KURSZukunft GmbH & Co. KG
Geschäftsführung
Eschenweg 5
49356 Diepholz
Mit KURSZukunft möchten wir die Energiewende als zukunftsweisendes Thema in der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen verankern. Durch die Integration in den Regelunterricht erhalten Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in Berufe und Herausforderungen der Energiewende. Lokale Unternehmen können ihre Expertise einbringen und frühzeitig Fachkräfte für nachhaltige Berufsfelder begeistern. Die digitale Netzwerkplattform erleichtert die Organisation und Steuerung der Kooperationen und sorgt für eine langfristige, strukturierte Zusammenarbeit.
KURSZukunft-Schule jobnah erlebenIn der Projektphase bis Dezember 2025 lag der Schwerpunkt auf der erfolgreichen Verstetigung der Pilotphase sowie dem Ausbau und Rollout des Konzeptes KURSZukunft in weitere Regionen. Die Arbeit erfolgte dabei in einem methodischen Dreiklang aus technischer Weiterentwicklung, schulischer Umsetzung und Transferarbeit.
Auf technischer Ebene wurde die Plattform weiter optimiert, um Schulen und Unternehmen eine nachhaltige Organisationsstruktur für Unterrichtskooperationen bereitzustellen. Dazu wurden zentrale Funktionen wie ein Dashboard zur Projektverwaltung, vereinfachte Kommunikationswege sowie eine Self-Service-Registrierung für Schulen und Unternehmen weiterentwickelt. Ergänzend wurde ein dreistufiges Evaluationssystem etabliert, das Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Unternehmen systematisch erfasst und automatisiert auswertet.
Parallel wurden weitere Unterrichtsbesuche durchgeführt und die Bausteine erfolgreich in unterschiedlichen Fachbereichen umgesetzt, u. a. in Arbeitslehre, Berufsorientierung, Chemie, Erdkunde, Gesellschaftslehre, Informatik, Naturwissenschaften und Politik. Diese fachübergreifende Anwendung bestätigt die methodische Öffnung des Regelunterrichts und die Anschlussfähigkeit des Konzeptes für Bildung für nachhaltige Entwicklung und Berufsorientierung in allen Fächern.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der strukturierten Akquise neuer Schulen und Unternehmen. Insgesamt wurden über 450 Schulen in Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kontaktiert sowie Bildungsbüros als Multiplikatoren eingebunden. Die Rücklaufquote liegt derzeit bei etwa 12 %, wobei schulische Entscheidungsprozesse häufig mehrere Gesprächsrunden und Vorlaufzeiten von sechs Monaten und mehr erfordern. Ergänzend wurden rund 250 Unternehmen angesprochen, um passende Fachpartner für die Schulen zu gewinnen. Im Durchschnitt sind vier bis sechs Kontakte notwendig, um Kooperationen verbindlich aufzubauen.
Auf Basis positiver Rückmeldungen planen mehrere aktive Schulen, die Zusammenarbeit mit KURSZukunft dauerhaft in Fachbereichen festzuschreiben. Damit zeigt sich die erfolgreiche Überführung von der Pilotphase in eine nachhaltige Implementierungs- und Transferstruktur.
Bis Dezember 2025 konnten wesentliche Ergebnisse des Projektes erfolgreich erreicht und die Wirksamkeit des Ansatzes bestätigt werden. Die Pilotphase an sieben Schulen im Landkreis Diepholz wurde abgeschlossen und das Konzept KURSZukunft hat sich als praktikables Instrument zur systematischen Einbindung von Unternehmen in den Regelunterricht bewährt. Insgesamt wurden 60 Unterrichtsbesuche durchgeführt, wodurch rund 1.200 direkte Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern sowie regionalen Unternehmen entstanden sind.
Die begleitende Evaluation zeigt eine hohe Akzeptanz bei allen beteiligten Gruppen. Lehrkräfte bewerteten die Umsetzung mit durchschnittlich 8,4 von 10 Punkten, Unternehmen mit 8,6 von 10 Punkten und Schülerinnen und Schüler mit 7,9 von 10 Punkten. Besonders hervorgehoben wurde, dass Unterrichtsinhalte durch Praxispartner greifbarer werden und Jugendliche konkrete berufliche Perspektiven entwickeln. Vereinzelt konnten bereits Praktika und erste Ausbildungsverhältnisse als direkte Folge der Unterrichtsbesuche angestoßen werden.
