau 2
49090 OsnabrĂŒck
Tel. 0541|9633-0
Fax 0541|9633-190
www.dbu.de

Redaktion
Stefan RĂŒmmele, Verena Menz
Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH ZUK
An der Bornau 2
49090 OsnabrĂŒck
Tel. 0541|9633-962
Fax 0541|9633-990

Verantwortlich
Dr. Markus Große Ophoff (ZUK)

Erscheinungsweise
monatlich (Doppelausgabe: Juli/August)
Adresse fĂŒr Bestellungen und AdressĂ€nderungen ist die Redaktionsanschrift
kostenlose Abgabe

Gestaltung
Birgit Stefan (ZUK)