DBU aktuell Nr. 3 | 2015

Informationen aus der FördertÀtigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Die DBU prĂ€sentiert auf der HANNOVER MESSE vom 13. bis 17. April innovative Umwelttechnologien „Made in Germany“. Auf dem DBU-Gemeinschaftsstand in Halle 2 (B 45) zeigen sechs mittelstĂ€ndische Unternehmen umweltentlastende Lösungen fĂŒr einen effizienten Energie- und Ressourceneinsatz – mehr Informationen

AnlĂ€sslich der Hannover Messe unterhielt sich DBU aktuell mit den beiden DBU-Experten fĂŒr produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS), Dr.-Ing. Jörg LefĂšvre und Dr. Michael Schwake.

DBU aktuell: PIUS – das Thema ist ja weder im Umweltschutz noch fĂŒr die DBU selbst wirklich neu?
LefĂšvre: Das stimmt, aber es ist dennoch hochaktuell, kontinuierlich nachgefragt und insgesamt enorm wichtig.

Schwake: Denn es ergeben sich durch EntwicklerkreativitĂ€t und die VerfĂŒgbarkeit neuer technischer Möglichkeiten wie Werkstoffe oder neue Sensorik zur Prozesssteuerung immer wieder innovative AnsĂ€tze, die das Thema weiterbringen.

DBU aktuell: Das heißt, die DBU wird in diesem Zusammenhang auch weiterhin zahlreiche Förderprojekte haben und die Öffentlichkeitsarbeit in diesem Punkt verstĂ€rken?

LefĂšvre: Definitiv ja. Auch wenn die Strategie seit Jahren bekannt ist: PIUS zĂ€hlt zu den besten Möglichkeiten, gleichzeitig das Umweltschutzniveau und die WettbewerbsfĂ€higkeit zu erhöhen und somit die Basis fĂŒr kĂŒnftige Weiterentwicklungen zu stĂ€rken.

Schwake: Das weltweite Marktvolumen fĂŒr Umwelt- und Effizienztechnologien lag 2012 schon bei rund 2 Billionen Euro. Es wird sich nach SchĂ€tzungen des Greentech-Atlas 3.0 (BMUB 2012) in zehn Jahren mehr als verdoppeln. PIUS hat einen erheblichen inhaltlichen Anteil daran.

DBU aktuell: Was sind fĂŒr Sie die Kerncharakteristiken von PIUS?

Schwake: ZunÀchst einmal die eher bekannten Punkte: PIUS setzt am
Ausgangspunkt der Umweltbelastung an und vermeidet damit die Verlagerung von Belastungen in andere Medien. Außerdem verringert es AbfĂ€lle durch produktionsinternen Kreislaufschluss und substituiert umweltschĂ€dliche Einsatzstoffe und Prozesse. Insgesamt lĂ€sst sich also sagen, dass PIUS fĂŒr ressourcenschonendere und energieeffizientere Prozesse steht.

LefĂšvre: Weniger bekannt ist, dass PIUS tatsĂ€chlichen Klimaschutz zu vergleichsweise kleinen betriebs- und volkswirtschaftlichen Kosten erreicht, weil er effizienzsteigernd in die VerfahrensablĂ€ufe eingreift. Unsere Erfahrungen zeigen, dass das Umweltschutzniveau bei gleichzeitiger Absenkung der produktionsspezifischen Kosten ĂŒberproportional wĂ€chst.

DBU aktuell: Gibt es weitere Plus­punkte?

LefĂšvre: Typisch fĂŒr PIUS sind sehr vielseitige und umfassende Verbesserungen. Zum Beispiel verdient er Geld dadurch, dass weniger AbfĂ€lle oder Emissionen entstehen. Und was nicht entsteht, muss auf der Seite des Materialeinkaufs auch nicht bezahlt werden. Aber PIUS erreicht auch Minder­belastungen im Arbeitsplatzumfeld – beispielsweise durch den Entfall von organischen Lösemitteln. Im PIUS steckt also nicht allein Poten­zial fĂŒr die Umwelt und den wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso fĂŒr die Perspektive und Sicherheit der Arbeit – das verleiht der vielzitierten Nachhaltigkeit Substanz.

