Waldbrandgefahr auf DBU-Naturerbefläche Wersener Heide

DBU warnt: Jeder Zigarettenstummel kann ein Brandsatz sein
Das unachtsame Wegwerfen von Zigarettenstummeln in der Natur kann einen Waldbrand auslösen.

Westerkappeln. Die aktuell hohen Temperaturen und die starke Sonneneinstrahlung führen auf der DBU-Naturerbefläche Wersener Heide zu einer erhöhten Waldbrandgefahr. Unachtsamer Umgang mit der Natur, wie das im Wald ohnehin verbotene Entfachen von Lagerfeuern oder das unachtsame Wegwerfen eines einzigen Zigarettenstummels, können dramatische Folgen nach sich ziehen. „Wer bei der momentanen Trockenheit in der Natur zündelt, muss sich klar darüber sein, dass das die Ursache für einen verheerenden Waldbrand sein kann“, betont Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe. Deshalb bittet die gemeinnützige Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) alle Besuchende im Umfeld der Naturerbefläche, Brandursachen vorzubeugen und der Natur gegenüber respektvoll zu handeln.

Bedacht sein, Brandursachen vorbeugen

Auch heiß gelaufene Autos sollten generell nicht auf trockenem Gras abgestellt werden, da dies ein Feuer entfachen könnte. „Gerade aufgrund der momentanen Trockenheit sind Bäume und Pflanzen noch stärker brandgefährdet“, sagt Martin Lindenberg vom Bundesforstbetrieb Rhein-Weser. Er weist darauf hin, dass die DBU-Naturerbefläche Wersener Heide in weiten Teilen aufgrund der Kampfmittelbelastung für das Betreten gesperrt ist. „Gäste im nahen Umfeld der Naturerbefläche müssen gerade jetzt darauf achten, was sie hinterlassen. Offenes Feuer und Rauchen sind tabu. Nur wer sich daran hält, kann Waldbrände verhindern“, betont Lindenberg. Sollte dennoch aufsteigender Rauch beobachtet werden, ist die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 unverzüglich zu alarmieren.

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