NET-HERITAGE: FĂŒr eine starke Kulturerbeforschung in Europa

Umweltbelastungen und Spuren, die der Tourismus hinterlĂ€sst, sind nur einige Beispiele fĂŒr SchĂ€den an KulturgĂŒtern

Denkmalpfleger, Restauratoren und Materialwissenschaftler stehen heute vor zahlreichen Herausforderungen. Es gilt, das kulturelle Erbe als wertvolle Ressource zu schonen und durch die Anwendung von Spitzentechnologien nachhaltig zu bewahren.

Mit NET-HERITAGE fördert die EU im 7. Forschungsrahmenprogramm die Vernetzung nationaler Forschungsförderer im Kulturgüterschutz. Partner aus 14 europäischen Ländern erarbeiten derzeit eine Agenda für zukünftige gemeinsame Förderprojekte. Rund zwei Millionen Euro stehen dafür von 2008 bis 2011 bereit. Koordiniert wird das Projekt vom italienischen Ministerium für Kulturgüter. 

Auch Themen, die Forscher in Deutschland für wichtig erachten, kommen mit auf die europäische Agenda. Darum kümmert sich die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft und dem Hornemann Institut. Unterstützung kommt von einem bundesweiten Facharbeitskreis aus rund 30 Denkmal- und Kulturgüterexperten. In der zweiten Jahreshälfte 2010 sind parlamentarische Abende in Brüssel und Berlin geplant.

Mehr Informationen zu diesem Projekt und den Beteiligten erhalten Sie auf www.netheritage.eu. Darüber hinaus versteht sich www.netheritage.eu als Austauschplattform für alle, die sich für den Kulturgüterschutz interessieren. Hinweise auf aktuelle Termine, Berichte über Projektergebnisse und eine Presseschau zum Thema „Kulturerbe in Europa“ gehören zu unserem Service.

Kontakt:         

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Referat Umwelt und Kulturgüter
Projekt NET-HERITAGE
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
 
Telefon 0541 9633 452
Telefax 0541 9633 194

Gemeinsam stark fĂŒr die Kulturerbeforschung: An NET-HERITAGE beteiligen sich rund 14 der 27 europĂ€ischen Staaten, darunter Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien.
Mitmachen erwĂŒnscht. Nationale Vertreter diskutieren mit Michel Chapuis und Astrid Brandt-Grau (Bildmitte), die an der EU-Kommission Forschungsprogramme zum Thema Kulturerbe betreuen.