Schwake: PIUS-Maßnahmen betreffen im Übrigen nicht nur »neue« oder
»umwelttechnikfokussierte« Branchen, sondern sind typisch fĂŒr die produzierende Wirtschaft in nahezu allen klassischen Branchen.

DBU aktuell: Bei so vielen ĂŒberzeugenden Vorteilen fragt man sich, warum PIUS-Maßnahmen in der Vergangenheit nicht noch stĂ€rkere Verbreitung gefunden haben. Wo also liegen die Hemmnisse oder Schwachpunkte?

LefÚvre: Wer in ProduktionsablÀufe eingreifen will, um sie zu verbessern, muss sie zunÀchst tiefgreifend verstehen und exzellent beherrschen. Das kann im Einzelfall mit hohen Kosten
fĂŒr die Informationsbeschaffung und die Investition selbst verbunden sein.

Schwake: Außerdem verĂ€ndern Betriebe etablierte, gut funktionierende ProduktionsablĂ€ufe verstĂ€ndlicher­weise nur ungern.

LefĂšvre: Hinzu kommt, dass PIUS durch die hohe Spezifizierung und Individualisierung schwierig standardisierbar und nicht ohne Weiteres transferierbar ist.

DBU aktuell: Das sind durchaus ernstzunehmende Nachteile ...

Schwake: Sicher, andererseits fungiert die ökonomische AttraktivitĂ€t der PIUS-Maßnahmen in der Gesamtbilanz doch immer wieder als Motor fĂŒr weitere Innovationen. Die DBU hat in vielen praxisorientieren Projekten innovativen PIUS-Technologien zum Durchbruch verholfen. Viele der geförderten Verfahren sind weltweit prĂ€sent und haben den Stand der Technik vorangebracht.

LefĂšvre: Und die DBU kann ĂŒber die jahrelange Fördererfahrung bei PIUS mit konkreten, messbaren Projekt­ergebnissen aufwarten.

DBU aktuell: Als da wÀren ...

LefĂšvre: Im Prinzip die schon genannten: Substitution umwelt- und gesundheitsschĂ€dlicher Medien, Minder-Inanspruchnahme von nicht-erneuerbaren stofflichen und energetischen Ressourcen, Stoffkreisschließung etc. Entscheidend ist dabei aber vor allem, dass wir diese Effekte ĂŒber unsere zahlreichen Förderprojekte hinweg immer wieder aufs Neue belegen und bestĂ€tigen konnten.

DBU aktuell: Nennen Sie uns bitte zum Abschluss noch ein konkretes Beispiel.

Schwake: Die Firma H&S Anlagentechnik zeigt auf unserem Messestand in Hannover ein Verfahren zum Recycling von PUR-Weichschaumstoffen. Bis zu 25 % des herkömmlichen Polyols zur Produktion von Matratzen- und Möbel-PU-Schaum lassen sich durch innerbetriebliche Kreislaufschließung ersetzen. Wiedergewonnenes Polyol ist zudem zwischen 25 und 30 % kostengĂŒnstiger als Neumaterial.

 

DBU-Talk
»Energiewende – Chancen fĂŒr Unternehmen«

mit Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel,
Dr. Christoph Zschocke, Vorstand der DENEFF, und
DBU-GeneralsekretÀr Dr. Heinrich Bottermann
‱    Dienstag, 14. April von 13 bis 14 Uhr am DBU-Stand

Weitere Informationen hier.

