DBU aktuell – Nr.5 Mai 2008

Informationen aus der Fördertätigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
Ob Kinder tats√§chlich glauben, dass K√ľhe lila sind, sei einmal dahingestellt. Tatsache ist, dass immer weniger Kinder und Jugendliche Tiere und Pflanzen aus eigener Anschauung kennen, immer mehr dagegen ihre Naturkenntnisse ‚Äď wenn √ľberhaupt ‚Äď aus den Medien beziehen.

Medien & Infos

Zisterzienserinnen-Kloster und Internationales Begegnungszentrum: St. Marienthal in Ostritz.

Das Kernthema der diesjäh­rigen DBU­Sommerakademie (29. Juni bis 4. Juli 2008) lautet daher: Kindheit und Jugend im Wandel!

Umweltbildung im Wandel? In St. Marienthal wird die Frage im Mittelpunkt der Diskussion stehen, wie sich Natur­ und Umwelt­schutz lebendig und anschaulich an die nachwachsende Generation vermitteln lassen – insbesondere unter dem Aspekt eines gezielten Medieneinsatzes und speziell unter Berücksichtigung wachsen­der Mediennutzung seitens Kinder und Jugendlicher.

Dazu werden in Ostritz­ St. Marienthal auch zur 14. Internationalen Sommerakademie wieder hochrangige Referenten erwartet. Den Auftakt macht die Umweltministerin des Landes Baden­Württem­berg, Tanja Gönner, am Montag, 30. Juni 2008.

An diesem Tag refe­rieren ferner Prof. Dr. Gerhard de Haan (FU Berlin) über »Potenziale der Umweltbildung zwischen Bildungs­reform und virtuellen Welten«, Prof. em. Dr. Gerhard Trommer (Uni Frankfurt) zum Thema »Einfach Naturbildung oder Eventver­gnügen?« sowie Prof. Dr. Sabine Andresen (Uni Bielefeld) über »Kindheit und Jugend im Wandel! – Erkenntnisse aus der Kindheits­ und Jugendforschung«.Am Dienstag und Donnerstag (1. bzw. 3. Juli) finden jeweils parallel drei Workshops statt:

Die Arbeitsgruppen am Dienstag befassen sich mit folgenden Themen:

  • Umweltbildung in der Schule
    Teil 1: Anforderungen, Perspektiven, Potenziale
    Teil 2: Lernen durch Engagement
  • Infozentren und Ausstellungen – Modellhafte Ansätze informeller Umweltbildung
  • Berufsbildung und Nachhaltigkeit – Erfolge, Perspektiven, Potenziale.

Die Abendveranstaltung am Dienstag bestreitet der Hamburger Bildungs­journalist Reinhard Kahl (»Die Zeit«) zum Thema »Wie Bildung in Deutschland gelingen kann«.

Am Donnerstag befassen sich die Arbeitskreise mit folgenden Inhalten:

  • Bildungszentren im Wandel
    Teil 1: Entwicklung, Erfolge, Qualität
    Teil 2: Qualitätsentwicklung in der Umweltbildung
  • Großveranstaltungen, Fernsehen, Hörfunk – Chancen durch informelle Umweltbildung
  • Computer, Internet, Handy & Co. - Jugendliche mit Umweltthemen effektiv erreichen.
Umweltkommunikation f√ľr Kinder und Jugendliche: das zentrale Thema der diesj√§hrigen DBU-Sommerakademie
© Foto: J√∂rn Thebille, Essen
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Während am Freitag (4. Juli) die Auswer­tung der umfangreichen Workshoparbeit und die Darstellung von Fördermöglich­keiten im Bereich Umweltbildung auf der Tagesordnung stehen, sind für Mittwoch (2. Juli) vier parallel stattfindende Exkur­sionen angesetzt:

  • Besuch des Umweltbildungs­zentrums in Liberec (CZ), anschließend Stadtbesichtigung;
  • Fahrt zum Fürst-­Pückler-­Park in Bad Muskau;
  • Wanderung im Naturpark Zittauer Gebirge;
  • Fahrradexkursion.

