DBU aktuell Nr. 3 | 2016

Informationen aus der FördertÀtigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Für die Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Rita Schwarzelühr-Sutter, ist die »Woche der Umwelt« eine »herausragende Veranstaltung, die für zwei Tage in der besonderen Atmosphäre des Parks von Schloss Bellevue die innovativsten Ideen, Akteure und Projekte des Umweltschutzes zum intensiven Austausch versammelt«.

DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann konstatiert: »Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind im Jahr 2016 längst kein Nischenthema mehr, sondern eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.«

Ein besonderes Highlight der Umweltleistungsschau in Berlin, zu der über 190 Aussteller erwartet werden, ist das hochrangig besetzte Hauptbühnenprogramm, das am 7. und 8. Juni zu erleben sein wird. Nach der Eröffnung am Dienstag um 11:00 Uhr durch Bundespräsident Joachim Gauck, DBU-Kuratoriumsvorsitzender Rita Schwarzelühr-Sutter und einem Prolog, gestaltet von jungen Menschen, werden auf der Hauptbühne insgesamt sechs große Themenkomplexe diskutiert:

Dienstag, 7. Juni
•    13:00–14:00 Uhr: Planetare Leitplanken: Welcher Handlungs­rahmen ergibt sich für unsere Gesellschaft? (Moderation: rbb – Harald Asel, ZDF – Volker Angres)
•    15:00–16:00 Uhr: Ressourceneffizienz: Wie können Kreisläufe geschlossen und Innovationen gefördert werden (Moderation: ZDF – Volker Angres)
•    17:00–18:00 Uhr: Bodenschutz: Wie erreichen wir eine ressourcenschonende Landnutzung? (Moderation: rbb – Harald Asel)

Mittwoch, 8. Juni
•    10:00–11:00 Uhr: Energiewende und Klimaschutz: Worauf kommt es jetzt an? (Moderation: DLF – Klemens Kindermann/Georg Ehring)
•    12:00–13:00 Uhr: Urbanisierung: Wie sehen nachhaltige städtische Lebensräume aus? (Moderation: ARD-Hauptstadtstudio – Karin Dohr)
•    14:00–15:00 Uhr: Große Transformation: Wie können Veränderungsbereitschaft und Selbstverantwortung in der Gesellschaft gestärkt werden? (Moderation: DLF – Klemens Kindermann/Georg Ehring, ARD-Hauptstadtstudio – Karin Dohr)

Im Jubiläumsjahr 2016 – die DBU feiert ihren 25. »Geburtstag« – sind die Podien natürlich durchwegs mit viel Prominenz besetzt. So werden zum Thema »Planetare Leitplanken« unter anderem Achim Steiner, UNEP Executive Director, Bundesumweltministerin (BMUB) Dr. Barbara Hendricks sowie der DBU-Umweltpreisträger des Jahres 2015, Prof. Johan Rockström, Leiter des Stockholm Resilience Center, erwartet. Weitere namhafte Podiumsteilnehmer an den beiden Tagen sind unter anderen: Bundesforschungsministerin (BMBF) Prof. Dr. Johanna Wanka, VDI-Chef Ralph Appel, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident Wuppertal Institut, Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt sowie Bärbel Höhn, MdB, und Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin der Bundesregierung. Das ausführliche Hauptbühnenprogramm entnehmen Sie bitte unserer Internetseite.


Ergänzend zum Hauptbühnenprogramm werden rund 80 Fachforen aus den unterschiedlichsten Bereichen von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft angeboten. Veranstalter sind unter anderem: Industrieverbände, Umweltorganisationen, Fachinstitute und Fachbehörden. Das gesamte Fachforen-Programm ist ab sofort ebenfalls unter www.woche-der-umwelt.de einsehbar.

Einlasszeiten:
7. Juni: 8:00–18:00 Uhr
8. Juni: 8:00–17:00 Uhr

Novum der diesjährigen »Woche der Umwelt« ist, dass die Veranstaltung am 8. Juni ab 13:00 Uhr für alle Besucher auch ohne Voranmeldung frei zugänglich sein wird.
Achtung: Sicherheitshinweise dazu auf www.woche-der-umwelt.de beachten.

