Nachhaltigkeit geht nicht ohne Digitalisierung – und Digitalisierung sollte nicht ohne Nachhaltigkeit implementiert werden. So die Kernaussage beim DBU-Hauptstadtimpuls „Digitalisierung als Treiber für Nachhaltigkeit im Mittelstand“ im Dezember in Berlin. Die Veranstaltung in Kooperation mit dem BNW Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. und den Klimaschutz-Unternehmen e.V. zeigte: Viele mittelständische Unternehmen gehen bereits mutige Schritte, um mit digitalen Technologien Umweltprobleme zu lösen – und brauchen dafür geeignete Rahmenbedingungen und politische Unterstützung.

DBU-Generalsekretär Alexander Bonde verwies auf die DBU-Projekt- und Green Start-up-Förderung sowie die Kompetenzplattform DBU nachhaltig.digital: „Wir wollen Mittelstand, Start-ups und Innovatorinnen befähigen, digitale Nachhaltigkeitslösungen schneller, sicherer und wirksamer umzusetzen.“
Stabile Rahmenbedingungen und politische Unterstützung sicherte die parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN, Rita Schwarzelühr-Sutter, zu, indem sie klarmachte: Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft sind der Zukunftspfad der deutschen Wirtschaft, denn Klimaziele schaffen Planungssicherheit für Investitionen. Mit der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie sollen konkrete Maßnahmen, Förderprogramme und eine Digitalisierungsinitiative umgesetzt werden – inklusive klarer finanzieller Unterstützung.
Titelbild: Malte Pfahl, Backdigital GmbH; Julian Nuss, Junker-Filter GmbH; Prof. Dr. Klaus Fichtner, Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH; Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin BMUKN; DBU-Generalsekretär Alexander Bonde; Robert Hennies, Unterabteilungsleiter Staatsmodernisierung und Digitalisierung BMUKN und Dr. Hans Rüdiger Lange, ÖKOTEC Energiemanagement GmbH (v. l.)