DBU aktuell Nr. 6 | Juni 2010

Informationen aus der Fördertätigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Vom 13. bis 17. September öffnet die IFAT ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, in München ihre Pforten. Sie weist vor allem im Bereich Wassergewinnung/Wasser- und Abwasserbehandlung ein eindrucksvolles Wachstum auf, sodass dieser Bereich eine ganze Messehalle mehr als bei der IFAT 2008 belegen wird. 

Medien & Infos

Water production and treatment - themes of this year's IFAT ENTSORGA in September in Munich.

Insgesamt werden rund 2.500 Aussteller erwartet, darunter auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit einem großen Gemeinschaftsstand in Halle C3.226. Zwei inhaltliche Schwerpunkte stehen dabei im Zentrum:

  •     Wärme aus Abwasser/Biomasse
  •     Nachhaltige Aquakultur

Folgende sechs Mitaussteller zeigen ihre Produkte und Dienstleistungen am DBU-Gemeinschaftsstand:

  • Busse GmbH (Leipzig) – Bio­membran­­­filtration in Kreislauf­wasseranlagen für die Fischzucht.
  • LimnoMar (Hamburg) – Neuartige Trägermaterialien für die Kreislaufführung in Marikultur-Produktionsanlagen der Fischzucht (siehe Seite 2).
  • Stadt Aurich – Abwärmenutzung aus Abwasser mittels externer Wärme­überträger zur Beheizung einer Multifunktionshalle (siehe Seite 2).
  • CheMin GmbH (Augsburg) – Biomasse­verbrennungsanlagen zur Erfassung von Beeinträchtigungen der Anlageneffizienz auf Grund von Korrosion und Verschmutzung der Wärmetauscherflächen.
  • Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) – Verbreitung des Wissens und der energetischen Potenziale der Abwasserwärmenutzung aus Kanalnetzen/Energieeffizienz in der Wasserwirtschaft.
  • LimnoTec Abwasser­anlagen (Hille) – Modellhafte Umsetzung eines weitgehend autarken Energie- und Stoffkreislaufmanagements bei der Behandlung von Spülwasser und Gemüseresten in der Lebensmittelindustrie am Beispiel eines Gemüse verarbeitenden Betriebes.

Die DBU bietet während der IFAT zudem in Zusammenarbeit mit dem Bundes­ministerium für Forschung und Entwicklung (BMBF) und der DWA im Internationalen Congress Center (ICM 14c) ein Innovationsforum zum Thema »Forschung und Entwicklung in der Wasserwirtschaft« an. Von 10 bis 12 Uhr werden jeweils zwei DBU- und zwei BMBF-Projekte näher vorgestellt, darunter auch das Projekt der Firma LimnoTec Abwasseranlagen (siehe oben):

  • ADESBA+ Nachhaltige Bewirtschaftung von Kläranlagen,
  • PREFARM Entwicklung neuer Lösungen für wasser- und energie­effiziente Bewässerungstechnik zur Mikroarealbewirtschaftung,
  • Prozessintegriertes mehrstufiges Membranverfahren zur Reduzierung schwer abbaubarer Stoffe im Bleicherei­abwasser der Sulfidzellstofferzeugung und energetische Nutzung der abgetrennten Lignine.

Weitere Informationen unter:
www.ifat.de

Aufgrund der starken Überfischung der Weltmeere und der stetig wachsenden weltweiten Nachfrage nach Fisch und Krebstieren wächst das Interesse an Aqua-Kulturanlagen kontinuierlich. Kreislaufanlagen arbeiten ressourcen- und umweltschonend. Dank der mechanisch-biologischen Reinigung des rezirkulierenden Wassers lassen sich Wasserverbrauch sowie Nährstoffeintrag in die Umwelt minimieren. Bislang gibt es allerdings nur wenige mikrobiologische Untersuchungen zur biologischen Nitrifikation in Biofiltern von marinen Aquakulturanlagen. Im Mittelpunkt der Arbeiten des Forschungskonsortiums standen bislang:

  • Identifizierung der wichtigsten Nitrifikanten,
  • Sicherung ihrer Kultur im Labor,
  • Eignung diverser Füllkörper aus unterschiedlichen Kunststoffen für eine Besiedlung durch Nitrifikanten.

