DBU aktuell Nr. 1 | Januar 2011

Informationen aus der Fördertätigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Die UN hat das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Chemie erklärt. Hierdurch soll das öffentliche Verständnis für die fundamentale Bedeutung der Chemie bei der Bewältigung der großen Menschheitsaufgaben vertieft werden. Bei der Entwicklung alternativer Energiequellen, der Sicherstellung der Ernährung und der Versorgung mit Trinkwasser für eine ständig wachsende Weltbevölkerung sind Innovationen vonnöten.

Medien & Infos

Nachhaltige Chemie: Förderprojekte zu diesem Themenumfeld unterstützt die DBU schon seit längerem.

Die DBU fördert Projekte im Bereich der Chemie. Leitgedanke dabei ist die Nachhaltige Chemie. Im Sinne der Nachhaltigen Chemie sollen

  • beanspruchte Ressourcen erneuerbar sein,
  • der notwendige Energieaufwand und entstehende Abfälle minimiert,
  • die Recyclingfähigkeit von Produkten erhöht und
  • human-/ökotoxische Wirkungen vermieden werden.


Dabei werden sowohl ökonomische, ökologische und gesellschaftlich-soziale Zielsetzungen berücksichtigt. Produkte und Prozesse werden über den gesamten Lebensweg bewertet – von der »Wiege bis zur Bahre«. Betrachtet man den Weg vom Rohstoff über den Fertigungsprozess bis hin zum fertigen Produkt, ergeben sich Ansätze für eine nachhaltige Chemie, z. B.

  • durch Verwendung von Recycling­materialien oder Biomasse, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittel­produktion stehen,
  • durch neue katalytische Verfahren in der chemischen Produktion, die den Prozess effizienter gestalten,
  • durch Synthesen mit umweltfreundlichen Lösungsmitteln oder Synthesen, die ganz ohne Lösungsmittel auskommen,
  • durch Energie- und Rohstoffein­sparung bei chemischen Prozessen, z. B. durch die Verwendung von Mikro­reaktoren,
  • indem inhärent sichere Produkte gefertigt werden, die keine unerwĂĽnschten »Nebeneffekte« aufweisen,
  • indem bereits beim Design von chemischen Produkten Nachhaltigkeitsaspekte berĂĽcksichtigt werden,
  • durch »Chemikalienleasing«, ein innovatives Geschäftsmodell, bei dem die klassische, mengenbezogene Bezahlung (€/kg) durch eine nutzen­orientierte Bezahlung (z. B. €/m2 lackierte Fläche) ersetzt wird.


Folgende Veranstaltungen mit DBU-Beteiligung sind im Internationalen Jahr der Chemie 2011 geplant:

  • Tagung: Grenzenlose VerfĂĽgbarkeit strategischer Metalle?31. Januar / 1. Februar 2011 in Tutzing(siehe:www.dbu.de/550artikel30833_135.html)
  • Kongress: Nachwachsende Rohstoffe nachhaltig nutzen 15./16. Februar 2011 in Oberhausen
  • Tagung: Unterwasserreinigung von Sportbooten –  Eine umweltfreundliche und praktikable Alternative zu Anti­foulingbeschichtungen? 12. März 2011 in OsnabrĂĽck
  • Ausstellung:  »Nachhaltige Chemie«  Eröffnung im September anlässlich des Wissenschaftsforums Chemie in Bremen, ab November im Zentrum fĂĽr Umweltkommunikation in OsnabrĂĽck. Die Ausstellung, konzipiert von der DBU in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), dem VCI (Verband der chemischen Industrie) und der DECHEMA, wird ĂĽber zahlreiche Mitmachstationen verfĂĽgen und den engen Bezug von Chemie und Alltag herstellen.


www.chemistry2011.org

Postfossile Perspektiven will die Tagung vom 31. Januar bis 1. Februar in Tutzing entwickeln.
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Hauseigentümer, die ihre Eigenheime energetisch modernisieren, können sich möglicherweise in absehbarer Zeit über eine neue Zuschussquelle freuen. Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) des Umweltbundesamtes (UBA) hat einen Projektentwurf des Landes­innungsverband Schornstein­fegerhandwerk Hessen (LIV) befürwortet: Danach können sich Gebäudeeigentümer ihre durch Sanierung eingesparten CO2-Mengen zertifizieren lassen.

