Aussteller der Woche der Umwelt 2020 | Sortierung: Bundesland, Postleitzahl

ID Firma Projekttitel Kurzbeschreibung
1615 Power Plus Communications AG
Dudenstraße 6
68167 Mannheim

Bundesland: Baden-Württemberg

Das Mitmach-Kästchen der Energiewende – mit dem Smart Meter Gateway die Energiezukunft gestalten

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Die Energiewende stellt uns vor große Herausforderungen: Wie verteilen wir Strom aus Erneuerbaren Energien effizient? Wie halten wir die Stromnetze bei steigender E-Mobilität stabil? Wie schließen wir die Lücke, die durch die Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken entsteht? Und vor allem: wie schützen wir unsere Daten und unser Stromnetz vor Hackern? Die Antworten liefert ein kleines Kästchen – das Smart Meter Gateway (SMGW). Mit dieser Technologie wird die erfolgreiche Umsetzung der Energiewendeziele möglich. Und das Beste daran: jeder kann mitmachen!

Um unabhängig von großen Kraftwerken zu werden, muss es gelingen, Stromerzeugung und -verbrauch in Einklang zu bringen. Nur so kann die Integration von Erneuerbaren Energien aus Windkraft oder Photovoltaik-Anlagen gelingen. Möglich wird das durch die schnelle und sichere Datenkommunikation über SMGWs. Das im Stromzähler verbaute SMGW erfasst nämlich nicht nur Messwerte und bietet damit flexible Tarife zum Stromsparen, sondern ermöglicht auch die Kommunikation zwischen Erzeugern (wie z.B. PV-Anlagen), Verbrauchern (z.B. E-Autos oder Wärmepumpen) und Energiespeichern. Für ein stabiles und sicheres Energiesystem der Zukunft.
1338 Mikro Landwirtschaft - gemeinschaftlicher Gemüseanbau e. V.
Joseph-Bauer-Straße 37
68259 Mannheim

Bundesland: Baden-Württemberg

Landwirtschaft neu gedacht - wie Städter zu Mikro Landwirten werden

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Mikro Landwirtschaft baut eine Online Plattform für die urbane Landwirtschaft und den gemeinschaftlichen Gemüseanbau direkt in der Nachbarschaft.

Für Mikro Landwirte bietet sie Tipps und Anleitungen für den Gemüseanbau in Mischkultur in der Stadt. So können auch Bürger ohne gärtnerische Vorerfahrung erfolgreich ihr eigenes Gemüse anbauen. Über die Online-Plattform sollen bald auch alle Angebote und Möglichkeiten für den Anbau von eigenem Gemüse in der Stadt zu finden sein.

Landwirte unterstützt Mikro Landwirtschaft mit einem "Rundum-Sorglos-Paket" bei der Einrichtung und dem Betrieb von Gemeinschaftsäckern durch digitale Tools, Checklisten, eine Lieferkette und Beratung. Zusätzlich bietet Mikro Landwirtschaft einen Online Marktplatz für die Vermietung von Feldstücken, online Tools für die operative Betreuung der Gemeinschaftsäcker, der Kommunikation und der Werbung.

Auch Mietgärten, Urban Gardening Projekte, Solidarische Landwirtschaft und andere Anbieter können sich auf der Online-Plattform präsentieren. So können Bürger das zur Lebenssituation passende Angebot finden.
1579 Pädagogische Hochschule Heidelberg, Abteilung Geographie (rgeo)
Czernyring 22/10-12
69115 Heidelberg

Bundesland: Baden-Württemberg

Folgen des Klimawandels interaktiv begegnen – analoge Modelle und digitale Lernspiele

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Die Entwicklung nachhaltiger Anpassungsstrategien an die bereits heute unumkehrbaren Folgen des globalen Klimawandels zählt zu den zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Die Einbindung der Öffentlichkeit ist dabei wesentlicher Bestandteil der erfolgreichen gesellschaftlichen Transformation. Hierbei ist Bewusstseinsbildung und Bürgerbeteiligung im Kontext der Klimaanpassung von besonderer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund wurden in der Abt. Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg verschiedene Lehr-Lern-Konzepte entwickelt, in denen das Wissen und Bewusstsein um die regionalen Folgen des Klimawandels mit individuellen Handlungs- und Partizipationsmöglichkeiten verknüpft werden können. Analoge Modelle und digitale Lernformate machen die komplexen klimatischen Zusammenhänge zwischen Mensch und Umwelt erlebbar und regen dazu an, regionale Anpassungsmöglichkeiten zu entwickeln und deren Nachhaltigkeit zu beurteilen. Ziel ist es hierbei, v.a. junge Erwachsene für die regionalen Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren und deren Beurteilungs- und Handlungskompetenz in der Anpassung an Klimaveränderungen zu stärken.
1610 John Deere Walldorf GmbH & Co. KG
Altrottstraße 31
69190 Walldorf

Bundesland: Baden-Württemberg

MultiFuel-Konzept für Pflanzenöl, Biodiesel und Diesel

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Treibhausgasemissionen lassen sich durch den Einsatz von Pflanzenöl anstelle von Dieselkraftstoff schnell und einfach verringern. Gleichzeitig kann sich die Landwirtschaft zu einem energieneutralen Wirtschaftszweig entwickeln. Die zugrundeliegende Vision: Energie aus der Landwirtschaft für die Landwirtschaft in kurzen, dezentralen, geschlossenen Kreisläufen. Zur Realisierung dieses Ansatzes hat John Deere ein Motorkonzept für Land- und Forstmaschinen entwickelt. Im Projekt MuSt5 wird sichergestellt, dass weder die Motorfunktion noch die Schadstoffbilanz beeinträchtigt werden. Ein Wechsel zwischen Kraftstoffen ist jederzeit möglich. So kann der Landwirt stets den günstigsten verfügbaren Treibstoff wählen. Ergänzend dazu bietet John Deere das konzeptionell einzigartige pflanzenölbasierte Getriebe- und Hydrauliköl Bio-Hy-Gard II an. Damit können bei etwaigen Leckagen negative Auswirkungen auf Boden oder Grundwasser vermieden werden. Der Anbau und die Verwertung von Ölpflanzen hat positive Effekte auf die Fruchtfolge und Bienenpopulation. Außerdem liefern Ölpflanzen wertvolles Proteinfutter, das Sojaimporte ersetzen kann.
1867 Spicetech GmbH
Schloßstr. 59C
70176 Stuttgart

Bundesland: Baden-Württemberg

Absatzoptimierte Lebensmittelproduktion und -verarbeitung durch selbstlernende Algorithmen: PREDECY

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Die Quote der weggeworfener Lebensmittel liegt unvermindert hoch. Das Wissen über die Nachfrage bzw. den Bedarf von Produkten ist dabei ein zentraler Baustein, um adaptiv die eigene Produktion so zu planen, dass die Wegwurfquote deutlich verringert wird. Die Nutzung von Data Science- und IT-Methoden in diesem Bereich bietet dabei Chancen genau dies zu erreichen. Dies gilt insbesondere deswegen, weil auch in der lebensmittelproduzierenden Industrie mehr und mehr Prozesse digital erfasst werden und so eine Grundlage für Prognosealgorithmen
entsteht.

KI-Webservice PREDECY analysiert im Bereich der Getränkeproduktion und -logistik hochgeladene zeitliche Bedarfs- und Absatzschwankungen der Vergangenheit und führt eine systematische Korrelationsanalyse zu kalendarischen und Wettervektoren sowie weiteren sekundären kundenspezifischen Faktoren durch. Die so gelernten Muster werden nächtlich zur Ableitung von quantifizierten Prognosen verwendet und dem Nutzer via Web-Applikation bereitgestellt. Durch den Einsatz von PREDECY lassen sich so Produktion und Logistik gezielter und ressourcenschonender planen.
1782 Karl Wörwag Lack- und Farbenfabrik GmbH & Co.
Strohgäustrasse
70435 Stuttgart

Bundesland: Baden-Württemberg

Lackfolie - Prozesse neu denken

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Die Lackfolientechnologie verbindet die Vorteile von Folien mit denen von Lack. Im Vergleich zu herkömmlichen Lackierverfahren werden bei dieser Technologie Oberflächen mit einer Materialeinsparung von bis zu 50 Prozent beschichtet, und das bei rund um 80 Prozent reduziertem Energieeinsatz. Durch den hohen Freiheitsgrad in der Rezeptierung von Lacken, können nun auch Lackfolien mit ganz gezielten technischen Eigenschaften wie zum Beispiel hoher Leitfähigkeit hergestellt werden. Diese finden zukünftig Anwendung z.B. in der Brennstoffzelle. Eine Brennstoffzelle enthält ca. 600 Bipolarplatten welche eine Fläche von ca. 20 m² ergeben. Mit einer aus hochleitfähigem Lack gegossenen Platten sollen diese Komponenten dünner, leichter und in hoher Geschwindigkeit herstellbar werden. Damit ist eine industrielle Verfügbarkeit dieser Bauteile überhaupt erst möglich.
Sogenannte Transferlacke wurden speziell für die Beschichtung von Kunststoffanbauteilen im Automobilbereich entwickelt. Dabei werden z.B. Blenden aus Aluminium mit dem Transferlack in einer Extrusionsbeschichtung verbunden oder Bauteile im Lackierprozess mit einem trockenen Lackfilm beschichtet.

1594 Fraunhofer IPA
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

Bundesland: Baden-Württemberg

Die Präzisionsgalvanik - der Schlüssel zur ressourceneffizienten Beschichtung

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Verzinken macht Schrauben rostbeständig, Verchromen lässt Maschinenteile weniger verschleißen –zwei Beispiele für die Notwenigkeit galvanischer Beschichtungen in der industriellen Produktion. Laut Umweltbundesamt werden durch den Einsatz versorgungskritischer Metalle Korrosions- und Verschleißschäden von ca. 150 Mrd. € jährlich verhindert.
Sparsamer Umgang mit den Metallen erfolgt, indem Schichten mit der kleinstnötigen Dicke auf die Bauteile aufgebracht werden. Das kann in der Praxis oft nicht umgesetzt werden. Bei dem elektrochemischen Verfahren wird das zu beschichtende Werkstück als Kathode geschaltet, während die Anode oft aus dem abzuscheidenden Metall besteht. Weil sich das elektrische Feld unterschiedlich auf der Kathode verteilt, werden inhomogene, stellenweise zu dicke Schichten erzeugt.

Die Lösung: Eine Simulation macht das elektrische Feld für den Galvaniseur sichtbar. So lassen sich Schichtdicken voraussagen. Durch geometrische Veränderung der Beschichtungszelle kann das elektrische Feld auf dem Werkstück homogenisiert und die Schicht präziser erzeugt werden. Der Verbrauch metallischer Ressourcen und die aufzuwendende Energie können so branchenweit reduziert werden.
1776 Robert Bosch GmbH
Robert-Bosch-Platz 1
70839 Gerlingen

Bundesland: Baden-Württemberg

CO2-Neutralstellung der Bosch-Gruppe & Bosch MEC Optimize - CO2-Einsparung in der Industrie

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Bosch ist auf der Woche der Umwelt 2020 gleich mit zwei spannenden Projekten vertreten.


1) CO2-Neutralstellung der Bosch-Gruppe ab 2020:

Ab 2020 wollen wir als erstes global agierendes Industrieunternehmen die CO2-Emissionen im direkten Einflussbereich (Scope 1 und 2) weltweit klimaneutral stellen. Bis 2030 soll über die Qualität der Maßnahmen eine weitere Verbesserung im Sinne des Klimaschutzes erreicht werden. Dazu setzt Bosch auf vier wesentliche Hebel: Energieeffizienz, regenerative Eigenversorgung, Grünstrom und Kompensation von unvermeidbarem CO2-Ausstoß. 3,3 Millionen Tonnen CO2 sollen so bis 2020 neutralisiert werden.


2) Digitaler Effizienzassistent zur CO2-Einsparung in der Industrie – Bosch MEC Optimize:

Weltweit verursacht die Industrie viel CO2-Emissionen, ein Großteil davon entsteht durch die Erzeugung von Wärme für Prozesse. Die Anwendung MEC Optimize von Bosch unterstützt dabei, diese Emissionen zu senken. Der digitale Effizienzassistent MEC Optimize hilft dabei Verluste zu erkennen und Lösungen zur Energieeinsparung zu finden. So können mehrere hundert Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden und Anlagen um bis zu 10 % effizienter betrieben werden.
1724 Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
Schadenweilerhof
72108 Rottenburg

Bundesland: Baden-Württemberg

Wir forschen für Ihre Zukunft: Ressourcenschutz in Burundi, Plastikfreier Wald, Schafe im Weinberg!

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Die Umgestaltung burundischer Kaffeeplantagen in multifunktionale Agroforstsysteme leistet wesentliche Beiträge zum Ressourcenschutz (Boden, Wasser, pflanzliche Rohstoffe), zum Klimaschutz (CO2-Speicherung), zur nachhaltigen Energiebereitstellung (Holz) sowie zur Ernährungssicherung und Biodiversität. Unsere Partner dwp und Naturland stehen für Biologische Landwirtschaft und Fair Trade.
Plastik im Wald wird meist für Wuchshüllen zum Schutz junger Pflanzen verwendet. Dies widerspricht dem Gedanken der Waldwirtschaft: Kreislauf-Nachhaltigkeit-Naturnähe. Eine Hochschule, zwei mittelständische Betriebe und eine Innovationsagentur entwickeln Materialalternativen: 1) aus nachwachsendem Wald-Rohstoff, 2) im Wald nachgewiesen bio-abbaubar, 3) ökobilanziell besser, 4) funktionsgleich.
Im Projekt "Schafe im Weinbau" erproben wir ein neues Doppelnutzungsmodell. Schafe aktivieren Ökosystemleistungen, wozu auch biodiversitätsfördernde Effekte zählen. Weil ihr Fraßverhalten einen erheblichen Anteil der zeitaufwendigen Pflege der Rebkultur ablösen kann, können Schafe vollwertige "Mitarbeiter" des Weinbaus sein. Die Tiere sind Sympathieträger und eröffnen innovative Marketingoptionen.
1788 Weiss Mobiltechnik GmbH
Harlachweg 15
72229 Rohrdorf

Bundesland: Baden-Württemberg

Elektrohydraulische Bedarfsstromsteuerung (eBSS) – innovativ, energieeffizient, zukunftsweisend

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Bei eBSS handelt es sich um ein innovatives System zur Steigerung der Effizienz von Hydrauliksystemen in Arbeitsmaschinen.

Neben der deutlichen Senkung des Kraftstoffverbrauchs konnte auch die Steuerbarkeit der Maschine verbessert werden. Ein weiterer Aspekt war die Optimierung der Hydraulik für elektrisch betriebene Arbeitsmaschinen. Die Effizienz des Systems wirkt sich direkt auf die Akkulaufzeiten aus.

Zentrale Idee des in Zusammenarbeit von Weiss Mobiltechnik GmbH und dem KIT entwickelten Systems ist der Einsatz einer elektronisch angesteuerten Hydraulikpumpe, die entsprechend des Volumenstrombedarfs angesteuert wird. Seit 2016 sind verschiedenste Maschinen erfolgreich im Einsatz. Erfahrungen und Messwerte der mehrjährigen Praxisnutzung bestätigen Vorteile gegenüber aktuellen Hydrauliksystemen:

• Energieeinsparung von 10 - 20 %
• geringere Belastung des Dieselmotors und Senkung der Drehzahl führen zu weiterer Kraftstoffeinsparung
• bessere Steuerbarkeit und Ergonomie für Fahrer
• schnelle und einfache Montage durch Standardkomponenten
• Grundlage für Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen
• Vorbereitung für Rekuperation ermöglicht den Einsatz von Hybridantrieben
1966 ampect GmbH
Max-Eyth Strasse 2
73479 Ellwangen

Bundesland: Baden-Württemberg

Energie- und Leistungsmeßsystem zur preiswerten Messung aller relevanten elektrischen Verbraucher.

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Das entwickelte Messsystem soll die einfache und vor allem kostengünstige Erfassung aller relevanter Energieverbrauchsdaten der angeschlossenen elektrischen Einzelverbraucher innerhalb einer größeren Produktionsumgebung ermöglichen. Damit werden vorzugsweise produzierende Firmen in die Lage versetzt, gezielte, energieverbrauchsabhängige Maßnahmen zur Einsparung von Elektroenergie durchzuführen und permanent zu kontrollieren.
Im Ergebnis der durch die DBU geförderten Gesamtentwicklung soll ein serienfähiges und kostengünstiges Produkt zur Bestimmung der elektrischen Energieverbrauchsdaten für eine große Zahl von dezentralen Einzelmessstellen am Markt etabliert werden. Eine Umweltentlastung wird durch das Energieeinsparpotenzial realisiert, dass durch die Messung sehr vieler bis aller Verbraucher aufgedeckt wird. Für ein mittelständisches Unternehmen wird allein schon durch die Visualisierung der einzelnen Verbrauchszahlen ein Einsparpotential bis max. 20% gesehen. Weitere wesentliche Energiespareffekte ergeben sich durch den Einsatz des Gerätes im Verbund mit Gebäude- und Industrieautomatisierung. Mit 90€ Kosten für eine 3phasige-Messstelle amortisiert sich das System schnell.
1466 AZUR SPACE Solar Power GmbH
Theresienstr. 2
74072 Heilbronn

Bundesland: Baden-Württemberg

CPV – Concentrated Photovoltaik. Die effizienteste PV-Technologie der Welt wird marktfähig.

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AZUR SPACE stellt höchsteffiziente Mehrfach-Photovoltaik-Solarzellen für die Raumfahrt her. Ein Spin-Off-Produkt ist die CPV-Solarzelle, die einen Wirkungsgrad von 44% aufweist. Diese Solar-Technologie wird nun in CPV-Systemen eingesetzt, welche ca. doppelt so hohe Wirkungsgrade erzeugen, als die gegenwärtige Solarzellen-Technologie. Es wurde eine Modul-Fertigungslinie für ein lizenziertes Franchising-Konzept entwickelt damit weltweit Partner in ihren Ländern diese Technologie aufbauen und nachhaltige Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Qualifikations-Niveaus schaffen können.

Ein CPV-System besteht aus der hocheffizienten Solarzelle, die im Brennpunkt der Fresnel-Linse im Modul platziert ist. Dieses Modul wird der direkten Sonneneinstrahlung nachgeführt. Das System funktioniert autark. Es erwacht morgens selbstständig, findet die Sonne, folgt dieser den ganzen Tag und erkennt am Abend, wann es in den „Schlafmodus“ gehen muss.

1406 ZEAG Energie AG
Weipertstr. 41
74076 Heilbronn

Bundesland: Baden-Württemberg

Neckarbogen: Nachhaltige Quartierslösungen der ZEAG Energie AG auf dem BUGA 2019-Areal Heilbronn

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Mit Bundesgartenschauen werden seit Jahrzehnten regelmäßig nachhaltige Investitionen im Rahmen von integrierten Stadtentwicklungsprozessen in deutschen Städten und Regionen ausgelöst.
Funktionsbereiche wie Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Gesundheit, Kultur, Tourismus usw. sind ständigen Veränderungen und gesellschaftspolitischen Anpassungen unterworfen.
Dabei nimmt eine „Grüne Infrastruktur“ zunehmend eine Schlüsselrolle ein.

2019 wurde in Heilbronn erstmals eine BUGA um eine Stadtausstellung ergänzt: Ein neues Stadtquartier für 800 Bewohner entstand als integraler Bestandteil des innovativsten Stadtteils.
Das Projekt "Neckarbogen I" steht seitdem für eines der modernsten Stadtquartiere Deutschlands. Das dort realisierte Energie- und Medienkonzept verbindet erneuerbare Energien, Speicheranwendungen,
innovative Wärmeversorgung mit einer glasfaserbasierten Kommunikations- und Lichtinfrastruktur sowie einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur. Die integrale Planung und Realisierung durch die
ZEAG Energie AG wurden vom Umweltministerium Baden-Württemberg prämiert. Die Quartierserweiterung „Neckarbogen II“ mit mehr als 1.500 Wohn- und Gewerbeeinheiten steht bereits an der Startlinie.
1468 Helmut Hachtel GmbH
Kolpingstrasse 3
74523 Schwäbisch Hall

Bundesland: Baden-Württemberg

Entwicklung eines Mehrkammer Isolierglases mit maximaler (Weltrekord) Wärmedämmfähigkeit

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Der Helmut Hachtel GmbH aus Schwäbisch Hall gelang es, mit ihrem Produkt „THERMUR“ für ein Isolierglas beim Wärmedurchgangskoeffizienten einen Wert von 0,1 W/(m2K) zu erreichen. Damit erfüllt das Fenster die Anforderung, die aktuell für die Außenmauern in KFW-geförderten Neubauten gestellt ist. Durch die Entwicklung eines neuen Xenon-gefüllten Isolierglases wurde dieser Wärmeverlustwert nochmals gegenüber dem bisherigen Stand der Technik halbiert. Die Isolierglasscheibe weist eine geringe Dicke von unter 50 mm auf und kann so in konventionellen Fenster- und Fassadenbereichen verbaut werden. Zudem wurde daran gearbeitet, den Verlust der Gasfüllung soweit zu minimieren, dass eine Lebensdauer von 50 Jahren erreicht wird. Neben Hochleistungsfolien aus der Weltraumforschung, die u.a. zu starken Gewichtseinsparungen führen, werden nur zwei Glasscheiben für dieses einzigartige Isolierglas verwendet. Dadurch sind Einsparungen in der statischen Konstruktion im Bereich Fenster-Fassade-Dach realisierbar.
1432 Steinbeis-Innovationszentrum Logistik und Nachhaltigkeit
Dresdener Straße 17
74889 Sinsheim

Bundesland: Baden-Württemberg

Pro-DEENLA - Entwicklung von Lernmaterialien für eine nachhaltig ausgerichtete berufliche Ausbildung

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Mit dem Umsetzungsvorhaben „Pro-DEENLA“ wird das Ziel verfolgt, gemeinsam mit Praxispartnern der Transport- und Logistikbranche nachhaltig ausgerichtete Lernaufgaben zum Einsatz in der in der betrieblichen Ausbildung zum Kaufmann / zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung zu konzipieren, zu erproben und zu verbreiten. Entstanden sind 27 Lernaufgaben, welche auf Grundlage vorliegender Erkenntnisse zum nachhaltigen Handeln in der Transport- und Logistikbranche sowie in Anlehnung an die Ausbildungsordnung erarbeitet wurden.
In dem Prozess sind sowohl das betriebliche Berufsbildungspersonal als auch die Auszubildenden von 15 Praxispartnerbetrieben einbezogen worden, um Kompetenzen für ein nachhaltig ausgerichtetes berufliches Handeln zu erlangen.
Die erfolgreich umgesetzten Lernaufgaben sind in einem Handbuch zusammengetragen, das (weiteren) Betrieben Hinweise und Impulse bezüglich der Frage geben soll, wie nachhaltig ausgerichtete berufliche Kompetenzen in ihrer betrieblichen Ausbildung gefördert werden können.
Die im Projekt gewonnenen Erfahrungen und Einsichten sollen in die Überarbeitung der einschlägigen Ausbildungsordnungen einfließen, um vom Projekt in die (ordnungspolitische) Struktur zu gelangen. Die „Pro-DEENLA“-Initiative wird im Jahr 2020 fortgesetzt. Geplant ist ein „Pro-DEENLA-Summer-Camp“.
1489 miteinanderleben service gGmbH
Naglerstraße 2 b
75175 Pforzheim

Bundesland: Baden-Württemberg

ml-Wiesendrusch. Gewinnung von gebietsregionalem Saatgut und gelebte Inklusion.

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Das seit 2017 im Enzkreis laufende Dauerprojekt ml-Wiesendrusch der miteinanderleben service gGmbH gewinnt gebietsregionales (autochthones) Saatgut und stellt es für die Nachsaaten den Hauptabnehmern, wie beispielsweise Regierungspräsidien und Kommunen, zur Verfügung. Dies reduziert die Verwendung von ökologisch ungeeigneten Saatmischungen und die daraus resultierende Zerstörung der regionalen Wiesenstruktur und Artenvielfalt. Auf diese Weise wird die heimische Flora und Fauna erhalten, was sich positiv auf die regionale Ökologie und auf das Wohlbefinden der Menschen auswirkt.

Wichtig ist uns, beim Wiesendrusch Menschen mit Einschränkungen einen sinnstiftenden Arbeitsplatz zu bieten und den Inklusionsgedanken aktiv umzusetzen. Unsere Mitarbeitenden entfernen manuell Schadpflanzen und unterstützen bei der Erfassung und beim Vertrieb des Saatgutes. Das ist unsere Vision: Ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften, verbunden mit der Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Unser Projekt ist auf weitere Regionen übertragbar und wurde 2019 mit dem Rudolf-Freudenberg-Preis der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) ausgezeichnet.
1384 Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Technologie und Management im Baubetrieb
Gotthard-Franz-Str. 50.31
76131 Karlsruhe

Bundesland: Baden-Württemberg

Ressourcenschonung durch innovative Abbruch- und Rückbaumethoden sowie Prozessverfahren

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Das Thema Ressourcenschonung hat höchste Priorität, dennoch wird das Thema in der Baubranche, welche mit über 200 Mio. Tonnen im Jahr knapp 55% des Abfallaufkommens produziert, oft nur am Rande berücksichtigt. Durch innovative Technologien und Verfahren bieten sich Möglichkeiten der Ressourcenschonung und Abfallminimierung. Beispiel hierfür ist das Projekt BaDA: ein Baggeranbaugerät zum Abtrag von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS). Seit den 1970er Jahren wird in Deutschland verstärkt WDVS eingesetzt. Aber auch das WDVS muss irgendwann rückbaut werden, mit einem Anstieg der Rückbaumassen von aktuell 10 000 t/a auf über 50 000 t/a bis spätestens 2050 ist zu rechnen. Der Rückbau ist jedoch unverhältnismäßig aufwändig und kostspielig. Das Abschälen mit dem Baggerlöffel oder mit manueller Arbeit stellen den Stand der Technik dar, wobei dadurch gemischte Bauabfälle entstehen. Das entwickelte System hingegen ermöglicht den schnellen, wirtschaftlichen und emissionsarmen Rückbau mit hoher Trennschärfe. Allein bei den Entsorgungskosten ist mit einem Einsparpotential von über 50% zu rechnen. Neben BaDA werden weitere Projekte, die der Ressourcenschonung im Bauwesen dienen, am TMB bearbeitet.
1537 Karlsruher Verkehrsverbund KVV
Tullastr. 71
76131 Karlsruhe

Bundesland: Baden-Württemberg

regiomove - Alles außer beamen.

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Von A nach B. Egal wie, aber unkompliziert und genau, wann ich es will. Die Idee von „Mobility as a Service“ ist gleichzeitig die umweltschonende Alternative zum privaten PKW. Die Nutzung aller öffentlicher (Busse, Bahnen) und privater Mobilitätsangebote (Sharing-Dienste, Taxi, Shuttles, …) ist aber immer noch komplex, muss man sich doch bei allen Anbietern registrieren und sich aus der Vielzahl das passende Angebot suchen. Das erschwert, was eigentlich ganz einfach sein kann.
Dass es anders geht, zeigt das Karlsruher Förderprojekt regiomove. regiomove schafft die rechtliche, digitale und infrastrukturelle Basis, um Mobilität endlich ganzheitlich denken zu können. Alle Mobilitätsanbieter werden in Echtzeit auf einer digitalen Plattform vernetzt. Den Nutzern reicht ein einziger Account. Die App schlägt kombinierte, intermodale Wegeketten mit verschiedenen Verkehrsmitteln vor, die Buchung und Abrechnung aller Mobilitätsdienste erfolgt aus einer Hand.
Eine physische Vernetzung der Angebote findet an sogenannten Ports statt. Durch ein wissenschaftlich eruiertes Port-Netzwerk expandieren Mobilitätsangebote von den Städten aus auch in kleinere Kommunen der Region. Klimaschutz inklusive.
1731 Bodensee-Stiftung
Fritz-Reichle-Ring, 4
78315 Radolfzell am Bodensee

Bundesland: Baden-Württemberg

Landwirtschaft und Lebensmittelbranche - Mehr Biodiversität und nachhaltige Klimawandelanpassung!