Ferner wurde die Auswaschung chemischer Substanzen aus den Füllkörpern und die Hemmung auf nitrifizierende Bakterien untersucht. In künftigen Experimenten soll die prozentuale Zusammensetzung bereits getesteter Kunststoffe mit Beimischungen systematisch variiert und die resultierende Anheftung bzw. Hemmung charakterisiert werden. Zudem soll das hydraulische Management zur effzienten Nitrifikation in Bewegtbett-Biofiltern optimiert werden.

Am Ende der dritten Phase des Projekts, an dem neben dem Forschungslabor LimnoMar (Hamburg) die GEA 2H Water Technologies GmbH (Wettringen), das Biozentrum Klein Flottbek/Universität Hamburg, die GMA – Gesellschaft für Marine Aquakultur mbH (Büsum), die Firma Spranger Kunststoffe GmbH (Plauen) sowie die Universität Duisburg-Essen beteiligt sind, sollen hochleistungsfähige, praxistaugliche Produkte stehen.
www.limnomar.de

Moving-bed biofilter, which is used for water purification.
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Die Stadt Aurich geht neue Wege in der Abwärmenutzung. Während für Wärmepumpen bislang überwiegend Erdwärme oder die Umgebungsluft als Wärmequelle genutzt wurden, kommt in Ostfriesland die Abwärme aus dem Abwasser eines Molkereibetriebes zum Einsatz. Das vorgereinigte 30 °C warme Abwasser des Milchveredelungsbetriebs heizt das Wasser des Fernwärmenetzes der Stadt über Wärmetauscher bis zu 25 °C auf. Bevor es die Grundlast einer Multifunktionshalle decken kann, wird es von Wärmepumpen auf maximal 60 °C erwärmt und auf das Heizungssystem und die Warmwasserversorgung verteilt. Künftig soll auch das geplante Allwetterbad der Stadt an dieses System angeschlossen werden.

Das Wärme­potenzial reiche aber sogar noch aus, um weitere Gebäude an der rund einen Kilometer langen Fernwärmestrecke anzuschließen oder es für sinnvolle Maßnahmen auf dem Klärwerk, beispielsweise zur Klärschlammtrocknung zu nutzen, erläutert Mimke Schulz, Betriebsleiter des Nettoregiebetriebes Stadtentwässerung der Stadtverwaltung. Das Projekt könne damit auch zum anvisierten Ziel einer energieautarken Kläranlage beitragen. Auf jeden Fall sieht die Stadt Aurich in der Nutzung dieser regenerativen Energiequelle eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Technologie mit guten Aussichten auf einen wirtschaftlichen Betrieb.
www.aurich.de

Die Textilindustrie benötigt extrem große Wassermengen, um ihre Produkte herzustellen. Dieses führt zu großen innerbetrieblichen Abwasserströmen. Die Wiederverwendung von hochreinen Wässern in Produktionsabschnitten ist daher in der Textilindustrie unter ökologischen wie ökonomischen Gesichtspunkten von hohem Interesse. Hohe Relevanz hat dabei auch die Nutzung der Wärme­energiepotenziale der Abwasserteilströme. Die sewec GmbH (Künzing) entwickelte im Projekt gemeinsam mit der Bergischen Universität Wuppertal auf Basis der Membrantechnik eine Abwasseraufbereitungsanlage zur Gewinnung von hochreinem Prozesswasser aus Färbereiabwasser. Die Anlage wurde am Beispiel von Abwässern aus der Garnfärbung bei der TDW Fibres GmbH in Deggendorf im halbtechnischen Maßstab erprobt.