Die Zertifikate werden gesammelt und beim Zustandekommen einer handelbaren Menge im Rahmen des Emissionshandels verkauft. Die Erlöse werden dann wieder an die Hauseigentümer zurückgeführt. Der Preis für CO2 liegt derzeit bei rund 15 Euro pro Tonne, Experten sagen für die Zukunft eine deutliche Preissteigerung voraus. Dankbare Abnehmer wären beispielsweise Stromerzeugungsunternehmen, die ihre CO2-Minderungsverpflichtungen durch die Zertifikate der Hauseigentümer zumindest teilweise decken könnten. Die Industrieunternehmen würden somit indirekt die Wärme­dämmung von Bestandsgebäuden finanzieren.

Der Schornsteinfegerverband hat für das DBU-geförderte Vorhaben nun das nächste Teilziel im Auge: Es muss eine detaillierte Projektbeschreibung erarbeitet und von einer anerkannten Stelle (z. B. TÜV) geprüft werden. Hierbei ist sicherzustellen, dass nur CO2-Einsparungen zertifiziert werden, die aufgrund des Projektes generiert werden. Harry Kieper, Vorstand Technik des LIV, ist zuversichtlich: »Wir werden auch diese Hürde meistern und die rechtliche Grundlage für einen Handel mit Zertifikaten durch Gebäudesanierungen schaffen. Ich gehe davon aus, dass man uns Ende 2011 die Genehmigung erteilt.«
www.schornsteinfeger-liv-hessen.de

Ein aktuelles Projekt des Schornsteinfegerhandwerks Hessen setzt sich für die Zertifizierung von eingesparten CO2-Mengen ein, die durch private Gebäudesanierungen erzielt werden.
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Eine wichtige Voraussetzung vieler Berg- und Tiefbauprojekte, die im Tagebau und in offenen Baugruben realisiert werden, ist die Entwässerung der Gebirgsschichten. Bisher erfolgt die Entwässerung meist mit Vertikal­filterbrunnen. Ziel des Projektes war die Schaffung von Berechnungsgrundlagen zur Dimensionierung und zum Einsatz von verlaufsgesteuerten Brunnen als Hauptentwässerungselement in ober­flächennahen Lockergesteinen. Vorteile des neuen Verfahrens aus Sicht der Umweltentlastung sind: stark verminderter Energie- und Materialeinsatz, Schonung des Tagebauvorfeldes sowie der Grundwasserressourcen. Labor-, Technikums- und Feldversuche waren notwendig, um die Berechnungsgrundlagen für diese Brunnenform zu klären.

Verbesserte Berechnungsmethoden wurden in ein spezifisches Programmsystem implementiert, um so eine auf dieser Technik basierende Entwässerung planen, simulieren und vorausberechnen zu können. Im Ergebnis des Projektes konnte für die getroffenen Modellannahmen grundsätzlich ein großes Einsatzpotenzial für verlaufsgesteuerte Brunnen belegt werden. Feldversuche bestätigten eine hinreichend genaue Abbildung der Naturprozesse im Modell und die erwarteten Effekte der Umweltentlastung. Die Projektergebnisse sollen künftig für die Entwicklung eines optimierten Entwässerungssystems an einer realen Beispiellagerstätte im Mitteldeutschen Braunkohlerevier praxisnah angewendet und weiterentwickelt werden. Projektpartner waren das Ingenieurbüro für Grundwasser GmbH (IBGW/Leipzig), die TU Bergakademie Freiberg und die Florack Bauunternehmung GmbH (Borna).