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Der Verlust der Biodiversität und die Auswirkungen des Klimawandels belasten unsere Ernährungssysteme. Mit zwei EU-weiten Projekten begegnen Bodensee-Stiftung und Global Nature Fund diesen Herausforderungen.
Im Projekt LIFE Food & Biodiversity wurden für Standards und Unternehmen der Lebensmittelbranche Empfehlungen für Kriterien zum Schutz der Biodiversität erarbeitet. Zwei Software-Tools unterstützen die Erfassung von Biodiversitätspotenzialen und das Monitoring auf landwirtschaftlichen Betrieben.
Der im Rahmen von LIFE AgriAdapt neu entwickelte Klimawandel-Check analysiert die einzelbetriebliche Anfälligkeit gegenüber dem Klimawandel und wurde EU-weit auf 120 Pilotbetrieben getestet. Zudem steht ein Webtool mit Anpassungsmaßnahmen für Landwirt*innen und Berater*innen bereit. Anpassungsmaßnahmen weisen oft Synergieeffekte für die Biodiversität auf – und umgekehrt.
Die Tools sind Basis für betriebliche Maßnahmenpläne für mehr Biodiversität bzw. zur nachhaltigen Anpassung an den Klimawandel.
In beiden Projekten wurden Schulungsmaterialien und Trainingsmodule für die landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung bzw. zur Schulung von Stakeholdern entwickelt.
1684 Stromspar-Check
Karlstraße 40
79104 Freiburg

Bundesland: Baden-Württemberg

Stromspar-Check Aktiv - Klima- und Umweltschutz im Alltag für Haushalte mit geringem Einkommen

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Seit 2008 engagiert sich der Stromspar-Check erfolgreich gegen Energiearmut und für Klimaschutz im Alltag. Seither haben über 350.000 Haushalte mit geringen Einkommen die kostenlose Beratung genutzt. Die Stromsparhelfer/innen haben bisher über 900.000 Menschen zuhause besucht, zum Strom- und Wasserverbrauch sowie zum Heizen und Lüften beraten und jeweils kostenfreie Energiesparartikel im Wert von bis zu 70 Euro pro Haushalt installiert. Außerdem konnten 18.500 Haushalte ihr altes Kühlgerät gegen ein A+++-Gerät tauschen.
Insgesamt haben die Haushalte – v.a. Bezieher von ALG II, Wohngeld oder Sozialhilfe – 379 Mio. Euro eingespart und das Klima um mehr als 595.000t CO2 entlastet. Die Kosteneinsparung pro Haushalt liegt zwischen 100 und 250 Euro pro Jahr.
Mittlerweile wurden knapp 7.000 langzeitarbeitslose Menschen für die Beratungstätigkeit im Stromspar-Check von professionellen Energieberater/innen geschult und beraten ihre Kund/innen auf Augenhöhe. In zahlreichen Kommunen leistet der Stromspar-Check zudem erfolgreiche Netzwerkarbeit, denn das Projekt der Nationalen Klimaschutzinitiative richtet sich an alle Akteure, die Klimaschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.
1453 Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
Heidenhofstr. 2
79110 Freiburg

Bundesland: Baden-Württemberg

Fraunhofer ISE - Forschen für die Energiewende

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Energy Charts

Die Webseite Energy-Charts bietet umfassende interaktive Grafiken rund um die Stromproduktion mit dem Ziel, der Öffentlichkeit aktuelle und transparente Energiedaten zur Verfügung zu stellen. Sie trägt so zur Versachlichung des gesellschaftlichen Diskurses über die Energiewende bei. www.energy-charts.de

Solaraktive Fassaden für energieeffiziente Gebäude

Um die Energiewende zu realisieren, müssen wir ein Mehrfaches der heute installierten Photovoltaik installieren und Solarmodule künftig auch in die bebaute Umwelt integrieren. Die am Fraunhofer ISE entwickelten farbigen BIPV-Module verbinden Ästhetik, hohe Effizienz und architektonische Gestaltungsfreiheit. Auch die am Fraunhofer ISE entwickelten solarthermischen Fassadenelemente vereinen eine architektonisch hochwertige und flexible Gestaltung mit solarer Wärmegewinnung.

Power-to-Liquid

Die am Fraunhofer ISE untersuchten Power-to-Liquid -Technologien sind ein wichtiger Baustein der Energiewende, da sie den fluktuierenden Strom aus regenerativen Energien in Form von Wasserstoff bzw. nachhaltigen Chemikalien oder Treibstoffen speichern. Dies senkt die Treibhausgasemissionen im Chemie- und Verkehrssektor.
1753 Pädagogische Hochschule Weingarten
Kirchplatz 2
88250 Weingarten

Bundesland: Baden-Württemberg

Seltene Erden & Co - Lernen mit und über Nachhaltigkeit beim Einsatz von Tablets

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Mit und über Tabletts lernen - in diesem Vorhaben werden iPads als Lernobjekt von Schülerinnen und Schülern demontiert. Gleichzeitig fungieren funktionsfähige iPads als digitale Lernbegleiter und Lernwerkzeuge, die den Experimentatoren mit Tipps, Anleitungen und Beispielen zur Demontage hilfreich zur Seite stehen. Die Bildungsangebote (z.B: Multitouch Learning Books) haben eine Ausrichtung an mediendidaktischen, chemischen und physikalisch-technischen Themen mit Nachhaltigkeits- oder Umweltbezug.
Hintergrund dieses Vorhabens ist die zunehmende Verknappung wichtiger elementarer Rohstoffe wie Gold, Platin, Niob, Coltan etc., die als zentrale Elemente in funktionalen Bauteilen von Tablets und natürlich allen anderen digitalen Medien verbaut sind. Die Möglichkeiten und Grenzen einer fachgerechten Wertstoffrückgewinnung sollen mit diesem Vorhaben schülergerecht aufbereitet werden. Darüber hinaus kann die experimentelle Unterfütterung dieses Angebots vielleicht Anlass für eine berufliche Orientierung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hin zu technischen Berufen sein.
Präsentiert werden Bildungsmedien sowie ausgewählte Experimente(z.B. Ionische Flüssigkeiten) aus dem Projekt
1595 Deutscher Alpenverein e.V.
Von-Kahr-Str. 2-4
80997 München

Bundesland: Bayern

Nachhaltig unterwegs in den Bergen - #machseinfach

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Der DAV als anerkannter Naturschutzverband und größte Bergsteigerorganisation der Welt setzt sich auf vielfältige Weise für einen verantwortungsvollen und naturverträglichen Bergsport ein:

• Nachhaltiger Tourismus: Ernennung von Bergsteigerdörfern, die dem Leitbild eines sanften Tourismus folgen. Aktiver Einsatz für den Erhalt noch unerschlossener Räume in den bayerischen und österreichischen Bergen.
• Das Projekt „Bergsport mit Zukunft“ fördert Klima- und Ressourcenschutz im DAV. Teil des Projektes ist die Kampagne #machseinfach. Ziel ist, Bergsteigerinnen und Bergsteiger über nachhaltiges Handeln zu informieren.
• Besucherlenkung und Sensibilisierung beim Bergsport (Skibergsteigen, Klettern, MTB)
• Umweltfreundlicher und nachhaltiger Betrieb von Berghütten
• Nachhaltigkeit in der Jugendarbeit: Die JDAV verabschiedete eine Position zur Nachhaltigkeit. Derzeit arbeitet sie an einer Nachhaltigkeitsstrategie. Die Durchführung von Umweltbaustellen und eine nachhaltige Esskultur in der Jugendbildungsstätte wurden bereits etabliert. Zudem setzten Jugendgruppen Projekte zu den Sustainable Development Goals der UN um.
1884 Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V.
Kleinhaderner Weg 1
82166 Gräfelfing

Bundesland: Bayern

Ökologischer Landbau und Fairer Handel in Burundi Transformation gem. der UN-Nachhaltigkeitsziele

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Seit 2014 unterstützen Naturland und WeltPartner eG den Genossenschaftsverband COCOCA mit 17 Basisgenossenschaften in der Umstellung auf ökologischen Kaffee & Fairen Handel. Das Pilotprojekt wird wissenschaftlich begleitet (Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg & Landwirtschaftsfakultät der burundischen Universität), gefördert von BaWü durch die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit, dem Staatsministerium & dem Ministerium f. Ländl. Raum.
Im Projekt geht es um eine nachhaltige, ökologische Transformation, die den Fokus auf Naturschutz und Biodiversität setzt. In einem weitgehend entwaldeten Land ist der Mischanbau in den Kaffeeplantagen wieder erlaubt. Mit dem Aufbau von Agroforstsystemen steht insb. der Klimaschutz und der Anbau heimischer Früchte zur Selbstversorgung (Ernährungssouveränität) im Vordergrund. Es erfolgen Schulungen bzgl. nachhaltiger Landwirtschaft/Ernährung sowie für das interne Kontrollsystem (ICS) nach dem „train the trainer“-Konzept.
Die Steigerung der ökologischen Flächenproduktivität in Verbindung mit dem Kaffeeanbau für den Export mit Fairem Handel und Früchte für die Subsistenzwirtschaft stehen für den Ansatz einer sozialen und globalen Gerechtigkeit.
1575 Landpack GmbH
Steinlacher Weg 1
82239 Alling

Bundesland: Bayern

Nachhaltige Verpackungen aus Strohfasern ersetzen Styropor.

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Die Welt erstickt in Plastikmüll. Styroporverpackungen gehören mit jährlich produzierten 300.000 Tonnen (EU) zu den Spitzenreitern. Nur 1% weltweit werden recycelt; ein großer Teil wird deponiert. Landpack hat als erstes Unternehmen weltweit eine echte ökologische und zugleich wettbewerbsfähige Alternative auf Basis von Strohfasern auf dem Markt etabliert. Die Landbox erreicht die gleichen Leistungsdaten wie Styropor (Wärmedämmung, Stoßdämpfung) und kann bequem im Biomüll oder Garten entsorgt werden. Der patentierte Produktionsprozess benötigt nur 2% Primärenergieverbrauch im Vergleich zur erdölbasierten Konkurrenz. Stroh ist weltweit lokal im Überfluss verfügbar und sichert den Landwirten ein zusätzliches Einkommen. Landpack zählt zu den innovativsten High-Tech Startups Deutschlands (Wirtschaftswoche) und wurde mit den wichtigsten Brachen- und Startup Preisen ausgezeichnet (Deutscher Verpackungspreis, Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe, Green Economy Award u.v.a.). Über 800 B2B Kunden sind bereits auf die strohbasierte Verpackung umgestiegen. Landpack wird in den nächsten Jahren einen signifikanten Anteil an Styropor ersetzen können.
1431 ZAE Bayern e.V.
Walther-Meißner-Straße 6
85748 Garching

Bundesland: Bayern

Umweltinerte, emissionsfreie und autarke Niedertemperaturweichenheizung

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Die direkte Nutzung von Niedertemperaturwärme aus dem Untergrund für die Beheizung von Bahnanlagen im Schienenverkehr in der Winterperiode stellt ein weitgehend ungenutztes Potenzial zur Substitution fossiler Energieträger dar. Als besonders interessant wird die Schnee- und Eisfreihaltung von Weichen angesehen. Alleine bei der Deutschen Bahn werden ca. 44000 davon elektrisch und ca. 5000 durch die Verbrennung von Erdgas beheizt. Der gesamte Energieverbrauch der Anlagen, inkl. Nahverkehr und nicht zur DB AG gehörigen Eisenbahnen, beträgt in Deutschland im Mittel ca. 186 GWh pro Saison, was ca. 88000 t freigesetztem CO2 entspricht. Das autarke, innovative System nutzt Verdampfungs- und Kondensationsprozesse von CO2 als Arbeitsmedium im Thermosiphon, wobei die Wärme vom Untergrund mit Hilfe des Dichteunterschiedes an die Gleisbauteile transportiert wird. Es entsteht ein selbstregelnder Kreislauf wenn TAußen kleiner TBoden ist. Für den Betrieb ist keine Hilfsenergie notwendig. Eine genaue Systemauslegung garantiert die Regeneration des Untergrundes während der Sommermonate.
Derzeit sind in Deutschland drei Pilotanlagen in Betrieb, wovon zwei umfangreich messtechnisch begleitet werden.
1329 KUMAS e. V.
Am Mittleren Moos 48
86167 Augsburg

Bundesland: Bayern

Wasserstofftechnik, Ressourcenschonung und Umweltbildung – Innovationen aus dem KUMAS UMWELTNETZWERK

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GP JOULE realisiert mit „eFarm“ das bisher größte Wasserstoff-Mobilitätsprojekt in Deutschland. Im Verbund mehrerer Partner entsteht eine CO2-freie Wasserstoff-Infrastruktur für Erzeugung, Verarbeitung und Flottennutzung.

Holzner Druckbehälter entwickelt mit „blueFLUX“ ein Verfahren zur Bioabfall- und Klärschlammverwertung durch die Umwandlung zu Bio-Kohle und Wasserstoff für die Energiewende im 21. Jahrhundert.

Hörmann Solartechnik hat ein Energiekonzept entwickelt, das 100 % des Energiebedarfs eines EFH für Strom, Wärme und E-Mobilität ausschließlich mit solarer Energie in Kombination mit einem Wasserstoffspeicher über das ganze Jahr versorgt.

Universität Augsburg: Das AMU demonstriert mit einer virtuellen Präsentation das Projekt „Flatscreen und Co unter die Lupe genommen“, bei dem es um Seltene Erden geht. Die Masterstudentin Pia Winterholler entwickelte das Online-Lernspiel „Die Plastikodyssee“, mit dem Schüler Informationen zum Thema Plastikmüll erarbeiten und Handlungskompetenzen entwickeln.

Die WESSLING GmbH stellt neue Methoden und Analysetechniken zur Klärung grundlegender Fragen zu Mikroplastik in der Umwelt und dessen Auswirkungen auf lebende Organismen vor.
1834 Repulping Technology GmbH & Co. KG
Raiffeisenstr. 10
86576 Schiltberg

Bundesland: Bayern

Volle stoffliche Verwertbarkeit von schwer-rezyklierbare Altpapiere und Verbundstoffe

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Repulping Technology hat mit dem Kavitationsstofflöser (KSL) ein innovatives, proprietäres Verfahren und eine Anlage entwickelt, das im Altpapier- und Verbundstoffrecycling problematischen Stoffe, sehr viel besser oder sogar vollständig recycelbar macht.

Das Verfahren basiert auf den Effekten der Kavitation und ist chemiefrei.

Als Beispiele kann die vollständige Trennung von Coffee-to-go-Becher oder auch krafthaltige- und nassfeste Papiersorten genannt werden, die ansonsten meist thermisch verwertet werden.

Die Zielgruppe sind Altpapier-verwertende Papierhersteller, Recyclingspezialisten, die Zellstoff- und Holzstoffindustrie u.v.a. weltweit.

Ökologische Vorteile:
- Energieeffizienz und CO2-Emissionseinsparungen im Recycling
- Stoffliche Verwertung einer Vielzahl von faserbasierten Produkten
- Geschlossener Rohstoffkreislauf
- Vermeidung von Müll
- Schonung von Waldbestände
- und vieles mehr!

Ihr Team von Repulping Technology!
1396 Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Fakultät Architektur
Postfach
90121 Nürnberg

Bundesland: Bayern

Cleanvelope – Sanierungskonzepte mit Solartechnik und Gebäudebegrünung (Nürnberg “Nordring”)

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Die Zukunftsaufgabe, gerade hinsichtlich der gesellschaftlichen Herausforderungen Energiewende und Klimawandel, ist die energetische Ertüchtigung der Altbauten. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass der Gebäudebestand bis 2050 nahezu klimaneutral sein soll.
Im Rahmen eines Seminars im Masterstudium im SoSe 2019 wurde untersucht, wie Gebäude im Spannungsfeld von Baukultur, Sanierung, Solartechnik und Begrünung ertüchtigt werden können. Fassaden sind im städtischen Kontext immer wichtiger für die solare Aktivierung der Gebäudehülle und Pflanzen lassen sich als natürliche Klimaanlage und Gestaltungselement in der Gebäudeplanung einsetzen.
Am Nürnberger wbg-Quartier "Nordring", 12 mehrgeschossige Wohngebäude von 1959, entstanden Sanierungskonzepte mit Gebäudegrün und Photovoltaik, bei denen neben einer gestalterischen Aufwertung aufgezeigt wird, dass beide Strategien sich auch funktional wirkungsvoll ergänzen. In 20 Projekten wurden unterschiedliche Konzepte, von behutsam eingreifend bis zu starker Transformation, erarbeitet und konstruktiv vertieft. Die Ergebnisse zeigen ein enormes Potential an qualitativer Aufwertung sowohl von Gebäudeumfeld als auch Wohnungsbestand.
2005 Alexander Gottschick
Herbert-Wehner-Str. 52
90427 Nürnberg

Bundesland: Bayern

Rückgewinnung der Reinmetalle aus Computer- und Elektronikschrott

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Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Verfahrens, anhand dessen die in Computer- und Elektronikbauteilen verwendeten Metalle wieder in reiner Form zurückgewonnen werden können.

Schrittweise wurden verschiedene Reaktionsprozesse und Versuchsaufbauten getestet, um die einzelnen vermuteten Metalle und Metallverbindungen voneinander zu trennen. Durch fortlaufende analytische Tests wurden Metalle bzw. Metallverbindungen eindeutig bestimmt.

Das schlussendlich angestrebte Verfahren wurde in mehrere Abschnitte unterteilt, die nach und nach untersucht und entwickelt wurden.

Der Prozess der Gewinnung der im Computerschrott enthaltenen Reinmetalle wurde an sechs Test-CPUs vollständig durchgeführt.

Dies führte zur erfolgreichen Entwicklung des ursprünglich gewünschten neuen, umweltfreundlichen und industriell nutzbaren Verfahrens für das Recycling der im Computer- und Elektronikschrott enthaltenen Metalle.

Außerdem wurde ein neuartiges Gerät zur Emissionsspektrometrie von Metallen entwickelt, welches auf dem Grundprinzip einer Hohlkathodenlampe basiert.

Das Projekt wurde beim „Bundeswettbewerb Jugendforscht“ und dem "BundesUmweltWettbewerb“ mit diversen Preisen ausgezeichnet.
1502 Hydrogenious LOHC Technologies GmbH
Weidenweg 13
91058 Erlangen

Bundesland: Bayern

Die LOHC Technologie für eine nachhaltige Wasserstoffgesellschaft!

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In der Energiewende wird Wasserstoff eine Schlüsselrolle zugesprochen. Doch seine Bereitstellung ist als Druckgas bei 300 bis 500 bar oder als Flüssiggas bei -253°C schwierig und ineffizient. Bei beiden Verfahren bleibt der Wasserstoff ein explosives Gefahrgut.
Hydrogenious LOHC Technologies bietet hierfür eine Lösung. Das Unternehmen aus Erlangen ist der Branchenführer auf dem Gebiet der Wasserstoffspeicherung in flüssigen organischen Wasserstoffträgermaterialien (Liquid Organic Hydrogen Carrier – LOHC). Der Wasserstoff wird an das LOHC gebunden und bei Bedarf wieder freigesetzt. Das Öl kann in einem Kreislauf immer wieder mit Wasserstoff angereichert werden. Sogar mit Wasserstoff beladen bleibt es schwer entflammbar. Große Wasserstoffmengen lassen sich so unter Umgebungsbedingungen in der Infrastruktur für herkömmliche Flüssigkraftstoffe speichern und transportieren; eine sichere, effiziente und umweltfreundliche Bereitstellung von Wasserstoff wird ermöglicht.
2013 als Spin-off der FAU Erlangen-Nürnberg gegründet, hat Hydrogenious LOHCTechnologies inzwischen 65 Mitarbeitende. Mit der LOHC-Technologie wurden die Unternehmensgründer 2018 für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.
1692 Arbeitsgruppe Heinrich-Institut für Pharmazeutische Chemie-FAU Erlangen-Nürnberg
Nikolaus-Fiebiger Str. 10
91058 Erlangen

Bundesland: Bayern

Rückgewinnung und Verwertung von Wirkstoffen aus Altarzneimitteln

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Aktuell werden Altarzneimittel in Deutschland hauptsächlich über den Hausmüll und anschließende Müllverbrennung entsorgt. Auch Altarzneimittel, die in Apotheken und an Wertstoffhöfen gesammelt werden, gelangen über die zuständigen Deponien schließlich in einen derartigen Entsorgungsweg. Vor diesem Hintergrund untersuchen wir in einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsprojekt die Rückgewinnung und Verwertung von Wirkstoffen aus Altarzneimitteln. Altarzneimittel dürfen nicht wieder als Arzneimittel für den Menschen in Umlauf kommen, jedoch können die enthaltenen Wirkstoffe als Chemikalien für vielfältige Forschungsbereiche oder Ausbildungszwecke eingesetzt werden. Neben der Entwicklung von Verfahren zur Rückgewinnung ist auch der Aufbau geeigneter Sammelsysteme Gegenstand der Forschungsarbeiten. Nach erfolgreicher Einbindung der Stadt Erlangen und des Landkreises Forchheim soll das bundesweit bisher einzigartige Recyclingkonzept nun auf eine größere Modellregion ausgedehnt werden.
1916 FutureIOT (Koordination Fraunhofer IIS)
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen

Bundesland: Bayern

„FutureIOT – Intelligent vernetzte Lösungen für Stadt und Landwirtschaft“

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Mit über dreißig Partnern aus Industrie und Forschung entwickelt der Forschungsverbund FutureIOT umfassende IoT-Lösungen in den Themenfeldern "Stadt.digital" und "Landwirtschaft.digital". Durch die Weiterentwicklung und Zusammenführung einzelner Technologien in den Bereichen Kommunikation, Sensorik, Lokalisierung, Informationssicherheit und IoT-Plattformen sollen etwa Herausforderungen bezüglich der Mobilität in Städten oder hoher Schadstoffbelastung der Luft gemeistert werden. In der Landwirtschaft kann der Düngemitteleinsatz durch eine IoT-gestützte Bodenanalyse optimiert und ein verbessertes Tiermanagement durch die Überwachung des Tierverhaltens ermöglicht werden. Beispielsweise erfasst ein integriertes Monitoringsystem in einem Halsband für Milchkühe, das im Projekt FutureIOT entwickelt wurde, die Kopfbewegungen von Milchkühen auch außerhalb des Stalls auf Weiden und Almen und erkennt mittels KI-Modellen ihr Verhalten. Da Änderungen im Tierverhalten auf eine Brunst oder als Frühwarnsignal auf Hitzestress oder eine Erkrankung hinweisen, kann durch das Monitoringsystem die Fruchtbarkeit und das Wohl der Tiere gesteigert werden.
1305 Altfettentsorgung und -recycling Lesch GmbH & Co.KG
Äußere Nürnberger Straße 1
91177 Thalmässing

Bundesland: Bayern

Jeder Tropfen zählt - Sammlung und Nutzung von gebrauchtem Speiseöl aus Privathaushalten

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Jeder Tropfen zählt nutzt eine wertvolle Ressource, die viele Haushalte als Abfall betrachten und oft unsachgemäß über die Kanalisation entsorgen. Dort führen gebrauchte Speiseöle häufig zu Verstopfungen der Abwassersysteme, die zu unnötigen Kosten für die kommunalen Betreiber von Kanalisation und Klärwerken, sowie erhöhtem Frischwasserverbrauch führen. Diese Aufwendungen sollen durch die neuartige Sammlung reduziert werden.

Bisher werden in Deutschland benutzte Speiseöle flächendeckend aus der Gastronomie gesammelt, recycelt und zu Biodiesel weiterverarbeitet. Durch die Doppelnutzung als Lebensmittel und Recyclingprodukt erfolgt eine besonders hohe THG-Minderung gegenüber fossilem Diesel (>90 %). In vielen Ländern Europas werden genutzte Speiseöle aus privaten Haushalten intensiv gesammelt. In Deutschland werden diese bisher nur in geringen Mengen gesammelt und verwertet.

Ziel des Projektes ist es, ein auf nationale Anforderungen ausgerichtetes Sammlungskonzept für gebrauchte Speiseöle aus Privathaushalten zu entwickeln, das sich durch Wirtschaftlichkeit und hohe Verbraucherakzeptanz auszeichnet und somit die Sammlung und Nutzung signifikanter Mengen in Deutschland ermöglicht.
1671 Neumarkter Lammsbräu
Amberger Straße 1
92318 Neumarkt

Bundesland: Bayern

Von Landwirten, Lieferketten und Lebensqualität: Wie eine Brauerei Verantwortung und Genuss vereint

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Bio-Bauern sind seit mehr als 30 Jahren die wichtigsten Rohstoff-Lieferanten der Neumarkter Lammsbräu. Die Brauerei unterstützt die wertvolle Arbeit der Landwirte durch faire Bezahlung und langfristige Abnahmeverträge, aber auch durch die Finanzierung und Begleitung von Artenschutz-Projekten oder der Getreide-Forschung. Mittlerweile hat die Neumarkter Lammsbräu eine zusätzliche Liefergemeinschaft für Bio-Zuckerrüben ins Leben gerufen. Ziel ist auch die innovative Entwicklung einer zukunftsorientierten Landwirtschaft in der Region. Was sich hinter der Devise "Fair zum Bauern" verbirgt, wird anschaulich dargestellt.
Die Rohstoffe für die now-Bio-Limonaden wachsen überwiegend nicht in der Region. Damit auch hier die hohe Qualität und die ökologischen Standards gesichert sind, kooperiert die Brauerei eng mit Naturland. Wie diese Zusammenarbeit aussieht und was sie bewirkt, wird ausführlich erklärt.
Das Wasser ist die Grundlage aller Lammsbräu-Getränke. Seine Qualität ist von höchster Bedeutung. Aus diesem Grund engagiert sich die Brauerei seit vielen Jahren massiv für Trinkwasserschutz und Bio-Mineralwasser-Kriterien. Wie das passiert, darüber informiert die Brauerei an ihrem Stand

1516 Universität Bayreuth, Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik
Universitätsstraße 9
95447 Bayreuth

Bundesland: Bayern

Adsorptive CO2-Rückgewinnung von Prozessgasen in klein- und mittelständischen Braustätten

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Die im Projekt Capturing and Storage of Carbon Dioxide (CaSCaDe) entwickelte adsorptive CO2-Rückgewinnung beansprucht, einen signifikanten Beitrag zur Eindämmung des CO2-Ausstoßes zu leisten. So war speziell in Braustätten kleiner bzw. mittlerer Größe eine wirtschaftliche CO2-Rückgewinnung bislang nicht möglich. Derzeit wird das Verfahren in einem Anschlussprojekt in Zusammenarbeit mit Brauereien und der Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. optimiert.

Mit der Grundlagenforschung und realisierter Forschungsanlage wurde im Pilotbetrieb bei der Neumarkter Lammsbräu mit Prozessgas aus Spül- und Vorspannprozessen nachgewiesen, dass ein Abtrennen, Aufkonzentrieren, Speichern und Rückgewinnen von CO2 im zyklischen Prozess technisch-wirtschaftlich umsetzbar ist. Ein Auffangen von CO2 ist selbst bei geringen Gasstromvolumina realisierbar. Die CO2-Rückführung in die Getränkeproduktion ist ökologisch vorteilhaft, produktionstechnisch naheliegend und ökonomisch erstrebenswert. Sie ist in der Anwendung in klein- und mittelständischen Braustätten neuartig und besitzt damit Modellcharakter für die gesamte Branche.
Weitere Informationen unter: https://co2recovery.eu/.

1455 Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT)
Am Zwinger 4-6
96047 Bamberg

Bundesland: Bayern

Denkmalschutz ist Ressourcenschutz – Kulturgüterschutz im Kontext der SDGs und der Digitalisierung

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Denkmalschutz ist aktiver Ressourcenschutz. Jedes Bestandsgebäude, was länger in Nutzung bleiben kann, vermeidet Abfall und den Verbrauch von (Primär-)Ressourcen. Denkmalgeschützte Gebäude sind dahingehend im Vergleich zu Bestandsgebäuden noch deutlich effizienter, da sie nicht nur mehrere Jahrzehnte, sondern mehrere Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende in Nutzung sind.
Das KDWT zeigt zwei konkrete Forschungsprojekte im Kontext von aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen: Zum einen wird gezeigt, dass in den historischen Glasfenstern von denkmalgeschützten (Profan-)Bauten ein bislang kaum genutztes Potential zum aktiven Ressourcenschutz im Sinne der SDGs steckt, zum anderen werden am Beispiel von St. Lorenz in Nürnberg die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung von Großkirchen präsentiert.
Projekte:
- „Energetische Ertüchtigung historischer Gläser und Glasfenster“, Förderer: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Kooperationspartner: Fraunhofer IBP.
- „Die Nürnberger Großkirchen – Best Practice für die digitale Erfassung komplexer Baudenkmale“, Förderer: BMBF, Kooperationspartner: Universität Passau; basiert auf DBU-Projekt AZ 21082.
1901 Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Neunerplatz 2
97082 Würzburg

Bundesland: Bayern

bioORMOCER®e – bioabbaubare Funktionsmaterialien für umweltfreundliche Verpackungslösungen

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Die Flut an Plastikverpackungen und To-go-Produkten sowie deren häufig illegale Entsorgung hat dazu geführt, dass Plastik in der Umwelt inzwischen ein weltweites Problem geworden ist (Mikroplastik). Neue Verpackungskonzepte sind daher dringend gefordert.