Das ausführliche Programm der Sommer­akademie findet sich unter: www.dbu.de/550artikel27536_135.html

Der Wetzlarer Dom mit seinem Bestand aus romanischen und gotischen Bauteilen und seinem ungewöhnlichen Bauzu­stand gilt als eines der mittelalterlichen Kleinodien Hessens. Das sogenannte Heidenportal ist ein seltenes und bemer­kenswertes Relikt regionaler romanischer Baukultur aus Schalstein.
Das Heidenportal vor und nach der Restaurierung
Das sogenannte Heidenportal ist ein seltenes und bemer­kenswertes Relikt regionaler romanischer Baukultur aus Schalstein. Der in der Region häufig verwendete Stein ist durch die Verbindung quellfähiger Mineralien in der Oberfläche sowie eine hohe Dichte cha­rakterisiert.

Er reagierte auf anthropogene Umwelteinfl√ľsse mit einer Umwandlung seiner karbonatischen Bindemittel. Dabei bildete sich ein komplexes und ungew√∂hn¬≠liches Schadensbild aus. Herk√∂mmliche Behandlungsmethoden konnten somit nicht zur Anwendung kommen.
Eigens f√ľr die Renovierung des Portals entwickelt: eine neue Methode zur Vakuumtr√§nkung des Steinmaterials.
Nach umfangreichen petrografischen Unter¬≠suchungen unter Leitung des Instituts f√ľr Stein¬≠konservierung (Mainz) und intensiven Beprobungen am Objekt er√∂ffnete sich in Diskussion mit dem beauftragten Res¬≠taurator eine beispielhaft Applikations¬≠technik.

Mit Hilfe einer Vakuumpumpe sowie einer Folie und dank genauer Kontrolle des verwendeten und zur√ľck¬≠gewonnenen Festigungsmittels konnte eine Methode zur Vakuumtr√§nkung des Steinmaterials entwickelt werden. Mit Hilfe dieses Verfahrens gelang es dem interdisziplin√§ren Verbund der Beteiligten, das Heidenportal behutsam und dennoch effektiv vor einem fortschreitenden Verfall zu bewahren. Angesichts der unge¬≠w√∂hnlichen und besonders kom¬≠plexen Problematik stellt dies einen wichtigen und von einer breiten √Ėffentlichkeit wahrgenommenen Erfolg dar.Max Liebermann, einer der bedeutend¬≠sten deutschen Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts, gestaltete nach 1900 in Zusammenarbeit mit ber√ľhmten Archi¬≠tekten wie Alfred Lichtwark sein Landhaus mit Garten am Wannsee in Berlin. Das Ensemble gilt heute als national wert¬≠volles Kulturdenkmal und wird in seiner Bedeutung mit Monets Garten in Giverny in Frankreich verglichen.
Blick vom Garten auf die Liebermann-Villa
Der Garten l√§sst das Wechselspiel zwischen Natur, Kunst und K√ľnstler √ľber die hier entstandenen Bilder nachvollziehen.Im Zusammenhang mit der allge¬≠meinen Sanierung der Liebermann¬≠Villa am Gro√üen Wannsee zielte die Max¬≠Liebermann¬≠Gesellschaft darauf ab, auch den durch Fehlnutzung und anthropogene Umweltsch√§den √ľber¬≠formten und gr√∂√ütenteils verlorenen K√ľnstlergarten wieder herzustellen.

Vor allem die Neugestaltung der direkten Uferzone des zum Wasser hin offenen Gartens konnte im Rahmen des Modellvorhabens gefördert werden.
Garten der Liebermann-Villa

Zum einen sollte die ursprüng­liche, bauzeitliche Gartengestaltung wieder erreicht werden, zum anderen sollte über die Neuanpflanzung eines Schilfgürtels eine deutliche ökologische Aufwertung der Uferrandzone erreicht werden.

Eine Sandaufschüttung mit doppelter Pfahlreihe im Seegrund, um den Wiederaufwuchs einer Röhrichtzone zu ermöglichen, korrespondiert nun mit der Neugestaltung der Ufermauer.

www.max-liebermann.de

Bionik vereint Biologie und Technologie. Sie befasst sich mit bewährten Problem­lösungen der Natur und ihrer systemati­schen Umsetzung in die Technik.