PIUS-Experten bei der DBU: Dr.-Ing. Jörg LefÚvre (links) und Dr. Michael Schwake
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Um die Produktion textiler Formteile wie Teppichböden fĂŒr FahrzeuginnenrĂ€ume erheblich effizienter zu gestalten, hat die Grunewald GmbH & Co. KG (Bocholt) in Kooperation mit der West­fĂ€lischen Hochschule und dem Fraunhofer ISE in Freiburg ein neues Verfahren entwickelt. Statt wie bisher ĂŒblich mĂ€anderförmige KĂŒhlrohre in die Formwerkzeuge zu integrieren, die eine gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeabfuhr erschweren und den KĂŒhlaufwand erhöhen, wird ein bionisches Verfahren genutzt: Dieses erlaubt, die Geometrie und Dimensionierung der KĂŒhlkanĂ€le im Formwerkzeug zu optimieren und so KĂŒhlzeit und KĂŒhlenergie einzusparen. Als Vorbild dienen Blattadern oder BlutgefĂ€ĂŸe – fraktale Strukturen, die ein mehrfach verzweigtes Kanalnetzwerk bilden, um Fluide gleichmĂ€ĂŸig und mit maximaler Effizienz zu verteilen. Perspektivisch lĂ€sst sich die Technik auf andere Verfahren wie beispielsweise im Spritzguss oder bei Organoblechen ĂŒbertragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Eine neue Formwerkzeug-KĂŒhltechnologie minimiert den Prozessenergiebedarf bei der Herstellung von textilen Formteilen dank eines bionischen Prinzips.
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Ökobilanzen (Life Cycle Assessment, LCA) sind ein anerkanntes Instrument zur Beurteilung der potenziellen Umweltauswirkungen eines Produkts oder einer Dienstleistung. Bei der Erstellung von Ökobilanzen wird hĂ€ufig auf Hintergrunddaten in LCI-Datenbanken (z. B. ecoinvent) zurĂŒckgegriffen. Sie bieten fĂŒr Rohstoffe, Vorprodukte, Energiebereitstellung und Transportdienstleistungen durchschnittliche Sachbilanz-DatensĂ€tze, die fĂŒr Vorketten verwendet werden können. FĂŒr eine Vielzahl von Materialien – und insbesondere fĂŒr Chemikalien – stehen jedoch hĂ€ufig keine solchen Daten­sĂ€tze zur VerfĂŒgung. Die Bewertung der Umweltwirkungen ist aufgrund dieser DatenlĂŒcken nicht vollstĂ€ndig möglich. Das Projekt der ifu Hamburg GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, Indikatorwerte fĂŒr Chemikalien auf einfache Weise zur VerfĂŒgung zu stellen: Konkret bedeutet das, dass der Carbon Footprint (GWP100a), der kumulierte Energieaufwand (KEA) und der ‚Ecoindicator 99‘ auf einer Internetseite leicht durchsuchbar zugĂ€nglich gemacht werden.

Zu diesem Zweck wurde auf die an der ETH ZĂŒrich (Prof. HungerbĂŒhler) entwickelte Methodik des FineChem-Tools zurĂŒckgegriffen. Dieses nutzt die Tatsache, dass zwischen der MolekĂŒlstruktur und den in einer Ökobilanz berechneten Indikatoren deutliche ZusammenhĂ€nge bestehen. Über eine Textsuche oder mit der CAS-Nummer kann dort nach Substanzen gesucht werden. Alternativ kann mit Hilfe einer graphischen Struktursuche in einer Datenbank mit 40 000 EintrĂ€gen nach den entsprechenden MolekĂŒlen gesucht werden. Als Ergebnisse werden – sofern verfĂŒgbar – der Carbon Footprint (GWP100a), der kumulierte Energieaufwand und der ‚Ecoindicator 99‘ fĂŒr die gesuchte Substanz ausgegeben. Zwischenzeitlich wurde das Projektergebnis in Form der Software »EstiMol« auf der Webseite der ifu Hamburg GmbH veröffentlicht. Nach einer kurzen Registrierung können Besucher die Datenbank kostenfrei nutzen. Diese Lösung bietet Ökobilanzierern einen eindeutigen Mehrwert: Neben den ĂŒblicherweise genutzten kommerziellen Datenbanken (ecoinvent, GaBi) erhalten Sie mit EstiMol die Möglichkeit, Umweltwirkungen von Chemikalien abzuschĂ€tzen. Auch wenn es sich aufgrund der verwendeten Methodik nur um eine AbschĂ€tzung handelt, sind diese Daten dennoch hilfreich: Sie erlauben es, die von der ISO 14040/14044 geforderte VollstĂ€ndigkeit der Ökobilanz zu erreichen, und dienen zum Schließen von DatenlĂŒcken.

Weitere Informationen hier.