Die Beschichtungen auf Basis der neuen bioORMOCER®e des Fraunhofer ISC sind Grundlage für innovative bio-basierte Verpackungslösungen. Diese können durch Einbringung und chemisch stabile Anbindung von modifizierten Naturstoffen an die Beschichtungsmatrix realisiert werden. Nach diesem Konzept wurden transparente Schichten entwickelt, die exzellente Barrierewerte aufweisen. Die Industrie erhält damit direkt einsetzbare, umweltfreundliche Materialien, mit denen entweder kompostierbare Verpackungen hergestellt oder über sogenannte Monofolien "wirklich" recycelbare Verpackungslösungen angeboten werden können.

Diese neuen Verpackungen erfüllen die Vorgaben des deutschen Verpackungsgesetzes vom 01.01.2019, das u. a. fordert, den Recyclinganteil der Verpackungsmasse ab 2022 auf 70 % zu steigern. Die Arbeiten zu den funktionellen kompostierbaren Schichten wurden 2018 mit dem renommierten Ellen Mac Arthur Innovation Prize ausgezeichnet.
1588 Deutsche Energie-Agentur
Chausseestr. 128 a
10115 Berlin

Bundesland: Berlin

SET - Start Up Energy Transition: Globale Plattform für Innovationen und Start-ups der Energiewende

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Weltweit gibt es zahlreiche Start-ups, die mit innovativen Ideen den Energiesektor revolutionieren und einen Beitrag zur Energiewende leisten. Ihr Potenzial ist riesig, Deutschland und die Welt klimafreundlicher zu gestalten - denn die ambitionierten Ziele des Pariser Klimavertrags sind nur mit Innovationen zu erreichen.

Mit Start Up Energy Transition (SET) identifiziert die Deutsche Energie-Agentur (dena) weltweit führende Start-ups aus dem Energiesektor. Eine hochkarätige internationale Jury von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Innovation, Energie und Politik wählt die besten Start-ups aus. Diese laden wir zu unserem jährlichen Tech Festival nach Berlin ein. Hier treffen die Gründerinnnen und Gründer auf Unternehmen und Investoren, andere Start-ups, Studierende und Acceleratoren.

SET hilft dabei, Partnerschaften und Finanzierungen zu finden. Es entstehen neue Kooperationen, das eigene Netzwerk erweitert sich in viele Länder und man ist voller neuer Ideen. Das SET-Netzwerk mit über 1.400 Start-Ups aus 88 Ländern leistet so einen Beitrag zum Erfolg der Energiewende. Dieses Netzwerk möchten wir für die Woche der Umwelt öffnen und zu Bewerbungen vor Ort motivieren.
1644 Klima-Allianz Deutschland
Invalidenstraße 35
10115 Berlin

Bundesland: Berlin

Klima-Allianz Deutschland – gemeinsam für eine klimagerechte Zukunft

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Aktualisierung der Kurzbeschreibung für die Website:
Angesichts der immensen Herausforderung des Klimawandels haben sich mehr als 120 zivilgesellschaftliche Organisationen und Verbände zur Klima-Allianz Deutschland zusammengeschlossen. Wir vertreten mehr als 25 Millionen Menschen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine völlige Vermeidung der menschenverursachten Treibhausgasemissionen in Deutschland, Europa und weltweit bewirken. Als breites Bündnis vielfältigster Organisationen tragen wir dazu bei, Blockaden in der Klimapolitik zu überwinden und eine ambitionierte und sozial-gerechte Klimapolitik umzusetzen. Dafür bringt die Klima-Allianz Deutschland Mitglieder zu gemeinsamen Lobby- und Advocacy Aktivitäten zusammen und macht damit deutlich, dass Klimaschutz ein Anliegen aus der Mitte der Gesellschaft ist. So schaffen wir Öffentlichkeit und machen Druck für die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad. Zusammen erreichen wir mehr!
1819 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Bundesland: Berlin

Mit Drohnen und Satelliten der Umwelt dienen.

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Das BMVI unterstützt in verschiedenen Projekten den Umwelt- und Naturschutz:

•Im Projekt mDrones4rivers werden mit Drohnen die Gewässer und die Vegetation an Wasserstraßen untersucht, so dass Messdaten, auf Anwenderbedürfnisse zugeschnittene Datenprodukte und Auswerteroutinen für den Monitoring-Einsatz und das Gewässerma-nagement bereitstehen.

•Im Projekt WaCoDiS erfolgt mit Hilfe von Copernicus-Satellitendaten ein Umweltmonitoring in Fließgewässern und Talsperren. Sediment- und Schadstoffeinträgen können dadurch präzise verortet und modelliert werden, so dass nicht nur Verursacher lokalisiert sondern auch fallspezifische Maßnahmen zum Gewässerschutz realisiert werden können.

•Im Projekt ICOS werden in den drei Beobachtungsnetzen Atmosphäre, Ökosysteme und Ozeane Klimagase in verschiedenen europäischen Regionen überwacht und wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse der Langzeitbeobachtungen der Treibhausgase Kohlen-dioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) werden allen interessierten Nutzern verfügbar gemacht mit dem übergeordnetem Ziel eines besseren Verständnisses der Treibhausgaskreisläufe, vor allem des Kohlenstoffkreislaufs.
1914 Museum für Naturkunde Berlin
Invalidenstrasse 43
10115 Berlin

Bundesland: Berlin

Für Natur – Entdecke und erforsche Stadtnatur mit dem Museum für Naturkunde Berlin

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Das Museum für Naturkunde Berlin bietet einen vielfältigen Zugang zur Entdeckung der Berliner Natur:

Unsere App Naturblick ist ein intuitiv anwendbares Instrument zur Erkundung und Bestimmung von Stadtnatur. Mit Hilfe innovativer Methoden, wie z.B. der Bild- und Lauterkennung, bringen wir jungen Erwachsenen die Artenvielfalt in der Stadt näher. Diese Form der Umweltbildung fördert nicht nur die Aufmerksamkeit für ökologische Themen, sondern eröffnet z.B. über Bürgerforschung neue Verbindungen zur Wissenschaft. In unseren Citizen Science Projekten erforschen wir gemeinsam mit Bürger_innen Stadtnatur, z.B. den Gesang der Nachtigall oder Gebäudebrüter.

Eine internationale Perspektive auf die Bürgerwissenschaften gibt der Verein der Europäischen Bürgerwissenschaften (ECSA). ECSA richtet europäische Konferenzen aus, fördert Forschung, Erfahrungsaustausch und Capacity Building und führt Projekte zur Stärkung von Bürgerwissenschaften durch.

Weitere Bildungsangebote des Museums für Naturkunde Berlin zur Stadtnaturerkundung, wie z.B. Exkursionen zu den Karower Teichen oder die Stadtführung "Stadtökologie und Klimawandel" vervollständigen das Angebot.
1317 UnternehmensGrün e.V.
Unterbaumstraße 4
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Firmenenergie – Best Practice und Leitfaden

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So viel selbst erzeugte erneuerbare Energie wie möglich und dazu eine intelligente Verwendung von Strom bis Wärme – UnternehmensGrün stellt Firmenenergie-Konzepte vor, die im Rahmen des Wettbewerbs „Firmenenergie 2019“ prämiert wurden.

Gerade KMU wollen Energie selbst nachhaltig produzieren und nutzen. Ansätze dazu gibt es viele, von BHKWs über Biogas-, PV- und Windenergieanlagen bis hin zur Sektorkopplung. In der Umsetzung stecken die Probleme dann oft im Detail. Denn trotz viel guten Willens steht den Firmen das Dickicht eines über Jahrzehnte wild gewachsenen Energierechts entgegen. Das Projekt „Firmenenergie", gefördert von der DBU, zeigt auf, was sich gesetzlich ändern muss, um mehr Firmenstrom-Projekte möglich zu machen und bürokratische, wirtschaftliche und sektorale Hindernisse zu überwinden.

Seit 1992 setzt sich UnternehmensGrün als ökologisch ausgerichteter Unternehmensverband vor allem ideell und branchenübergreifend im Namen seiner mehr als 350 Mitgliedsunternehmen für eine ambitionierte Umwelt- und nachhaltige Wirtschaftspolitik ein. Der gemeinnützige Verein ist parteipolitisch und finanziell unabhängig.
1519 Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kapelle-Ufer 1
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Projekten zur Forschung für nachhaltige Entwicklung

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Anpassung von Pflanzen an den Klimawandel – Wissenschaftsjahr zur Bioökonomie:
Der Klimawandel erfordert die Anpassung der Pflanzen an neue Umweltbedingungen. Eine Strategie für die nachhaltige Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion ist die Züchtung widerstandsfähiger Nutzpflanzen. Wissenschaftler/innen am Forschungszentrum Jülich arbeiten an neuen Methoden, um Pflanzensorten zu identifizieren, die unter wechselnden Umweltbedingungen besonders hohe Erträge erzielen. Das Exponat erklärt, wie Pflanzen ober- und unterirdisch zerstörungsfrei vermessen werden können.
Das künstliche Blatt:
Für eine klimaneutrale Erzeugung von Wasserstoff arbeiten Wissenschaftler/innen daran, Sonnenlicht direkt zur Spaltung von Wasser zu verwenden. Dabei wird Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Ähnlich wie bei der Photosynthese wird Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt. Doch statt eines Pflanzenblattes nutzen die Wissenschaftler fotoaktive Materialschichten. Die Mitarbeiter/innen der Abteilung „Nachhaltige Energietechnik“ aus dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht, beschäftigen sich mit der Entwicklung kostengünstig herzustellender Oberflächen für Fotoelektroden.
1570 WWF
Reinhardtstr. 18
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Vereinte Kräfte im Natur- und Hochwasserschutz – Naturschutzgroßprojekt Mittlere Elbe

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WWF Deutschland, Biosphärenreservat Mittelelbe und Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) stellen 25 Jahre gemeinsame Arbeit vor. An der Mittelelbe befinden sich die weiträumigsten Flussauen Deutschlands, die trotz Verlustes von ca. 80 % des natürlichen Überflutungsgebiets noch naturnah erhalten sind. Auen sind Hotspots der Artenvielfalt und beherbergen etwa ⅔ der heimischen Pflanzengesellschaften. An der Mittleren Elbe fokussiert sich der WWF auf das Ziel, einen durchgehenden Verbund überflutbarer Auenwälder zu renaturieren und langfristig zu sichern. Das Naturschutzgroßprojekt Mittlere Elbe im Biosphärenreservat Mittelelbe war Teil des Förderprogramms „chance.natur-Bundesförderung Naturschutz“ (Finanzierung: 75% Bundes, 15% Land Sachsen-Anhalt, 10% WWF). Die Rückverlegung des Elbedeiches im Lödderitzer Forst war dabei die wesentliche Maßnahme in Deutschlands größten WWF Projekt. Die Integration in die Hochwasserschutzkonzeption des Landes Sachsen-Anhalt und somit die Unterstützung durch den LHW hat 600 ha Überflutungsfläche für den Artenschutz gesichert. Das Projekt gilt als Impulsgeber aufgrund vorbildlicher Verknüpfung von Natur- und Hochwasserschutz.
1580 Gesamtverband textil+mode
Reinhardtstr 14-16
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Textil – Star in Sachen Innovation und Nachhaltigkeit

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Green Deal Textil: Textilforschung und Textilindustrie haben die Innovationen für textile Zukunftslösungen und leisten einen substanziellen Beitrag zu Umweltschutz, Materialeffizienz und Ressourcenerhalt.

Ob als Adsorbertextil, das Wertmetalle aus Abwässern rückgewinnt und damit Ressourcen schont oder Mikroschadstoffe bei der Trinkwasseraufbereitung bindet. Oder als luftreinigende Textilfassade an Gebäuden, die eine nachhaltige Reduzierung der Stickoxidbelastung in Städten ermöglicht. Sortenreine Verbundmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen sind eine Antwort auf die Frage nach recycelbaren Werkstoffen. Nachhaltig entwickelte Faserstoffe aus Pflanzenabfällen für umweltfreundlich erzeugte Bekleidungstextilien ohne Mikroplastikemission. Als polymere Heizfolien für das effiziente Thermomanagement in E-Mobilen oder als naturfaserbasierte Textilhalbzeuge in Leichtbauprodukten.

Das breite Einsatzspektrum zeigt: Die Zukunft ist textil. Mit der Kampagne „Digitalisierung, so what?!“ werden die Themen textile Forschung und Digitalisierung einem jungen Publikum in den sozialen Medien vorgestellt und für die vielfältigen und spannenden Ausbildungsberufe in der Textilbranche geworben.
1624 NABU Deutschland e.V.
Charitéstr. 3
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Insektenschutz von Bürgerwissenschaft bis Biotopschutz | Herdenschutz Niedersachsen | Fairpachten

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Insektenschutz:
Die Entwicklung des Insektenschwundes ist alarmierend. Der NABU stellt seine Aktivitäten zum Insektenschutz vor: Vom Monitoring im Verbundforschungsprojekt DINA über die mit Naturgucker durchgeführte Mitmachaktion NABU-Insektensommer bis hin zum Insektenschutzfonds, der mit initialer Unterstützung der REWE Group gegründet wurde und lokale NABU-Projekte unterstützt.

Herdenschutz Niedersachsen:
Beratung, Wissens- und Technologietransfer sowie praktische Unterstützung bei Arbeitseinsätzen mit geschulten Ehrenamtlichen für Weidetierhalter zu wolfsabweisenden Zäunen und Herdenschutzhunden. Ziel ist es, die Akzeptanz des Wolfs zu erhöhen und die Existenz der Weidetierhaltung bei Wolfspräsenz zu sichern. Eine Lotsen- und Verbindungsstelle zwischen Tierhaltungen, Fachleuten, Unternehmen und Wissenschaft.

Fairpachten:
Fairpachten ist das kostenlose Beratungs- und Informationsangebot für alle Verpächter landwirtschaftlicher Flächen, die sich mehr Natur wünschen. Privateigentümer*innen, Kirchen und Kommunen informieren sich bei Fairpachten darüber, wie sich in Absprache mit den Landwirt*innen mehr Naturschutz auf Acker und Grünland umsetzen und Artenvielfalt bewahren lässt.
1705 Forum Umwelt und Entwicklung
Marienstraße 19-20
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

SAICM 2.0: Schutz vor gefährlichen Chemikalien – in Deutschland und weltweit

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Giftige Chemikalien, hergestellt von Unternehmen und verwendet in unzähligen Wirtschafts- und Lebensbereichen, lassen sich überall nachweisen: in der Arktis, in Tiefseegräben, in unseren Körpern. Jährlich sterben weiterhin mehr als 1,6 Millionen Menschen durch solche Stoffe. Dabei hatten Staats- und Regierungschefs aller Länder 2002 zugesagt, die Risiken durch gefährliche Chemikalien bis 2020 zu minimieren. Der „Strategische Ansatz für internationales Chemikalienmanagement, kurz „SAICM“, sollte hier helfen. Bislang wurde aber deutlich zu wenig bewirkt. Wie es mit diesem globalen Chemikalienmanagement nach 2020, „SAICM Beyond 2020“ genannt, erfolgreicher weitergehen kann, wird verhandelt: aktuell unter Federführung des Bundesumweltministeriums.
Hier setzen vier Umweltverbände – BUND, FUE, PAN Germany, WECF – an. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, dass mit „SAICM Beyond 2020“ die Risiken durch gefährliche Chemikalien wirklich minimiert werden. Krebs, Fruchtbarkeit- und Stoffwechselstörungen oder Vergiftungen ausgelöst durch Chemikalien sollen damit wirksam bekämpft werden können.
Das Bundesumweltministerium fördert die SAICM-Projekte der beteiligten NGOs.

1758 Zentralverband des Deutschen Handwerks
Mohrenstraße 20-21
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Mittelstandsiniativie Energiewende und Klimaschutz (MIE) - Energieeffizienz im Handwerk

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Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) unterstützt Handwerksbetriebe bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen. Sie schließt eine Lücke der Beratungsangebote, die sich überwiegend an Großunternehmen richten.
Mit über 1 Mio. Handwerksbetriebe und 5,5 Mio. Beschäftigten, gibt es im Handwerk ein beträchtliches Energieeffizienz- und CO2-Einsparungspotenzial.
Durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und sieben Umweltzentren des Handwerks wurden und werden daher maßgeschneiderte Angebote zur Steigerung der Energieeffizienz in kleinen Betrieben entwickelt.
Zu den Angeboten gehören unter anderem Beraterleitfäden, Webinare, Infofilme und spezielle Weiterbildungsangebote, die als Weiterbildungsmodule in das Bildungssystem des Handwerks integriert werden.
Zudem wurde ein „Energiebuch“ entwickelt, das die strukturierte Erfassung von Energieverbräuchen ermöglicht.
Auf den bisherigen Angeboten aufbauend wird ein „Betriebsentwicklungsfahrplan“ erstellt, der eine strategische Betriebsentwicklung unter Energieeffizienz-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ermöglicht.
Die Instrumente werden bereits von über 34 Handwerkskammern genutzt.
1770 Slow Food Deutschland e.V.
Luisenstraße 45
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Die Slow Food "Arche des Geschmacks" - Klimaschutz und biokulturelle Vielfalt auf lokaler Ebene

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Drängende ökologische Herausforderungen wie der Klimawandel und die Gefährdung globaler Biodiversität hängen eng mit unserem Lebensmittelsystem zusammen. So führen weltweit vereinheitlichte industrielle Produktionsweisen zu Sortenverarmung und einer mangelhaften Berücksichtigung lokaler ökologischer Bedingungen. Dagegen ermöglichen diverse und an regionale Klima- und Bodenverhältnisse angepasste Nutztierrassen und Pflanzensorten nachhaltige Erzeugung und eine höhere Resilienz des Lebensmittelsystems gegenüber zukünftigen Stressoren wie Dürren. Das Slow Food Projekt „Arche des Geschmacks“ widmet sich daher der Bewahrung weltweit regional bedeutsamer Nutztierarten, Kulturpflanzen sowie traditioneller Zubereitungsarten, die vom Vergessen und Verschwinden bedroht sind. Schwerpunkt der Arbeit ist das aktive Sammeln, Beschreiben, Katalogisieren und Bekanntmachen der Passagiere. In Deutschland gibt es derzeit 73 Arche-Passagiere, weltweit sind es etwa 5.000. Nicht zuletzt stärkt biokulturelle Vielfalt zukunftszugewandte regionale Identitäten und erhält die biologischen Grundlagen für unser vielfältiges kulinarisches Erbe.
1780 Bundesumweltministerium
Stresemannstraße 128-130
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Umweltpolitik gemeinsam gestalten

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Umweltpolitik gemeinsam gestalten
Viele umweltpolitische Entscheidungen haben gesellschaftliche Auswirkungen und berühren oft ganz konkret den Alltag der Bürgerinnen und Bürgern. Eine erfolgreiche Umweltpolitik lebt von der Mitgestaltung und Akzeptanz der Menschen.
Bürgerbeteiligung hat daher einen hohen Stellenwert für das BMU, gute Bürgerbeteiligung kann zu besserer Umweltpolitik beitragen und erweitert die Grundlagen, auf denen Entscheidungen aufbauen. Zugleich können gut gemachte Bürgerbeteiligungsverfahren Verständnis, Interesse und Engagement für Umweltpolitik in der Bevölkerung stärken und zu einer lebendigen Demokratie beitragen.
Mit Bürgerbeteiligungsverfahren bindet das BMU Bürgerinnen und Bürger in beratender Funktion in Entscheidungsprozesse ein. Da die Umweltpolitik von heute die Lebensumstände und das Lebensumfeld zukünftiger Generationen bestimmt, setzt das BMU unabhängig von aktuellen Protesten auch schon lange auf den Dialog und die Einbindung von jungen Menschen.
Darüber hinaus wird es für die Besucher*innen die Möglichkeit geben mit Mitarbeiter*innen des BMU ins Gespräch zu kommen und eigene Anliegen und Anregungen anzusprechen.

1985 NATURSTROM AG
Kronenstraße 1
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Wärmepumpenquartier Reichenbach an der Fils

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In Reichenbach a. d. Fils entstehen 41 Einfamilien- und Doppelhaushälften auf der Basis einer umweltbewussten Gesamtlösung. Für die Häuser, die aufgrund ihrer Konzeption einen geringen Wärmebedarf haben, sieht das NATURSTROM-Energiekonzept eine zentrale Wärmeversorgung über ein Netz vor, das über ein oberflächennahes Geothermiefeld gespeist wird. Die Temperaturen im Netz belaufen sich im Mittel auf 8 -10°C, weshalb man das Netz als „kaltes Nahwärmenetz“ bezeichnet. In den Gebäuden erfolgt die Wärmebereitung samt Warmwasserbereitung dann umweltschonend dezentral mittels Wärmepumpen, die mit Ökostrom betrieben werden. Die Fläche des Kollektorfelds ist nach der Verlegung wieder landwirtschaftlich nutzbar. Die Technologie ermöglicht im Sommer eine passive Kühlung. Ein weiterer Clou: Ergänzt wird das innovative Energiekonzept des Projektes durch dezentrale Photovoltaik-Anlagen, die auf den Dächern errichtet werden. Um den Nutzen zu steigern, sind diese mit Batteriespeichern gekoppelt. Im Quartier wird zudem ein PV-Carport errichtet, der den Bewohnerinnen und Bewohnern eine klimaschonende E-Carsharing-Flotte bereitstellt.
1986 Wissenschaft im Dialog gGmbH
Charlottenstrasse 80
10117 Berlin

Bundesland: Berlin

Make Your School – Eure Ideenwerkstatt

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Sensoreinheiten und Mikrocontroller für die Schule der Zukunft: Deutschlandweit finden an Schulen im Rahmen des Projekts Make Your School – Eure Ideenwerkstatt Hackdays statt. Während dieser Tüfteltage können Schülerinnen und Schüler ihre Schule mithilfe neuester Technik mitgestalten. Dabei stehen nicht zuletzt die Themen Müllvermeidung und -trennung, die Bewässerung des Schulgartens, Ressourcenschonung oder der Schulweg mit dem ÖPNV und dem Fahrrad im Mittelpunkt.
Zu Beginn der Hackdays identifizieren die Jugendlichen zunächst Probleme aus ihrem Schulalltag und sammeln Ideen, wie sie diese mit digitalen und technischen Tools lösen können. Während der Hackingphase setzen sie diese dann als Prototypen – sogenannte Hacks – um. Dabei entstehen viele kreative Hacks: automatische Mülltrenner, Aufräumroboter, eine Solar-Ladestation für Handys, ein Blinker für Fahrräder und automatische Bewässerungssysteme für den Schulgarten.
Die Hackdays leisten einen Beitrag zur Verbesserung der digitalen Bildung an Schulen und fördern die digitale Mündigkeit der Jugendlichen. Make Your School ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog. Die Klaus Tschira Stiftung ist bundesweiter Förderer.
1721 Transparency International Deutschland e.V. / D-EITI-Sekretariat (GIZ)
Alte Schönhauser Str. 44
10119 Berlin

Bundesland: Berlin

D-EITI: Rohstoffe, Umwelt, Klima – Mehr Transparenz durch innovativen Dialogansatz

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Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) ist eine freiwillige globale Initiative für Transparenz im Rohstoffsektor. Die deutsche EITI (D-EITI) verfolgt das Ziel, Informationen und Daten über die Rohstoffgewinnung in Deutschland verständlich aufzubereiten und durch einen jährlichen Bericht das öffentliche Bewusstsein für sowie den Dialog über den nationalen Rohstoffsektor zu fördern. Die Umsetzung des EITI-Standards erfolgt durch eine sog. Multi-Stakeholder-Gruppe, bestehend aus jeweils fünf VertreterInnen von Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Sie einigen sich gleichberechtigt und im Konsensprinzip über die Inhalte der Berichte. In diesem neuen innovativen Format werden auch mit der nationalen Rohstoffgewinnung eng verknüpfte Themen wie beispielsweise Regelungen zum Umgang mit Eingriffen in die Natur, die Bedeutung erneuerbarer Energien oder des Recyclings diskutiert. Gerade diese Themen sind zudem von besonderem Interesse für andere EITI-Mitgliedsländer. Im aktuellen Bericht zeigt eine Studie auf, welchen Bedarf an Primärrohstoffen der Ausbau der erneuerbaren Energien zur Einhaltung der Klimaschutzziele der Bundesregierung bis 2030/2050 erfordert.
1417 Stiftung Haus der kleinen Forscher
Rungestr. 18
10179 Berlin

Bundesland: Berlin

MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung – Wie Kinder früh lernen, Zukunft mitzugestalten

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Die Welt braucht dringend Menschen, die sich bei Umweltfragen richtig entscheiden – auch im Einklang mit Gesellschaft und Wirtschaft. Richtig bedeutet hierbei nachhaltig. Und nachhaltig heißt, heute nicht auf Kosten von morgen und hier nicht auf Kosten von anderswo. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ unterstützt möglichst viele Kinder auf ihrem Weg, ein solcher Mensch zu werden. Sie fördert eine gute frühe MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in Kitas und Grundschulen, wo Mädchen und Jungen gemeinsam mit Erwachsenen lernen, eine nachhaltige Entwicklung mitzugestalten. Junge Kinder sind dafür besonders aufgeschlossen. Ihr Alltag steckt voller Fragen und Phänomene, die sie entdecken und erforschen wollen, und die fast immer auch Aspekte von Nachhaltigkeit berühren. In einem großen Filmprojekt hat das „Haus der kleinen Forscher“ mehrere Kitas und Horte in Deutschland besucht und dokumentiert, wie sie Bildung für nachhaltige Entwicklung umsetzen – sei es bei der Entdeckung des langen Wegs der Banane, der Säuberung der Stadtluft oder des Trinkwasserschutzes. Viele Kitas folgen diesen Beispielen bereits und werden dabei durch die Stiftung unterstützt.
1555 VCD "DIY. Dein Mobilitätsprojekt"
Wallstraße 58
10179 Berlin

Bundesland: Berlin

VCD »DIY. Dein Mobilitätsprojekt«. Empowerment für junge Menschen in Ausbildung und Studium

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Mit »DIY. Dein Mobilitätsprojekt« unterstützt der ökologische Verkehrsclub VCD junge Menschen in Ausbildung und Studium zwischen 16 und 26 Jahren dabei, selbst an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken und sich sowohl privat als auch beruflich für eine klimaverträgliche Mobilität zu engagieren. Hierfür bietet das DIY-Team Workshops zur fachlichen Vertiefung und Ideenentwicklung an, stellt aber auch Schulungsmaterialien und finanzielle Mittel für die Umsetzung eigener Projekte bereit.

Durch diese vielfältigen Impulse und Angebote konnten junge Erwachsene bislang neun eigene Projekte realisieren und so die Verkehrswende voranbringen. Über dieses Engagement haben sich die jungen Aktiven zugleich wichtige Kernkompetenzen erarbeitet und konnten sich fachlich profilieren. Weitere Projektideen sind in Bearbeitung.

Das VCD-Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
1587 Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Kaiserin-Augusta-Allee 5
10553 Berlin

Bundesland: Berlin

I Spurensuche Gartenschläfer: Artenschutz mit Citizen Science II ToxFox: Produktcheck-App

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Spurensuche Gartenschläfer

Er ist der kleine Verwandte des Siebenschläfers, fühlt sich in Obstgärten, aber auch in Hochlagen der Mittelgebirge wohl und ist durch seine „Zorro-Maske“ unverkennbar: der Gartenschläfer. Seine Bestände sind in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen, in vielen Regionen Deutschlands ist er bereits ausgestorben. Warum, ist völlig unklar.

Hier setzen der BUND, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung an. Sie wollen den Ursachen für den Rückgang der Gartenschläfer auf den Grund gehen und anhand dessen ein wirkungsvolles Schutzkonzept entwickeln und umsetzen. Denn wenn eine scheinbar so anpassungsfähige Tierart verschwindet, was bedeutet das dann für unsere Artenvielfalt? Die Unterstützung von Freiwilligen beim Monitoring und bei den Schutzmaßnahmen ist ein Schlüssel für den Erfolg des Projekts.