Wissen¬≠schaftler und Ingenieure verschiedener Fachrichtungen arbeiten dabei interdiszip¬≠lin√§r zusammen, um Nutzen f√ľr Technik, Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen.
Dr.-Ing. Michael Hermann (M.), ehemaliger Stipendiat der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Träger des Bionic Awards, umrahmt vom Stifter des Preises, Hans-Georg Schauenburg, und Laudatorin Prof. Dr. Antonia Kesel, Vorsitzende des Kompetenzfeldes Biotechnologie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).

Gleichwohl sind Unternehmen bislang nur bedingt in der Lage, Innovationsprojekte aus der Bionik zu verfolgen. Einen ersten Schritt dazu, dies zu ändern, unternahm Anfang April im Zentrum für Umwelt­kommunikation eine »Bionik­Allianz«:

Das Bionik­Kompetenz­Netz (BIOKON), der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), das Internationale Bionik­Zentrum – Stiftung für Bionik, das regionale Bionik­Netzwerk Biomimetik aus Baden­Württemberg, das Bionik­Innovations­Centrum (B­I­C) der Hochschule Bremen und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt veranstalteten das erste Bionik­Wirtschaftsforum.

Ziel des zweitägigen »Gipfeltreffens« der Bioniker mit über 130 Teilnehmern war es, bionisches Wissen verstärkt in die unternehmerische Praxis zu transferieren und so Wissen in Nutzen zu verwandeln.


In mehreren Workshops diskutierten Spit­zenforscher aus der Bionik mit Vertretern aus der Wirtschaft die Anforderungen der Industrie an bionische Lösungen und wie Strategien für marktfähige Lösungen entwickelt werden können.

In Plenarvorträgen von Industrie­vertretern präsentierte unter anderem Dr. Lothar Harzheim von der Firma Opel (Rüsselsheim) den Einsatz bionischer Optimierungen bei der Konstruktion technischer Gussbauteile in der Automobilindustrie.


Markus Fischer von Festo (Denkendorf) zeigte die Einsatz­möglichkeiten bionischer Innovationen am Beispiel der Fabrikautomation auf und Uwe Scharf von Rittal (Herborn) machte die Herausforderungen des Einsatzes bionischer Lösungen in der industriellen Praxis bis hin zu Low­Cost­Produkten deut­lich.

Wie man Ingenieuren die Nutzung der Bionik erleichtert, demonstrierten Dr. Markus Finck vom VDI und Professorin Antonia Kesel vom B­I­C anhand eines aktuellen DBU­Projekts zur Erarbeitung des VDI­Richtlinien­Paketes 6220 ff. zur Bionik.Abgerundet wurde das Bionik Wirtschaftsforum durch einen »Markt der Ideen«, der die Vielfalt der interdiszip­linären Querschnittstechnologie Bionik widerspiegelte.

Nach einem positiven Resümee von Teil­nehmern und Veranstaltern des Bionik­Wirt­schaftsforums ist bereits eine Neuauflage in einem noch stärker internationalisierten Rahmen für das Jahr 2010 geplant.

Einen kontinuierlichen Austausch der Akteure ermöglicht darüber hinaus die Homepage www.bionik-wirtschaftsforum.de

Dass ein Projekt auch erfolgreich sein kann, ohne seine Ziele zu erreichen, zeigt folgendes Beispiel: Im Vorhaben der Stadtwerke Georgsmarienhütte wurden Grundstückseigentümer durch gezielte Informations­ und Beratungstätigkeit aufgefordert, ihre schmutzwasserführenden Abwasserleitungen auf Dichtheit überprüfen zu lassen.

Trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit gelang es den Stadtwerken nicht, die selbst für nötig erachteten 36 von 60 Grundstückseigentümer der Sperberhöhe in der niedersächsischen Stadt für das Projekt zu gewinnen.

