Brückentausch auf dem Stegskopf

DBU-Naturerbefläche: Bachquerung kurzzeitig gesperrt
Infotafeln weisen auf speziell ausgewiesene Wanderwege für das einzigartige Naturerleben auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf hin. Außerhalb der freigegebenen Routen besteht aufgrund der ehemals militärischen Nutzung ein Betretungsverbot.
© Michelle Liedtke/DBU
Nach Ostermontag ist ein Überqueren der Kleinen Nister auf dem Wanderweg zwischen Hof und Nisterberg für wenige Tage nicht möglich. Auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf wird eine stark sanierungsbedürftige Holzbrücke komplett ausgetauscht.
© DBU Naturerbe

Hof/Nisterberg. Für ein sicheres Besuchserlebnis auf der DBU-Naturerbefläche Stegskopf tauscht die Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU Naturerbe, zusammen mit dem Bundesforstbetrieb Rhein-Mosel eine Holzbrücke aus. Dafür wird die Überquerung der kleinen Nister nach Ostermontag für einige Tage gesperrt. Der ausgewiesene Rundwanderweg kann bis zur Brücke weiterhin genutzt werden.

Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität

Aktuell warnen Hinweisschilder vor Brückenschäden. „Die alte Holzbrücke ist in die Jahre gekommen“, sagt Revierleiter Christof Hast im Auftrag des DBU Naturerbes. Noch zu Zeiten der militärischen Nutzung ist sie von der Truppenübungsplatz-Kommandatur der Bundeswehr 1984 erbaut worden. „Es besteht aufgrund des maroden Holzes die Gefahr, dass Radfahrende und Wandernde ins Rutschen und zu Fall kommen könnten“, so Hast. Statt einer Reparatur der alten Brücke investiert die Stiftungstochter zur Verkehrssicherung nun eine fünfstellige Summe und tauscht die komplette Holzkonstruktion aus. „Die Sicherheit der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität“, sagt Christian Sürie, Betriebsmanager im DBU Naturerbe. Die Brücke befindet sich auf der Platzrandstraße Süd, die die Gemeinden Hof und Nisterberg verbindet. Der Brückentausch macht laut Hast eine Sperrung ab Dienstag, den 7. April, erforderlich. „Wenige Tage bis maximal eine Woche kann die Kleine Nister an der Stelle voraussichtlich dann nicht überquert werden“, so der Revierleiter. Die Einschränkung sei jedoch nur punktuell, denn „die Naturerbefläche kann über die weiterhin begehbaren ausgewiesenen Wege bis zur Brücke erlebt werden“, sagt Hast. Das Gebiet sei gerade jetzt im Frühling einen Ausflug wert, so der Revierleiter. Er bittet zugleich darum, Hunde an der Leine zu führen.

Aktuell warnt ein Hinweisschild vor Brückenschäden. Statt einer Reparatur tauscht das DBU Naturerbe zur Verkehrssicherung die komplette Holzkonstruktion aus.
© Christof Hast/Bundesforst

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