Das Projekt wird durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert. www.gartenschlaefer.de

Als zweites Projekt mit Mitmach-Aspekt stellt der BUND seine Smartphone-App „ToxFox“ vor. Mit ihr erfahren Verbraucher*innen, ob Produkte schädliche Chemikalien enthalten. www.bund.net/toxfox

1926 Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Referat BW I 3
Alt Moabit 140
10557 Berlin

Bundesland: Berlin

Das Effizienzhaus Plus Netzwerk

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Das Effizienzhaus Plus Netzwerk bündelt die Bauforschungsaktivitäten und Modellvorhaben zum Gebäudestandard „Effizienzhaus Plus“. Als Effizienzhäuser Plus werden Gebäude bezeichnet, die aus erneuerbaren Quellen mehr Energie produzieren als sie für die Nutzung und den Betrieb benötigen. Mit dem Effizienzhaus Plus Netzwerk bietet das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat allen Interessierten eine Plattform für den Informationsaustausch an. Sowohl private als auch öffentliche Bauherren sind im Netzwerk vertreten, das Neubauten und Bestandssanierungen, Wohn- und Nichtwohngebäude umfasst. Wesentlicher Ausgangspunkt für begleitende Förderprogramme war das Bundesmodellprojekt „Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität“, das 2011 durch Bundeskanzlerin Merkel eröffnet wurde. Seit 2017 werden in diesem klimaneutralen Gebäude die baupolitisch zentralen Themen und Inhalte zu den Modellvorhaben „Effizienzhaus Plus“ des BMI vermittelt.
Das Effizienzhaus Plus Netzwerk verbindet bisher rund 50 Vorhaben und mehr als 150 Partner aus Politik, Bauwirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, sowie erste Folgeprojekte und Initiativen im Ausland (Japan, Tschechien, China, Australien u. a.).
1389 Fraunhofer IPK
Pascalstraße
10587 Berlin

Bundesland: Berlin

Nachhaltigkeitsbenchmarking für mittelständische Unternehmen

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Während des zweijährigen Forschungsprojekts werden das Fraunhofer IPK und der BVMW e.V. mit insgesamt 40 mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen eng zusammenarbeiten, um das Nachhaltigkeitsbenchmarking-System zu erproben. Kern des Nachhaltigkeitsbenchmarkings ist ein integriertes Ziel- und Messsystem, das genutzt wird, um Nachhaltigkeits-Strategien, -Handlungsfelder und -Maßnahmen und damit Leistungen durch Kennzahlen vergleichbar zu machen.
Auf der Woche der Umwelt stellen wir Ergebnisse in Form von Auswertungen der bis dahin erhobenen Daten sowie Fallstudien der teilnehmenden Unternehmen vor. Die Ergebnisse beziehen sich gezielt auf Aspekte unseres integrierten Nachhaltigkeitsverständnisses und umfassen thematische Highlights wie etwa Ressourcensubstitution und -effizienz, Umweltschutz und Produktverantwortung aber auch Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Die Fallstudien porträtieren konkrete Handlungsoptionen für ein nachhaltiges Wirtschaften, welche in einem Methoden- und Maßnahmenwegweiser zusammengestellt werden.
Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
1490 TU Berlin / KT2
Marchstr. 18
10587 Berlin

Bundesland: Berlin

Energiewende ist Wärmewende - Abwärme als Energieträger, Systemeffizienz mit Sorptionsanlagen

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Absorptionstechnologien sind vielfältig. Als Kälteanlage (AKA), Wärmepumpe (AWP), Speicher, Wärmetrafo (AWT) und Wärme-Kraftwandler können sie einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Wärmewende leisten. Niedertemperaturwärme, bisher ungenutzte, industrielle Abwärme oder solarerzeugte Wärme können genutzt werden, um daraus ein höherwertiges Energieprodukt in Form von Strom, Wärme oder Kälte zu erzeugen und damit Primärenergie einzusparen.
AKA erzeugen aus Wärme nutzbare Kälte. Neuste Forschungsergebnisse zeigen dabei im Jahresmittel primärenergetische und CO2-Einsparungen gegenüber dem Stand der Technik von 50-80%.
AWT nutzen nicht verwertbare Abwärme und bringen bis zu 50% dieser Wärme auf ein höheres und damit verwertbares Temperaturniveau.
Der Lamm-Honigmann-Wandlungsspeicher eröffnet neue Märkte zur zeitlich flexiblen Abwärmenutzung: der Prozess speichert u.a. Wärme und verstromt diese zum gewünschten Zeitpunkt.
AWP benötigen bei gleicher Wärmeleistung eine wesentlich kleinere Niedertemperaturwärmequelle (nur ca. 25 %) gegenüber gasmotorisch oder elektrischen Wärmepumpen. Sie können zudem eingesetzt werden, um die die Effizienz in Fernwärmesystemen um bis zu 30 % zu erhöhen.
1548 Ecologic Institut gemeinnützige GmbH
Pfalzburger Str. 43/44
10717 Berlin

Bundesland: Berlin

BMBF-Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“: 20 Verbundprojekte – eine Mission.

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Trotz zahlreicher politischer Aktivitäten und innovativer Ansätze ist unser Wissen über das Ausmaß der Plastikverschmutzung und geeignete Lösungen zur Reduzierung des Plastikeintrags in die Umwelt begrenzt. Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt „Plastik in der Umwelt“ des BMBF (www.bmbf-plastik.de) erfasst das Problem des Plastikmülls erstmals in seiner Gesamtheit wissenschaftlich, um vorhandene Wissenslücken zu schließen. Zu diesem Zweck erforschen 20 Verbundprojekte Plastik entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Herstellung bis zur Entsorgung, um Verbesserungsmöglichkeiten und Handlungsoptionen aufzuzeigen und in die Umsetzung zu bringen. Auch das Gefährdungspotential von Mikroplastik wird im Forschungsschwerpunkt untersucht.
Kinder und Jugendliche schlüpfen im Citizen-Science-Projekt „Plastikpiraten“ in die Rolle von Wissenschaftler*innen und gehen bei der Expedition an einen Fluss in Kleingruppen verschiedenen Forschungsfragen nach, z. B. „Wieviel und welcher Müll befindet sich am Flussufer?“ und „Treibt Mikroplastik in Richtung Meer?“. So haben bundesweit bereits über 13.000 Schüler*innen dazu beigetragen die Müllverschmutzung an Flüssen zu untersuchen.
1841 Nationale Naturlandschaften e.V.
Pfalzburgerstr. 43/44
10717 Berlin

Bundesland: Berlin

Mit dem Erwerb von Naturschutzzertifikaten biologische Vielfalt fördern und nachweisen

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Um den Rückgang der Biodiversität in Deutschland zu stoppen, braucht es neue Unterstützer*innen: Wir, die Nationalen Naturlandschaften e.V., beteiligen Privatpersonen und Unternehmen am Erhalt der Vielfalt, indem wir ihnen „Naturschutzzertifikate“ anbieten. Jedes Zertifikat sichert 1 m² biologische Vielfalt für ein Jahr in einer Nationalen Naturlandschaft. Die Patenschaft für ein zertifiziertes Streuobst- oder Waldprojekt schafft Identifikation mit der Region und bewahrt Kulturlandschaften für Generationen. Naturschutzzertifikate sind ein nachweisbarer Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der UN.

Regionale Bewirtschafter*innen setzen die notwendigen Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität langfristig um. Wir weisen regelmäßig nach, welche konkreten Effekte Bewirtschaftungsmaßnahmen tatsächlich auf die biologische Vielfalt haben. Somit wird Biodiversität messbar.
Wir kümmern uns: von der Suche nach Projektflächen über Vertragsabschlüsse bis zur Bewerbung auf www.naturschutzzertifikate.de. Die Käufer*innen der Naturschutzzertifikate erfahren regelmäßig, was auf den Projektflächen passiert und können auch selbst aktiv werden.
1528 Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin

Bundesland: Berlin

Das ist grün. - Die DB präsentiert kleine, große, bekannte und außergewöhnliche grüne Maßnahmen.

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Die Deutsche Bahn leistet mit ihrer Konzernstrategie Starke Schiene einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der deutschen und europäischen Klimaziele, denn kein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn. Die Deutsche Bahn treibt zudem mit der Grünen Transformation der DB die Mobilitätswende weiter voran. So fahren bereits seit 2018 alle Reisenden im Fernverkehr mit 100 Prozent Ökostrom. Gleichzeitig ermöglichen intermodale Mobilitätsangebote wie CleverShuttle, ioki und Call a Bike ein klimafreundliches Reiseerlebnis. Auf der Woche der Umwelt präsentiert die Deutsche Bahn eine Auswahl innovativer Nachhaltigkeits- und Umweltlösungen: Neben innovativen Mobilitätsangeboten steht ein 3D-Drucker exemplarisch für die Erfolge der Deutschen Bahn im Bereich Ressourceneffizienz. Der DB-Honig „Gleisgold“, den private Imker auf nicht mehr genutzten Flächen produzieren, zeigt, wie die Deutsche Bahn einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz in Deutschland leistet. Mit ihrer Nachhaltigkeits- und Umweltstrategie Das ist grün. stellt sich die Deutsche Bahn ihrer Verantwortung, nachfolgenden Generationen den Planeten lebenswert zu hinterlassen.
1639 Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)
Potsdamer Platz
10785 Berlin

Bundesland: Berlin

Nachhaltigkeitsraten & Innovationssprechstunde - Projekte von RNE und RENN stellen sich vor

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Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) berät die Bundesregierung zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, benennt dringende Handlungsfelder und macht Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen. Regelmäßig legt der Rat Empfehlungen zur Weiterentwicklung der dt. Nachhaltigkeitsstrategie und der Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung vor.

Zur Woche der Umwelt wollen wir diese konkret machen und innovative Beispiele für die Transformation der Gesellschaft & Alltagskultur zeigen. Daher werden bspw. Preisträger*innen von Projekt Nachhaltigkeit, aus den verschiedenen Ideenwettbewerben des Fonds Nachhaltigkeitskultur (z.B. Mode, Bauen, Essen, Bildung, Land) oder auch besonders gelungene Aktionen im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) im Fokus stehen - wir stellen sowohl die Menschen als auch die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Die vier RENN nord, süd, mitte, west sind dafür entscheidende Kooperationspartner, da ihr Netzwerk für gelebte Nachhaltigkeit bundesweit steht.
Verschiedene Spiele zur Nachhaltigkeit für Jung & Alt erwarten unsere Besucher*innen.
1763 Ausstellergemeinschaft der Naturschutzstiftungen der Bundesländer
Potsdamer Str. 68
10785 Berlin

Bundesland: Berlin

Natur ist vielfältig, regional und oft gefährdet. Wir fördern ihre Erhaltung, Schutz und Entwicklung

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Erstmalig treten 10 Naturschutzstiftungen der Bundesländer gemeinsam auf! Neben eigenen Projekten unterstützen sie Aktivitäten Dritter, die Natur erhalten, pflegen und entwickeln, sie schützen, den Zugang zur und Erkenntnisse über die Natur ermöglichen.
So stellt Schleswig-Holstein das Programm zum „Biologischen Klimaschutz“ - z.B. auch durch Moor-Wiedervernässungen - ebenso vor wie Rheinland-Pfalz die Wiederansiedlung der Luchse im Pfälzerwald oder Sachsen die Aktion „Puppenstuben gesucht - Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“.
Thüringen entwickelt die Wilden Weiden des Alperstedter Rieds, Hessen befasst sich mit Schutz und Revitalisierung saurer Kleinseggensümpfe und Baden-Württemberg erarbeitet in Modellregionen artenreicher Agrarlandschaften wirksame Fördermaßnahmen am Beispiel Grauammer.
Berlin kooperiert mit den Gartenfreunden „Gemeinsam für biologische Vielfalt - Kleingärten in der Großstadt“ und in Bayern setzen 10 Kommunen beim Marktplatz der Biologischen Vielfalt auf Biodiversität; Sachsen-Anhalt zeigt, warum in ihrem Naturerbewald eine Glasarche vor Anker ging, und Brandenburg nutzt Virtual Reality für die interaktive Erlebnis- und Lernwelt „Wilde Welten".
1707 co2online gemeinnützige GmbH
Hochkirchstraße 9
10829 Berlin

Bundesland: Berlin

Mein Klimaschutz

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Die Kampagne „Mein Klimaschutz“ ist eine Mitmachkampagne des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), realisiert von der gemeinnützigen co2online GmbH. Gemeinsam mit einem breiten regionalen Netzwerk zeigen wir mit „Mein Klimaschutz“ persönliche Handlungsmöglichkeiten auf. Unser Ziel ist es – jeden Einzelnen von uns – in seinen individuellen Lebenssituationen abzuholen und zum Mitmachen zu begeistern.

Am Stand präsentiert co2online Energiesparmaßnahmen, die Verbraucherinnen und Verbraucher in verschiedenen Lebensbereichen umsetzen können. Zu Hause, unterwegs und beim Einkauf: wir bieten Antworten auf alltägliche Fragen, wie das Klima geschützt und der persönliche CO2-Fußabdruck verkleinert werden kann. Die „Klima-Waage“ und das „Energie-Rad“ sind beliebte interaktive Spiele, mit denen über Klimaschutz-Maßnahmen informiert wird. Mit der Deutschlandkarte und dem Selfie-Stand werden Besucherinnen und Besucher für den Klimaschutz zum Mitmachen motiviert.
1998 ÖKOTEC Energiemanagement GmbH
Torgauer Straße 12-15
10829 Berlin

Bundesland: Berlin

Digitalisierung der Energieeffizienz und von Dienstleistungen mit EnEffCo®

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Die Digitalisierung bietet produzierenden Unternehmen die Chance, Produkte und Maschinen sowie vernetzte Prozesse in einen intelligenten und effizienten Wertschöpfungsprozess zu überführen, um systematisch weitere Effizienz- und Einsparpotentiale zu heben.

Die Kennzahl-Methodik und die innovative Software EnEffCo® bilden die Basis für ein digitalisiertes Energiemanagement mit verschiedenen Anwendungsfeldern für Unternehmen. Neben klassischen Funktionen zur Effizienzsteigerung wie z.B. Monitoring oder Benchmark, können flexibel und je nach Bedarf, zielgruppenspezifische Reports erstellt, ein produktscharfer CO2-Fußabdruck ermittelt (CO2realtime), Anlagen automatisch nach Energieeffizienzkriterien über ein intelligentes Steuerungssystem geregelt (EnEffReg) oder ein realer Beitrag zur Energiewende über die Integration von Energieflexibilitäten geleistet werden.

Und dies entweder in Eigenregie oder über intelligente digitale Energiedienstleistungen von ÖKOTEC Effizienzexperten. Für Unternehmen ergeben sich daraus multiple Nutzen, wie CO2-Emissionen reduzieren, die Energienutzung optimieren, die Produktivität erhöhen als auch den Einsatz erneuerbarer Energien voranzutreiben.
1858 Partner und Partner Architekten
Reichenbergerstr. 124 D
10999 Berlin

Bundesland: Berlin

WOODSCRAPER Gebäudeprinzip für eine ressourcenpositive Zukunft!

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Das Prinzip WOODSCRAPER ist das erste modular umnutzbare, zirkuläre und ressourcenpositive Gebäudeprinzip für schadstofffreies Bauen aus Holz mit schlanker Gebäudetechnik, dass selbst in der Typologie Hochhaus, schon zum Zeitpunkt der Errichtung mehr Klimagase in der Konstruktion speichert, als für die Errichtung benötigt wird.

Durch das Schließen von Stoffkreisläufen lässt das Gebäudeprinzip die Entstehung von Müll der Vergangenheit angehören. Ressourcenpositiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Gebäude über ihre Lebenszeit mehr Ressourcen erzeugen als sie für ihre Errichtung und Instandsetzung benötigen. Die eingesetzten Ressourcen lassen sich sortenrein zurückgewinnen und wachsen während der Nutzungsphase des Gebäudes wieder nach - am Ende stehen mehr wertvolle Ressourcen zur Verfügung als verbraucht wurden. „Vom Ende her zu denken“ wird damit zur Prämisse für den Beginn des Bauens der Zukunft.

Das Prinzip WOODSCRAPER ist ein Prototyp dafür, wie im Bausektor auf dringende Fragen der Ressourcenverknappung, dem Klimawandel und des Bevölkerungswachstums in nordeuropäischem Raum technisch reagiert werden kann. Ein Forschungsprojekt, gefördert von der DBU, begleitet das Projekt.
1733 Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Unter den Eichen 87
12205 Berlin

Bundesland: Berlin

Dem Mikroplastik auf der Spur – ein schnelleres Verfahren, um Mikroplastikpartikel nachzuweisen

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Plastikreste, die durch Sonne, Wind und Gezeiten zu Mikroplastik zersetzt werden, treiben heute in allen Ozeanen, Bächen und Flüssen. Mikroplastik ist auch als Reifenabrieb in Böden, als Fasern in der Luft und im Verdauungstrakt verschiedenster Lebewesen nachzuweisen. Unklar ist bisher das Ausmaß, viele Studien arbeiten mit Hochrechnungen einiger weniger Messungen. Bislang ist es sehr aufwendig, die winzigen Partikel exakt nachzuweisen und so ihre Eintrittspfade und ihren Verbleib in der Umwelt zu bestimmen und sinnvolle Vermeidungsstrategien zu entwickeln.
Unser Team um Dr. Ulrike Braun von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung hat ein weltweit neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem sich Mikroplastik schneller als bisher nachweisen und erstmals auch quantifizieren lässt. Es ist bereits national patentiert und wird aus dem Ausland nachgefragt. Wir arbeiten mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt daran, die Software für unser Messgerät zu optimieren, und entwickeln Referenzmaterialen, damit auch andere Labore Mikroplastik präzise nachweisen können. Unsere Innovation ist ein anwendungsorientiertes Verfahren, um das Aufkommen von Mikroplastik in Zukunft zu reduzieren.
1534 Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e. V.
Schwatlostr. 2
12207 Berlin

Bundesland: Berlin

Tag des Schulgartens

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Nicht nur in Deutschland erlebt der Schulgarten eine Renaissance. Dieser besondere Lernort hat in unserer Gesellschaft, in der die Menschen durch Digitalisierung und Globalisierung, Inklusion und Integration vor große Herausforderungen gestellt sind, eine ganz neue Bedeutung. Schüler*innen können in authentischen Lernsituationen für sie persönlich bedeutsame Erfahrungen im Umgang mit Natur sammeln. Der Unterricht greift das im Garten Beobachtete auf und stellt den Theorie-Praxis-Bezug her, der für nachhaltiges Lernen entscheidend ist.
Um der Öffentlichkeit zu zeigen, was Schulgärten leisten und welche Potenziale sie besitzen, ruft die Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e. V. seit 2017 jährlich einen „Tag des Schulgartens“ aus. An diesem Tag sind Schulen und andere Institutionen, die Garten-Bildungs-Arbeit leisten, aufgerufen, ihre Schulgartentore für alle zu öffnen und die Vielfalt der Schulgärten sichtbar zu machen.
Bis zu 120 Schulen beteiligen sich jährlich bundesweit am Tag des Schulgartens. Er erfährt ein großes mediales Echo und hilft so, den Lernort Schulgarten, dieses "Live-Labor" für nachhaltiges Handeln, in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
2001 Querfeld GmbH
Moosdorfstr. 7-9
12435 Berlin

Bundesland: Berlin

Entwicklung einer digitalen Plattformlösung für den Verkauf von querem Obst und Gemüse

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Schätzungen zufolge bleiben rund 30% einer Obst- und Gemüseproduktion auf dem Feld liegen, obwohl es sich rein qualitativ betrachtet um einwandfreie Ware handelt (WWF 2015). Zu groß, zu klein, zu knubbelig – des Aussehens wegen wird dieses „quere“ Obst und Gemüse aussortiert und liegengelassen oder gar weggeworfen. Dies führt zu einer enormen Verschwendung von Lebensmitteln und von für die Lebensmittelherstellung benötigten Ressourcen. Wir haben eine Online-Plattform zur direkten Vernetzung von GroßkundInnen und ErzeugerInnen entwickelt, auf welcher überwiegend Aus- oder Überschusswaren gehandelt werden. Damit soll das Problem der Lebensmittelverluste am Anfang der Wertschöpfungskette effizient gelöst werden.
Auch sollen VerbraucherInnen für die Themenfelder Lebensmittelverschwendung und natürliche Vielfalt sensibilisiert werden. Die Plattform-KundInnen können ihr Engagement gegen Lebensmittelverschwendung explizit nach außen präsentieren, um so als MultiplikatorInnen der Idee eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Dies geschieht durch gezielte Marketingaktivitäten und -materialien, welche den Plattform-KundInnen gebührenfrei zur Verfügung gestellt werden.
1717 Yeşil Çember – ökologisch interkulturell gGmbH
Schwedenstr. 15 A
13357 Berlin

Bundesland: Berlin

Interkulturelle Umweltbildung, Empowerment & Vernetzung

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„Für ökologischen Wandel Menschen interkulturell bewegen“: Das ist der Slogan von Yeşil Çember (Jeschil Tschember, Türkisch für Grüner Kreis) – ökologisch interkulturell gGmbH.

Yeşil Çember schafft auf der einen Seite durch kulturspezifische und niederschwellige Aufklärungs- und Lernkonzepte im Umweltschutz attraktive Beteiligungsmöglichkeiten für migrantische Communities. Mit mehrsprachigen Infomaterialien, interkulturellen Umweltfesten, Workshops, Mitmachaktionen, Multiplikatorenschulungen und Naturexkursionen mobilisiert die mehrfach ausgezeichnete Organisation Menschen dazu, sich für den Umweltschutz einzusetzen. Von Analphabeten über Akademiker bis hin zu Unternehmern wurden bisher Tausende Menschen aktiviert, die ihren ökologischen Fußabdruck reduziert haben.

Auf der anderen Seite unterstützt Yeşil Çember die interkulturelle Öffnung der deutschen Umweltakteure gegenüber migrantischen Communities und ermöglicht interkulturelle Begegnungen und Synergien, die sonst kaum von alleine entstehen würden.

Yeşil Çember ist Mitglied beim Berlin 21 e. V. , beim Ernährungsrat Berlin und bei der Klima-Allianz Deutschland.
1558 MINT-EC - Das nationale Excellence-Schulnetzwerk
Am Borsigturm 15
13507 Berlin

Bundesland: Berlin

Schulkonzepte für Nachhaltigkeit: Drei Beispiele für Umweltschutz von MINT-EC-Schulen

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Weltweit setzen sich Schülerinnen und Schüler heute aktiv für den Erhalt der Erde ein. Auch Schulen im MINT-EC-Netzwerk gehören dazu. MINT-EC ist ein aktives Netzwerk von 325 engagierten MINT-Schulen, die sich einem oder mehreren MINT-Projekten abseits des regulären Unterrichts widmen. In vielfältigen Projekten verknüpfen sie die Aspekte Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit Wissenschaft und Wirtschaft.

Gemeinsam mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung hat MINT-EC einen Wettbewerb innerhalb des Schulnetzwerks durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Kriterien Umwelt und Nachhaltigkeit, Partnerschaften, Einbindung der gesamten Schulfamilie, Anwendungsbezug und regionale Zusammenhänge haben sich drei Schulen in besonderer Weise hervorgetan. Sie freuen sich nun, ihre Projekte auf der Woche der Umwelt am MINT-EC-Stand präsentieren zu dürfen:

„Das AgrarLab: aufklären – analysieren – forschen – lösen. Wie die Probleme der modernen Landwirtschaft im Labor gelöst werden können.”
Franziskusgymnasium Lingen, NDS

„BIODIVERSITÄT MACHT SCHULE”
Gymnasium am Kattenberge, NDS

„GymSL for future – Ein Gymnasium steht auf für Natur- und Klimaschutz in der Lennestadt”
Gymnasium der Stadt Lennestadt, NRW
1578 Stiftung für Mensch und Umwelt
Hermannstraße 29
14163 Berlin

Bundesland: Berlin

Treffpunkt Vielfalt - Naturnahe Gestaltung und Pflege von Wohnquartieren

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„Treffpunkt Vielfalt“ liefert einen konkreten Beitrag zur Stärkung biologischer Vielfalt in städtischen Wohnquartieren. Dabei werden naturferne Grünflächen von acht Wohnungsunternehmen in ökologisch wertvolle Rückzugsräume umgestaltet.

Neben der Verbesserung der Wohnqualität werden Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten geschaffen. Vorstände, Anwohnerschaft und Gartendienstleistende sollen für das Thema biologische Vielfalt sensibilisiert und begeistert werden. Im Teilprojekt PikoPark sind Mieter(innen) eingeladen, sich aktiv an der Entstehung kleiner Parks in ihrem Wohnquartier zu beteiligen. Sozialempirische Erhebungen und ein Monitoring zu Wildbienen und Tagfaltern evaluieren die Akzeptanz und ökologische Wirksamkeit des Projektes. Damit auch die Flächenpflege gelingt, werden gezielt Gärtner(innen) geschult.

Ein Handlungsleitfaden fasst die Ergebnisse zusammen. Anhand der Praxisbeispiele und Erfahrungen sollen andere Wohnungsunternehmen zur Umsetzung ähnlicher Maßnahmen angeregt werden.

Das Projekt wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
1954 Julius Kühn-Institut/ Institut für Ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz
Königin-Luise-Strasse 19
14195 Berlin

Bundesland: Berlin

Nachhaltige Landwirtschaft - Innovativer Pflanzenbau von der Aussaat bis in die Vorratskammer

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Klimawandel, neue Schaderreger, Resistenzen, Ernährungssicherung - Herausforderungen vor denen die Landwirtschaft der Zukunft steht. Zudem fordert die Gesellschaft eine nachhaltige Landwirtschaft, die Biodiversität und Naturhaushalt schützt aber auch eine ökonomische Bewirtschaftung und Produktion qualitativ hochwertiger Lebensmittel ermöglichen soll. Hierzu trägt das Julius Kühn-Institut mit seiner Forschung in vielfältigen Projekten bei.
Entlang eines Modell-Agrarökosystems werden Einflüsse und Wechselwirkungen unterschiedlicher Pflanzenbaumaßnahmen auf verschiedene Bereiche des Agrarökosystems wie Kleingewässer, Blühstreifen, Heckenstrukturen und Ackerfläche bis ins Vorratslager hinein gezeigt. Anhand konkreter Projekte werden innovative Anbaukonzepte zum Insektenschutz in Gewässern (MonViA, FInAL), nicht-chemischen Pflanzenschutz im Feld (phytosanitäre Blühstreifen), zu Resistenzzüchtung (Raps, Gerste) sowie Früherkennung von Vorratsschädlingen (Beetle Sound Tube, Insektenlaser, Pheromone) vorgestellt. Darüber hinaus können die Besucher die Vielfalt aquatischer Insekten entdecken, die Wechselwirkungen der einzelnen Biotope erleben oder Vorratsschädlingen beim Fressen zuhören.
1815 Land-Innovation-Lausitz
Erich-Weinert-Str. 1
03046 Cottbus

Bundesland: Brandenburg

Land-Innovation-Lausitz: Die Lausitz als Real-Labor für eine nachhaltige Bioökonomie

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Energiewende und Klimawandel stellen die Lausitz vor tiefgreifende gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen. Ziel des Bündnisses Land-Innovation-Lausitz (LIL) ist es, universitäre und außeruniversitäre Forschung zu verzahnen und gemeinsam mit Unternehmen innovative klimaangepasste Landnutzungssysteme und neuartige biotechnische Verfahren zu entwickeln. Die Vision: die Lausitz als Real-Labor für eine an den Klimawandel angepasste Bioökonomie.

Zentrale Themen von LIL sind:
Boden-Innovation: Entwicklung von Bodenadditiven für eine optimierte Nährstoff- und Wasserspeicherfähigkeit von Böden.
Pflanzen-Innovation: Effiziente und klimaangepasste Anbau- und Pflanzsysteme sowie neuartige Symbiosen.
Material-Innovation: Neuartige Biomaterialien und Bionische Lösungen.
Digitalisierung/Mikrosensorik: Digitalisierung der Landnutzung durch Verknüpfung von Mikro-(Bio)Sensorik, Fernerkundung und Maschinensteuerung (Systemlösungen).
Kulturlandschaft: Aktive Beteiligung regionaler Akteure an LIL-Innovationsprozessen, Nutzung von Bürgerwissen, Förderung von Selbstbestimmung und Änderungs-Kultur.
1848 ZVSHK
Am Neuen Markt 11
14467 Potsdam

Bundesland: Brandenburg

ZVconnect und SHK-Handwerk: Smarter Klimaschutz + CO2-Reduzierung + Steigerung des Komforts

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Ca. 2/3 der Heizungen in D gelten als ineffizient. In deren Optimierung liegen gewaltige CO2-Einsparpotenziale. Das gemeinsam entwickelte ZVconnect bietet hier enorme, sofort umweltwirksame Effizienzpotentiale. Detailwissen der Heizungsanlage und fachgerechte Installation durch das SHK-Handwerk führen zu optimiertem Energiemanagement mittels künstlicher Intelligenz und moderner Handwerkskunst. Schon im Planungsprozess erstellt ZVconnect automatisiert ein geeignetes Regelkonzept. Geringe Anschaffungskosten ermöglichen eine schnelle Amortisation.

