Dieses Forschungsprojekt untersucht zirkuläre Textilgovernance als institutionelle und governancebezogene Herausforderung und nicht ausschließlich als Abfallmanagementproblem. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Governance-Kapazitäten notwendig sind, damit zirkuläre Textilsysteme operational funktionieren können. Der entwickelte heuristische Rahmen analysiert, wie rechtliche und institutionelle Strukturen, Wissensinfrastrukturen, Stakeholder-Koordination sowie Marktüberwachung und Durchsetzungsmechanismen zusammenwirken, um funktionierende Kreislaufsysteme zu ermöglichen. Durch einen vergleichenden Ansatz zwischen Germany und North Macedonia untersucht das Projekt, wie Governance-Kapazitäten in unterschiedlichen institutionellen Kontexten aufgebaut und angepasst werden können.