www.ibgw-leipzig.de
http://tu-freiberg.de
www.florack.de

Leerer Technikumsversuchsbehälter
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Bei der Nutzung sparsamer Diesel­motoren ist die Emission von kanzerogenem Feinstaub problematisch. Eine effektive Maßnahme zur Reduzierung dieser Emissionen stellt der Einsatz von Partikelfiltern dar. Solche Filter können im Laufe ihrer Betriebszeit verschleißen oder beschädigt werden. Daher muss die Funktionstüchtigkeit der Partikelfilter durch periodische Abgasuntersuchungen überwacht werden. Allerdings stehen derzeit keine hochempfindlichen und werkstatttauglichen Messgeräte zur Verfügung, die Schäden schon im frühen Stadium entdecken könnten. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft hat die Firma E.A.S.T. Solutions GbR (Twieflingen) deshalb auf der Basis eines Rußladungssensors die Grundlagen eines hochempfindlichen Rußmessgerätes für Werkstätten entwickelt, in einen Prototyp umgesetzt und erprobt. Die durchgeführten Untersuchungen zeigen eine sehr gute Genauigkeit der Messergebnisse für die avisierte Anwendung. Das Gerät erfüllt ferner die Anforderungen hinsichtlich Gewicht, Baugröße, Handhabbarkeit, Robustheit und Kosten.

www.russsensor.de

Die Entwickler nehmen das Werkstattgerät in Betrieb.
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Wandern ist die gesündeste Art der Fortbewegung – für Mensch und Umwelt. Neben körperlicher Fitness regt es den Geist an und bietet eine ideale Voraussetzung, Informationen nachwirken zu lassen.

Mit der Aktion »10.000.000 Schritte – DBU überall in Deutschland« werden auf sechs einwöchigen Themen-Wanderungen bis August 2011 ökologische Vorzeigeprojekte besucht, die von der DBU gefördert wurden. Die Touren leitet Dr. Heidi Lehmal, Biologin und Gründerin des Vereins »10.000.000 Schritte – fit durch Deutschland«. Sie will Projekte, DBU-Naturerbeflächen und Premiumwanderwege jeweils für bis zu 20 Mitwanderer erlebbar machen und testet damit ein neues Bildungsformat. Firmengründer, Ausstellungsmacher oder Dombaumeister ermöglichen Einblicke in ihr Wirken, auch Träger des Deutschen Umweltpreises gestalten das Programm persönlich mit.

Kooperationspartner der Aktion sind der Deutsche Wanderverband, das Deutsche Jugendherbergswerk und Arbeit und Leben Bremen.
Die Auftaktwanderung startete im August 2010 auf dem Deutschen Wandertag in Freiburg. Bisher wurde außerdem im Rheinland und Harz gewandert. Ab März geht es monatlich weiter bis zum Deutschen Wandertag im August in Melle, wo die Aktion nach einem Besuch in der DBU endet. Ob als berufliche Fortbildung oder Urlaub mit Lernfaktor – mitwandern kann jeder! Maximal werden 25 Kilometer am Tag gewandert. Die Kosten betragen inklusive Unterkunft und Frühstück 270 Euro pro Woche. Auch Tageswanderer sind willkommen.
Näheres unter:

www.10000000schritte.de

Die Aktion »10.000.000 Schritte – DBU überall in Deutschland« testet ein neues Bildungsformat.
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Da fossile Rohstoffe nur noch begrenzt vorhanden sind, spielen nachwachsende Rohstoffe (Nawaros) eine immer größere Rolle. Den Verbrauchern sind Innovationen und Produkte aus Nawaros aber vielfach noch unbekannt. So entstand die Idee, nachwachsende Rohstoffe und daraus hergestellte Produkte im Rahmen des Programms des Ökologischen Bildungszentrums München (ÖBZ) einer breiten Öffentlichkeit möglichst lebendig nahe zu bringen.

Auch sollten Chancen und Risiken aufgezeigt und Hintergrundinformationen zu Nawaros geliefert werden. Unter anderem wurde dazu auf dem ÖBZ-Gelände ein Demonstrationsgarten angelegt, der Pflanzen zeigt, aus denen Energie, Stärke, Öl, Farbe oder Textilien hergestellt werden können. Schulklassen verarbeiteten teilweise die Ernten aus dem Garten innerhalb verschiedener Kurzprojekte und lernten die weiteren Veredelungsschritte kennen. Entwickelt wurden auch offene Aktionen für Kinder und Familien sowie ein Beteiligungsprojekt für Erwachsene – der Einkaufsberater.