Leistungen
- Erfassung Nutzerwunsch und Ermittlung resultierender Heizbedarf
- Messtechn. Ermittlung und automat. Durchführung des aktuell erforderlichen hydraulischen Abgleiches
- ständige Systemanpassung an Nutzergewohnheiten
- Steuerung des Wärmeerzeugers mittels Wetterprognose, Temperaturaufschaltung aus allen Räumen und adaptivem Zeitprogramm
- automat. Optimierung des Systems für unterschiedl. Wärmeerzeuger
- Zugriff über Internet mit deutschen Datenschutz- und Sicherheitsstandards
- unterstützte Standards LoRa, Enocean, Zigbee, ZWave, EEBus, KNX
- übergreifende Auswertung der Daten mittels KI
- grafische Nutzerführung im Grundriss
1947 Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
Telegrafenberg
14473 Potsdam

Bundesland: Brandenburg

Fernerkundung für nachhaltige Ressourcennutzung und Umweltschutz

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Wir verlangen den Lebensräumen und Ressourcen unserer Erde viel ab, eine nachhaltige Nutzung und Pflege ist für den Schutz der Natur dringend erforderlich. Um Veränderungen unserer Natur- und Nutzräume zu erfassen, reichen lokale Punktmessungen nicht mehr aus. Aktuelle und historische Satelliten-, Luftbild- und Drohnendaten liefern Bilder in hoher Auflösung, mit denen die Erde flächenhaft beobachtet und analysiert werden kann. Das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ widmet sich im Department Geodäsie der Entwicklung innovativer Methoden zur Analyse der immer größeren und schneller zur Verfügung stehenden Menge an Bilddaten. Aktuelle Fragestellungen, die wir beantworten wollen, sind: Wie kann gezieltes Umweltmonitoring den Erhalt der Biodiversivität unterstützen? Wie kann die flächenhafte Beobachtung der Erde zur Erfassung von Umweltverschmutzungen beitragen? Wie können wir unsere neuen Technologieentwicklungen auch in Wirtschaft und Verwaltung in die Anwendung bringen? Und wie können wir unser Wissen mit der Gesellschaft teilen und gleichzeitig Bürger*innen in unsere Forschung aktiv mit einbeziehen? Sie finden das auch spannend? Reden wir darüber!
1630 Klimaschutz-Unternehmen e.V.
Domstr. 8
14482 Potsdam

Bundesland: Brandenburg

Wege zum klimaneutralen Unternehmen: Informieren, Anschauen, Mitmachen!

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Unser Projekt richtet sich an Unternehmen, die Klimaneutralität erreichen wollen oder konkrete Umsetzungsstrategien hierfür suchen. Der Begriff „Klimaneutralität“ wird zwar vielfach gebraucht, derzeit gibt es aber noch Unklarheit darüber, was der Begriff genau umfasst und vor allem wie er schlüssig umgesetzt werden kann.

Trotz großem Interesse haben Unternehmen daher oftmals Schwierigkeiten, den eigenen Weg zur Klimaneutralität strategisch aufzusetzen und dann zu beginnen. In unserer Projektpräsentation wollen wir „Klimaneutralität“ vom Schlagwort zur konkreten Handlungsoption für Unternehmen machen und verschiedene Ideen zur Umsetzung an Unternehmen, Wissenschaftler und die Politik vermitteln.

Wir zeigen verschiedene Wege zur Klimaneutralität mit ihren ökologischen und ökonomischen Effekten auf. Wir stellen eine Reihe von Klimaneutralitäts-Strategien vor und bieten interessierten Besuchern eine spannende Austauschplattform an. Als interaktives Element wird es am Stand ein Mitmach-Modell geben, an dem Besucher eigene Konzepte der Klimaneutralität entwickeln können, und ein dreidimensionales Modell einer klimaneutralen Produktion.
1646 LKT Lausitzer Klärtechnik GmbH
Altenoer Str.6
15926 Luckau

Bundesland: Brandenburg

FlexReha® - Leichtbau-basiertes Verfahren zur jahreszeitunabhängigen Sanierung von Betonschächten

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Bei FlexReha® handelt es sich um ein neuartiges Verfahren zur präventiven Beschichtung von Neuanlagen und zur Sanierung von Betonschächten im Bestand. (Folien 2-7)
Durch mechanische, (bio-)chemische und/oder biologische Einflüsse kommt es zum Angriff und zur Schädigung des Betonbauwerkes bei Kanal- und Pumpschächten. Diese Schädigungen können bis zum Totalversagen führen, die Infrastruktur beeinträchtigen und somit die öffentliche Ordnung und Sicherheit beeinträchtigen.
Bisherige Sanierungsverfahren konnten aufgrund der verwendeten Materialien und Verfahren beispielsweise nicht in der „kalten“ Jahreszeit durchgeführt werden. Weiterhin konnte die ursprüngliche Tragfähigkeit des Schachtes nicht ohne aufwendige Tiefbaubaumaßnahmen wiederhergestellt werden.
Durch die Integration feiner Heizleiter (analog zur Sitzheizung im PKW) lässt sich das FlexReha®-Verfahren auch in der „kalten“ Jahreszeit anwenden. Dieses Drahtgeflecht kann im späteren Betrieb zur Leckage-Detektion weitergenutzt werden. Zum Einsatz kommen Faserverbund-Materialien, welche u.a die ursprüngliche Tragfähigkeit des Beton-Pumpschachtes wiederherstellen.
Die Durchführungszeit und Kosten werden halbiert.
1735 AkoTec Produktionsgesellschaft mbH
Grundmühlenweg 3
16278 Angermünde

Bundesland: Brandenburg

MEGA-Kollektor zur Einspeisung von Solarwärme in Nah- und Fernwärmenetze

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Zur Erreichung der CO2 -Minderungsziele der Bundesregierung soll der Anteil der Fernwärme aus Erneuerbaren Energien deutlich gesteigert werden. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leisten zukünftig solarthermische Großanlagen.

Im Rahmen des vom DBU geförderten Projektes „SysNet - Systemoptimierung der Solarwärmeeinspeisung in Nah- und Fernwärmenetze“ entwickelte AkoTec in Kooperation mit der IWN Innovative Wärmenetz GmbH einen Voll-Vakuumröhrenkollektor in Form eines MEGA-Kollektors, der die bisher kleinteilige Aufteilung von Solarfeldern ersetzt. Neben entsprechend dimensionierten Systemkomponenten wurden Maßnahmen der Wirkungssteigerung und Anforderungen an den Transport von großflächigen Kollektoren eruiert.

Mit dem MEGA-Kollektor kann für die Solarthermie ein Anwendungsgebiet mit immensem Marktpotential erschlossen werden, bei hoher Wirtschaftlichkeit und starker Konkurrenzfähigkeit zu anderen Energiequellen und solarthermischen Anlagen. Im Ergebnis des bis 2019 durchgeführten Projektes ist ein marktreifer, vom TÜV zertifizierter MEGA-Kollektor entstanden. Bereits zwei Projekte in Leipzig und Graz wurden realisiert. Weitere Anlagen befinden sich in Planung bzw. im Bau.
1328 Deutsche KlimaStiftung
Am Längengrad 8
27568 Bremerhaven

Bundesland: Bremen

Interkulturelle Umweltbildung & grüne Berufskompetenzen: Die Deutsche KlimaStiftung stellt sich vor!

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Die Deutsche KlimaStiftung präsentiert zwei BMU-geförderte Projekte:
(1) Im Rahmen unseres Projektes „KlimaGesichter – Der Klimawandel hat viele Gesichter: Ausbildung von Geflüchteten zu Klimaschutzbotschafter*innen“ der Nationalen Klimaschutz Initiative (NKI) präsentieren wir Ausstellungsfiguren aus unserer Wanderausstellung KLIMAFLUCHT. Im persönlichen Gespräch berichten wir über die interkulturelle Bildungsarbeit und Qualifizierung Geflüchteter & MigrantInnen zu Klimaschutzbotschafter*innen. Hierzu werden themenrelevante Filmspots auf einem Laptop gezeigt.
(2) Unsere BBNE-BerufsKlima-Workcamps – gefördert durch den Europäischen Sozialfonds – stellen wir mit einer Interaktionswand zu themenrelevanten Fragestellungen rund um Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz vor. Die 4-tägigen BerufsKlima-Workcamps werden viermal jährlich für 16-25jährige im Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost kostenfrei angeboten. Darüber hinaus verlosen wir Plätze für die BerufsKlima-Segeltörns und geben den interessierten Besucher*innen einen „grünen Faden“ für Klimaschutz im Alltag mit an die Hand.
1546 Klimahaus Bremerhaven 8° Ost
Am Längengrad 8
27568 Bremerhaven

Bundesland: Bremen

World Future Lab mobil - Gestalte Deine Zukunft nachhaltig!

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Das World Future Lab mobil ist ein interaktives, digitales Lernangebot zur Vermittlung globalen Denkens und zukunftsfähigem Handeln. Vor dem Hintergrund der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen werden Wege für einen gesellschaftlichen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit aufgezeigt und dabei die eigene Handlungsfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt. Das Setting knüpft an das Konzept der Gestaltungskompetenzen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung an.
Das World Future Lab mobil besteht aus digitalen Spielen, die besondere Fähigkeiten bei den Spielenden herausfordern, wie motivieren, engagieren oder vernetzen, um die Welt nachhaltiger zu gestalten. So soll eine Südseeinsel vor dem Meeresspiegelanstieg gerettet, ein Smartphone nachhaltig produziert oder eine Bewegung für mehr Klimaschutz ins Rollen gebracht werden. In der Auflösung der Spielsituation sind die Ergebnisse mit realen Praxisbeispielen erzählerisch verknüpft und bekommen somit eine Vorbildfunktion.
1929 Alfred-Wegener-Institut / Helmholtz- Zentrum für Polar- und Meeresforschung
Am Handelshafen 12
27570 Bremerhaven

Bundesland: Bremen

MOSAiC – Expedition im Eis Mak-Pak – Nachhaltige Verpackung aus Makroalgen

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Es ist die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Seit Herbst 2019 driftet der Forschungseisbrecher Polarstern eingefroren durch das Nordpolarmeer. Auf der MOSAiC-Expedition erforschen Wissenschaftler*innen aus 20 Nationen die Arktis im Jahresverlauf. Kaum eine Region hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark erwärmt. Ziel der Expedition ist es daher, den Einfluss der Arktis auf das globale Klima besser zu verstehen. Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) leitet und koordiniert die internationale Flotte von Eisbrechern, Helikoptern und Flugzeugen, die die Polarstern unterstützt und versorgt.

Die Belastung der Umwelt durch Kunststoffmüll aus Verpackungen steigt stetig. Um nachhaltige Alternativen zu schaffen, fördert das BMEL im Programm zur Innovationsförderung das Projekt „Mak-Pak“. Ziel des Projektes ist es, eine nachhaltig produzierte, abbaubare oder idealerweise essbare Verpackungslösung als Darreichungsform für Lebensmittel im Außerhausverzehr sowie im Imbiss-Segment zu entwickeln. Das nachhaltige Konzept, entwickelt durch den Verbund aus Hochschule Bremerhaven, Alfred-Wegener-Institut und dem Industriepartner Nordsee, besticht durch den maritimen Rohstoff der Makroalgen.
1586 Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Contrescarpe 72
28195 Bremen

Bundesland: Bremen

Kooperatives Schutzgebietsmanagement in Bremen - Hand in Hand für Grünland, Kiebitz und Co.

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Naturschutz und Landwirtschaft – wie passt das zusammen? Bremen hat sich seit vielen Jahren für einen konsequent kooperativen Ansatz im Schutzgebietsmanagement entschieden. Und ist damit sehr erfolgreich.
Als „Türöffner“ für die Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft erwies sich dabei der vom BUND Bremen 2008 initiierte freiwillige Wiesenvogelschutz. Heute nehmen nahezu alle Landwirte in den Projektgebieten daran teil, überwiegend auf intensiv genutzten Privatflächen. Gemeinsam mit Naturschutzmaßnahmen zur Pflege- und Entwicklung der Schutzgebiete, Ausgleichsmaßnahmen und Agrarumweltmaßnahmen entwickelte es sich zum Kern eines umfassenden Gebietsmanagements. Gemeinsames Ziel: Naturschutz kooperativ umsetzen. Um einen engen Kontakt zwischen allen Seiten herzustellen, spielen Gebietsbetreuer*innen eine zentrale Rolle. Sie sind im Gelände präsent und können Probleme häufig vor Ort lösen. Kommunikation und Vertrauen sind dabei der Schlüssel zum Erfolg.
Seit 2016 wird das Gebietsmanagement im Rahmen eines ELER-Projektes weiterentwickelt. Für die Zusammenarbeit wurde ein Projektbeirat gegründet, in dem Vertreter der Landwirtschaft und des Naturschutzes zusammenarbeiten.
1918 Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau Bremen
Contrescarpe 72
28195 Bremen

Bundesland: Bremen

Bürgerschaftliches Engagement für den Klimaschutz. Bremen unterstützt nachhaltige Strukturen im Quartier

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Erfolgreicher Klimaschutz beginnt vor Ort. Aus diesem Grund unterstützt Bremen aktiv das bürgerschaftliche Engagement und die Entwicklung nachhaltiger Strukturen für den Klimaschutz im Quartier. Hierzu wurde seit 2016 aktiv das Förderangebot „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums genutzt. 18 Nachbarschaftsprojekte werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit einem Volumen von rd. 2,35 Mio. € zwei Jahre lang gefördert. In vielfältiger Weise können Bürger*innen in ihrem Alltag Klimaschutz vor Ort selber gestalten, ob im Repair Café, beim Upcycling, bei Tauschbörsen, dem urban gardening oder im KlimaCafe. Unterstützt durch die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (SKUMS) und der Klimaschutzagentur energiekonsens werden so zivilgesellschaftliche Strukturen für den Klimaschutz geschaffen.

Eine wissenschaftliche Begleitstudie durch die Hochschule Bremen zeigt, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für den Klimaschutz ist und das dies erhebliche Möglichkeiten bietet, um gleichzeitig Integration, soziale Teilhabe und vielfältige Aspekte von Lebensqualität in Stadtteilen und Quartieren zu fördern.
1712 Studierendengruppe
Erich Kästnerstraße 18b
15711 Königs Wusterhausen

Bundesland: Hamburg

Mikroplastik im Abwasser

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In unserem zweijährigen Projekt "Mikroplastik im Abwasser" beschäftigten wir uns mit der Frage ob das globale Thema der Mikroplastikbelastung in Gewässern auch ein regionales Problem darstellt. Dazu haben wir in der Kläranlage Ludwigsfelde Proben genommen und uns dabei auf Partikelgrößen zwischen 25 und 40 Mikrometern fokussiert.
Wir konnten durch die Versuche mit unseren Sieben und durch das verwendete Planktonnetz Mikroplastik nachweisen und belegen, dass Kläranlagen auf ihrem aktuellen technologischen Stand der Bedrohung durch diese Partikel wenig entgegensetzen können.
Unser Projekt ist mit viel Aufklärungsarbeit verbunden und beginnt bei dem Thema "Wie kommt Mikroplastik in das regionale Abwasser" und endet mit einer realitätsnahen Betrachtung in Bezug auf "Wie kann oder kann Mikroplastik überhaupt aus dem Abwasser gefiltert werden?"

Mit der Vorstellung dieses Projekt wollen wir vor allem auf das Thema weiterhin aufmerksam machen und gleichzeitig andere Menschen motivieren hinter die Fassaden des alltäglichen Lebens zu blicken und den Umgang mit solchen Ressourcen zu hinterfragen.
1450 Umweltstiftung Michael Otto gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband
Glockengießerwall 26
20095 Hamburg

Bundesland: Hamburg

F.R.A.N.Z. - Gemeinsam für mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft

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Biologische Vielfalt ist die Basis für intakte Ökosysteme und damit auch für die Landwirtschaft. Das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. der Umweltstiftung Michael Otto und des Deutschen Bauernverbandes setzt hier an. Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft“ zeigt F.R.A.N.Z., dass eine moderne, leistungsfähige Landwirtschaft mit biologischer Vielfalt vereinbar ist.

Landwirte und Naturschützer entwickeln und erproben gemeinsam auf zehn bundesweit verteilten Demonstrationsbetrieben praktikable und zugleich wirtschaftlich tragfähige Biodiversitätsmaßnahmen. Im Dialog von Wissenschaftlern, Betriebsberatern und Betriebsleitern werden sowohl naturschutzfachliche und wirtschaftliche Aspekte als auch regionale Besonderheiten bei der Anlage der Maßnahmen bedacht. Die Ergebnisse aus der Maßnahmenumsetzung dienen als Impuls für die Weiterentwicklung der Agrar- und Umweltpolitik.

F.R.A.N.Z. wird mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank, mit besonderer Unterstützung des BMEL und der BLE sowie durch das BfN mit Mitteln des BMU gefördert.
1496 Stiftung Jugend forscht e. V.
Baumwall 5
20459 Hamburg

Bundesland: Hamburg

Stiftung Jugend forscht e. V. Preisträgerinnen und Preisträger präsentieren ihre Projekte

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Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel der gemeinsamen Initiative von Bund, Ländern, stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen ist es, Kinder und Jugendliche langfristig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern, Talente zu fördern und in ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen.
Die Präsentation von ausgewählten Projekten im Rahmen von Messen und Ausstellungen ist ein wichtiger Bestandteil der Förderaktivitäten der Stiftung Jugend forscht e. V. Die Woche der Umwelt bietet den Jungforscherinnen und Jungforschern die Möglichkeit, ihre innovativen Forschungsergebnisse auf diesem Themengebiet Fachleuten sowie einem breiten Publikum vorzustellen.
Paul Kunisch (18) aus Großostheim präsentiert einen selbstentwickelten Absorber zur Bekämpfung einer Ölpest. Der Absorber, den er auf Basis eines Leimungsmittels hergestellt hat, kann ausgetretenes Öl binden. Leonie Prillwitz (16) aus Friedberg stellt ihr Filtersystem für Waschmaschinen vor. Dieses verhindert, dass Mikrofasern, die sich beim Waschen aus Kleidungsstücken herauslösen, ins Abwasser gelangen.

1634 Thünen-Institut für Holzforschung
Leuschnerstr. 91d
21031 Hamburg

Bundesland: Hamburg

Kontrollen zum Schutz der Wälder: Wie erkennt man die in Holzkohle und Papier enthaltenen Hölzer?

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Die fortschreitende Entwaldung unseres Planeten reduziert die biologische Vielfalt und beschleunigt die Erderwärmung. Um dem Handel mit illegal eingeschlagenen Hölzern zu begegnen, müssen die verwendeten Hölzer identifiziert werden. Für Massivholz und Sperrholz funktioniert dies bereits sehr gut, aber wie bestimmt man, welche Hölzer für die Herstellung von Holzkohle oder Papier eingesetzt wurden? Dabei versteckt sich in diesen Materialien ein Großteil der weltweiten Holznutzung. Dank zweier durch die DBU geförderter Projekte werden in einer Kooperation zwischen der Universität Hamburg und dem Thünen-Institut für Holzforschung Methoden zur Identifizierung der Holzarten entwickelt und etabliert. Am Stand haben Sie die Gelegenheit, praxisnah nachzuvollziehen, wie die Hölzer in Holzkohle und Papier über ihre anatomischen Merkmale erkannt werden. Zudem wird vorgestellt, wie man Hölzern im Papier über geringste Reste ihrer charakteristischen chemischen Inhaltsstoffe auf der Spur ist.
1562 Baumschule Lorenz von Ehren GmbH &Co.KG
Maldfeldstraße 4
21077 Hamburg

Bundesland: Hamburg

Klimawandel - Was sind die Stadtbäume der Zukunft?

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Klimawandel – Bäume für eine grüne Zukunft in den Städten!
Bäume sind eine der entscheidenden Antworten für ein gutes Klima in den Städten: Sie sind wichtig für die Sauerstoffversorgung und Temperaturabsenkung, sie sind Luftfilter, Schattenspender, Windstopper - sie sind einfach ein wenig Natur zum Wohlfühlen in der Stadt.
Doch unsere Stadtbäume sind zu einem großen Teil gefährdet. Höhere Temperaturen, längere Trockenperioden, bisher unbekannte Krankheiten und Insekten stressen viele bekannte Baumarten und lassen sie sterben. Bekanntes Beispiel ist die beliebte Rosskastanie, die sich durch die Miniermotte und eine Pilzerkrankung aus unseren Städten verabschiedet.
Was tun wir? Wir brauchen auch in Zukunft Stadtbäume!
Zusammen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und anderen Baumfachleuten identifizieren, testen, erforschen wir Baumarten und -gattungen aus anderen Klimazonen. Diese kennen bereits hohe Temperaturen im Sommer, längere Trockenperioden, Salzdruck im Winter und die neuen Schaderreger und überstehen sie. Ein Beispiel für diese Grundlagenarbeit ist unser Klimabaumhain mit 61 verschiedenen Arten/Sorten, denen wir ein Überleben unter geänderten Bedingungen zutrauen.
1765 cirplus GmbH
Betahaus, Eifflerstraße 43
22769 Hamburg

Bundesland: Hamburg

cirplus - der globale Marktplatz für recycelte Kunststoffe.

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In 100 Sekunden gibt dieser Vortrag beim NKLUB Hamburg am prägnantesten wider, was wir tun: https://www.youtube.com/watch?v=T9v1_pMor8k&feature=youtu.be

Wir bauen B2B-Plattform für recycelte Kunststoffe und Kunststoffabfälle, d.h. wir vernetzen Kunststoffverarbeiter mit Recycling-Unternehmen, standardisieren Rezyklate und helfen somit, den Plastikkreislauf zu 100% zu schließen.

Denn mit höherer Nachfrage steigt der ökonomische Anreiz für Recycling-Unternehmen, Kunststoffabfälle aufzubereiten, statt in die Verbrennung oder den Export zu geben.

Wir setzen digital um, was die EU-Plastikstrategie (Januar 2018) und das deutsche Verpackungsgesetz (Januar 2019) fordern: Bessere Vernetzung der Abfall- und Kunststoffwirtschaft, um Abfälle zu vermeiden, Jobs in der EU zu schaffen und CO2 einzusparen. Denn jede Tonne recycelter Kunststoff spart bis zu 85% der CO2-Emissionen ein, die bei der Herstellung von Virgin Plastic entstehen.

1723 Konvekta AG
Am Nordbahnhof 5
34613 Schwalmstadt

Bundesland: Hessen

Konvekta CO2-Wärmepumpen-Thermomanagement zum ganzjährigen Beheizen und Kühlen von E-Bussen

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Die Konvekta CO2-Wärmepumpe ist ein Klimasystem für E-Busse, welches optimalen Komfort für Menschen und höchste Energieeffizienz für das Fahrzeug bietet. Das System kann gleichzeitig warme und kalte Energie in Form von Luft und/oder Wasser zur Verfügung stellen. So können Batterien, Fahrer und Fahrgastraum gleichzeitig und je nach Bedarf bedient werden.
Mit 0-Emissionen reduziert die Wärmepumpe den Energieverbrauch um bis zu 60 % bei -10°C im Vergleich zur klassischen Elektroheizung. Im ganzen Jahr sinkt der Energiebedarf inklusive Klimatisierung um über 50 %.
Das System bezieht bis zu 75 % der benötigten Wärme oder Kälte nicht aus fossilem Brennstoff oder Strom, sondern aus der Natur – aus der Umgebungsluft (COP 4).
Weitere Energieeinsparungen werden durch das Kältemittel CO2, mithilfe eigens entwickelter Komponenten, der Konvekta-Steuerung sowie durch Wärmerückgewinnung erreicht.

Das Kältemittel CO2 besitzt eine 20 % höhere Effizienz als herkömmliche Kältemittel. Chemische Kältemittel sind als starke Treibhausgase mitverantwortlich für den Klimawandel. CO2 ist ein natürlicher Bestandteil der Luft, nicht brennbar, nicht giftig, Treibhauspotential (GWP) Faktor 1. (R134a GWP=1340)
1906 DWS Group
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt am Main

Bundesland: Hessen

Verantwortungsvolles Investieren – Wie ESG eine neue Generation der Geldanlage prägt.

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2015 haben die Vereinten Nationen ein Modell entwickelt, welches das zukünftige Wohl der Welt und ihrer Bewohner abbilden soll. Es wurden 17 übergreifende Ziele (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) formuliert, die mittlerweile in vielen Unternehmen zur Verbesserung nachhaltiger Prozesse genutzt werden. In 2018 hat die DWS einen Aktienfonds konzipiert, der nach den SDGs gemanagt wird. Der DWS SDG Global Equities investiert in Unternehmen, die einen wichtigen Beitrag zu den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung leisten.
Die Integration von Nachhaltigkeitskriterien im Auswahlprozess spielt hier eine wesentliche Rolle bei der Selektion vielversprechender Aktien. Der Fonds steht seit 2019 im Mittelpunkt einer Vertriebsaktion mit einer großen deutschen Retailbank zum Thema Nachhaltigkeit. Über verschiedenste Maßnahmen in über 850 Filialen wurde das Thema sichtbar gemacht, umfangreiche Schulungsunterlagen und Berater-Trainings rundeten das Angebot ab. Dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage schon lange kein Nischenthema mehr ist, zeigt der Erfolg der Initiative. So konnten seit Auflegung mehr als 600 Mio. Euro an Anlegergeldern eingesammelt werden.

1870 Deutsche Bundesbank
Wilhelm-Epstein-Str. 14
60431 Frankfurt am Main

Bundesland: Hessen

Zukunftsfähiger Campus für die Zentrale der Deutschen Bundesbank

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Die Deutsche Bundesbank stellt ihre Zentrale in Frankfurt am Main effizient für die Zukunft auf. Dazu wird der Campus mit einem Teil seines bis zu 50 Jahre alten Gebäudebestandes und seiner Infrastruktur umfangreich restrukturiert, saniert und erweitert. Zukünftig wird sich die Anzahl der Beschäftigten auf dem Campus verdoppeln, gleichzeitig soll der Energieverbrauch am Standort gegenüber dem derzeitigen Verbrauch erheblich reduziert werden.
Das Projektziel ist, einen weitgehend CO2-neutralen Campus mit einem hohen Autarkiegrad zu gestalten. Dazu wurden Energiekonzepte entwickelt, die ein hohes Potenzial an regenerativen Energiequellen aufzeigen. Wesentlich für das Projekt sind der nachhaltige Umgang mit Ressourcen und eine nach ökologischen Kriterien gestaltete Außenanlage zur Erhöhung der Biodiversität am Standort. Ein gesondertes Augenmerk liegt auf den optimierten Lebenszykluskosten sowie der Förderung des Fahrradverkehrs.
Die Präsentation des Projekts soll den Besuchern Anregungen und Informationen zum umweltverträglichen Bauen unter ganzheitlicher Betrachtung verschiedener Nachhaltigkeitskriterien geben.
1744 FiBL Deutschland e.V.
Kasseler Straße 1a
60486 Frankfurt am Main

Bundesland: Hessen

Klimafreundliche und nachhaltige Landwirtschaft

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Lebensmittel und die Art und Weise, wie sie hergestellt werden, haben großen Einfluss auf die menschliche Ernährung. Nachhaltige, ökologische Produktionsweisen, regionale Wertschöpfung und ein fleischarmer bzw. vegetarischer und veganer Speiseplan senken den Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen deutlich.
Ein Team aus Mitarbeiter*innen des Forschungsinstituts für ökologischen Landbau, des Öko-Instituts sowie der Universität Gießen beleuchten die Einflüsse der landwirtschaftlichen Produktion und der Verarbeitung auf das Klima. Sie bewerten unterschiedliche Produktionsformen: von der Bodenbearbeitung über Haltungsformen von Milchvieh bis zu Vergleichen von Agrarsystemen und sagen, was wirklich klimaschonend ist. Zudem stehen politische Maßnahmen zum Klimaschutz im Fokus.
Besucher*innen können am Stand anhand von Modellberechnungen den Einfluss der persönlichen Ernährungsgewohnheiten auf die entstehenden klimaschädlichen Gase darstellen. Das Team der drei Institute informiert zudem über aktuelle Projekteergebnisse.
1756 DECHEMA-Forschungsinstitut
Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt am Main

Bundesland: Hessen

PhotoFlow : Flussbatterien direkt mit Sonnenlicht aufladen

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Im Rahmen der Energiewende gewinnen Flussbatterien zur Speicherung von erneuerbarer Energie aus Solar- oder Windkraft-Anlagen zunehmend an Bedeutung.

