Leitidee und Kriterien zum Deutschen Umweltpreis

Mit der Vergabe des Deutschen Umweltpreises werden Einsatz und Leistungen ausgezeichnet, die jetzt und zukünftig entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beitragen.

Der Deutsche Umweltpreis

Zielkriterien

Die Nominierten unterliegen Prüfkriterien, die sich an den Förderkriterien der DBU orientieren. Folgende Kriterien charakterisieren die Leitidee des Preises:

  • Die ausgezeichnete Leistung sollte in erster Linie Vorbildfunktion für andere Personen, Unternehmen und Organisationen besitzen.
  • Die zu prämierende Leistung sollte dazu beitragen, Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Vorsorge- und Umsetzungsstrategien zu entschärfen.
  • Die Verdienste sollten derart überzeugend sein, dass ein Nachahmungseffekt erzielt wird. Entsprechend sollten der Modellcharakter und die praktische Umsetzbarkeit im Vordergrund stehen.
  • Innovative, vernetzte ganzheitliche Lösungsansätze werden besonders berücksichtigt. Dabei werden kooperationsstiftende Leistungen mit interdisziplinärer Ausprägung vorrangig bewertet.

Dotierung und Zielgruppen

Die mit 500.000 Euro dotierte Auszeichnung wendet sich an Personen, deren innovative Produkte und technische Prozessverbesserungen, erfolgreiche Forschungsergebnisse oder Lebensleistungen im Zeichen eines nachhaltigen Umweltschutzes stehen.

Der Preis wird jährlich vergeben und kann zwischen mehreren Preisträgern aufgeteilt werden.

Nominierungsverfahren

Kandidaten für den Deutschen Umweltpreis werden der Umweltstiftung von den der DBU gegenüber vorschlagsberechtigten Institutionen und Personen vorgeschlagen. Die Vorschlagsberechtigten sind Vertreter aus Arbeitgeber- und Branchenverbänden, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsgremien, Gewerkschaften und kommunalen Spitzenverbänden, Glaubensgemeinschaften und Umweltschutzverbänden, Medien sowie aus dem Kreis der Preisträger des Deutschen Umweltpreises und des Kuratoriums.