Positionspapier zum Kunststoffrecycling

Das Positionspapier „Optionen für einen funktionsfähigen Markt für Kunststoffrezyklate“ des Wuppertal Instituts im Auftrag der DBU skizziert sechs Ansätze, die auf die Entwicklung eines selbsttragenden Markts für Kunststoffrezyklate abzielen.

Die für Klima- und Ressourcenschutz sowie Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten immens wichtige Kunststoffrecycling-Branche benötigt bundesweit dringend neue Impulse für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Wuppertal Instituts im Auftrag der DBU. Besonders problematisch: Ab 1. Januar 2030 schreibt die bald in Kraft tretende EU-Verordnung für Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) Mindestquoten für Rezyklate vor. Wegen fehlender Investitionssicherheit geben jedoch immer mehr Kunststoffrecycling-Betriebe auf, Know -how geht verloren und es droht eine „Rezyklatlücke“.

Ein Positionspapier, das Anfang Mai auf der Umwelttechnologie-Messe IFAT in München präsentiert wurde, schlägt sechs Lösungen zur Rettung der Branche vor:

Das geplante Aktionsprogramm der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) bietet dafür gute Umsetzungsoptionen, die aus Sicht der DBU gerade im Bereich der Kunststoffe rasch angewendet werden sollten.

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung unter:
www.dbu.de/news/dbu-mehr-kunststoff-recycling-sichert-klimaschutz-und-wirtschaftsstandort/

Das Positionspapier gibt es hier zum Download:
www.dbu.de/app/uploads/dbu-media-2026-positionspapier-rezyklatmarkt-final-2.pdf