Im Projekt PhotoFlow sollen die Vorteile von Solarzellen und Flussbatterien vereint und eine neuartige Batterie entwickelt werden, die direkt mit Sonnenlicht aufgeladen werden kann.

Das lichtaktive Material ist direkt in der Zelle verbaut, damit kann die Batterie mit Hilfe des Sonnenlichts autonom betrieben werden. Die Sonnenenergie wird direkt in elektrochemische Energie umgewandelt und im Elektrolyt gespeichert.

Dafür werden in Kombination mit verschiedenen photokatalytisch aktiven Materialien neuartige organische Verbindungen als Elektrolyte verwendet, die gegenüber herkömmlichen Flussbatterien ökologische und ökonomische Vorteile bieten.

Die Leistungskenndaten, Wirkungsgrade und limitierenden Faktoren für diese neue Technologie werden aus Laborversuchen abgeleitet. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines modularen Zelldesigns der Photo-Flussbatterie zu niedrigen Herstellungskosten.
1989 Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V.
Kasseler Str. 1a
60486 Frankfurt am Main

Bundesland: Hessen

Was ist normal? Kommunikation und Bildung zu nachhaltigen und klimaschonenden Lebensstilen

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Wo ging die letzte Urlaubsreise hin? Was war eine nachhaltige und klimaschonende Reise, die empfehlenswert ist? Und wie wurde über diese Reisen in Sozialen Medien kommuniziert?

Am Stand der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung werden die Besucher*innen angeregt, Ihre Vorstellungen zu nachhaltigem und klimaschonenden Reisen zu skizzieren und zu reflektieren, wie sich 'normales' Reiseverhalten in Sozialen Medien wie Facebook, Instagram aber auch WhatsApp abbildet. So werden Anknüpfungspunkte geschaffen, um über einen notwendigen Wandel von Normalitätsvorstellungen in der Gesellschaft hin zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Beispiel Reisen auch in Sozialen Medien ins Gespräch zu kommen.

Daran anschließend wird über Angebote der Umweltzentren und deren deutschlandweite Verortung informiert. Denn diese sind häufig regionale Anlaufstellen und spannende Ausflugsziele, die Reisen in der eigenen Region attraktiv machen.
Interessierte Besucher*innen werden zudem über Ideen, wie die Themen Suffizienz und Postwachstum in Angebote von Umweltzentren im ländlichen Raum integriert werden können, informiert.
1823 Triodos Bank
Falkstraße 5
60487 Frankfurt

Bundesland: Hessen

Wirkung von Geld als Hebel für Umwelt und Gesellschaft – Transparenz und Reporting als Grundlage

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Geld hat eine enorme Wirkung – welche hängt aber davon wie es eingesetzt wird. Auch die EU möchte mit dem Aktionsplan Sustainable Finance den Hebel nutzen, um durch Reallokation von Krediten/Investments eine Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft sowie dringend notwendige Investitionen in Klima- und Umweltschutz zu unterstützen. Damit der aktuelle Trend "Nachhaltigen Finanzen" zielgerichtet wirken kann und nicht durch Greenwashing an Glaubwürdigkeit verliert, muss Transparenz nicht nur über Verwendung von ESG-Kriterien, sondern auch über die Wirkung des Geldes erfolgen.

Die Triodos Bank veröffentlicht nicht nur alle Kredite und ein umfangreiches Wirkungsreporting damit alle Kunden sehen wo "ihr Geld" verwendet wird und welche Wirkung es erzielt. Zusätzlich wurde mit anderen Akteuren eine offene Methodik entwickelt (PCAF) mit der Triodos als erste Bank in D ihren CO2-Fussabdruck veröffentlicht hat. Auch für die Fonds wird ein Reporting erstellt, mit dem Anleger den ökol. Fußabdruck (CO2, Wasser und Müll) der Fonds mit nachhaltigen Benchmarks vergleichen können. So haben auch Anleger die Möglichkeit ihre finanzielle und auch ihre sozial-ökologische Rendite zu steuern.
1486 DLG e.V.
Eschborner Landstr. 122
60489 Frankfurt am Main

Bundesland: Hessen

From farm to fork: DLG-Zertifizierung Nachhaltige Landwirtschaft

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Nachhaltigkeit in der Lebensmittellieferkette ist zu einer bedeutenden gesellschaftlichen Anforderung geworden. Immer mehr Verbraucher erwarten, dass die Herstellung der Lebensmittel unter sozialgerechten Bedingungen, ohne negative Umweltwirkungen und unter Berücksichtigung des Tierwohls erfolgt. Die DLG bietet mit dem DLG-Programm Nachhaltige Landwirtschaft ein System zur Ermittlung des Nachhaltigkeitsstatus landwirtschaftlicher Betriebe in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenschutz, Ökonomie, Soziales, Management und Tierwohl an. Auf der Grundlage des Nachhaltigkeitsstatus kann ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess angestoßen werden. In die Entwicklung des System sind u. a. die Ergebnisse aus vier DBU-Projekten zu Nachhaltigkeitsindikatoren und ihrer praktischen Erprobung eingeflossen. Die Datenerfassung und die Auswertung werden durch ein Webportal mit Hof- und Feldverwaltung unterstützt. Das System ist anschlussfähig an weitere Software im Digital Farming und in der Lebensmittelkette. So werden die Teilnahme an einem Nachhaltigkeitsnachweis für alle Landwirte möglich sowie die Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelkette.
www.DLG-Nachhaltigkeit.info
1327 Deutscher Olympischer Sportbund e.V.
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main

Bundesland: Hessen

Green Champions - Nachhaltigkeit von Sportveranstaltungen

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Jedes Jahr finden in Deutschland tausende Sportveranstaltungen statt, bei denen Sportlerinnen und Sportler Zuschauende in ihren Bann ziehen und begeistern. Die Bandbreite ist groß: von kleinen Vereinsmeisterschaften über Marathonläufe mit tausenden Teilnehmenden bis hin zu Weltmeisterschaften mit internationalem Publikum. Sie finden im Sommer und Winter statt, im Wald und auf dem Wasser, in der Dreifeldhalle und im Stadion.
Bei der Planung und Durchführung der Veranstaltungen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auf Nachhaltigkeitsaspekte zu achten: z.B. im Bereich des Mobilitäts- und Abfallmanagements, der Energie- und Ressourcenverbräuche oder bezüglich des Flächenverbrauchs.
Der Deutsche Olympische Sportbund hat zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Öko-Institut mit Förderung des Bundesumweltministeriums das Internetportal „Green Champions 2.0 für nachhaltige Sportveranstaltungen“ entwickelt. Das Informationsangebot bietet konkrete Hinweise zur Umsetzung von nachhaltigen Sportveranstaltungen, einen themenbezogenen Überblick, Checklisten sowie viele konkrete Praxisbeispiele.

Weitere Informationen:
www.green-champions.de und www.dosb.de/umwelt/
1599 Green for Growth Fund
Carl-von-Noorden-Platz 5
60596 Frankfurt am Main

Bundesland: Hessen

Green for Growth Fund – ein innovativer Klimaschutzfonds für Entwicklungs- und Schwellenländer

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Der GGF ist ein nachhaltiger Investmentfonds, der als Public-Private-Partnership strukturiert wurde. Aufgelegt im Jahr 2009 finanziert der GGF Maßnahmen in den Bereichen Energie- und Ressourceneffizienz sowie erneuerbare Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern. Insgesamt hat der GGF bereits mehr als 35.000 Projekte mit einem Gegenwert von 1 Mrd. EUR unterstützt. Diese werden entweder direkt oder über lokale Finanzinstitutionen finanziert und resultieren in CO2-Einsparungen von 860.000 t p.a. Die innovative Fondsstruktur mit unterschiedlichen Risikoklassen ermöglicht die Mobilisierung von privatem Kapital für Klimaschutzinvestitionen.
Der GGF setzt sich zudem für nachhaltige systemische Veränderungen in den Zielländern ein. Dies wird durch eine Kombination von maßgeschneiderten Finanzierungen und Beratungsleistungen für Partnerinstitutionen und andere lokale Akteure erzielt. Beispiele technischer Beratungsleistungen sind u.a. Kampagnen zur effizienten Energienutzung in Haushalten und Kleinunternehmern oder die strategische Unterstützung von lokalen Finanzinstitutionen durch die Schulung von Mitarbeitern, bei der Produktentwicklung oder beim sonstigem Kapazitätsaufbau.
1842 Verband Deutscher Sporttaucher e.V.
Berlinerstr. 312
63067 Offenbach

Bundesland: Hessen

Tauchen für den Naturschutz - Naturschutz & Natursport gemeinsam für den Schutz unserer Gewässer

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In Deutschland gibt es über 25.000 Seen. Dabei haben sich besonders die oligo- bis mesotrophen Klarwasserseen in den letzten Jahrzehnten durch Nährstoffeinträge und seeinterne Ursachen sehr stark verändert. Derzeit befinden sich über 80 % der Seen gemessen an den Maßstäben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) in einem schlechten Zustand. Davon betroffen sind sowohl die Schutzziele, aber auch die Attraktivität der Gewässer für Erholungssuchende wie Badegäste und Natursportler.

Im Rahmen des Projekts „Tauchen für den Naturschutz“ vom NABU e.V. und dem Verband Deutscher Sporttaucher e.V. werden Sporttaucher ausgebildet, den Zustand von Gewässern anhand ihrer charakteristischen Unterwasservegetation eigenständig zu dokumentieren und einzuschätzen. Wasserpflanzen sind besonders geeignet, um den Zustand eines Sees einschätzen und erklären zu können. Die Sporttaucher werden damit in diesem Citizen Science Projekt zu den Augen der Gesellschaft unter Wasser und zu Multiplikatoren des Seenschutzes. In insgesamt 12 Bundesländern gibt es zwischenzeitlich über 25 Gruppen mit über 400 Tauchern die sich an dem Projekt beteiligen.
1459 DAW SE
Roßdörfer Straße 50
64372 Ober-Ramstadt

Bundesland: Hessen

Biodiversität stärken mit nachhaltigen Holzveredelungsprodukten auf Basis Leindotter

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Mit seiner innovativen, nachhaltigen Wertschöpfungskette zeigt der Farbenhersteller DAW SE (Caparol/Alpina) wie die Langlebigkeit von Hölzern erhöht und gleichzeitig die Biodiversität gestärkt werden kann.

Die Leindotterpflanze, Basis der nachhaltigen Holzölen und -lasuren und aktuell auf der Liste der gefährdeten einheimischen Nutzpflanzen stehend, kann ökologische vorteilhaft gemeinsam mit Erbsenpflanzen angebaut werden. Der Mischfruchtanbau (Brandenburg) verhindert einen Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, erhöht den Gesamtertrag der Fläche, stärkt Ökosystem und Artenvielfalt. Denn Leindotter bietet bedrohten Insektenarten, wie Schwebfliegen, Schmetterlingen, Honig- und Wildbienen, zusätzliches Futter, da er in einer Zeit blüht, in der Blütenangebot in der konventionellen Landwirtschaft gering ist. Leindotter wirkt Unkraut unterdrückend und reduziert den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Erbsen und Leindottersamen werden zusammen geerntet und mittels Sieben getrennt. Der Samen wird zu Öl gepresst, veredelt und bildet die Basis der Holzveredelungsprodukte. Eine Biodiversitätsstudie begleitet das Projekt, das durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert wird.
1959 Leibniz-Institut für Katalyse e.V.
Albert-Einstein-Str. 29a
18059 Rostock

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

CO2 4 Future: Vom Klimagas zum Rohstoff

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Der stetig steigende Energiebedarf der Menschheit führte in den letzten fünfzig Jahren zu einem signifikanten Anstieg des Klimagases CO2 in der Atmosphäre. Ursache hierfür ist die Verbrennung der wertvollen und endlichen Rohstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas. Der daraus resultierende Klimawandel und Rohstoffmangel wird zukünftig zu großen gesellschaftlichen Veränderungen führen. Um diese Herausforderungen zu meistern, lohnt sich ein Blick in die Natur. Sie bedient sich des Klimagases CO2 als Rohstoff unter Nutzung von Sonnenenergie zum Aufbau jeglicher in der Natur vorkommender organischer Stoffe in der Photosynthese. Die effiziente Nutzung von CO2 als Rohstoff unter Einsatz erneuerbarer Energien wird auch für den Menschen von zunehmender Bedeutung sein. Die Katalyse nimmt hier eine Schlüsselrolle ein. Wir zeigen, wie man mittels der Katalyse zukünftig aus CO2 Produkte des täglichen Bedarfs herstellen kann. Dabei stellen wir drei konkrete Beispiele vor: CO2 für die Anwendung, CO2 für Materialien und CO2 für die Energiespeicherung.
1762 EUCC - Die Küsten Union Deutschland e.V. (EUCC-D)
Friedrich-Barnewitz-Str. 3
18119 Warnemünde

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Alles im Fluss?! – aktiv gegen Müll in unseren Gewässern

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Gewässerschutz geht nur gemeinsam! In „Alles im Fluss?!“ werden Kinder und Jugendliche fernab der Küste aktiv, um dem Mülleintrag ins Meer von Land aus zu begegnen. Anknüpfend an eine Aufräumaktion am Fluss werden eigene Handlungsmuster überdacht, Ideen für nachhaltigere Lebensstile entwickelt und aktiv umgesetzt. Dazu werden Müllfunde systematisch erfasst, in eine Datenbank eingetragen und mit anderen bundesweiten Projektstandorten verglichen. Ergänzend zu den präsenzbegleiteten Projektwochen an Schulen werden Lehrkräfte und Multiplikatoren in Fortbildungen geschult und Unterrichtsmaterialien bereitgestellt. Ziel unserer Aktivitäten ist, den ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wert von Küste und Meer zu verdeutlichen, alternative Handlungsweisen aufzuzeigen und Bewohner wie Akteure zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt zu bewegen. Dazu setzt EUCC-D auf umfassende und aktuelle Information, organisiert Aufräumaktionen, wehrt sich gegen die Kippen-Flut und stellt die Ergebnisse in einer europaweiten Wanderausstellung vor.
1872 Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Seestraße 15
18119 Rostock

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Mit ‚Rocket‘ auf Mikroplastik-Jagd: Innovation für präzise Erforschung des drängenden Umweltproblems

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Ob in Flüssen und Ozeanen, im arktischen Eis oder in Tiefseesedimenten – Mikroplastik findet sich überall. Die Forschung steht jedoch in vieler Hinsicht noch am Anfang bei der Erfassung dieses Umweltproblems. Man weiß wenig über die Auswirkungen und Zahlen, wie viele Plastikteilchen in der Umwelt vorkommen, beruhen meist auf Schätzungen. Denn Mikroplastik ist inmitten natürlicher Partikel fast unauffindbar, geschweige denn zählbar. Erschwerend kommt hinzu, dass in unserer Plastikwelt die kontaminationsfreie Beprobung, Grundvoraussetzung für verlässliche Ergebnisse, eine enorme Herausforderung bedeutet.
Hier kommt die ‚Rocket‘ ins Spiel! Das innovative Gerät wurde am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) entwickelt, um Mikroplastik aus Wasserproben herauszufiltern. Gegenüber herkömmlichen Techniken gibt es kein störendes Plastik in dem geschlossenen System, das Proben verfälschen könnte, und es erfasst präzise auch Kleinstpartikel bis zu 10µm. Die Rocket ist zudem geländegängig und filtert auch große Wassermengen schnell. Anhand eines Forschungsprojektes im Ostseezufluss Warnow demonstrieren wir, wie IOW-Forschende mit der Rocket auf Mikroplastik-Jagd gehen.
1678 nachhaltig.digital
Osterstraße 58
20259 Hamburg

Bundesland: Niedersachsen

Mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung fit für die Zukunft - Kompetenzplattform für den Mittelstand

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Wie können Unternehmen Aspekte der Nachhaltigkeit in digitale Änderungs- und Innovationsprozesse einbeziehen? Die Digitalisierung transformiert unsere Gesellschaft - mit Herausforderungen und Chancen für nachhaltiges Wirtschaften zugleich. Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie sich dabei fit für die Zukunft aufstellen. Als Kompetenzplattform sensibilisieren wir mittelständische Unternehmen für die Erfordernisse einer nachhaltig gestalteten Digitalisierung und geben Orientierung bei deren Umsetzung. Primär mit und für den Mittelstand unterstützen wir Dialoge, vernetzen Ideen und entwickeln über Branchengrenzen hinweg konkrete Lösungsansätze.

Das Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. bietet seit Anfang 2018 dem Mittelstand eine Plattform für Information, Orientierung und Austausch rund um die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit - virtuell und vor Ort. Auch auf der Woche der Umwelt sollen beide Zukunftsthemen gemeinsam betrachtet, Ansatzpunkte und Erfolgsprinzipien für den Mittelstand vorgestellt sowie mit Akteuren aus Praxis und Forschung diskutiert werden.
1529 ENERCON GmbH
Dreekamp 5
26605 Aurich

Bundesland: Niedersachsen

End-of-Life bei Windenergie: Ressourcenschonende Weiterverwertung abgeschriebener Windenergieanlagen

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Das EEG feiert 2020 seinen 20. Geburtstag! Für Tausende Windenergieanlagen steht damit die Entscheidung an: Wie weiter nach dem Ende der EEG-Förderung? Qualitativ hochwertige WEA gehören nach 20 Jahren noch nicht zum alten Eisen. Es gibt ein „zweites Leben“, in dem sie besonders günstigen Grünstrom erzeugen oder an anderen Standorten die Energiewende voranbringen können. Und wenn dann doch ihr technisches „Lebensende“ erreicht ist, gibt es Recycling-& Verwertungskonzepte, um die umweltfreundlichen Stromerzeuger als Wertstoffe wieder in die Kreislaufwirtschaft einzubringen.

Unter dem übergreifenden Thema „End-of-Life“ stellt Deutschlands größter WEA-Hersteller ENERCON auf der Woche der Umwelt verschiedene Konzepte vor:
-Weiterbetrieb und Direktvermarktung des kostengünstigen Windstroms auch für eine direkte Nutzung bspw. in Industrieprozessen, E-Mobilität, Wasserstofferzeugung
-Verfahren, mit deren Hilfe Verbundwerkstoffe – etwa von Rotorblättern – umweltfreundlich weitergenutzt / verwertet werden können
-ENERCONs Life-Cycle-Assessment, mit dem alle Lebensphasen der WEA bewertet werden und das für die Entwicklung und den Bau von ressourceneffizienten Neuanlagen sorgt
1620 Regionales Umweltbildungszentrum Hollen e.V.
Holler Weg 35
27777 Ganderkesee

Bundesland: Niedersachsen

Wirf mich nicht weg! - Lebensmittel wertschätzen lernen

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Deutsche Privathaushalte werfen noch immer viel zu viele Lebensmittel in die Tonne. "Wirf mich nicht weg!" richtet sich an GrundschülerInnen und sensibilisiert schon früh Kinder für einen nachhaltigen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln.
Seit 2012 beschäftigt sich das Umweltzentrum als eine der ersten Bildungseinrichtungen erfolgreich mit dem Thema und entwickelt das Projekt fortlaufend weiter. Über 5000 Kinder haben bereits teilgenommen und im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung an handlungsorientierten Stationen ihr Wissen erweitert. Was bedeutet das Verbrauchsdatum? Wie und wo lagert man Lebensmittel im Kühlschrank? Wie weit ist der Weg eines Lebensmittels vom Feld in den Mund? Ihr Wissen tragen die Kinder als Multiplikatoren nach Hause und sorgen auch dort dafür, dass weniger Lebensmittel in der Tonne landen.
2018 wurde das Umweltzentrum mit dem Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ausgezeichnet. Wir besuchen weiterhin jedes Jahr 50 Grundschulen. Zusätzlich findet bereits zum 3. Mal jährlich ein Lebensmittelretter-Wettbewerb in Kooperation mit der Zeitschrift GEOlino und Toppits statt, durch den noch weitere Kinder angesprochen werden.
1902 Michaelis Maschinenbau GmbH
Huxfelder Str. 8
28879 Grasberg

Bundesland: Niedersachsen

Innovation für Mensch und Natur Neuartiger Mähkorb ermöglicht mehr Biodiversität an und in Gewässern

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In der Gewässerunterhaltung kommt vielfach der Mähkorb zum Einsatz. Mit ihm werden die Böschungen und das Gewässerprofil gemäht. Dies bedeutet zwangsläufig einen Eingriff in die Biodiversität. Die Forderung dse Naturschutzes, auf möglichst viel Mahd zu verzichten, stößt dabei auf zwei entgegengesetzte Entwicklungen. Einerseits werden die Einsatzgeräte immer größer, um betriebswirtschaftlich effizient zu sein, andererseits sollen die Eingriffe in der Fläche immer kleinteiliger werden.
Die für die Unterhaltung zuständigen Organisationen sind damit in eine immer größere Zwickmühle geraten.
Vor diesem Hintergrund stellt ein neuartiger Mähkorb die große Chance dar, den Abfluss wirtschaftlich zu organisieren und dennoch mehr Ökologie zu ermöglichen.
Dazu haben sich ein Hersteller von Mähkörben und ein in der ökologischen Gewässerunterhaltung tätiges Büro mit Unterstützung der DBU zusammen getan, um im Spannungsfeld zwischen Abflusssicherung und Ökologie eine Technik anzubieten, die beides miteinander verbindet.
Die erzielbaren ökologischen Effekte sind enorm.
Hierfür zu sensibilisieren, ist unser Anliegen.
1582 Landschaftswerte, Haus kirchlicher Dienste, Ev. luth. Landeskirche Hannover
Archivstraße 3
30169 Hannover

Bundesland: Niedersachsen

Biodiversität auf Friedhöfen - Steigerung der Nachhaltigkeit, sozial, ökonomisch und ökologisch

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Je geringer die Artenvielfalt auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, umso bedeutender werden Parks, Friedhöfe und Gärten. Gerade Friedhöfe können mit ganz einfachen Mitteln Lebensraum für eine Vielzahl von Geschöpfen werden. Die Ansprüche der Gesellschaft an Friedhöfe haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant verändert: Die Nachfrage nach pflegeintensiven Familiengrabstätten gibt es fast nicht mehr, pflegefreie Grabangebote sind gefordert. Die fast überall dominierenden Urnenbestattungen lassen die Flächennachfrage stark zurückgehen. Deswegen gibt es auf vielen Friedhöfen größer werdende ungenutzte Bereiche, sogenannte Überhangsflächen. Die Einnahmen sinken während die Kosten eher steigen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an eine naturnahe Friedhofsgestaltung und die Aufenthaltsqualität. Das Projekt „Biodiversität auf kirchlichen Friedhöfen“ zielt auf die Integration ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Wir unterstützen Friedhofsträger bei der Friedhofsentwicklungsplanung, dem Aufbau von Umweltmanagementsystemen nach EMAS III und schulen z. B. bei einer Pflanzenauswahl, die Artenvielfalt fördert.
1593 Naturerbe-Rat
Waterloostraße 4
30169 Hannover

Bundesland: Niedersachsen

Das Nationale Naturerbe als bundesweites dauerhaftes „Naturschutzgroßprojekt“

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Das Nationale Naturerbe (NNE) umfasst bundesweit 156.000 Hektar und ist eine einmalige, gesamtstaatliche und generationenübergreifende Initiative auf Bundesebene. Das NNE ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Ländern, Stiftungen und Naturschutzorganisationen zur Sicherung wertvoller Naturgebiete. Bei den Flächen des NNE handelt es sich überwiegend um ehemals militärisch genutzte Gebiete sowie um Flächen des Grünen Bandes, Bergbaufolgeflächen und ehemalige Flächen der Bodenverwertungs- und –verwaltungs GmbH. Daraus ergeben sich Chancen und Herausforderungen für das naturschutzfachliche Management.

Im Naturerbe-Rat haben sich 2018 die Hauptakteure des NNE zusammengeschlossen:
- Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
- Bundesamt für Naturschutz
- DBU Naturerbe GmbH
- Deutscher Naturschutzring als Vertreter der Naturschutzorganisationen
- Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung als Vertreter der Länder
- Naturschutzstiftungen der Länder
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
Gemeinsam setzen sie sich für ökologische Vielfalt, wertvolle Kulturlandschaften und Wildnissentwicklung ein.
1445 Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover - Institut für Tierernährung
Bischofsholer Damm 15
30173 Hannover

Bundesland: Niedersachsen

RESAFE-Pig; Ressourcen-schonende Fütterung zur artgemäßen Versorgung und Reduktion von Emissionen

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Sauberes Grundwasser, nachhaltiger Ressourceneinsatz, verminderte Emissionen, artgemäße Tierernährung
Die Schweinemast weist ein großes Nährstoffeinsparungspotential auf. Ein Mastschwein frisst 275 kg Futter. Dies entspricht einer Aufnahme von etwa 7 kg reinem Stickstoff (N), welcher zu 65% wieder ausgeschieden wird. Bisherige Fütterungskonzepte berücksichtigen kaum den individuellen Bedarf. Mastschweine mit einer unter/überdurchschnittlichen Futteraufnahme werden nicht ressourceneffizient versorgt. Dies führt zu Luxuskonsum, wodurch vermehrt N ausgeschieden wird. Der Einsatz von faserreichen Futtermittel, regional erzeugt, gesund für das Tier, soll die N-Emissionen zusätzlich verringern.
Durch Entwicklung einer automatisierten Einteilung der Tiere nach Körperkondition mittels 3D-Kamera in Kombination mit einer automatischen Fütterungssteuerung soll eine an das Leistungspotential angepasste und ressourcenschonende Fütterung getestet werden. Der Protein-Gehalt soll besser an das Wachstumspotential angepasst und damit die N-Ausscheidung reduziert werden. Zusätzlich wird eine um regionale Grundfuttermittel ergänzte und damit faserreiche und artgemäße Ration für Schweine etabliert.
1767 Bundesgesellschaft für Endlagerung
Eschenstraße 55
31224 Peine

Bundesland: Niedersachsen

Unsichtbares erlebbar machen – ein Blick in die Welt der Endlagerung

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Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ist für die sichere Endlagerung radioaktiver Abfälle verantwortlich. Dazu sucht sie deutschlandweit nach dem bestmöglichen Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle, errichtet in Salzgitter das Endlager Konrad für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und holt die Abfälle aus der Schachtanlage Asse II zurück. Zudem legt sie das Endlager Morsleben sicher still.

In der Standortauswahl nimmt die BGE ganz Deutschland geologisch unter die Lupe. In einem mehrstufigen Verfahren untersucht die BGE anhand gesetzlich festgelegter Kriterien, welche Gebiete ungeeignet sind und welche Gebiete näher betrachtet werden. So soll der bestmögliche Standort für das Endlager gefunden werden – bis 2031, so will es das Standortauswahlgesetz.

Im Rahmen der Woche der Umwelt präsentiert die BGE ihre Aufgaben – das Projekt Standortauswahl sowie die Arbeit in den Bergwerken Asse, Konrad und Morsleben. Mit Hilfe virtueller Realität ist es möglich, einen Einblick in die Arbeiten unter Tage zu bekommen.