Zugang zu allen anderen Zeiten nur nach vorheriger Anmeldung.

Blick von der HauptbĂŒhne, auf der die großen Diskussionsrunden stattfinden werden, in den Schlosspark von Bellevue. Die Aufnahme stammt von der Vorveranstaltung 2012.
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) feiert Geburtstag: Am 1. März 1991 hat sie in Osnabrück ihre Arbeit aufgenommen, nach einem Vierteljahrhundert sind nun über 9 000 innovative und umweltentlastende Modellprojekte mit rund 1,6 Mrd. Euro und viel selbst eingebrachtem Expertenwissen umgesetzt worden. Das Stiftungskapital des Bundes, das aus dem Privatisierungserlös der Salzgitter AG stammt, wuchs gleichzeitig von ursprünglich rund 1,28 auf heute über 2,1 Mrd. Euro. Damit hat die DBU mehr Geld in die Förderarbeit gesteckt als ihr seinerzeit anvertraut wurde – und dennoch ihr Vermögen um über 800 Mio. Euro aufgestockt.

Anlässlich des 25. Jubiläums unterhielt sich DBU aktuell mit der Kuratoriumsvorsitzenden der DBU, Rita Schwarzelühr-Sutter.

DBU aktuell: Jubiläen sind immer auch ein Anlass, Bilanz zu ziehen: Was war für Sie in den vergangenen 25 Jahren der entscheidende Beitrag der DBU zum Umweltschutz?
DBU Kuratoriumsvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter: Die Stiftung ist – in kluger Ergänzung zu zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlichem Handeln – in vielen Bereichen strukturbildend gewesen, beispielhaft genannt seien die Innovationsförderung im Mittelstand, die zentrale Rolle bei der Sicherung des Nationalen Natur­erbes, dem Kulturgüterschutz und dem Aufbau einer Vielzahl modellhafter Umweltbildungszentren. Ohne die DBU wäre es hier nicht zu derartigen Entlastungseffekten für die Umwelt gekommen. Faszinierend ist aus meiner Sicht dabei die Bandbreite der Themen und Kompetenzen. Ich kenne keine vergleichbare nichtstaatliche Institution, die mit derartiger Professionalität zugleich Innovationen in Technik-, Forschungs-, Naturschutz- und Bildungsprojekten unterstützt. Angesichts der komplexen, interdisziplinären Herausforderungen des Umweltschutzes ist diese Vielfalt ein hohes Gut!

DBU aktuell: Sie sind nun seit rund eineinhalb Jahren als Kuratoriumsvorsitzende der DBU tätig. Worin sehen Sie für Ihre Amtszeit die wichtigsten Umweltentlastungseffekte durch die Arbeit der Stiftung?
Schwarzelühr-Sutter: Die Umweltentlastungseffekte erzielen die kreativen, klugen und modellhaften Projekte, die wir fördern – nicht die Stiftung. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, das Förderangebot der DBU passgenau, risikofreudig und problemorientiert so auszurichten, dass das Potenzial der Projekte im Sinne der Umwelt und im Rahmen der Stiftungsmöglichkeiten möglichst optimal ausgeschöpft werden kann. Hier haben Kuratorium, Generalsekretär und Beschäftigte in den vergangenen eineinhalb Jahren mit der Formulierung eines Leitbildes, einer umfassenden Evaluation der Stiftungsarbeit und vor allem einer Komplettüberarbeitung der Förderleitlinien den Schwerpunkt ihrer Arbeit gesetzt – nach meiner Einschätzung übrigens sehr erfolgreich.

