Wie lässt sich die Energieversorgung durch innovative Technologien, Konzepte und Geschäftsmodelle resilienter und nachhaltiger machen? Das ist der Hintergrund der neuen DBU-Förderinitiative „Rohstoffe für die Energiewende“. Bewerbungen sind ab sofort möglich.
Photovoltaik, Windkraft, Batteriespeicher, Netzausbau, Elektrofahrzeuge und Elektrolyseure: Sie alle gewinnen in den kommenden Jahren massiv an Bedeutung, denn der rasche Ausbau erneuerbarer Energien ist eine zentrale Säule der nationalen und internationalen Klimaschutzstrategien. Mit diesem Ausbau wächst auch der Ressourcenbedarf und damit das Risiko, dass Lieferengpässe und Preisschwankungen die Umsetzung erneuerbarer Technologien hemmen.
Damit die Transformation nicht am Rohstoffmangel scheitert, schreibt die DBU eine neue Förderinitiative „Rohstoffe für die Energiewende“ aus. Gesucht werden innovative Technologien, Konzepte und Geschäftsmodelle, die die Energieversorgung resilienter und nachhaltiger machen und dabei Aspekte einer erweiterten Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) aufgreifen.
Konkret geht es um:
Gleichzeitig stehen Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit, ökonomische Effizienz und die ökologische Bilanz energiebezogener Technologien im Fokus der Förderinitiative. Ob neue Sammellogistik oder zirkuläre Geschäftsmodelle – Strategien für alle Energiewende-relevanten Rohstoffe sind förderfähig, solange die grundlegenden Kriterien der DBU-Förderung (Innovation, Umweltentlastung, Modellcharakter) erfüllt werden. Der Fokus liegt besonders auf dem Mittelstand (KMU) und Start-ups, daher werden Anträge von Hochschulen und Forschungsinstituten ohne Praxispartner nicht gefördert.
Weitere Infos, insbesondere auch zur Förderhöhe, unter:
www.dbu.de/themen/foerderinitiativen/rohstoffe-fuer-die-energiewende/


Dr. Katrin Anneser vertritt das DBU-Referat „Energie“ in der Abteilung Umwelttechnik. Seit ihrer Promotion begeistert sich die Physikerin für fluktuierende Energien und deren Speicherung, heute faszinieren sie auch die Themen Stromnetze, industrielle Lastflexibilisierung und Sektorenkopplung. Sie ist Ansprechpartnerin für die DBU-Förderinitiative „Rohstoffe für die Energiewende“.
Dr. Volker Berding vertritt das DBU-Referat „Zirkuläre Wirtschaft und Ressourcen“ in der Abteilung Umweltforschung. Er ist promovierter Systemwissenschaftler und befasst sich mit unterschiedlichsten Stoffströmen wie Kunststoffe, Mineralien, Metalle oder auch Textilien und Ressourcen im Gesundheitssektor. Insbesondere interessieren ihn betriebs- und branchenübergreifende Ansätze zur Schließung von Stoffkreisläufen. Er ist Ansprechpartner für die DBU-Förderinitiative „Rohstoffe für die Energiewende“.