1800 Wilkhahn
Fritz-Hahne-Strtaße 8
31848 Bad Münder

Bundesland: Niedersachsen

Digitalisierung + nachhaltige Transformation am Beispiel 3D-gedruckter Einrichtungsobjekte

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Anhand gedruckter Einrichtungsobjekte lotet der Büromöbelhersteller Wilkhahn die Möglichkeiten aus, wie der 3D-Druck (in diesem Fall Fused Deposition Modeling) zu einer nachhaltigen Transformation der Möbelproduktion und –distribution führen kann. Die Präsentation des Projekts zeigt an prototypischen Produkten das Zusammenwirken der verschiedenen Nachhaltigkeitsdimensionen: Die Produkte sorgen beispielsweise für mehr Bewegung und bessere Raumluft im Büro, die Strukturen der gedruckten Objekte vermitteln eine neuartige und attraktive ästhetische Erfahrung, die Konstruktion ist einfach und materialsparend, die Produktion ist abfallfrei und als Druckmaterial wird ein Biopolymer auf Lignin-Basis eingesetzt. Zukünftig eröffnen sich auch für die Interaktionen mit Kunden und für die Distribution neuartige Perspektiven: Der Kunde kann als „Prosumer“ mitgestalten und initiiert online den Druckauftrag, der dann dezentral in seiner Nähe ausgeführt werden kann. Auf dem Stand wird „live“-gedruckt, ein Film zeigt die Nachhaltigkeitsaspekte und die Produktion im Zeitraffer und die Objekte können interaktiv ausprobiert werden.
1659 Julius-Kühn-Institut
Messeweg 11/12
38104 Braunschweig

Bundesland: Niedersachsen

Entwicklung eines Minifahrzeugs zur umweltfreundlichen, mechanischen Schneckenbekämpfung im Feld

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Schnecken sind Schlüsselschädlinge in der Landwirtschaft. Ihre wirtschaftliche Bedeutung nimmt zu, denn der Klimawandel, eine annähernd ganzjährige Bodenbedeckung und einseitigere Fruchtfolgen, verbessern die Lebensbedingungen der Ackerschnecken. Nahezu jede Kultur, besonders aber Gemüse, Zuckerrüben und Raps werden von Schnecken befallen. Die Folge sind Qualitäts- und Ertragsverluste. Derzeit gängige Praxis bei Schnecken-Massenvermehrung ist der präventive Einsatz von chemisch-synthetischem Schneckenkorn, das dabei jedoch auch auf schneckenfreie Feldbereiche gelangt. Ziel unseres Projektes ist eine umweltschonende, mechanische Schneckenbeseitigung. Dazu wird ein Mini-Fahrzeug entwickelt, welches autonom über das Feld navigiert, die Schnecken mittels Sensoren erkennt und mit einem Schneidwerkzeug unschädlich macht. So werden die Schädlinge gezielter und ohne Chemie bekämpft. Für die Entwicklung der alternativen Robotik-Lösung zur Schneckenbekämpfung arbeiten das Fachgebiet Agrartechnik der Uni Kassel-Witzenhausen, das Julius Kühn-Institut in Braunschweig und die Firma KommTek GmbH aus Osterburken zusammen.
1647 TU Braunschweig - Innovationsverbund "Recycling 4.0"
Mühlenpfordtstraße 23
38106 Braunschweig

Bundesland: Niedersachsen

Recycling 4.0 – Digitalisierung als Schlüssel für die Advanced Circular Economy

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Durch den voranschreitenden Ausbau der Elektromobilität werden stetig mehr Lithium-Ionen-Batterien vertrieben. Die darin enthaltenen knappen Rohstoffe wie Lithium und Kobalt machen ein effizientes Recycling unabdingbar. Dies stellt Hersteller und Recyclingbetriebe vor neue Herausforderungen bzgl. der Technologie und der verfügbaren Informationen. Der EFRE-Innovationsverbund „Recycling 4.0“ befasst sich mit Einsatzmöglichkeiten der Digitalisierung im Recycling, um den Herausforderungen durch komplexer werdende Produkte und fehlende Informationen zu begegnen. Im Fokus stehen die Gewinnung, Verbreitung und Nutzung von Informationen durch die Industrie 4.0 entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Informationsverbreitung wird hierzu über einen Informationsmarktplatz sowie die direkte Weitergabe zwischen Akteuren ermöglicht. Die zusätzlichen Informationen werden genutzt, um die Effizienz im Recycling zu steigern, Stoffkreisläufe zu schließen, kritische Rohstoffe zurückzugewinnen und Entscheidungsunterstützungen zu ermöglichen. Das Projekt trägt somit zu einer nachhaltigen E-Mobilität bei, ermöglicht eine Ressourcenschonung sowie die Reduktion der Rohstoffabhängigkeit Deutschlands.
1696 Institut für Thermodynamik, TU Braunschweig
Hans-Sommer-Straße, 5
38106 Braunschweig

Bundesland: Niedersachsen

Effizienzsteigerung von CO2-Wärmepumpentrocknern mit Ejektor

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Herkömmliche Wärmepumpen setzen teilfluorierte Kohlenwasserstoffe als Arbeitsfluid ein, die ein sehr hohes Treibhauspotential aufweisen und/oder brennbar sind und nur mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen nutzbar sind. Das natürliche Kältemittel CO2 erreicht in einer Wärmepumpe die gleiche Effizienz wie herkömmliche Kältemittel. Zudem ist es im Vergleich zu anderen Kältemitteln umweltfreundlich und nicht entflammbar oder toxisch. Allerdings ist der Einsatz von CO2 in Wärmepumpentrocknern noch nicht serienreif. Es treten sehr hohe Druckunterschiede auf, die zum einen höhere Anforderungen an die Belastbarkeit der Bauteile stellen und zum anderen zu hohen Verlusten bei der Expansion des Kältemittels führen. Mit Hilfe eines Ejektors können diese Verluste verringert werden, indem das auf der Warmseite bei sehr hohem Druck vorliegende Kältemittel genutzt wird, um seine Arbeitsfähigkeit auf das bei geringem Druck vorliegende Kältemittel der Kaltseite zu übertragen. Zusätzliche Maßnahmen, wie die Anwendung einer Optimalsteuerung zur Berechnung zeit- und energieeffizienter Trocknungszyklen, sollen die Effizienz der Wärmepumpe im Trockner zusätzlich erhöhen.
1607 Fraunhofer Institut für Holzforschung
Bienroder Weg 54 E
38108 Braunschweig

Bundesland: Niedersachsen

Mehr als nur Dämmung – Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

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Das Ziel des Projektes ist, die Anwendbarkeit von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen signifikant zu erhöhen.
Das übergeordnete Ziel ist, die Marktpotentiale von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen deutlich zu erhöhen.
Dieses übergeordnete Ziel soll dadurch erreicht werden, dass zum einen die Anwendbarkeit für den Hersteller, Planer und Verarbeiter erleichtert wird. So sind z. B. im Schall- und Brandschutz aufwändige und somit teure Bauteilprüfungen erforderlich, die sich stark reduzieren lassen, wenn entsprechende Materialkennwerte zur Berechnung von Konstruktionen vorhanden sind. Somit ist ein sekundäres Ziel dieses Forschungsvorhabens die Ermittlung von erforderlichen Materialkennwerten.
Zum anderen sollen mit diesem Forschungsvorhaben echte Anwendungshemmnisse ausgeräumt werden. So sind z. B. diverse Normen und andere baurechtliche Vorschriften in Zeiten entstanden, in denen Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen quasi nicht existent waren, so dass sich in diesen Regelwerken Randbedingungen „eingeschlichen“ haben, die den spezifischen Eigenschaften von nachwachsenden Rohstoffen nicht gerecht werden.
1896 Exil e.V.
Krahnstr. 11
49074 Osnabrück

Bundesland: Niedersachsen

UMFdenken - jetzt! - Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Kontext Flucht

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Die Initiative „UMFdenken – jetzt!“ gründete sich im Spätsommer 2015 im Rahmen des Jugendkongresses „Zukunft selber machen“ des BMU und der DBU in Osnabrück. Wenige Wochen später wurden bereits erste Aktionen für „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF)“ angeboten. Die ehrenamtlich arbeitende Gruppe hat sich seitdem nachhaltig als feste Initiative des Vereins Exil e.V. etabliert. Jeden Monat finden zwei bis vier Aktionen statt, die ein Bewusstsein schaffen für Natur und Nachhaltigkeit.

Die Mitglieder der Initiative – Studierende verschiedenster Fachbereiche, Berufstätige, Geflüchtete und Pensionierte – gestalten das Projekt neben dem ökologischen Aspekt auch sozial nachhaltig, indem Begegnungen zwischen geflüchteten und nichtgeflüchtete Jugendlichen ermöglicht werden.

Aktuell ist dabei das Thema Klimawandel in den Fokus gerückt, das junge Geflüchtete genau so wie Jugendliche auf der ganzen Welt stark beschäftigt. Gemeinsam mit den Jugendlichen möchten wir daher eine Wanderausstellung zum Thema "Fluchtgrund Klimawandel" konzipieren, die u.a. an allgemeinbildenden Schulen gezeigt werden kann.
1337 Hochschule Osnabrück
Albrechtstrasse 30
49076 Osnabrück

Bundesland: Niedersachsen

Entwicklung eines Extrusionsverfahrens zum Recycling von Gummiabfällen (EKOREKA)

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Das Recyceln von chemisch vernetzten Gummidichtungs-Abfällen ist eine chemische wie verfahrenstechnische Herausforderung. In dem von der DBU finanzierten Projekt wird am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück zusammen mit der Firma M.D.S. Meyer ein kontinuierliches „one-step“-Extrusionsverfahren zum stofflichen Recycling von Elastomer-Abfällen entwickelt. Dazu sollen drei Verfahren Devulkanisation, Aktivierung und Compoundierung zur Herstellung von hochwertigen Sekundärrohstoffen kombiniert werden. Die Devulkanisation sorgt für die Zerstörung der Netzwerkstruktur des Elastomers, damit die Masse fließfähig wird und eine spätere Formgebung möglich ist. Die Oberflächenaktivierung mit flüssigem Polymer ermöglicht eine Verbesserung der Bildung eines erneuten Netzwerks. Ziel ist eine erfolgreiche Umsetzung der drei genannten Verfahrensschritte in einem Zweiwellenextruder. Durch das Entfallen umständlicher Zwischenschritte und eine zu erwartende Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz erweist sich dieses Verfahren als eine vielversprechende und innovative Methode gegenüber herkömmlichen Recycling-Verfahren.
1300 Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

Bundesland: Niedersachsen

DBU Green Start-up Sonderprogramm

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Generell richtet sich die Förderung an Einzelpersonen oder Gründerteams, deren Unternehmen nicht älter als fünf Jahre sind und auf innovative Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Digitalisierung verbinden.
Mehrere ausgewählte Start-Ups werden sich auf dem Stand mit Ihren innovativen Produkten und Lösungen präsentieren.
1423 Modernisierungsbündnisse
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

Bundesland: Niedersachsen

Energiewende konkret - Modernisierungsbündnisse für mehr Klimaschutz vor Ort

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20 Wege zum Klimaschutz
20 Pfade zu zukunftsfähigen Gebäuden
20 Mal gemeinsames Handeln für die Energiewende vor Ort
20 Kommunen in Deutschland erproben verschiedene Wege für erfolgreichen Klimaschutz. In lokalen Bündnissen agieren vielfältige Akteure gemeinsam. Das Ziel: jetzige und angehende Hauseigentümerinnen und -eigentümer motivieren, ihre Gebäude zukunftsfähig zu modernisieren. Das DBU-Projekt „Modernisierungsbündnisse“ unterstützt die lokalen Akteure - vor allem die Klimaschutzbeauftragten - für mehr Sichtbarkeit und mehr Schlagkraft durch die Bündelung von Aktivitäten. Zudem unterstützt ein Aktionspool mit erprobten Kommunikationsinstrumenten die Akteure. Örtliche Schwerpunktthemen wie der Einsatz erneuerbarer Energien, Digitalisierung / Smart Home, Aufbau von lokalen Wärmenetzen oder barrierefreier Umbau werden ebenso umgesetzt wie die Sensibilisierung von Hausbesitzenden. Denn deren Information und Motivation bleibt eine der Hauptaufgaben bei der Umsetzung der Energiewende.
1641 Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

Bundesland: Niedersachsen

Interaktive DBU-Wanderausstellung "MenschenWelt"

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Ausstellung "MenschenWelt"

Warum brauchen wir ein stabiles Erdsystem? Was sind ökologische Belastbarkeitsgrenzen? Wie gestalten wir einen zukunftsfähigen Planeten?

Die 11. Wanderausstellung der DBU lädt ein, unsere Erde besser kennenzulernen und herauszufinden, wie wir sie gestalten können, ohne unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden.

Dazu gibt es zahlreiche Mitmachstationen und Anregungen:
Tauche ab in die Welt der Korallenriffe. Hast Du schon gehört, dass Meeresschwämme wichtig für unsere Arzneimittel sind? Wie viel Wasser und Energie stecken in unseren Einkäufen? Auf spielerische Weise wirst Du den Treibhauseffekt verstehen und herausfinden, was es mit den sogenannten »Kipp-Punkten« auf sich hat.

Die Ausstellung veranschaulicht die Zusammenhänge zwischen den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und den planetaren Leitplanken. An verschiedenen Themeninseln erfährst Du, wie der Mensch Wasser- und Nährstoffkreisläufe, Biodiversität, Landschaften, Atmosphäre, Klima und Meere verändert hat.

Die Ausstellung macht Komplexes einfach, Globales überschaubar und zeigt Lösungswege auf, um scheinbar unlösbare Probleme konsequent anzugehen.
1937 Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft e. V.
Palmenstr. 16
40217 Düsseldorf

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Umweltschutz durch interdisziplinäre Forschung - E-Binnenschiffe & Wasser in der Stadt der Zukunft

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Die JRF ist die Forschungsgemeinschaft des Landes NRW und vereint 15 außeruniversitäre Institute unter ihrem Dach, die interdisziplinär an Zukunftsfragen wie „Industrie & Umwelt“ forschen. Zwei Gemeinschaftsprojekte sollen ausgestellt werden: 1. Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) und das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST) erforschen im Projekt „E-Binnenschiff“ (EU/EFRE), wie in der kommerziellen Binnenschifffahrt durch Elektroantriebe eine Emissionsreduzierung erreicht werden kann. Neben den ökologischen Effekten steht auch die Wirtschaftlichkeit im Fokus. Es werden neben reinen Elektroantrieben mit Brennstoffzellen und Batterien auch Hybridsysteme und Nachrüstlösungen für Binnenschiffe betrachtet. 2. Drei Nachwuchswissenschaftler aus dem IWW Zentrum Wasser, dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) und dem Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft (FiW) gehen im Projekt „Wasser in der Stadt der Zukunft“ (Stiftung Zukunft NRW) der Frage nach, wie eine nachhaltige Transformation der städtischen Wasserver- und Abwasserentsorgung angesichts von demografischem und Klimawandel, insbesondere Starkregen gelingen kann.
1921 KlimaDiskurs.NRW e.V.
Höherweg 200
40233 Düsseldorf

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Klima schützen & Industrie- und Wirtschaftsstandort erhalten? Das geht! Kommen wir ins Gespräch!

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Klima schützen und gleichzeitig Industrie- und Wirtschaftsstandort erhalten - diese ambitionierte Aufgabe verfolgt der gemeinnützige und aus Stiftungsmitteln sowie Mitgliedsbeiträgen finanzierte Verein KlimaDiskurs.NRW mit einem landes- und bundesweit einzigartigen Ansatz. Der Verein bringt sektorübergreifend Akteure aus Zivilgesellschaft (z.B. Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Kirchen), Wirtschaft (z.B. energieintensive Unternehmen und KMU), Wissenschaft (z.B. Forschungsinstitute) und Verwaltung (z.B. Kommunen) zusammen, um strittige Themen des Klimaschutzes gemeinsam und ergebnisoffen zu diskutieren. Der Austausch im geschützten Raum ermöglicht die Überwindung ideologisierter Debatten, trägt zum gegenseitigen Verständnis und Vertrauensaufbau bei und stärkt die Kompromissbereitschaft. Beim KlimaDiskurs.NRW gibt es kein "Entweder-Oder", sondern Dialog auf Augenhöhe als Instrument einer lösungsorientierten, gemeinsamen Strategie für mehr Klimaschutz in NRW.
Um die Klimawende erfolgreich zu gestalten, bindet der Verein in öffentlichen Formaten die breite Gesellschaft ein, ermöglicht interne Diskurse unter den Mitgliedern und organisiert Klimalounges nach Chatham House Rules.

1307 VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Beitrag der Ingenieur- und Naturwissenschaften zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen

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Ingenieur*innen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung unserer Zukunft. Sie helfen mit neuen Technologien dabei, die nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele sollen die Berücksichtigung ökonomischer, sozialer und ökologischer Aspekte sicherstellen. Der VDI mit seiner breiten fachlichen Ausrichtung sowie seinen Tochtergesellschaften VDI TZ und VDI ZRE kann zahlreiche dieser 17 UN-Ziele aktiv fördern. Ingenieurskunst, Forschungsförderung und ressourceneffizientes Wirtschaften sowie Digitalisierung, Vernetzung und Künstliche Intelligenz können dazu vielfältige Beiträge leisten. Wir präsentieren Informationen und Projekte zu Circular Economy, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, Dekarbonisierung und Biodiversität.
Der VDI bietet Lösungen für den globalen Wandel durch regelkonforme Umsetzung technischer Innovationen und leistet Wissenstransfer sowie Aufklärung für den gesellschaftlichen Umbruch. Gemeinsames Ziel der VDI-Gruppe ist es, die Voraussetzung dafür zu schaffen, die neuen Technologien der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz in den Dienst der Menschen zu stellen und die dafür erwünschten Technologien zu fördern.
1429 EnergieAgentur.NRW
Roßstr. 92
40476 Düsseldorf

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Digitale Energiewelt: Zwei Best-Practice Beispiele aus NRW

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Klima Digitals ist die neue Unterrichtseinheit der EnergieAgentur.NRW für die Sekundarstufe I. Mithilfe von Virtual Reality-Brillen und Tablets entdecken Schüler*innen das Potential des digitalen Wandels für die Energiewende. Der Einsatz neuer Medien ergänzt die zweistündige Unterrichtseinheit durch Interaktion und Praxisnähe. Auch Besucher*innen der Woche der Umwelt dürfen sich auf die Reise durch Stromnetze, Datenautobahnen und Rechenzentren freuen. Sie können das bundesweite Vorbild zur Wissensvermittlung von Energie- und Umweltthemen durch Virtual Reality vor Ort erleben.

Mit einem weiteren Online-Tool unterstützt die EnergieAgentur.NRW das Innovationsscouting. Hierzu bieten wir auf der neuen Innovationsplattform Unternehmen unentgeltliche Unterstützung bei der Identifizierung von Entwicklungsmöglichkeiten und bei der Vermittlung von Partnern - oft Startups - für die Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft. Mitmachen lohnt sich! Und vielleicht können wir andere Bundesländer zum Nachahmen animieren.
www.energieagentur.nrw/energiewirtschaft/innovationsplattform.nrw
1525 Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Döppersberg 19
42103 Wuppertal

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft – Digitalisierung und Vermeidung als Lösung

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Abfall ist eine der großen Lasten der Konsumgesellschaft. Vor allem Kunststoff findet sich überall. Statt den Kunststoffkreislauf zu schließen, landet immer mehr Plastik in Meeren, Flüssen und auf den Böden. Die Kreislaufwirtschaft will dieses Problem lösen, denn Kunststoff ist ein wertvoller Rohstoff, aus dem wieder neue Produkte entstehen können. Das Wuppertal Institut stellt zwei Projekte vor, die das Problem durch Recycling, Abfallvermeidung und Digitalisierung lösen können:

Im Projekt Di-Plast sorgen digitale Technologien dafür, die Aufnahme von recycelten Kunststoffen in den Produktionsprozess zu verbessern. Der Hintergrund: Die Quote wiedereingesetzter Rezyklate – also aufbereiteter Kunststoffe – ist noch sehr gering. Digitale Tools helfen Unternehmen, Produkte aus Recyclingmaterial herzustellen und Kunststoffmüll aufzubereiten.

Das Projekt PuR zielt darauf ab, den täglichen Umgang mit Verpackungen zu verändern. Mit ganzheitlicher Sichtweise – vom Design, über den Gebrauch und die Entsorgung bis hin zu ihren gesellschaftlichen Dimensionen – entwickeln, testen und evaluieren die Forschenden innovative Lösungen, wie sich Verpackungsabfall am besten vermeiden lässt.
1990 GESA gGmbH - Holzenergiehof
Hünefeldstr. 14a
42285 Wuppertal

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Welt im Wandel: Der Holzenergiehof der GESA vereint saubere Energie mit gesellschaftlicher Teilhabe

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Im Holzenergiehof bereiten langzeitarbeitslose Menschen gemeinsam mit festangestellten Mitarbeitern Holz aus heimischen Wäldern auf. In Kooperation mit der Stadt Wuppertal werden Schwach- und Waldresthölzer, die keiner wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden konnten, unter fachlicher Anleitung nach Güte und Größe sortiert und weiterverarbeitet. Die Hölzer für die Produkte des Holzenergiehofes stammen aus nachhaltig bewirtschafteten bergischen Waldbeständen. Das garantiert hohe Qualität – die für ein emissionsarmes Verbrennen notwendig ist – und vermeidet CO2-Emissionen durch Transporte. Betreiber des Holzenergiehofs ist die gemeinnützige Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung (GESA). Sozial benachteiligte Menschen erhalten durch die Mitarbeit neue Perspektiven und Chancen auf einen (Wieder-)Einstieg in den 1. Arbeitsmarkt. Das übergeordnete Ziel ist es, Menschen durch Arbeit ein neues Selbstwertgefühl zu vermitteln und auf ein souveränes Leben vorzubereiten. In diesem Sinne ist der Holzenergiehof ein Puzzlestück der Energiewende, kombiniert mit dem Ziel, Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Das Konzept ist in dieser Form deutschlandweit einzigartig.
1504 Technische Betriebe Solingen
Dültgenstaler Straße 61
42719 Solingen

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Erst ausgetrocknet, dann überflutet: Klimafolgeanpassung in unseren Innenstädten

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Unsere Städte trocknen aus:
Niederschläge, die auf dicht bebaute Städte niedergehen, werden über die Kanalisation aus der Innenstadt geführt. Im Sommer fällt oft lange Zeit kein Regen, so dass das Stadtgrün austrocknet. Ohne Grün fehlt die Verdunstung, die Kühlung während Hitzeperioden bringt. Leidtragende sind Mensch und Umwelt gleichermaßen.
Zugleich nehmen die Folgen von Starkregen zu. Die kurzen intensiven Starkregen führen zu Überflutungen, gefährden auch hier Menschen, Umwelt und Vermögenswerte.
Solingen nimmt die Herausforung an und entwickelt im Rahmen einer integralen Planung Konzepte, um das Wasser in der Stadt schadlos zu halten.
Zum Beispiel wird in einigen Siedlungsbereichen das Dachwasser, anstatt wie früher ins Kanalnetz, in Erdmulden den Bächen zugeleitet. Auf dem Weg dorthin versickert ein Teil des Wassers. Starkregenabflüsse werden so verzögert und schadlos durch Siedlungen geführt.
Zudem wird über Straßen abfließender Starkregen in Grünflächen und Straßenbegleitgrün geführt um dort zurückgehalten zu werden. Das aufgestaute Wasser versickert langsam oder soll zur Bewässerung an Hitzetagen genutzt werden, anstatt über die Kanalisation abgeleitet zu werden.
1888 ESERO Germany
Universitätsstraße 150
44801 Bochum

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Vom Weltall ins Klassenzimmer - Bildung für nachhaltige Entwicklung mit ESERO Germany

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Seit Mai 2018 gibt es auch in Deutschland ein European Space Education Resource Office (ESERO Germany). ESERO ist ein gemeinsames Projekt der European Space Agency (ESA) und dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) mit dem Ziel die MINT-Bildung im Grundschulbereich und den weiterführenden Schulen in Deutschland zu fördern. Der Fokus der zu entwickelnden Unterrichtsmaterialien, Wettbewerbe und Lehrerfortbildungen liegt auf den Themen der Erdbeobachtung, Astronomie und Raumfahrt. Gerade das Themenfeld der Erdbeobachtung bietet die einzigartige Möglichkeit die Faszinationsfelder „Technik“ und „Umwelt“ miteinander zu verknüpfen und so Schülerinnen und Schüler mit Hilfe interaktiver Medien und Experimente für die MINT-Fächer zu begeistern. Vorgestellt werden Augmented Reality Apps zum Energieverbrauch und zur Algenblüte, eine Virtual Reality-Exkursion auf dem Mount Fuji und Videos von der Internationalen Raumstation, die die Auswirkungen des Menschen auf unsere Umwelt u.a. anhand von Waldrodungen, Desertifikation, Gewässerbau und Verstädterung demonstrieren. Ein Schülerexperiment zeigt wiederum, welche Auswirkungen versiegelte Flächen auf den Oberflächenabfluss haben.
1344 Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Leibnizstraße 10
45659 Recklinghausen

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

LANUV NRW: Betriebliches Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement in öffentlichen Einrichtungen

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Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) erarbeitete im Rahmen des Modellprojektes „Nachhaltige Verwaltung der Zukunft“ (fachlich und finanziell unterstützt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und das NRW-Umweltministerium) innovative Lösungsansätze für die soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in einer öffentlichen Einrichtung. Das Projekt fördert damit die Etablierung einer klimaneutralen und nachhaltigen Landesverwaltung und hat Vorbildcharakter für die Einführung eines betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements in öffentlichen Einrichtungen. Zentral sind die Handlungsfelder Gebäudemanagement, Mobilität, Beschaffungswesen, Kantinenbetrieb sowie Personalmanagement. Die entwickelte Blaupause für ein betriebliches Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement orientierte sich an gängigen Nachhaltigkeits- und Berichtsstandards und wird im LANUV aktiv umgesetzt.
Das LANUV leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und dient als gutes Beispiel für Behörden, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Akteure und letztendlich auch Bürgerinnen und Bürger.
Weitere Informationen: www.nachhaltigeverwaltung.nrw.de
1677 Colt International GmbH
Briener Straße 186
47533 Kleve

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Die Reduktion des ökologischen Fußabdruckes durch adiabatische Kühlung und Photovoltaik-Sonnenschutz

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Colt International betrachtet Gebäude ganzheitlich und leistet so seit vielen Jahrzehnten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und zur Reduktion des ökologischen Fußabdruckes weltweit. Colt beschäftigt sich in der technischen Gebäudeausrüstung unter dem Aspekt der ökologischen Verträglichkeit mit den Themen Brandschutz, Klimatechnik und Sonnenschutz. Im Bereich der Klimatechnik entwickelte Colt das Prinzip der adiabatischen (Verdunstungs-) Kühlung zur industriellen Reife weiter und reduziert mit dem Colt CoolStream den CO2-Ausstoss jährlich um rund 6.131.700 Kg. Die adiabatischen Kühlung reduziert nicht nur den energetischen Aufwand um bis zu 70%, sondern führt über die Verwendung von Wasser als Kühlmedium zum vollständigen Verzicht auf umweltschädliche chemische Kühlmittel. Seit den 1990er Jahren entwickelt Colt professionellen Sonnenschutz. Dieser sorgt sowohl für eine Reduktion von Kühllasten als auch ausreichend natürliches Licht und damit eine Reduktion von energetisch aufwendigem künstlichen Licht. Kombiniert mit Photovoltaik-Lamellen entsteht eine energetisch positive Gebäudehülle. Beide Technologien wird Colt anhand realer und funktionstüchtiger Modelle präsentieren.
1413 Kreis Steinfurt
Tecklenburger Str. 10
48565 Steinfurt

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Wasserstoff als grünes Element für die regionale Energiewende im Kreis Steinfurt

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Der Kreis Steinfurt - das energieland2050 – hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 bilanziell energieautark zu werden. Wir sind Vorreiter bei der Organisation einer regionalen Energiewende, die von Beginn an Bürger*innen wie auch Unternehmen einbezogen hat. Wir setzen auf grünen Wasserstoff als wichtiges Element einer integrierten Energiewende. In einem starken regionalen Netzwerk erarbeiten wir - Bürgerwindparks, Hochschule, Kreis, Kommunen, Stadtwerke, ÖPNV und Unternehmen - innovative Kooperations- und partizipative Geschäftsmodelle . Derzeit entwickeln wir mit finanzieller Unterstützung der Toyota Mobility Foundation einen Szenarienrechner, der Wege in die Wasserstoffwirtschaft für Regionen aufzeigt und Konsequenzen von Entwicklungen transparent macht. Ziel ist es, damit das vorhandene Wissen zum Thema Energiewende mit Wasserstoff weiteren Regionen verfügbar zu machen.

Als Aussteller bringen wir das Thema „Wasserstoff in der Energiewende“ zu den Menschen, vermitteln Wissen und stellen die Übertragbarkeit auf andere Regionen dar. Interessierte, Studierende und Schüler*innen können sich mit unseren Experten austauschen.


1837 Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG
Bült 54
48619 Heek

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

"Zurück für die Zukunft" RECYCLING - Betonfertigteilelemente by Büscher®

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| nachhaltig und ressourcenschonend produzieren/bauen:

Der hohe Rohstoffverbrauch & die begrenzte Verfügbarkeit nicht erneuerbarer Rohstoffressourcen verlangen die Rückführung genutzter Materialien in den Stoffkreislauf.

Unsere Lösung:
Bei der werkseigenen Produktion von Betonelementen sollen Recycling(RC)-Körnungen aus gemischtem Mauerwerk-/Betonabbruch gezielt Primärrohstoffe ersetzen.
In der Anlage, die innovative Zerkleinerungs,- Trenn- u. Sortiertechnik kombiniert, wird das Gemisch aufbereitet um es für die Herstellung von Betonelementen einzusetzen "aus alt mach neu".

Zunächst stehen Wandelemente im Fokus. So kann u.a. qualitativ hochwertiger Wohnraum schnell geschaffen bzw. erweitert werden, was ein hohes & bundesweites Realisierungspotenzial aufweist.
Die entwickelten Rezepturen ersetzen die primären Rohstoffe (hier: Kies/Körnung) bis zu 100% durch RC-Material. RC-Elemente sind den traditionell hergestellten Elementen ebenbürtig.

