Das Promotionsvorhaben untersucht, wie Green Bonds reguliert werden sollten, damit sie glaubwürdig zur Finanzierung ökologisch nachhaltiger Vorhaben beitragen, ohne die Entwicklung insbesondere junger Kapitalmärkte unverhältnismäßig zu erschweren. Im Mittelpunkt stehen Transparenz, externe Prüfung, Greenwashing-Risiken, Haftung und Rechtsdurchsetzung. Die Untersuchung verbindet eine rechtsökonomische Analyse mit einer rechtsdogmatischen und funktional-vergleichenden Betrachtung der Europäischen Union, unter besonderer Berücksichtigung Deutschlands, des Vereinigten Königreichs und der Ukraine. Ziel ist es, die Wirksamkeit unterschiedlicher Regulierungsmodelle zu bewerten und Vorschläge für eine glaubwürdige, verhältnismäßige und an unterschiedliche institutionelle Voraussetzungen anpassbare Regulierung zu entwickeln.