Die Versuche führten zu dem Ergebnis, dass die weniger und gering belasteten Abwässer keine Ultrafiltration benötigen, sodass ein stark vereinfachtes Konzept, bestehend aus Vorfilter und einer einstufigen Umkehrosmose mit Wickelmodul und Dolomit-Vorfilter möglich wurde. Das Filtrat kann für Färbeprozesse wiederverwendet werden – ebenso für andere Einsatzzwecke wie zur Luftbefeuchtung in der Spinnerei. Die Recyclingquote ist größer als 50 %. Das Aufbereitungsverfahren kann jetzt von der Pilot- auf eine technische Praxis­anlage übertragen werden.

www.sewec.de
www.uni-wuppertal.de

Beim Färben von Garnen entstehen große Mengen an Färbereiabwasser.
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Pilotanlage zur Gewinnung von hochreinem Prozesswasser
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Ende April fand der bundesweite Ideenwettbewerb für mehr Recyclingpapier an Deutschlands Schulen mit der Preisverleihung in Berlin seinen Höhepunkt und Abschluss. Über 500 Schülerinnen und Schüler hatten sich mit ihren Projektteams für den Titel »Recyclingpapier-Champions« beworben. Den ersten Preis erhielt die Umweltgruppe der Rolf-Dircksen-Schule aus Enger (Nordrhein-Westfalen) für ihren umfassenden und langfristig angelegten Aktions­plan, der das Thema Recycling­papier optimal in den Schulalltag integriert.

Platz zwei belegte die Grundschule Bubenreuth aus Bayern mit einer überzeugend einfachen Lösung für das fehlende Angebot von Recyclingpapier im Fachhandel der Region: ein mobiler, selbstgebauter und von den Viertklässlern selbst betriebener Verkaufsstand für Recyclingpapier verbunden mit Sammelbestellungen zum Schuljahresbeginn. Auf Platz drei kam die Schülergruppe des Auguste-Viktoria-Gymnasiums in Trier mit ihrer Strategie der persönlichen Ansprache der Mitschüler und Lehrer, um so eine bewusste und verbindliche Entscheidung für Recyclingpapier zu fördern. Auf Platz vier schaffte es die Volksschule Höchberg (Bayern) mit der Schülerfirma »Paper Angels«, die sich auch stark öffentlich auf Messen und Kongressen engagiert und ebenfalls andere Schulen für Recycling­papier begeistern möchte.

Platz fünf belegte die Berufsschulklasse der BBS IV Dr. Otto Schlein aus Magdeburg mit einem selbst geschriebenen, äußerst kreativ umgesetzten Theaterstück zum Thema Papier. »Die Rolf-Dircksen-Schule, aber auch alle anderen ausgezeichneten Schulen haben sehr eindrucksvoll gezeigt, dass nachhaltiges Handeln ein kontinuierlicher Prozess ist, der durch immer neue Ideen gefördert werden muss und so langfristig im Schulalltag verankert werden kann«, ergänzt Jurymitglied Felix Gruber von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der von der DBU geförderte Wettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier stand unter der Patenschaft der memo AG.
Mehr Infomationen finden Sie hier.

»Recyclingpapier-Champion« Nummer eins: die Umweltgruppe der Rolf-Dircksen-Schule aus Enger (Nordrhein-Westfalen).
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Der Erhalt historischer Alleen als bedeutender Bestandteil der gewachsenen Kulturlandschaft ist ein besonderer Teil der Anstrengungen zum Erhalt von Kultur und Natur. Wie bereits in früheren Projekten der DBU bestätigt werden konnte, kommt gerade alten Alleen eine herausgehobene Bedeutung für die Artenvielfalt zu: Sie sind zuweilen die einzigen Standorte alter Bäume mit hohem Totholzanteil, die sich in der Landschaft finden und stellen deshalb einen wichtigen Lebensraum dar, etwa für Fledermäuse, Käfer und andere Kleinlebewesen. In der von Naturschutz und Denkmalpflege gemeinsam durchgeführten Maßnahme wurde vorbildlich aufgezeigt, wie diese alten Bäume auf modernste Weise gepflegt und damit als Bestandteil einer historisch gewachsenen und gestalteten Landschaft, aber auch als Lebensraum bewahrt werden können.