(v. l.) BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Reinhold Weiß, BIBB-Arbeitsbereichsleiterin Barbara Hemkes, DBU-Referentin Verena Exner, DBU-GeneralsekretĂ€r Dr. Heinrich Bottermann und DBU-Abteilungsleiter Umweltkommunikation Dr. Ulrich Witte.
©

Unter dem Leitgedanken der Ressourceneffizienz und angesichts der weiterhin zu erwartenden gesetzlichen Restriktionen durch die Verordnung »REACH« hat sich die J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG (Coesfeld) das Ziel gesetzt, die im Maler- und Do-it-Yourself-Bereich immer noch weit verbreiteten umwelt- und gesundheitsschÀdlichen lösemittelhaltigen Alkydharzlacke durch umweltvertrÀgliche Alternativen zu ersetzen.

Mit einem aktuellen Entwicklungsprojekt ist es gelungen, ĂŒber mehrere Verfahrensschritte hinweg eine neue Generation an Lacken auf Wasserbasis bis zur Praxisreife zu entwickeln. Hauptaufgabe war es, die positiven technischen Eigenschaften eines Wasserlacks (u. a. Kratzfestigkeit, Vergilbungsfreiheit) mit der bislang deutlich besseren Verarbeitbarkeit (guter Verlauf durch lange Offenzeit) von lösemittelhaltigen Alkydharzlacken in einem Produkt fĂŒr Handwerk und Do-it-Yourself-Anwendungen zu verbinden.
Beginnend mit der Auswahl der geeigneten Bindemitteltechnologie folgten KompatibilitĂ€tsprĂŒfungen mit den weiteren Formulierungskomponenten. Sehr frĂŒh wurde klar, dass das gewĂŒnschte Eigenschaftsprofil nur durch ein vollstĂ€ndig neues Bindemittelkonzept zu erreichen war, das mit Entwicklungspartnern auf der Rohstoffseite vorangetrieben wurde.

Die neue Lackgeneration auf Basis eines synergistisch wirksamen Hybrid-Bindemittelkonzeptes ermöglicht damit erstmalig, lösemittelhaltige Lacke in ihrem spezifischen Anwendungsgebiet zu ersetzen. Die finale Rezeptur wurde von einem externen PrĂŒflabor (eph Dresden) gegenĂŒber marktetablierten Produkten auf Lösemittelbasis getestet. In wichtigen Produkteigenschaften wie FarbstabilitĂ€t, Verlauf und Offenzeit konnte ein besseres oder mindestens gleichwertiges Ergebnis erzielt werden.

Weitere Informationen.

Das neue Endverbraucherprodukt wird seit Herbst 2014 unter dem Markennamen »UltraColor« in BaumÀrkten angeboten.
© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Prof. Graßl feierte 75. Geburtstag
Einer der renommiertesten deutschen Klimaforscher unserer Zeit und UmweltpreistrĂ€ger, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl (Bild), feierte am 18. MĂ€rz seinen 75. Geburtstag. Zu Ehren des Wissenschaftlers fand am selben Tag in Hamburg ein von der DBU gefördertes internationales Symposium zu den aktuellen Herausforderungen des Klimawandels statt. Graßl wies schon vor Jahrzehnten auf die Gefahren der KlimaerwĂ€rmung hin. Bis heute engagiert sich der weltweit anerkannte Klimaforscher, ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut fĂŒr Meteorologie in Hamburg und TrĂ€ger des DBU-Deutschen Umweltpreises (1998) fĂŒr die wissenschaftliche Erfassung des Klimawandels und die Aufarbeitung der daraus gewonnenen Erkenntnisse fĂŒr Politik und Gesellschaft.
Die DBU gratuliert Prof. Graßl herzlich zum Geburtstag!


DBU-geförderter Kaminofen ĂŒberzeugt im Ausland
Aktuell hat der DBU-geförderte Kaminofen »xeoos 8kW pur« der
Firma Specht Modulare Ofensysteme (Hatzfeld) mit den entwickelten eingebauten hochtemperaturstabilen Katalysatoren in Neuseeland bei der strengen PrĂŒfung nach der Canterbury-Methode einen extrem niedrigen Emissionswert bestĂ€tigt. Er ist damit nach Herstellerangaben bislang der einzige Kaminofen, der im District Canterbury zum Verkauf freigegeben werden darf und der erste Ofen, der unter praxisnahen PrĂŒfbedingungen Staubemissionen aufweist, der die Grenzwerte vieler LĂ€nder (USA, Neuseeland, Europa) weit unterschreitet. FĂŒr den zustĂ€ndigen DBU-Referenten Dirk Schötz ist das Beispiel ein »herausragendes praktisches Ergebnis« der DBU-Förderarbeit.