DBU aktuell: DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Botter­mann hat erklärt, dass die DBU ihre Anstrengungen angesichts der großen ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart noch intensivieren wird.
Schwarzelühr-Sutter: Die Herausforderungen an den Umwelt­schutz ändern sich fortlaufend und werden dabei sicherlich nicht geringer – sie werden globaler und interdependenter, sie betreffen benachbarte Handlungs- und Politikfelder und sie umfassen zweifels­ohne auch Fragen der Produktions- und Konsummuster einer Gesellschaft. Die Stiftung versucht dieser Aufgabe mit der Neuausrichtung ihrer Förderleitlinien Rechnung zu tragen. Die DBU fördert weiterhin in der ganzen Breite ihres gesetzlichen Auftrages, sie formuliert hierzu aber stärker als bisher klar fokussierte und interdisziplinär konzipierte Förderthemen, die sowohl technische als auch gesellschaftliche, kommunikative und bildungsorientierte Lösungen ermöglichen sollen.

Ein gutes Beispiel für diesen Ansatz ist übrigens auch das aktuelle Engagement der DBU zur Integration von Geflüchteten über die Förderung entsprechender Umweltprojekte – es ist Ausdruck sowohl der gesellschaftlichen Verantwortung der Stiftung als auch der Überzeugung, dass im globalen Maßstab Umweltprobleme einen zunehmenden Anteil an den Flucht- und Migrationsgründen haben.

Zum Geburtstag erreichten die DBU auch zahlreiche Glückwünsche aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. So bescheinigte die Präsidentin des Umwelt­bundesamtes (UBA), Maria Krautzberger, der DBU, »seit ihrem Bestehen eine ganz wichtige Rolle im Umweltschutz gespielt« zu haben.

DIHK-Vize-Hauptgeschäftsführer Dr. Achim Dercks hat die DBU als »kompetenten und kooperativen Partner schätzen gelernt«.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Chairperson, Board of Trustees, Rita SchwarzelĂŒhr-Sutter
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Sicherung des Nationalen Naturerbes: eine der zentralen Aufgaben der DBU
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Gegenstand der Wirtschaftsethik ist das Anwenden ethischer Prinzipien auf den Bereich wirtschaftlichen Handelns. Dabei werden Fragen der Wirtschafts- bzw. Unternehmensethik nach wie vor kontrovers diskutiert. Das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rolle der Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft in einer zusammenwachsenden Welt zu stärken und die verschiedenen Probleme und Lösungsperspektiven zu diesem Thema zur offenen Diskussion zu stellen. Ansätze und Hintergründe zu wirtschaftsethischen Fragestellungen erläuterte Prof. Dr. habil. Josef Wieland, Vorsitzender des DNWE, den DBU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern vor kurzem im DBU Zentrum für Umweltkommunikation.

Dabei wies Wieland zunächst auf die zunehmende Bedeutung wirtschafts­ethischer Gesichtspunkte hin: Während Wirtschaftsethik in den 1990er-Jahren noch ein »Nischenthema« darstellte, ist die Diskussion um moralische Neuorientierungen der Wirtschaft heute eine zentrale und grundlegende Herausforderung für unsere Gesellschaft. In Zeiten der Globalisierung sind Wirtschaft, Technik, politische Strategien und Einflüsse auf die Umwelt eng verknüpft. Sind die Folgen einer Handlung global, so sind im Falle eines Falles auch die Folgen eines Scheiterns global, wie beispielsweise die Finanzkrise belegt. Daher bedarf es einer globalen Verantwortung. Da es aber keine globalen, rechtlich bindenden Regelungen gibt, greift hier die Ethik. Inzwischen gibt es durch die Weltbank und auch die US-Rechtsprechung formulierte ethisch-normative Anforderungen und Kriterien, die am Weltmarkt tätige Unternehmen erfüllen müssen, um als Kreditnehmer oder Handelspartner akzeptiert zu werden. Dass das Verletzen von Umweltstandards und das Enttäuschen ethischer Vorgaben inzwischen harte ökonomische Konsequenzen haben kann, zeigt das Beispiel Volkswagen: Der Abgasskandal beschädigt nicht nur den Ruf des Unternehmens, sondern kostet sehr viel Geld.