Er entstand unter Mitwirkung von interessierten BĂĽrgern, die Wissen ĂĽber Nawaros sammeln und fĂĽr sich und andere aufbereiten. Die Arbeitsgruppe erhielt gezielte UnterstĂĽtzung durch Fachleute, beispielsweise aus dem Medienbereich. Sie entwickelte konkrete Entscheidungshilfen fĂĽr die Nutzer des Einkaufsberaters und lernte dabei selbst viele Produkte und Arbeitstechniken kennen. Das Ergebnis ist unter folgender Projektinternetseite fĂĽr jedermann einsehbar: www.bewussteinkaufen.info

Website des Ă–kologischen Bildungszentrums MĂĽnchen zu nachwachsenden Rohstoffen
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Steigende Energiepreise und -verbräuche machen jedem zu schaffen – egal ob Dienstleister, Produzent, Handwerker oder Hausbesitzer. Gerade jetzt im Winter offenbaren sich viele Schwachstellen in Gebäuden: Die Heizung fällt aus, es zieht oder die Fenster beschlagen. Wie energieeffiziente Gebäudetechnik und Gebäudesanierung helfen können, gleichzeitig die Energiekosten zu senken und das Wohlgefühl in beheizten Räumen zu steigern, zeigt die neue, kostenlose Internetpublikation »Wie Zoos Energiefressern den Riegel vorschieben – Energiekonzepte aus Aquarium, Tropenhalle & Co.

« Mit den Energieeffizienzmaßnahmen an diesen ungewöhnlichen Orten steht nicht nur anderen Zoos eine Recherchequelle bereit. Auch anderen Freizeit- und Wirtschaftsunternehmen oder Energieberatern soll die Projektdokumentation als Wissenspool dienen. Die Maßnahmen sind so vielfältig wie die Tiere vor Ort: Thermische Solaranlagen, Blockheizkraftwerke, Wärmerückgewinnung oder Dämmung kommen zum Einsatz. Mit zusätzlichen Experteninterviews liefert die Publikation neben den 19 Projektbeispielen auch Hintergrundinformationen zur Vorgehensweise bei energieeffizientem Bauen und passender Gebäudetechnik. Sie ist dank des guten Layouts auch am Bildschirm lesbar bzw. steht zum Herunterladen bereit.

www.energiesparen-im-zoo.de

Elefantendame Sabi im Elefantenstall des Osnabrücker Zoos: Wie Energie sparen auch hier funktionieren kann, erläutert eine neue Internetpublikation.
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Weinzierls Wirken gewĂĽrdigt
»Sie sind eine der bedeutendsten Personen der deutschen Naturschutz­bewegung. Mit Ihnen verfügt unser Land über eine Persönlichkeit, die als historisch einzuordnen ist!« – Mit diesen Worten charakterisierte Bundes­umweltminister Dr.  Norbert Röttgen den Präsidenten des Deutschen Naturschutz­ringes (DNR) und Kuratoriumsvorsitzenden der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Hubert Weinzierl (Foto). Anlässlich seines 75. Geburtstags hatte die DBU Anfang Dezember 2010 zu einer Festveranstaltung in die Vertretung des Freistaates Bayern in Berlin eingeladen. Hier wurde das jahrzehntelange Wirken Weinzierls für den Umwelt- und Naturschutz gewürdigt.

Unterwegs in Licht und Schatten
»Landschaft – unterwegs in Licht und Schatten« – unter diesem Titel wurde Anfang Dezember 2010 die Ausstellung des Malers Ulrich Baehr im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) eröffnet. Baehrs großformatige Werke sind nicht nur ein ästhetisches Erlebnis, sondern vermitteln dem Betrachter auch die Bedeutung und Vielfalt historisch gewachsener Kulturlandschaften. Noch bis zum 3. März 2011 zeigt die DBU über 20 Werke des in Berlin lebenden Künstlers, der seine Jugend in Osnabrück verbracht hat. Motivschwerpunkte sind die für die märkische Landschaft typischen Alleen und Wälder. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos.

