Krematorium – Aktualisierung der VDI-Richtlinie 3891

Unterschiedliche Facetten der Kremationstechnik – Konzeption und Planung, Technik und Betrieb, gesetzliche Grundsätze der Genehmigung und Überwachungspraxis – unter Berücksichtigung umweltrelevanter Aspekte und Würdigung ethischer Grundregeln
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Die in einer Arbeitsgruppe innerhalb der Kommission Reinhaltung
der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL überarbeitete
VDI-Richtlinie 3891 »Emissionsminderung – Anlagen zur Humankremation
« liegt in Kürze im Gründruck vor.

Dabei sind viele Aspekte zur Verbesserung des Betriebsverhaltens in Krematorien, die im Rahmen der im Jahr 2009 durchgeführten DBU-Tagung diskutiert wurden, in die Richtlinienarbeit eingeflossen. Mit der aktualisierten Darstellung des Stands der Technik bei der Humankremation wird daher ein
wertvoller Beitrag zur Versachlichung in der öffentlichen
Diskussion geleistet. Anhand der ausgewählten Seminarbeiträge
werden die unterschiedlichen Facetten der Kremationstechnik –
Konzeption und Planung, Technik und Betrieb, gesetzliche Grundsätze
der Genehmigung und Überwachungspraxis – unter Berücksichtigung
umweltrelevanter Aspekte und Würdigung ethischer Grundregeln
beleuchtet.

Ziel dieses Seminars ist es daher, einerseits den Stand der Technik
und die hierfür maßgebenden Zusammenhänge aufzuzeigen und
andererseits den Entwurf der aktualisierten VDI-Richtlinie vorzustellen
sowie einer öffentlichen Diskussion zu unterziehen. Vor diesem Hintergrund
wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Teilnehmern der
Veranstaltung die Möglichkeit gegeben, Anregungen und Änderungsvorschläge
für die Verabschiedung der Richtlinie vorzutragen.

Angesprochen sind alle, die sich mit Planung, Bau, Finanzierung und
Betrieb von Krematorien beschäftigen. Hierzu zählen u. a. Ingenieure,
Kämmerer und Verwaltungsfachleute aus den Hochbau-, Garten- und
Friedhofsämtern, private Investoren, Bestatter, Planer, Hersteller sowie
Vertreter von Behörden, Ministerien, Fach- und Hochschulen und
Messinstituten.