Dichtheitspr√ľfung einer Grundleitung

Nur 16 Eigentümer hatten sich bereit erklärt, an der Aktion mitzuwirken. Als Hauptgründe für die Absage wurden genannt:

  • ohnehin schon hohe Kostenbelas­tungen in Form von Beiträgen für die öffentliche Kanalisation und die Sanierung des Straßenbaus,
  • fehlende gesetzliche Vorgaben.

Georgsmarienhütte hält absolut dichtUm anderen Kommunen und Entsor­gungsbetrieben in Deutschland die gewonnenen Erkenntnisse zugänglich zu machen, entschlossen sich die Stadtwerke Georgsmarienhütte trotz dieses Sachver­halts dazu, weitergehende Maßnahmen ohne DBU­Förderung zu ergreifen.

Dazu gehören Dichtheitsnachweise:

  • für die Schmutzwasserleitungen  der 16 bereitwilligen Grundstücks­eigentümer,
  • für öffentliche Gebäude in Georgs­marienhütte,
  • für alle Grundstücke innerhalb von Trinkwasserschutzgebieten.

Darüber hinaus sollen im gesamten Gemeindegebiet nach DIN 1986 Teil 30 bis spätestens Ende 2015 die schmutzwasser­führenden Leitungen aller Grundstücke auf Dichtheit geprüft und ggf. saniert werden.

Über die Teilergebnisse soll stän­dig in der lokalen Presse sowie in über­regionalen Fachzeitschriften berichtet werden. Zudem soll eine Internetdaten­bank eingerichtet werden, in der Infor­mationen zum Thema abgefragt werden können.

Überdies wurden bereits drei Leit­fäden zum Thema »Dichtheitsnachweise für Grundstücksentwässerungsanlagen« für Grundstückseigentümer, für Ratsmit­glieder und politische Gremien sowie für Abwasserbetriebe und Entsorgungsträger erarbeitet, die bei den Stadtwerken zu beziehen sind.

www.sw-gmhuette.de

W√§hlen Stiftungen nachhaltige Kapital¬≠anlagen, die bestimmte √∂kologische, ethische oder soziale Kriterien erf√ľllen, so profitieren sie unter Umst√§nden doppelt: Zum einen durch Konfliktvermeidung, denn meist werden auf diese Weise Unternehmen f√ľr die Verm√∂gensanlage ausgew√§hlt, die gut zu den inhaltlichen Aufgaben einer Stiftung passen.
Stellten die Ergebnisse einer Studie √ľber nachhaltige Kapitalanlagen vor (v.l.n.r.): Prof. Dr. Henry Sch√§fer (Universit√§t Stuttgart), Ernst Welteke (Kuratoriumsmitglied der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)), Dr. Michael Schr√∂der (Zentrum f√ľr Europ√§ische Wirtschaftsforschung (ZEW)) und Michael Dittrich (DBU-Abteilungsleiter Verwaltung).

Aber auch finanzwirtschaftlich können nach­haltige Titel interessant für Stiftungen sein, sofern sie insgesamt über eine breit gestreute Kapitalanlage verfügen.

Dies belegt eine für die Deutsche Bundes­stiftung Umwelt erstellte Studie des Zentrums für Europäische Wirtschafts­forschung (ZEW) in Kooperation mit der Universität Stuttgart, die von Prof. Dr. Henry Schäfer (Universität Stuttgart), Ernst Welteke (Kuratoriumsmitglied der DBU), Dr. Michael Schröder (ZEW) und Michael Dittrich (DBU­Abteilungsleiter Verwaltung) im Zentrum für Umwelt­kommunikation (ZUK Osnabrück) vorgestellt wurde.

Insgesamt gesehen unterschied sich die Performance, d. h. die Wertentwicklung einer nachhaltigen Aktienanlage während der Untersu­chungen nicht gravierend von der Perfor­mance einer konventionellen Anlage.