Wirtschaftsethisches Verhalten muss in Unternehmen gewollt und gelebt werden – und zwar ausgehend von der Führungsebene. Die Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit der Führungskräfte sind laut Wieland »schlachtentscheidend«. Wieland gliedert ein funktionierendes Wertemanagement in drei Bereiche, nämlich:

1. Integrity & Compliance Management (Integritäts- und Regelkonformitäts-Management),
2. Sustainability Management (Nach­haltigkeitsmanagement) und
3. Corporate Social Responsibility Management (Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung).

Für jeden dieser Bereiche lassen sich spezifische Führungsaufgaben wie beispielsweise Transparenz, Betrugs- und Korruptionsbekämpfung, das Einhalten von Sozial- und Umweltstandards sowie Menschenrechten ableiten. Orientierung bei der Umsetzung bieten internationale Richtlinien, die für jeden der genannten Bereiche existieren.

Dass die komplexe Aufgabe des Werte­managements umgesetzt und gelebt werden kann, zeigen Initiativen und Unternehmen, die das DNWE im Zweijahresrhythmus mit dem Preis für Unternehmensethik auszeichnet. Die Auszeichnung stellt entwicklungspolitische Aktivitäten in den Vordergrund, wie sie beispielsweise in den Kriterien des UN Global Compact oder den OECD Leitlinien formuliert werden. Als weitere Prüfkriterien gelten Prozesshaftigkeit und Nachhaltigkeit, die sich in Projekten oder der Geschäftspolitik des Unternehmens manifestieren. In diesem Jahr ging der Preis an den Outdoor-Ausrüster VAUDE, Tettnang (siehe DBU aktuell Nr. 2, 2016). VAUDE verfolgt eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie, die sich wie ein »grüner Faden« durch alle Bereiche des Unternehmens zieht und von VAUDE-Geschäftsführerin Dr. Antje von Dewitz konsequent vertreten wird. Praktisch zeigt sich das beispielsweise in einem auf Langlebig­keit und Reparaturfreundlichkeit ausgerichteten Produktdesign und der Suche nach alternativen Rohstoffen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Preis-Jury von der ausgeprägten Werte­orientierung, mit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Kunden und Zulieferer auf die gemeinsamen Ziele verpflichtet werden. Mit einer Umsatzentwicklung, die seit Jahren über dem Branchenschnitt liegt, bekräftigt VAUDE zudem, dass Nachhaltigkeit auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor sein kann.

Unternehmen, die ebenfalls einen »shared value statt shareholder value« (ökonomischer und gesellschaftlicher Mehrwert statt Aktionärswert) erreichen wollen, machte Wieland Mut, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln: »Es geht nicht darum, sich auf übergreifende Konzeptionen zu einigen, sondern auf das, was man als nächstes tun will.«

Prof. Dr. habil. Josef Wieland
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt
VAUDE verfolgt eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie.
© VAUDE

Region Hannover: Klima-Meister ausgezeichnet
Die neue Klima-Meisterin der Region Hannover heißt Franziska Pospisil. Die Hannoveranerin aus Döhren sicherte sich den Titel in der Bürger-Wertung des Klima-CO2NTEST mit einer deutlichen Verbesserung ihrer CO2-Bilanz. Nicht nur die Bürgerinnen und Bürger konnten den Titel »Klima-Meister« erringen, auch Städte und Gemeinden traten in einer eigenen Kommune-Wertung zum Wettbewerb an. Klima-Meister der Saison 2015 dürfen sich in ihren Kategorien nun Ronnenberg, Springe und Gehrden nennen. Im Kommunenwettbewerb gingen zum ersten Mal mit Ausnahme von Hannover selbst alle Städte und Gemeinden aus der Region an den Start. Die Preisträger erhielten die Medaillen aus den Händen von DBU-Referentin Verena Exner. Die DBU unterstützt die dreijährige Pilotphase des Wettbewerbs finanziell und mit Expertenwissen.
Hier gibt es zuätzliche Infos.