Neue Klima-Spiel-App fĂŒr Jugendliche
Die kostenfreie Spiele-App KEEP COOL mobil will gleichzeitig Lust auf klimapolitisches Engagement machen und unterhalten. Im neu gestarteten Projekt, das die Carl von Ossietzky UniversitĂ€t Oldenburg koordiniert, wird KEEP COOL mobil mit begleitenden Materialien und Unterrichtsideen fĂŒr LehrkrĂ€fte entwickelt. Die Testphase des Spiels startet im Herbst 2015. Hauptpartner ist das Service- und Informationsportal Lehrer-Online.

Die DBU fördert das zweijĂ€hrige Projekt finanziell und mit ihrem Expertenwissen. Grundlage der zeitgemĂ€ĂŸen Spielvariante ist das gleichnamige Brettspiel, das am Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt wurde.

KEEP COOL mobil richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und an junge Erwachsene. Es eignet sich beim Einsatz in Schulen besonders fĂŒr die Klassen 9 bis 12 sowie im außerschulischen Bereich fĂŒr Jugendgruppen und Bildungseinrichtungen.


Jugendkongress: Jetzt online anmelden
Unter dem Motto »Zukunft selber machen – Junge Ideen fĂŒr Nachhaltigkeit« findet vom 4. bis 6. September 2015 der Jugendkongress »Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung« im DBU Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation in OsnabrĂŒck statt. Das Bundesumweltministerium (BMUB) und die DBU laden 150 engagierte junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren ein, sich ĂŒber nachhaltige Lebens­stile auszutauschen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Mit ihren Projekten können sie andere junge Menschen motivieren, sich fĂŒr mehr Nachhaltigkeit einzu­setzen.

Bis zum 18. Mai können sich Jugend­liche mit einem Projekt oder einer Idee zum Thema Nachhaltigkeit fĂŒr den Kongress bewerben. Auch Anmeldungen ohne eigene Projekte sind möglich.
NĂ€here Informationen hier.

BroschĂŒre: Elf Unternehmen lösen sich vom Wachstumspfad
Das Institut fĂŒr ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) veröffentlichte Anfang MĂ€rz die BroschĂŒre »Wir sind so frei. Elf Unternehmen lösen sich vom Wachstumspfad«. Hierin werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) portraitiert, die sich auf der Unternehmensebene mit den Grenzen des Wachstums aus­einandersetzen. Diese Unternehmen wurden gleichzeitig auf der Tagung »Alternativen denken. Wirtschaften fĂŒr Wohlstand und LebensqualitĂ€t. Ohne Wachstum – oder mit?« in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Auswahl der Unternehmen stĂŒtzte sich auf eine ebenfalls vom IÖW durchgefĂŒhrte Onlineumfrage unter KMU. Sie ergab, dass ein Drittel der 700 teilnehmenden Unternehmen kein oder kaum weiteres Wachstum anstrebt. Bei dem von der DBU geförderten und fachlich begleiteten Projekt handelt es sich um ein gemeinsames Vorhaben der Branden­burgischen TU Cottbus – Senftenberg und des IÖW. Hier der Link zum Download der BroschĂŒre.

Herausgeber
Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU
An der Bornau 2
49090 OsnabrĂŒck
Tel. 0541|9633-0
Fax 0541|9633-190
www.dbu.de

Redaktion
Stefan RĂŒmmele
DBU Zentrum fĂŒr Umweltkommunikation
An der Bornau 2
49090 OsnabrĂŒck
Tel. 0541|9633-962
Fax 0541|9633-990

Verantwortlich
Prof. Dr. Markus Große Ophoff

Erscheinungsweise
monatlich (Doppelausgabe: Juli/August)
Adresse fĂŒr Bestellungen und AdressĂ€nderungen ist die Redaktionsanschrift
kostenlose Abgabe

Gestaltung
Birgit Stefan