Rekordwert für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt: Erstmals seit Gründung vor 36 Jahren hat das Stiftungskapital drei Milliarden Euro erreicht. Damit bleibt die DBU eine verlässliche Förderpartnerin für Umweltinnovationen. Das gab die Stiftung im Juni auf ihrer Jahrespressekonferenz bekannt.

Bei ihrer Gründung im Jahr 1990 verfügte die DBU über ein Kapitalvolumen von umgerechnet 1,3 Milliarden Euro. Seitdem ist nach Worten von DBU-Generalsekretär Alexander Bonde das Stiftungskapital stetig ausgebaut worden. Und nicht nur das: „In dieser Zeit sind ungefähr 2,2 Milliarden Euro für mehr als 11.500 innovative Umweltprojekte geflossen – vor allem an mittelständische Unternehmen und Start-ups“, so Bonde. „Die Zahlen zeigen: Die Stiftung hat gut und verantwortlich gewirtschaftet.“
Eine weitere positive Entwicklung: Im vergangenen Jahr konnte die Fördersumme mit 57,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden – 2024 betrug sie 52,9 Millionen Euro. Auch für 2026 stehen die Zeichen in der Förderung auf Wachstum: Mit der Zustiftung von 400 Millionen Euro durch den Bund für das neue Förderthema „Meeresnaturschutzfonds“ hat die Stiftung das jährlich angestrebte Fördervolumen um zehn Millionen Euro auf 60 bis 70 Millionen Euro erhöht.
Stiftungskapital erhalten – Inflationsrate kompensiert
Nach Angaben von DBU-Finanzchef Michael Dittrichhat die Stiftung ihre Erträge im vergangenen Jahr erneut deutlich gesteigert. Sie erzielte etwa 129 Millionen Euro aus ihrer Vermögensverwaltung, weit mehr als noch im Vorjahr mit rund 106 Millionen Euro. Dittrich: „Dazu beigetragen haben neben dem durch die Zustiftung höheren Kapital auch die Aktien, die sich 2025 positiv entwickelt haben.“ Neben stabilen Fördermitteln ist das zweite übergeordnete Stiftungsziel der reale, also inflationsbereinigte Erhalt des Stiftungskapitals. „Das haben wir erneut geschafft“, so Dittrich. So konnten nach seinen Angaben 68 Millionen Euro (im Vorjahr 56 Millionen Euro) dem sogenannten sonstigen Stiftungskapital übertragen werden, wodurch die Inflationsrate des Jahres 2025 mit 2,2 Prozent vollständig kompensiert wurde. „Die DBU ist damit finanziell solide aufgestellt und bleibt auch künftig eine verlässliche Förderpartnerin für den Mittelstand,“ sagte Generalsekretär Bonde. Besonderes Augenmerk der DBU bleibe es, „mit kluger Innovationsförderung die wirtschaftsstarke deutsche GreenTech-Branche zu unterstützen und mit wirtschaftlichem Erfolg den Umweltschutz voranzubringen.“ Bonde weiter: „Mit funktionierenden Geschäftsmodellen und technischen Entwicklungen fördern wir unter anderem konkret den Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt.“
Hier geht es zur Aufzeichnung der digitalen Jahrespressekonferenz in unserem YouTube-Kanal: www.youtube.com/live/DaxL1G_SBUE