MOE-Fellowship

Anna Burbakh (Anuryeva)

Die rationelle Nutzung des Große-MarĂ€ne-Bestandes in kleinen Seen der sĂŒdlichen Ostseeregion

Das Interesse an der Fischerei wĂ€chst immer mehr. Der Grund dafĂŒr ist die Abnahme der FischbestĂ€nde und die Zunahme der Bevölkerung auf der Erde. Heutzutage diskutieren viele Spezialisten ĂŒber die Perspektiven in der Aquakultur. Dabei nehmen sie an, dass die Aquakultur eine ausreichende Menge an Fisch fĂŒr die Menschen zĂŒchten kann. Es ist notwendig, an die natĂŒrlichen Populationen zu erinnern. Das Aufrechterhalten der natĂŒrlichen BestĂ€nde der Fische ist eine der wichtigsten Aufgaben der ichthyologischen Forschungen. Die Große MarĂ€ne ist eine der wertvollsten Arten in der baltischen Region. Der Fisch bewohnt BinnengewĂ€sser der Kaliningrad Region, Polen, Litauen und Deutschland. Ein Ökologischer Ansatz erlaubt den Bestand rational zu nutzen, wenn man das gesamte Ökosystem und seine komplexen ZusammenhĂ€nge berĂŒcksichtigt.
Im Rahmen meiner Forschunngsarbeit befasse ich mich mit drei Themengebieten. Dabei handelt es sich um die parasitologische Analyse von Fischen. Die Parasiten sind in der Lage erhebliche wirtschaftliche SchĂ€den zu verursachen. Einige Vertreter der Fischenparasiten sind gefĂ€hrlich fĂŒr den Menschen und können zu schweren Erkrankungen fĂŒhren. Die Untersuchung der Parasiten soll nĂ€here Einblicke in die Parasiten-Wirts-Beziehungen geben und so mehr Ausschluss ĂŒber die Fischart und ihre Lebensweise geben.
Das nĂ€chste Themengebiet bildet die Genforschung. Der Bestand der Großen MarĂ€ne ist in vielen GewĂ€sser der sĂŒdlichen Ostsee in den letzten Jahrzehnten stark zurĂŒckgegangen. Dies fĂŒhrt zu der Notwendigkeit eines vorsorgenden Ansatzes im Fischereimanagement, Pflege und Wiederherstellung der Großen MarĂ€ne. Ohne Genforschung dĂŒrfen Fische nicht aus einem See entnommen werden und in einen anderen See eingesetzt werden.
Das dritten Themengebiet bilden die Nahrungsorganismen der MarÀnen Larven. Im Rahmen dieser Forschung sollen die Organismen selektiert und bestimmt werden.

 


Übersicht

Förderzeitraum

01.02.2013 - 31.07.2013

Institut

FISCH UND UMWELT Mecklenburg- Vorpommern e. V.

Betreuer

Thomas Lorenz

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