Naturstein-Denkmäler im Blick

200 Experten diskutieren heute und morgen in DBU über Aspekte zum Erhalt von Baudenkmälern - Wissenstransfer im Mittelpunkt
Osnabrück. Über 200 Restauratoren, Naturwissenschaftler, Denkmalpfleger, Bauingenieure, Architekten, Handwerker und Materialhersteller befassen sich heute und morgen im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück mit den verschiedenen Aspekten der Erhaltung von Baudenkmälern aus Naturstein. Die Tagung hat zum Ziel, den aktuellen Wissensstand zur Konservierung und Restaurierung von Denkmälern aus Naturstein aufzuarbeiten und in kompakter Form der Fachwelt zu präsentieren. Neben den eigentlichen Erhaltungsmaßnahmen und der Weiterentwicklung der Konservierungsforschung steht dabei auch der Wissenstransfer in die Denkmalpflegepraxis im Vordergrund.

DBU für Schutz umweltgeschädigter national wertvoller Kulturgüter engagiert

Seit ihrer Gründung 1991 engagiert sich die DBU für den Schutz umweltgeschädigter national wertvoller Kulturgüter. Ihre Fördertätigkeit trug vor allem in Ostdeutschland zum Erhalt einzigartiger Denkmäler bei, die infolge extremer Luftschadstoffbelastungen dem Untergang nahe waren. In vielen Fällen standen Erhaltungsprobleme prominenter Natursteinbauten im Vordergrund, denen Umweltbelastungen, mangelnde Pflege, ungeeignete Restaurierungsmaterialien sowie konstruktions- und nutzungsbedingte Belastungen zugesetzt hatten.

Schwerpunkt stets auf der angewandten Forschung

In diesen DBU-Projekten lag der Schwerpunkt stets auf der angewandten Forschung am konkreten Konservierungs- oder Restaurierungsproblem. So konnten mit Hilfe der DBU-Förderung innovative Materialien und Methoden zur Natursteinkonservierung entwickelt und optimiert werden. Schlüssel zum Erfolg waren vielfach die interdiziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachgruppen, die Einbindung von Industrie und Handwerk und der ständige Dialog zwischen Bauherrschaft und Forschung.

Expertenteam als Tagungsveranstalter

Die Tagung wird von der DBU in Kooperation mit dem Institut für Steinkonservierung e.V. in Mainz, der Universität Göttingen und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege veranstaltet.
Über 200 Restauratoren, Naturwissenschaftler, Denkmalpfleger, Bauingenieure, Architekten, Handwerker und Materialhersteller befassen sich heute und morgen im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück mit den verschiedenen Aspekten der Erhaltung von Baudenkmälern aus Naturstein.
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DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde eröffnete heute die Tagung in Osnabrück.
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