Sternberg. „Damit alle sicher durch die DBU-Naturerbefläche Kaarzer Holz kommen, werden in den kommenden vier Wochen bestimmte Wegabschnitte instandgesetzt“, kündigt Revierleiter Ulrich Dohle vom Bundesforstbetrieb Trave an. Verschleiß und Starkregen haben auf den Wegen ihre Spuren hinterlassen. Zahlreiche Schlaglöcher und abgerutschte Wegeränder erschweren die Nutzung – ob zu Fuß oder mit dem Rad. Gleichzeitig müssen sie im Einsatzfall auch für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge zuverlässig befahrbar sein. Das DBU Naturerbe, eine gemeinnützige Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), bittet um Verständnis, da für die Arbeiten große Maschinen zum Einsatz kommen und es zu Einschränkungen und temporären Wegesperrungen kommen kann.

Einsatzfahrzeuge müssen schnell und sicher an den Ort des Geschehens fahren können
Auf knapp sechs Kilometern Wegestrecke werden Schlaglöcher gefüllt, neuer Schotter aufgebracht und neu instandgesetzt. Das DBU Naturerbe sorgt damit für gutes Durchkommen auf Wegen, die neben der Naherholung auch dem Waldbrandschutz dienen. „Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge sind in der Regel keine Offroad-Fahrzeuge, müssen aber im Brandfall schnell und sicher so nah wie möglich an das Brandgeschehen fahren können“, sagt Dohle. Für die Arbeiten sind Baumaschinen und Lastkraftwagen für etwa vier Wochen im Gelände unterwegs. „Meiden Sie vor allem die Wegeverbindung von Demen nach Weitendorf oder weichen Sie den Fahrzeugen aus“, so Dohle.
DBU-Naturerbefläche Kaarzer Holz als Teil des Nationalen Naturerbe
Die rund 2.800 Hektar große DBU-Naturerbefläche Kaarzer Holz, etwa 20 Kilometer östlich des Schweriner Sees, wurde ehemals forstwirtschaftlich genutzt und gehört seit 2008 dem DBU Naturerbe. Seitdem ist sie dem Naturschutz gewidmet. Mit dem Rad oder zu Fuß können Besuchende das kompakte Waldgebiet erkunden und kommen vorbei an kleineren Heideflächen, extensiv genutzten Wiesen und Feuchtgebieten.