Die mehr als 600 untersuchten und behandelten Bäume, die vielfach deutlich über 200 Jahre alt sind, konnten auf diese Weise fast sämtlich erhalten werden. Nur zwei Bäume mussten gefällt werden. Das Projekt und die gewonnenen Erkenntnisse haben zu einem verstärkten gesetzlichen Schutz historischer Alleen im Land Schleswig-Holstein geführt.
Die Ergebnisse wurden in einem vielbeachteten Leitfaden publiziert, der über das Landesamt für Landwirtschaft, Ländliche Räume und Umwelt in Schleswig-Holstein bezogen werden kann.
http://www.alleenfan.de/Information/images/alleen_in_sh.pdf

The plane trees in Kiel-Holtenau is one of the six historical paths that were part of the project.
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Mitte März erhielten mehrere DBU-Projekte die Auszeichnung als offizielles UN-Dekadeprojekt. Eines davon ist das Forschungsprojekt »umwelt- und familien­freundliche Mobilität im ländlichen Raum« der Technischen Universität Berlin. Ziel des Vorhabens ist es, bei Familien im ländlichen Raum und bei Akteuren der ländlichen Regionalentwicklung das Bewusstsein für zukünftige Mobilitätsherausforderungen und -chancen zu schärfen und nach angemessenen und tragfähigen Kommunikationskonzepten für umwelt- und familiengerechte Mobilitätsangebote zu suchen. Um die Erfahrungen, Bedürfnisse und Ideen der Akteure in ländlichen Räumen gezielt miteinander zu verknüpfen, sind fünf Projektmodule vorgesehen:

  • Experten-Workshop (zur Erstellung von »Wissenslandkarten«)
  • Befragung von Familien (zur Erstellung von »Familienportraits«)
  • Best-Practice-Beispiele (für umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum als Steckbriefe)
  • Multiplikatoren-Workshop
  • Multiplikatoren-Handbuch

Das Projekt ist eingebettet in die Forschung des Fachgebiets Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin. Die im Rahmen der Workshops eingesetzten Beteiligungsverfahren sowie die Endprodukte des Projekts sollen sowohl für Regionalkonferenzen in anderen Bundesländern als auch zur Bearbeitung weiterer Nachhaltigkeitsthemen interessante und übertragbare Anregungen bieten.

Brickwedde im Amt bestätigt
Das Kuratorium der Deutschen Bundes­stiftung Umwelt (DBU) hat DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde einstimmig bis zum 1. Oktober 2013 und damit bis zum Erreichen der Altersgrenze mit der Leitung der Stiftungsgeschäftsstelle betraut. Brickwedde hatte am 1. März 1991 mit dem Aufbau der gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Osnabrück begonnen und war bereits 1995, 2000 und 2005 vom Stiftungsvorstand in seinem Amt bestätigt worden.

Heiden übernimmt AiF-Geschäftsführung
Am 25. Mai hat Professor Dr. Stefanie Heiden (rechts) die Hauptgeschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen »Otto von Guericke« e. V. (AiF) übernommen. Heiden war zuletzt als Leiterin des Bereichs Biotechnologie und Vize-Abteilungsleiterin »Umweltforschung und Naturschutz« der Deutschen Bundes­stiftung Umwelt (DBU) tätig. DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde (links) stellte bei der Verbschiedung von Stefanie Heiden heraus, dass sie den DBU-Förderschwerpunkt Biotechnologie wesentlich vorangetrieben habe und die DBU so eine Impulsgeber- und Vorreiterrolle einnehmen konnte. Das habe sich in knapp 300 Projekten mit einem Fördervolumen von rund 80 Mio. Euro niedergeschlagen, die von ihr bearbeitet worden seien.