Auf digitalen Wegen durch die Biosphäre
Der erste Tag der zweitägigen Fachtagung »Schulen auf neuen Wegen
durch die Biosphäre« am 17./18.03.2011 startet mit zahlreichen Impulsen zur Umsetzung einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), zu deren Verknüpfung mit digitalen Medien sowie den aktuellen Förderungsmöglichkeiten. Neben der Präsentation zahlreicher Praxisbeispiele wird am zweiten Tag auch eine Exkursion angeboten. Die Tagung wird veranstaltet vom Umweltbildungszentrum Schubz der Stadt Lüneburg. Sie findet in Gebäude 14 der Leuphana Universität statt. Teilnahmekosten: 60,- Euro. Näheres unter: www.schubz.info

Umweltschutz in großen Höhen
Zweisprachig (englisch/deutsch) ist eine neue Broschüre über DBU-Projekte im Alpenraum mit dem Titel »Umweltschutz in großen Höhen« angelegt.  Auf 14 Seiten erfahren die Leser, wie die umweltfreundliche Versorgung einer Berghütte funktioniert, wie Klärschlamm von dort entsorgt wird und vieles mehr. Eine Übersichtskarte, in der die Standorte der an den Projekten beteiligten Hütten eingetragen sind, rundet die Publikation ab. Im Laufe der Jahre hat die DBU rund 100 Projekte im und zum Alpenraum mit insgesamt 8 Mio. € gefördert. Die Broschüre ist kostenlos bei der Geschäftsstelle
erhältlich.
www.dbu.de/643publikation1011.html


BroschĂĽre beleuchtet Geschichte der Nationalparks
»100 Jahre Nationalparks in Europa« heißt eine neue 24-seitige Broschüre, in der sich neben zahlreichen Aufnahmen aus deutschen Naturlandschaften zwei Redebeiträge von DBU-Kuratoriumsvorsitzenden Hubert Weinzierl und DBU-General­sekretär Dr. Fritz Brickwedde finden. Die Vorträge wurden auf der gleichnamigen Tagung am 5./6. Juli 2010 im Haus der Wildnis/Nationalpark Bayerischer Wald gehalten.
www.dbu.de/643publikation1019.html

Pflegemanagement für Parks und Gärten

Gartenanlagen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, unterliegen aber aufgrund mangelnder Pflege einem wachsenden Wertverlust. Gartennetz Deutschland e. V. hat sich dieser Problematik angenommen und mit der Erarbeitung von Pflegekonzepten und der Umsetzung in die Praxis am Beispiel von Modellparks wie dem Barockgarten Neschwitz gegengesteuert. Ferner wurde die »Stiftung Gartenkultur« gegründet, die der Förderung einer qualifizierten Pflege dienen soll. Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse einer DBU-Fachtagung zusammen. Er wendet sich an Fachleute des Grünflächenmanagements und der Gartendenkmalpflege sowie an Gartenbesitzer und Gartenpfleger.
Pflegemanagement für Parks und Gärten, Gartennetz Deutschland e. V. (Hrsg.), Reihe »Initiativen zum Umweltschutz«; Band 82; Erich Schmidt Verlag; 180 Seiten, 32,80 Euro, ISBN 9-783503-129645

Herausgeber:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU; An der Bornau 2, 49090 OsnabrĂĽck
Tel. 0541|9633-0, Fax 0541|9633-190, www.dbu.de

Redaktion:
Stefan RĂĽmmele, Zentrum fĂĽr Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH ZUK, An der Bornau 2, 49090 OsnabrĂĽck, Tel. 0541|9633-962, Fax 0541|9633-990, zuk-info@dbu.de

Verantwortlich:
Dr. Markus GroĂźe Ophoff (ZUK)

Erscheinungsweise:
monatlich (Doppelausgabe: Juli/August)

Adresse für Bestellungen und Adressänderungen ist die Redaktionsanschrift, kostenlose Abgabe

Gestaltung (Print):
Birgit Stefan (ZUK)

Bildnachweis:
S. 1 oben BMU-Bilddatenbank: H.-G. Oed

Satz:
ZUK

Druck:
Steinbacher Druck GmbH, OsnabrĂĽck