Abwärmenutzung in der Stahlindustrie

Demonstration eines strukturierten, simulationsgest√ľtzten Vorgehens zur Konzeption der Abw√§rmenutzung in der Stahlindustrie am Beispiel der Georgsmarienh√ľtte GmbH

Als Stahlwerk geh√∂rt die Georgsmarienh√ľtte GmbH zu den energieintensivsten Branchen der Industrie. Daher gilt es, alle Potenziale zur Energieeinsparung zu erheben und die Umsetzungsm√∂glichkeiten zu √ľberpr√ľfen.

Aus diesem Grund hat die Georgsmarienh√ľtte GmbH ein Projekt zur strukturierten Bewertung der Abw√§rmepotenziale gestartet. Ziel war es,¬† W√§rmequellen und W√§rmesenken zu identifizieren und zu bewerten sowie eine m√∂gliche Nutzung abzusch√§tzen. Um die bestehenden Potenziale technisch und wirtschaftlich zu beurteilen, wurde eine simulationsgest√ľtzte Studie erstellt.

Die Analyse ergab, dass am Standort der Georgsmarienh√ľtte GmbH mehr W√§rme-quellen als W√§rmesenken vorhanden sind. Die Problematik lag darin, ihr Nutzungspotenzial zu bewerten, da zeitlicher Verlauf, Abw√§rmemenge, Tr√§germedium und Temperaturniveau ebenso Einfluss nehmen wie die r√§umlichen Gegebenheiten und Entfernungen zueinander, um aus den gewonnenen Erkenntnissen ein ganzheitliches W√§rmekonzept zu entwickeln. Dabei wurden verschiedene Nutzungsm√∂glichkeiten betrachtet, wie Verstromung, K√§lteerzeugung oder Nutzung zu Heizzwecken. Auf Grundlage der bereitgestellten Daten wurde eine dynamische, d. h. zeitabh√§ngige Simulation der verschiedenen Prozesse durchgef√ľhrt.

Die Werks√ľbersicht mit den Potenzialbalken verdeutlicht: Hier wurden W√§rmequellen und W√§rmesenken identi-fiziert.

Das Simulationsergebnis f√ľr die Georgs-marienh√ľtte GmbH: Die vorhandenen Abw√§rmepotenziale sollten mit einer ge-eigneten Wandlungstechnologie dezentral zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Hierzu ist es wichtig, diese intelligent zu verschalten, um den Energieverlust zu reduzieren.

Damit zeigte sich, dass eine simulations-gest√ľtzte Studie erfolgreich angewendet werden kann, um die aktuelle W√§rmesituation abzubilden, Potenziale darzustellen und bei der Ma√ünahmenentwicklung zu unterst√ľtzen. Eine rein statische Betrachtung h√§tte dagegen nicht ausgereicht, um diese komplexen Zusammenh√§nge zu veranschaulichen und die Optimierungspotentiale zu identifizieren und zu bewerten. Da der Projektansatz
allgemeing√ľltig konzipiert wurde, l√§sst er sich ‚Äď entsprechend angepasst ‚Äď auf weitere Unternehmen der Branche anwenden.

Ein hei√üer Arbeitsplatz ‚Äď aber nicht immer l√§sst sich die vorhandene Energie nutzen.

Projektthema:
Demonstration eines strukturierten, simulationsgest√ľtzten Vorgehens
zur Konzeption der Abw√§rmenutzung in der Stahlindustrie am Beispiel der Georgsmarienh√ľtte GmbH

Projektdurchf√ľhrung:
Georgsmarienh√ľtte GmbH

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