Methanol-Synthese aus Kohlendioxid und Wasserstoff mit leistungsfÀhigen Katalysatoren

Methanol als flĂŒssiger chemischer Energiespeicher zur Speicherung von Überschussstrom (Promotions-Stipendium)

Die zukünftige Energieversorgung durch erneuerbare Energien führt dazu, dass der Strom vermehrt fluktuierend anfällt, bedingt durch Tages- und Jahreszeiten. Überschussstrom aus Produktionsspitzen kann zur Herstellung von Wasserstoff durch Wasserelektrolyse genutzt und somit zwischengespeichert werden. Die anschließende Umsetzung des Wasserstoffs in flüssige chemische Energiespeicher, wie Methanol, hat weitere Vorteile: Die Energiedichte ist höher und für den Transport können bestehende Infrastrukturen genutzt werden. Beim Handling hat Methanol ein geringeres Risiko als der gasförmige und extrem zündfähige Wasserstoff.

Bislang ist die Produktion von Methanol aus CO2 und Wasserstoff jedoch nicht wirtschaftlich. Die Wasserelektrolyse ist teuer und die bislang für die Methanol-Synthese verwendeten Katalysatoren zu ineffizient.

Daher werden in dieser von der DBU geförderten Promotion die auf den Metallen Kupfer, Zink und Zirkonium basierenden Katalysatoren mit elementarem Fluor modifiziert. Durch die Fluoridierung wird die Aktivität der Katalysatoren gesteigert. Die Promotion von Valentin Dybbert am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Freiburg leistet somit einen Beitrag dazu, dass die Methanol-Produktion aus CO2 und Wasserstoff zu einem wirtschaftlich sinnvollen und umweltfreundlichen Syntheseweg werden kann.

Weitere Informationen zu dem Stipendium von Valentin Dybbert finden Sie in unserer Datenbank.

AZ 20014/332

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Bei Sonnenschein und Wind wird viel Strom produziert - dieser kann als Methanol einfach gespeichert werden.