Röttgen am DBU-Stand
Prominenter Besuch beim 2. Ökumenischen Kirchentag am Stand der DBU: Bundes­umweltminister Dr. Norbert Röttgen (Mitte) informierte sich über die Aktivitäten der DBU und der Umweltbeauftragten der Kirchen. Vom 12. bis 16. Mai bildeten Projekte zum Thema »Nachhaltigkeit praktizieren« den Mittelpunkt des 200 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstandes der DBU in München. Auf dem Bild (v. l.): Benedikt Schalk, Umweltbeauftragter der Diözese Freiburg, Dr. Markus Große Ophoff, Leiter des Zentrums für Umweltkommunikation der DBU, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Dr. Beatrice van Saan-Klein, Umweltbeauftragte des Bistums Fulda, Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche Deutschlands und stellvertretender Leiter der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft Heidelberg.

Miersch informiert sich bei der DBU
Als neues Mitglied im Kuratorium stattete Dr. Matthias Miersch der DBU Anfang Mai einen Antrittsbesuch ab. Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, zugleich Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit des Deutschen Bundestages, informierte sich über die Arbeit der Stiftung. Sein Fazit: »Wer sieht, wie die DBU ihre Aufgaben meistert, wundert sich nicht, dass das Logo ‚gefördert durch die DBU’ inzwischen in Fachkreisen der Wirtschaft, der Forschung, der Kommunikation und des Naturschutzes als Umwelt-Qualitäts­siegel gilt.

Bionic-Award verliehen
Im Rahmen des Bionik-Wirtschaftsforums in Osnabrück erhielten die Nachwuchswissenschaftler Markus Hollermann (links) und Felix Förster für ihre Arbeit an der Hochschule Bremen den mit 10.000 Euro dotierten »Internationalen Bionic-Award 2010«. Der Nachwuchspreis wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Schauenburg-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem VDI Verein Deutscher Ingenieure und der DBU verliehen. Hollermann und Förster wurden für ihr neuartiges Befestigungssystem (Dübel) ausgezeichnet. Vorbild dafür waren Zecken, die sich bekannter­maßen sehr fest in der Haut ihrer Wirte verankern können.

»Jugend filmt Bionik«
»Jugend filmt Bionik – Innovationen aus der Natur« heißt der neue Filmwettbewerb, bei dem Jugendliche über das Medium Film an die Querschnittswissenschaft Bionik herangeführt werden. Unter Anleitung von Biokon-Forschern und Filmemachern drehen Jugendliche in fünftägigen Workshops professionelle Kurzfilme zur Bionik. Die von einer Fachjury bewerteten Beiträge werden am 30. September 2011 im Deutschen Museum München bei einer feierlichen Preisverleihung vorgestellt und prämiert. Zu gewinnen gibt es attraktive Sach- und Erlebnispreise. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, Schulklassen, Auszubildende sowie außerschulische Jugendgruppen. Bewerbungsschluss zur Teilnahme ist der 30. Juni 2010. Ausführliche Informationen zum Projekt unter: www.jugendfilmtbionik.de

Jugend|Zukunft|Vielfalt – Jugendkongress Biodiversität 2010
Junge Menschen zwischen 16 bis 25 Jahren sind aufgerufen, sich für den Schutz der biologischen Vielfalt einzusetzen und am Jugendkongress Biodiversität 2010 »Jugend|Zukunft|Vielfalt« vom 3. bis 5. September 2010 in Osnabrück teilzunehmen. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat für die Veranstaltung bereits seine Zusage gegeben. Interessenten melden sich online an unter: www.jugend-zukunft-vielfalt.de

Herausgeber:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU; An der Bornau 2, 49090 Osnabrück
Tel. 0541|9633-0, Fax 0541|9633-190, www.dbu.de

Redaktion:
Stefan Rümmele, Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH ZUK, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541|9633-962, Fax 0541|9633-990, zuk-info@dbu.de

Verantwortlich:
Dr. Markus Große Ophoff (ZUK)

Erscheinungsweise:
monatlich (Doppelausgabe: Juli/August)

Adresse für Bestellungen und Adressänderungen ist die Redaktionsanschrift, kostenlose Abgabe

Gestaltung (Print):
Birgit Stefan (ZUK)

Satz:
ZUK

Bildnachweis:
S. 3 oben www.papiernetz.de,
S. 3 Mitte H. Schwarz/Landes­amt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein

Druck:
Steinbacher Druck GmbH, Osnabrück