Höhlenbau beginnt: Grundstein für unterirdischen Zoo gelegt

Weltweit einmalige Erlebniswelt „Lebensraum Boden“ soll bis März 2009 fertig gestellt werden

Osnabrück. Der unterirdische Zoo am Osnabrücker Zoo nimmt irdische Konturen an: Heute wurde der Grundstein für die Erlebnisausstellung gelegt. Das Gemeinschaftsprojekt des Osnabrücker Zoos und des benachbarten Museums Natur und Umwelt fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit fast 550.000 Euro. DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde begab sich zusammen mit Zoopräsident Reinhard Coppenrath, dem Vorstand der Allianz Umweltstiftung Dr. Lutz Spandau sowie dem Osnabrücker Oberbürgermeister Boris Pistorius zum ersten Baggereinsatz auf die Baustelle. Die bereits bestehende Dauerausstellung „unter.welten“ des Naturkundemuseums, in der Wald-, Acker- oder Stadtböden von der anderen Seite zu sehen sind, soll unter der Erdoberfläche mit dem Zoo verbunden werden, in dem zum Beispiel Gangsysteme von Feldmäusen oder Nester von Erdhummeln angelegt werden. „Damit können die Besucher auf eine einzigartige Art und Weise die Lebenswelt Boden erleben“, so Brickwedde. Und: „Der unterirdische Zoo ist weltweit einmalig in seiner Größe und seiner Art – eine große Bereicherung für die Stadt Osnabrück!“ Ab März 2009 sollen Zoo-Gäste die Tiere im labyrinthartigen, abgedunkelten Höhlensystem unter der Erde beobachten können.

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Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 24323): Andreas Busemann, Zoogesellschaft Osnabrück, Telefon: 0541/951050, Fax 0541/9510522

 

 

Am März 2009 kann der Bau des Präriehundes auch von unten beguckt werden. Der Grundstein für den unterirdischen Zoo in Osnabrück wurde heute gelegt.
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Legten gemeinsam den ersten Stein für den unterirdischen Zoo (v.l.n.r.): DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Vorstand der Allianz Stiftung Dr. Lutz Spandau, Zoopräsident Reinhard Coppenrath, Oberbürgermeister Boris Pistorius und Zoo-Schatzmeister Reinhard Sliwka.
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