Im Einzelfall konnten nachhaltige Anlagen die Performance herkömmlicher Anlagen sogar übertreffen – nämlich dann, wenn Portfolios gewählt wurden, die nur die am besten bewerteten Unternehmen enthielten. Auch die DBU berücksichtigt Nachhaltigkeitseinschätzungen von Aktien und Unternehmensanleihen bei ihrer Vermögensanlage.

www.zew.de, www.uni-stuttgart.de

√úber 50 Experten nahmen Ende April an einer internationalen, englischsprachigen Tagung √ľber ¬ĽNachhaltige Pharmazie¬ę im Zentrum f√ľr Umweltkommunikation (ZUK) teil.
Pl√§dieren f√ľr Nachhaltigkeit in der Pharmazie (v.l.): Dr. Maximilian Hempel (DBU), Dr. Hans-Christian Schaefer (DBU), Dr. Florian Keil (Institut f√ľr sozial-√∂kologische Forschung Frankfurt) und Prof. Dr. Klaus K√ľmmerer (Universit√§tsklinik Freiburg).

Häufig können Arzneimittel nach ihrem Gebrauch auch von Kläranla­gen nicht zurückgehalten werden. Dies kann zu negativen Wirkungen auf Gewäs­ser und im Wasser lebende Organismen führen.

Die Fachleute um Prof. Dr. Klaus Kümmerer (Uniklinik Freiburg, rechts) und Dr. Florian Keil (ISOE, Frankfurt, 2. v. r.) entwickelten für dieses Problemfeld einen dreiteiligen Lösungsansatz. Er lautet in Stichworten: umweltverträglichere Medikamentenentwicklung, Verhaltens­änderungen bei Ärzten und Patienten sowie Verbesserungen bei der Abwas­serreinigung.

Betreut wurde die Veran­staltung von Dr. Max Hempel (links) und Dr. Hans­Christian Schäfer (2. v. l.) – beide DBU.

Interessierte finden die Vortrags­unterlagen zum Download unter: www.dbu.de/550artikel27307_147.html

In einer Neuauflage aktuell zur Messe IFAT erschienen ist die 60­seitige Broschüre »Wasser: Intelligent nutzen – nachhaltig schützen« der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA).

Das Themenspektrum der vorgestellten 23 Förderprojekte reicht dabei vom vorsorgenden Gewässerschutz über die effiziente Wassernutzung und Abwasser­reinigung bis hin zur Kommunikation.

Seit ihrer Gründung hat die DBU auf dem Wassersektor über 850 Projekte mit mehr als 150 Mio. Euro gefördert. Die in der Broschüre vorgestellten Projektbeispiele demons­trieren den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser.

Sie steht hier zum Download bereit!

Natura 2000 bezeichnet ein länder­übergreifendes Biotopnetz innerhalb der Europäischen Union, das verschiedene Natur­ und Vogelschutzgebiete umfasst.

Doch wie gelingt es, den Naturschutzmaß­nahmen vor Ort Akzeptanz zu verschaffen und sie langfristig umzusetzen?

Diese Frage beantwortet der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) mit seinem Leitfaden »Natura 2000 – Lebensraum für Mensch und Natur«.

Basierend auf einem dreijährigen DBU­Förderprojekt informiert der 80 Seiten starke Band über die Hinter­gründe von Natura 2000 und präsentiert wichtige Erfolgsfaktoren für die Umsetzung, nachahmenswerte Beispiele und Finanzie­rungsmöglichkeiten.

Eine übersichtliche Gestaltung und ein farbig gegliederter Aufbau machen den Leitfaden leicht lesbar. Erhältlich beim Deutschen Verband für Landschaftspflege e.V., Feuchtwanger Str. 38, 91522 Ansbach; 5 Euro zzgl. Versandkosten.

Weitere Infos unter:
www.natura2000-dvl.de/index.php?id=424

Im Rahmen seines Katholikentagspro­gramms zeigt das Zentrum für Umwelt­kommunikation (ZUK) den 30­minütigen Film »Schätze der Natur – Naturland­schaften in Deutschland« (Autor: Eberhard Werner), der verschiedene Nationalparks, Naturparks und Biosphären­reservate vorstellt.

Termin: 22.05.2008, 18:00 Uhr, ZUK­-Konferenzsaal

Veranstaltungsort:
[+] Das Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück

 

Film-Cover "Schätze der Natur"