Ein zentrales Ergebnis ist die erfolgreiche fachübergreifende Integration des Konzeptes. Die Unterrichtsbausteine wurden nicht nur im Bereich Berufsorientierung eingesetzt, sondern auch in Fächern wie Chemie, Politik, Informatik, Gesellschaftslehre oder Naturwissenschaften. Dies verdeutlicht, dass Schulen bereit sind, Unterricht stärker zu öffnen und Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Energiewendethemen in verschiedenen Fachkontexten umzusetzen.
In der Diskussion zeigt sich zugleich, dass die strukturelle Implementierung von KURSZukunft einen hohen zeitlichen Vorlauf erfordert. Entscheidungsprozesse an Schulen sowie die Gewinnung geeigneter Unternehmen sind langfristiger als zunächst angenommen. Die Rücklaufquote bei der Schulakquise liegt aktuell bei etwa 12 %, und bis zur verbindlichen Umsetzung vergehen häufig mehrere Monate. Gleichzeitig bestätigen die positiven Rückmeldungen aktiver Schulen, dass KURSZukunft als Organisationsplattform langfristig geeignet ist. Mehrere Schulen planen bereits, die Zusammenarbeit dauerhaft in Fachbereichen festzuschreiben.
Insgesamt belegen die Ergebnisse, dass KURSZukunft ein wirkungsvolles und skalierbares Instrument zur Verbindung von schulischem Lernen, beruflicher Orientierung und nachhaltigkeitsbezogenen Zukunftsthemen darstellt. Die bisherigen Erfahrungen bilden eine belastbare Grundlage für die weitere Ausrollung in zusätzliche Regionen und Schulformen.
Die Öffentlichkeitsarbeit von KURSZukunft wurde im Berichtszeitraum gezielt ausgebaut, um die Sichtbarkeit des Projektes bei Schulen, Unternehmen und Bildungsakteuren zu erhöhen. Neben der Pflege der Website wurde insbesondere der LinkedIn-Kanal regelmäßig mit Einblicken in Unterrichtsbesuche und Ergebnissen aus der Pilotphase bespielt. Dadurch konnte das Konzept einer praxisnahen Berufsorientierung im Regelunterricht stärker positioniert werden.
Ein Schwerpunkt lag auf der direkten Ansprache von Schulen: Mehrere hundert Schulen in Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurden kontaktiert, um KURSZukunft als Instrument zur Verbindung von Bildung für nachhaltige Entwicklung, Energiewendethemen und Berufsorientierung bekannt zu machen.
Darüber hinaus wurde die Netzwerkarbeit intensiviert. Durch den Austausch mit Partnern aus dem Netzwerk Grüne Arbeitswelten sowie Gespräche mit der Windschool Hamburg (DBU) konnten weitere Transfermöglichkeiten vorbereitet werden. Zur Gewinnung neuer Partner ist zudem eine Präsenz auf der Didacta geplant.
Bis Dezember 2025 konnten zentrale Projektziele erfolgreich erreicht und die Wirksamkeit des Ansatzes KURSZukunft bestätigt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen hat sich als tragfähiges Instrument erwiesen, um Berufsorientierung und Bildung für nachhaltige Entwicklung praxisnah im Regelunterricht zu verankern. Durch insgesamt 60 Unterrichtsbesuche wurden rund 1.200 direkte Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern sowie regionalen Betrieben ermöglicht. Die positiven Evaluationsergebnisse von Lehrkräften, Unternehmen und Jugendlichen zeigen eine hohe Akzeptanz und einen klaren Mehrwert für alle Beteiligten.
Besonders hervorzuheben ist die fachübergreifende Umsetzung der Bausteine in unterschiedlichen Unterrichtsfächern. Damit wird deutlich, dass Schulen bereit sind, Unterricht stärker zu öffnen und Zukunftsthemen wie Energiewende und Nachhaltigkeit systematisch einzubinden. Gleichzeitig zeigt sich, dass KURSZukunft nicht nur einzelne Projekte unterstützt, sondern als Organisationsplattform langfristige Strukturen schafft. Mehrere Schulen planen bereits, die Zusammenarbeit dauerhaft in Fachbereichen festzuschreiben.
Trotz zeitintensiver Akquiseprozesse konnten neue Schulen und Unternehmen gewonnen und weitere Regionen erschlossen werden. Insgesamt bildet das Projekt eine belastbare Grundlage für die weitere Skalierung und Verstetigung in zusätzlichen Bundesländern und Schulformen.