 

Klima-Meisterin Franziska Pospisil (Mitte), DBU-Referentin Verena Exner (rechts) und die Klimafee
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DBU auf Hannover Messe: Zukunft Ressourceneffizienz

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigt auf der Hannover Messe 2016 innovative Lösungen für mehr Ressourceneffizienz in der Industrie. Der Träger des Deutschen Umweltpreises, Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (UNISENSOR Sensorsysteme GmbH), präsentiert auf dem DBU-Stand (VDI Halle 2, C 40) eine hocheffiziente Recyclingtechnologie, die neue Potenziale für die sortenreine Wiederverwendung von Kunststoffen erschließt.

Die DBU lädt ein zwei besonderen Veranstaltungen:

 Weitere interessante Termine und weiterführende Informationen finden Sie hier.

DBU bei IFAT auf DWA-Stand
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) präsentiert sich auf der Umweltmesse IFAT 2016 in München vom 30. Mai bis 3. Juni auf dem Stand der DWA in Halle B0.101/200. DBU-Veranstaltungstermine auf der IFAT 2016:
•    Dienstag, 31. Mai 2016, 10:00–12:00 Uhr:
    Innovationsforum Wasserwirtschaft – Teil 1: GIS/GDI – Wasserwirtschaft bereit für die digitale Welt von morgen?
Gemeinschaftsveranstaltung von BMBF, DBU und DWA
    Moderation: Dipl.-Ing. Karl-Heinz Spies, Wupperverband, Wuppertal

•    Dienstag, 31. Mai 2016, 12:30–14:30 Uhr:
    Innovationsforum Wasserwirtschaft – Teil 2: Exportorientierte Forschung und Entwicklung im Wassersektor Gemeinschaftsveranstaltung von BMBF, DBU und DWA, Moderation: Prof. Dr.-Ing. Peter Cornel, TU Darmstadt
Mehr gibt es hier

Sommerakademie: Klimaschutz im urbanen Raum
Die Internationale Sommerakademie des Jahres 2016 mit dem Thema »Jahr ›Eins‹ nach Paris – Klimaschutz im urbanen Raum« stellt drei Förder­themen aus den neuen Förderleit­linien der DBU in den Fokus:
•    Erneuerbare Energien – dezentrale Wärmewende forcieren, Bestandsanlagen optimieren und negative Umweltauswirkungen reduzieren,
•    Klima- und ressourcenschonendes Bauen,
•    Energie- und ressourcenschonende Quartiersentwicklung und -erneuerung.
Die Veranstaltung findet vom 20. bis 22. Juni 2016 im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz statt. Mehr dazu hier.

Hannover Fair
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Fachinfo »Nachhaltige Landwirtschaft« erschienen
Wie könnten Lösungsansätze zum Erhalt der Biodiversität aussehen? Welche technischen Innovationen gibt es, um Stickstoffverluste zu mindern? Wie sehen tiergerechte Haltungsformen aus, die sowohl gesellschaftlich akzeptiert als auch ökonomisch tragfähig sind?

Diese und andere Fragen standen im vergangenen Jahr im Fokus des DBU-Fachforums »Konturen einer nachhaltigen Landwirtschaft«. Im Nachgang ist nun ein zwölfseitiges DBU-Fachinfo mit dem Titel »Nachhaltige Landwirtschaft – Heraus­forderungen und Lösungsansätze« erschienen. Neben den oben genannten Schwerpunkten werden auch die Themen Phosphatrecycling und Pflanzenschutz aufgegriffen und Ansätze zur Nachhaltigkeitsbewertung landwirtschaftlicher Betriebe vorgestellt.

Am Beispiel zahlreicher DBU-Projekte wird belegt, wie Nachhaltigkeit in der agrarischen Praxis funktionieren kann.

Die Publikation ist kostenlos bei der DBU-Geschäftsstelle erhältlich und steht zum Download bereit.

Fachinfo »Nachhaltige Landwirtschaft«
© Mirko Bartels

Herausgeber
Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Tel. 0541|9633-0
Fax 0541|9633-190
www.dbu.de

Redaktion
Stefan Rümmele
DBU Zentrum für Umweltkommunikation
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Tel. 0541|9633-962
Fax 0541|9633-990

Verantwortlich
Prof. Dr. Markus Große Ophoff

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