In dem Abfall steckt eine weit höhere Potenz – EIN HOCHWERTIGER WERTSTOFF - der zu einem neuen Qualitätsprodukt mit vielen Vorteilen wird. Kreislaufwirtschaft und Upcycling gehen Hand in Hand passend zur Kampagne "ZURÜCK FÜR DIE ZUKUNFT" !


1675 REWE Group
Domstraße 20
50668 Köln

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

REWE Group Gemeinschaftsprojekt für mehr Artenvielfalt im konventionellen Obst- und Gemüseanbau

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Seit 2010 engagieren sich die REWE Group, die Bodensee-Stiftung, BirdLife Österreich, der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und andere Naturschutzorganisationen in einem Gemeinschaftsprojekt mit mittlerweile weit über 300 Landwirten in über 25 Anbauregionen für den Schutz der Artenvielfalt im Obst- und Gemüseanbau in Deutschland und Österreich. 437 Hektar (4,37 Mio. qm) ein- und mehrjährige Blühflächen, über 10.100 Pflanzungen von Hecken, Bäumen und Sträuchern sowie fast 3.000 Insekten-Nisthilfen bereichern heute Apfelplantagen, Gemüsefelder und angrenzende Flächen. Darüber hinaus wurden über 8.500 Vogelnistkästen und Fledermausquartiere und fast 1.500 Sitzstangen für Greifvögel aufgestellt. Das bundesweit bei REWE und PENNY vertriebene Obst und Gemüse klärt Kunden dank des PRO PLANET-Labels über die Förderung der Artenvielfalt in den Anbaugebieten auf. Das Gemeinschaftsprojekt wurde 2019 als offizielles Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und gewann 2019 zudem den European Bee Award der European Landowners' Organization.
1541 Interessenverband Supraleitung - ivSupra
Agrippinawerft 6
50678 Köln

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Supraleiter für maximale Energie- und Ressourceneffizienz, stabile Netze und ökologischen Netzausbau

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Supraleiter übertragen Strom ohne Verluste und reduzieren so CO2-Emmissionen.
Sie erlauben eine ökonomischere Nutzung bestehender Netze durch eigensichere Strombegrenzer und reaktionsschnelle Schwungmassenspeicher. Damit erleichtern Supraleiter die Einbindung erneuerbarer Energien. Hocheffiziente, kompakte (modulare) Kabel ohne thermische oder elektromagnetische Emissionen ermöglichen einen ökologischen Netzausbau mit minimalen Trassenbreiten. Dem Essener 1km-Mittelspannungskabel soll in München ein 12km-Hochspannungskabel folgen. Der erste Windgenerator wurde erfolgreich im Netz getestet. Er ist kleiner und leichter als konventionelle Generatoren braucht nur ca. 1% Seltenerden im Vergleich zu PM-Anlagen.
In der Industrie ermöglichen Supraleiter den Strombedarf energieintensiver Produktionsverfahren wie z.B. von Aluminium und Chlor extrem zu reduzieren. Die erste 20kA-Stromschiene ist bei BASF im Test, eine 200kA-Stromschiene in der Aluminiumindustrie folgt. Hocheffiziente, dynamische, kompakte und leichte Supraleitermotoren bieten Perspektiven für die Industrie sowie für die Schifffahrt und elektrisches Fliegen. Ein Magnetheizer bewährt sich seit 2008 exzellent in einem Presswerk.
1676 TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland)
Remigiusstraße 21
50937 Köln

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Fairtrade-Klima-Akademien: Kleinbauernfamilien lernen sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen

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Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Mit den sich verändernden Temperaturen und Niederschlagsmustern breiten sich neue Schädlinge und Pflanzenkrankheiten aus. Das stellt nicht nur die Existenz von Anbaugebieten in Frage, sondern auch die Lebensgrundlage von vielen Kleinbauernfamilien in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zudem kann dies zu einer Verknappung und Verteuerung von Lebensmitteln in Deutschland führen.

Vor wenigen Monaten hat Fairtrade Klima-Akademien etabliert und schult in Afrika, Asien und Lateinamerika Mitglieder von Fairtrade-Kooperativen. Dabei werden zwei Strategien verfolgt:

1. Reduktion der Treibhausgasemissionen indem offene Feuerstellen durch effiziente Holzfeuerungsöfen oder durch mit Biogas betriebene Kochplatten ausgetauscht werden.

2. Unterstützung bei der Anpassung an die Auswirkungen von Klimaveränderungen. Dazu gehören Installation von solarbetriebenen Klima-Messstationen, mobile Informations- und Beratungsangebote sowie theoretische und praktische Schulungen von Landbaumethoden und Schutzmaßnahmen.
1853 foodsharing e.V.
Marsiliusstraße 36
50937 Köln

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Mit foodsharing Lebensmittelverschwendung verhindern, die Umwelt schützen und Solidarität fördern.

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foodsharing ist eine 2012 in Deutschland entstandene Initiative gegen die Lebensmittelverschwendung. Mit über 69.000 rein ehrenamtlich organisierten Foodsaver*innen setzen wir uns für den Schutz der natürlichen Ressourcen ein-auch europaweit. Überschüssige Lebensmittel werden von Betrieben und Privatpersonen abgeholt und kostenlos weiterverteilt- analog sowie digital. Wir möchten Lebensmittel bedingungslos allen Menschen zugänglich machen. Jede Form der Ausgrenzung oder Benachteiligung wird nicht toleriert. Wir bieten konkrete, niederschwellige Handlungsalternativen und direkte Anknüpfungspunkte für eigenes Engagement im Umweltschutz und in selbstbestimmter Intensität. Damit sind wir für Altersgruppen und Gesellschaftsschichten übergreifend zugänglich. Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung und Verbreitung des Themas der Ressourcenverschwendung, Lebensmittelwerrtschätzung und einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Welt. foodsharing lebt eine neue Kultur der Achtung gegenüber Essen vor, fördert ein solidarisches Miteinander und schafft ein klares Bewusstsein für unsere Umwelt, das Klima und Fragen zu globaler Gerechtigkeit.
1997 Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt
Linder Höhe
51147 Köln

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Vom Speicherkraftwerk bis zum Lastenrad: DLR Forschung für Energie und Mobilitätswende

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Wir zeigen auf der Woche der Umwelt, wie wir das Lastenrad als clevere Transportalternative bekannt gemacht und untersucht haben, wie sich deren Einsatz auf die Mobilität in Städten auswirkt. Mit 23 Lastenradmodellen in fünf Bauformen und 150 Testrädern haben wir im Praxistest konkrete Anstöße für eine umweltgerechte Verlagerung des Verkehrs geliefert. Über 400 Unternehmen und Institutionen haben teilgenommen. So viel schon jetzt: Lastenräder wurden bei zwei von drei Fahrten anstelle von Pkw oder leichten Nutzfahrzeugen eingesetzt und die Hälfte der Teilnehmer wollte sich nach der Testphase ein eigenes Lastenrad kaufen.

Ein weiterer Ansatz den wir zeigen, ist die Umrüstung von bestehenden Kohlekraftwerken zu umweltfreundlichen Speicherkraftwerken. Unter dem Motto „Third Life für Kraftwerke" ersetzt ein Wärmespeicher den bisher verwendeten (Kohle)-Verbrennungsteil. Der Wärmespeicher wird durch regenerative Quellen wie Solar- oder Windkraftanlagen gespeist. So kann die wetterbedingt schwankende Energie aus diesen Quellen jederzeit eingespeist und bei Bedarf wieder abgerufen werden. Dabei bleibt die bestehende Kraftwerksinfrastruktur bestehen. Inklusive Arbeitsplätzen.
1479 IFAS & FSC der RWTH Aachen University
Schinkelstraße 8
52062 Aachen

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

BioHydra (IFAS): biopolymerbasiertes Hydraulikfluid The Fuel Science Center (FSC): Bio-Hybrid Fuels

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Im Rahmen des Projektes „BioHydra“ wurde ein Hydraulikfluid entwickelt, welches lediglich Inhaltsstoffe besitzt, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Es verdankt seine anpassungsfähige Viskosität der Kohlenhydratbasis, die das Biopolymer anwendungsflexibel macht und zudem eine mikrobiologische Stabilität gewährleistet. Aufgrund seines hohen Wasseranteils von über 90 % werden Additive, bestehend aus Pflanzenstoffen mit antikorrosiven Potenzial verwendet. So trägt das Fluid im Gegensatz zu den konventionellen, mineralölbasierten Hydraulikölen zum Umweltschutz und der Ressourcenschonung bei.

Der Exzellenzcluster „The Fuel Science Center – Adaptive Umwandlungssysteme für erneuerbare Energie- und Kohlenstoffquellen“ (FSC) erforscht wissenschaftliche Methoden, um die motorische Verbrennung fossiler Kraftstoffe durch adaptive Produktions- und Antriebssysteme auf Basis regenerativer Ressourcen und alternativer Kohlenstoffquellen zu ersetzen. Das FSC stärkt disziplinare Kompetenzen der Natur-, Ingenieurs- und Sozialwissenschaften und bündelt sie in einer dynamischen Teamstruktur - von der Grundlagenforschung der einzelnen Disziplinen hin zum komplexen Gesamtsystem.
1483 Clean-Lasersysteme GmbH
Dornkaulstr. 6-8
52134 Herzogenrath

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Lasertechnik für eine nachhaltige Produktion und Wertstoffkette

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Die Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER) beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der umweltfreundlichen Reinigung und Oberflächenbearbeitung mit Licht. In der Industrie sowie der Restaurierung spart das Laserverfahren große Mengen an Energie und Chemie. Die Lasersysteme reinigen hochpräzise auch kleinste Bereiche, z.B. in der Elektromobilität.
Die Technologie lässt sich leicht in den Fertigungsprozess integrieren. Das reduziert Transportkosten und -wege.
Für die Restaurierung wurden spezielle Laser wie Backpack und lightCASE entwickelt.
Aus dem Geschäftsfeld der Oberflächenbearbeitung ist ein weiteres Unternehmen hervorgegangen: Die cleansort GmbH konzentriert sich auf die Sortierung von Metall-Schrotten für eine geschlossene Wertstoffkette. Die legierungsspezifische Sortierung von Altmetall ermöglicht ein Wertstoffrecycling mit hohen Durchsätzen ohne Qualitätsverlust.
Recycling statt Downcycling spart erhebliche Mengen an Rohaluminium und somit CO2-Emissionen anstelle der energieintensiven Erzeugung von Primäraluminium.
Die Geschäftsführer von cleanLASER wurden mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Die DBU fördert neue Technologieentwicklungen beider Unternehmen.
1411 Membion GmbH
Schwerzfelderstraße 33
52159 Roetgen

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Energiesparender Membranfilter verbessert Abwasserreinigung

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Membion hat einen innovativen Membranfilter zur Abwasserbehandlung in biologischen Kläranlagen - sogenannten Membranbioreatoren - entwickelt, der auch Mikroplastik und antibiotikaresistente Keime zurückhält.
Herzstück der Filter sind dünne Röhrchen aus porösem Kunststoff mit Poren kleiner als Bakterien und Krankheitserreger. Diese werden in den Schlamm der Kläranlagen abgetaucht, wobei kristallklares Wasser aus ihnen abgesaugt wird, dessen hygienische Qualität um den Faktor 1000 besser ist als bei herkömmlichen Kläranlagen.
Gespült werden die Membranfilter durch Einblasen von Luft. Der dafür erforderliche Energiebedarf wird durch die innovative Gestaltung der Membion-Filter um mehr als die Hälfte reduziert.
Eine Fixierung der Membran-Röhrchen nur an ihrem unteren Ende – ähnlich wie bei Seegras – macht sie zudem unempfindlich gegenüber Haaren und faserigen Verbindungen im Schlamm. Dies senkt den Vorbehandlungsaufwand des Abwassers.
Nach einer erfolgreichen Pilotierungsphase werden die Vorteile der Membion-Filter derzeit in einem von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt geförderten Demonstrationsvorhaben im technischen Maßstab auf der Kläranlage Simmerath (Eifel, NRW) verifiziert.
1377 SUMTEQ GmbH
Isolastr. 2
52353 Düren

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Hochleistungsdämmstoffe für den Klimaschutz

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Zu den größten ökologischen Herausforderungen zählt die Reduzierung des Energieverbrauchs. Ein bedeutender Anteil des heutigen Verbrauchs resultiert aus dem Heiz- und Kühlbedarf, bspw. bei Gebäuden oder Gütertransporten.
Gegenwärtig wird eine bessere Dämmleistung durch eine größere Schichtdicke des Isolationsmaterials realisiert. Eine alternative Lösung bietet der nanoporöse Hochleistungsdämmstoff SUMFOAM, mit dem eine signifikante Reduktion der Wärmeleitfähigkeit von bis zu 50% im Vergleich zu herkömmlichen Schäumen erzielt wird. So wird bei gleicher Dämmschichtdicke der Energiebedarf durch Wärmeverluste deutlich reduziert. SUMFOAM trägt somit wesentlich zu einer nachhaltigen Erhaltung wertvoller Ressourcen bei.
Darüber hinaus ist SUMFOAM wiederverwertbar. Der Schäumprozess des Polymers lässt sich gleichermaßen umkehren. Das erschließt völlig neue Möglichkeiten innerhalb des Wertstoffkreislaufs. Auch das Produktionsverfahren zeichnet sich durch seine besondere Umweltverträglichkeit aus, denn anstelle von Pentan wird für den Schäumprozess klimaneutrales Kohlendioxid verwendet.
Vor diesem Hintergrund wird SUMTEQ projektspezifisch durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert
1626 Forschungszentrum Jülich GmbH / IBG-2 Pflanzenwissenschaften
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

BioökonomieREVIER –Dialog und Forschung für eine nachhaltige Gestaltung des Braunkohleausstiegs

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Bei der Transformation der Wirtschaft von fossilen auf nachwachsende Rohstoffe liefert die Bioökonomie einen Lösungsbeitrag für eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Bioökonomische Wertschöpfungskonzepte können den durch den Braunkohleausstieg notwendigen Strukturwandel unterstützen. In NRW wird hierfür das BioökonomieREVIER konzipiert. In dem Projekt soll eine Vernetzungs- und Kommunikationsplattform etabliert werden. Es sollen regionale Industriekapazitäten mit den Potentialen der Bioökonomieforschung und zivilen Akteuren vernetzt und ein einzigartiges Profil mit strukturwirksamen Investitionspotenzial entwickelt werden. Der Forschungsverbund Bioeconomy Science Center (BioSC) bündelt bereits wichtige Themenfelder aus Forschung, Technologie und Ausbildung und liefert u.a. die wissenschaftliche Basis für die Integration verschiedener Forschungsdisziplinen zur Entwicklung und Implementierung bioökonomischer Wertschöpfungskonzepte. BioökonomieREVIER soll zu einer internationalen Zukunftsregion werden, in der sich eine von fossilen Rohstoffen abhängige Wirtschaft zu einer ressourcenschonenden, integrierten, biobasierten Wirtschaft entwickelt.
1458 TextileMission - Textile Strategien für eine nachhaltige Zukunft
Adenauerallee 134
53113 Bonn

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

TextileMission - Textile Strategien für eine nachhaltige Zukunft

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Ein Großteil unserer Bekleidung, auch Sport- und Outdoor-Textilien, besteht aus synthetischen Fasern und setzt beim Waschen Mikroplastik frei. Eine beträchtliche Menge gelangt über das Abwasser in Flüsse, Seen und Meere.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt TextileMission arbeitet daran, diese Umweltbelastung zu verringern. Neun Organisationen aus der Forschung, dem Umweltschutz, der Sportartikel-, Haushaltsgeräte- und Waschmittelindustrie bringen sich ein.

Hauptinhalte:

Durch die ganzheitliche Betrachtung von Produktions-, Wasch- und Ausrüstungsprozessen werden an der Hochschule Niederrhein Kleidungsstücke entwickelt, die im Vergleich zu heute verfügbaren Produkten deutlich weniger Mikroplastik verlieren. Die Partner testen dabei auch alternative Fasermaterialien, zu deren Produktionsbedingungen der WWF Deutschland jeweils eine Nachhaltigkeitsbewertung vornimmt.

An der TU Dresden werden faserartige Mikropartikel bezüglich ihrer Auftrennung in Größenfraktionen analysiert und ihr Rückhalt in (Labor-)Kläranlagen untersucht. Ziel ist die Abschätzung der deutschlandweiten textilen Mikroplastikfracht, die aus Abwasser in die Umwelt gelangt.
1880 Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
Adenauerallee 160
53113 Bonn

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Leibniz-Taxonomie-Werkstatt: Natur erkennen, benennen, verstehen!

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Die Kenntnis der Pflanzen-, Tier- und Pilzvielfalt ist eine essentielle Grundlage für den Naturschutz in Deutschland aber Artenkenner*innen in diesem Bereich sind rar.
Das Museum Koenig bildet daher seit 2018 Kinder und Jugendliche im Alter von 4-14 Jahren zu Artenkenner*innen aus. Unter der gemeinsamen Anleitung von Fachexperten*innen aus regionalen naturhistorischen Vereinen und der Museumspädagogik, lernen sie die Grundlagen des Artenbestimmens kennen.
Fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts sind regelmäßigen Feedbackgespräche mit den Teilnehmenden, deren Erkenntnisse in die Planung und Themenauswahl der Folgetermine einfließen. Dieser partizipative Ansatz gewährleistet den kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft im Rahmen des Projekts und berücksichtigt die Bedarfe und Erwartungshorizonte der Kinder und Jugendlichen.
Als Schnittstelle fördern die Kurse den Dialog zwischen Wissenschaftler*innen und Schüler*innen und im Idealfall entsteht eine individuelle 1-zu-1-Betreuung. Langfristiges Ziel ist die Begleitung der Kinder und Jugendlichen bis hin zu einer naturwissenschaftlich orientierten Ausbildung.

1978 Allianz für Entwicklung und Klima
Friedrich-Ebert-Allee 32+36
53113 Bonn

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung und globalen Klimaschutz

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Die Allianz für Entwicklung und Klima ist eine Multi-Akteurs-Partnerschaft, die freiwilliges, nichtstaatliches Engagement in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und internationaler Klimaschutz befördern möchte. Die Unterstützer der Allianz (Unternehmen, Behörden, zivilgesellschaftliche Organisationen und Privatpersonen) streben perspektivisch Klimaneutralität an, indem sie zugleich Emissionen vermeiden, reduzieren und kompensieren.
Die CO2-Kompensation erfolgt durch die Finanzierung von Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern, die neben dem Klimaschutz auch den wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt fördern und die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern. So befördern wir zugleich die Umsetzung der Agenda 2030, der globalen Nachhaltigkeitsagenda, und die Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens.
Der innovative Charakter der Allianz zeigt sich in der für die Entwicklungszusammenarbeit zukunftsweisenden Kooperation zwischen dem Staat und einem breiten gesellschaftlichen Bündnis, bei dem jeder sofort mitmachen kann. Gemeinsam schaffen wir nachhaltige Per-spektiven für Entwicklungs- und Schwellenländer und sichern zugleich unsere eigene Zukunft.

1864 AG Grüne Infrastruktur
Nussallee 1
53115 Bonn

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

1.000 Grüne Inseln

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Blühendes Grün statt grauer Asphalt! Das ist das Ziel des Projektes „1000 Grüne Inseln“, welches gemeinschaftlich von der AG Grüne Infrastruktur und dem Wissenschaftsladen Bonn e.V. verwirklicht sowie vom Rat für Nachhaltige Entwicklung gefördert wird. Wir werten versiegelte Orte in Bonn durch eine Kombination von Sitz- und Pflanzmodulen aus Holz ästhetisch, sozial und ökologisch auf. Unsere Inseln gestalten wir mit Stauden und Kräutern, die mit dem sich verändernden Klima klarkommen. Dadurch wollen wir Menschen für die Themen Klimaanpassung und Klimaschutz, Urban Gardening, Biodiversität sowie Nachhaltigkeit in der Stadt sensibilisieren. Unsere insgesamt 20 Inseln sollen eine Vorbildfunktion haben und andere Menschen zur aktiven und nachhaltigen Stadtgestaltung ermutigen. Standorte sind gemeinnützige Einrichtungen oder Vereinen, Schulen, Kitas oder auch Seniorenheimen. Die Inseln werden zum Teil selbst von den AkteurInnen gebaut, bepflanzt und im Rahmen einer Patenschaft gepflegt. Die Grünen Inseln dienen als Lernorte, Treffpunkte in der Nachbarschaft, zum Knüpfen von Netzwerken.

1804 Forest Finance Service GmbH
Eifelstraße 20
53119 Bonn

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Investitionen in Forst- & Landwirtschaft mit positivem Impact für Umwelt, Klima und Biodiversität.

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Seit 25 Jahren macht ForestFinance rund um den Globus Wald, insbesondere jedoch in den Tropen, wo die Folgen und das Ausmaß der Zerstörung von Naturraum am deutlichsten zu spüren sind. ForestFinance forstet entwaldete Brachflächen auf mit dem Ziel, diese langfristig zu renaturieren mit allen Vorzügen für Klima, Biodiversität und Mensch. Seit mehr als zehn Jahren baut das Unternehmen auch Agroforstsyteme auf, in denen verschiedene Früchte ohne Natur- und Menschenrechtsverletzungen in Mischkulturen angebaut werden. Die nachhaltig produzierten Rohstoffe wie Holz, Kakao, Oliven und Datteln erwirtschaften Erträge, die als Rendite an die KundInnen ausgezahlt werden.

Mehr als 22.000 Menschen haben bereits investiert – gemeinsam verfolgen wir das Ziel, Rendite und positiven Impact durch nachhaltige Geldanlagen zu verknüpfen. Uns verbinden gemeinsame Werte und die Vision, weltweit Wälder und nachhaltige Agroforstsysteme zu schaffen. Sie alle gewinnen als Holz- und Früchtelieferant, nachhaltige Energiequelle, Genpool für Pflanzen und Tiere sowie als Schutzgebiet für Wasser und Luft enorm an Wichtigkeit und damit auch an kommerziellem Wert für alle, die in sie investieren.
1549 Bundesamt für Naturschutz
Konstantinstr. 110
53179 Bonn

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Artenschutz-online – eine erfolgreiche Kooperation zwischen Zoll und Bundesamt für Naturschutz

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Artenschutz-online–eine erfolgreiche Kooperation zwischen Zoll und Bundesamt für Naturschutz
Welche Souvenirs aus Tieren und Pflanzen dürfen nach Deutschland eingeführt werden und was ist dabei zu beachten? Oftmals sind sie aus Materialien von rund 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten hergestellt, die dem Artenschutz unterliegen. In den letzten Jahren wurden regelmäßig in über 1.300 Fällen geschützte Tiere und Pflanzen oder deren Teile und Erzeugnisse beschlagnahmt.
Unter www.artenschutz-online.de können sich Reisende deshalb barrierefrei und bequem per Smartphone, Tablet oder Computer informieren. Die Anwendung von BfN und Zoll hilft Urlauberinnen und Urlaubern, Flora und Fauna zu schützen – und zugleich Probleme bei der Zollkontrolle und Bußgelder zu vermeiden.
Unter www.artenschutz-online-de werden Arten und daraus hergestellten Produkte mit Fotos und Beschreibung aufgeführt. Dazu wurden mehr als 10.000 Beschlagnahmen ausgewertet. Nutzerinnen und Nutzer können für ihr Urlaubsland prüfen, ob dort geschützte Tiere und Pflanzen angeboten werden, die grundsätzlich nicht mitgebracht werden dürfen.
Zoll und BfN präsentieren vor Ort typische beschlagnahmte Souvenirs.
1868 Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Innovationen und Entwicklungen für eine nachhaltige Agrarwirtschaft

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Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist der zentrale Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Von den zahlreichen durch den Projektträger BLE (ptble) betreuten Forschungsvorhaben aus den Bereichen Ernährung und Agrarwirtschaft werden zwei Projekte vorgestellt: Projekt 1 setzt sich mit Plastikmüll in Meeresfischen (PlasM) auseinander – Meeresmüll ist ein Problem: Mengen von Abfall landen in den Weltmeeren und werden dort zu Meeresmüll. Das Projekt untersucht, wie viel Plastikmüll (Mikroplastik) sich in Meeresfischen findet und ob die Tiere darunter leiden. Ziel ist eine bessere Bewertung des Risikos durch Plastik in der Meeresumwelt insbesondere für Fische und für den Verbraucher. Projekt 2 – Mobiles Bodenprobenlabor und Datenfusion für den ressourceneffizienten Pflanzenbau (soil2data): Entwickelt wird ein mobiles Analyselabor mit Trägerfahrzeug, das Bodenproben entnimmt, aufbereitet und noch während der Feldüberfahrt die aktuelle Nährstoffversorgung des Bodens bestimmt. Mit diesem Wissen kann der Landwirt seine Pflanzen teilflächenspezifisch, bedarfsorientiert und umweltgerecht düngen.
1484 BNE-Gremien - Koordinierungsstelle BNE beim DLR-Projektträger
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Gemeinsam für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung

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„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) steht für eine ganzheitliche und transformative Bildung, die Lernende jeden Alters in die Lage versetzt, sich selbst und die Gesellschaft, in der sie leben, in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern. BNE ist der zentrale Schlüssel für nachhaltige Entwicklung und greift inhaltlich alle Themen der Woche der Umwelt auf.

Um die strukturelle Verankerung von BNE in Deutschland voranzubringen sind über 300 Organisationen aktiv im nationalen Multi-Akteursprozess beteiligt – die Federführung liegt beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Zentraler Meilenstein und Fahrplan für die Transformation der Bildung ist der Nationale Aktionsplan BNE, der von Akteur*innen gemeinsam erarbeitet, von der Nationalen Plattform verabschiedet wurde und nun gemeinsam umgesetzt wird.

Unter dem Dach des nationalen BNE-Prozesses stellen BNE-Akteur*innen in einem gemeinsamen Stand vor, wie BNE innovativ und ganz praktisch zur Transformation der Bildungspraxis, zum Ressourcensparen und zu nachhaltigem Konsum beiträgt.
1449 Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL)
Alexander-von-Humboldt.Str. 4
53604 Bad Honnef

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

"Rettet den Vorgarten" Graue Schotterwüste vor der Haustür? Nicht mit uns!

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Mit seiner Initiative „Rettet den Vorgarten“ ist der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. engagiert unterwegs, um sich für begrünte, artenreiche Vorgärten stark zu machen und dem Verschotterungstrend von Vorgärten entgegen zu wirken. Denn: Schottergärten werden in Deutschland immer beliebter. Jedoch gibt es in solchen Vorgärten wenig Pflanzen. Schmetterlinge, Bienen und Vögel finden keine Nahrung darin. Insgesamt leidet die Artenvielfalt in Wohngebieten. Kies- und Steinflächen heizen sich stark auf, speichern Wärme und strahlen sie wieder ab.

Dagegen haben Naturgärten eine besondere Bedeutung für die Artenvielfalt und das Stadtklima. Blühende Vorgärten sind Teil des öffentlichen Grünraums, damit Naturerfahrungsraum sowie Lebensraum für Tiere und technisch betrachtet Versickerungsfläche für Regenwasser. An heißen Tagen ist die Verdunstung auf den vielen kleinen Gartenflächen entscheidend für das Wohlbefinden im direkten Lebensumfeld der Menschen.

Naturgärten zu fördern ist Ziel der Initiative „Rettet den Vorgarten“. Wir wollen mit guten Argumenten überzeugen und für lebendige Gärten werben. Ein artenreicher Vorgarten ist die Visitenkarte eines Hauses.
1612 DWA e.V.
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Wassersensible Zukunftsstadt

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Schöner Wohnen, mehr Grün in der Stadt und bestmöglich geschützt vor Starkregen – Wünsche, zu deren Erfüllung viele beitragen können und müssen. Die DWA will zeigen, welche Maßnahmen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Kommunen ergreifen können. Grün auf dem Balkon, auf dem Dach, auf der Garage und vor dem Haus schafft nicht nur Lebensräume für Insekten und Kleinstlebewesen, sondern auf diesen Grünflächen versickert der Regen und die Verdunstung der Pflanzen bringt Kühlung. Die Fassadenbegrünung ist nicht nur etwas fürs Auge, sondern der Feinstaub wird durch die Vegetation merklich reduziert. Viele Stadtplaner haben die Wirkung der Natur auf das Stadtklima schon erkannt, nun muss sich das Konzept der wasser- und klimaresilienten Stadtgestaltung in den Kommunen verfestigen. Hierbei gilt es insbesondere die Extreme in den Blick zu nehmen und für langanhaltende Trockenperioden sowie für Starkregenereignisse vorzusorgen. Die DWA bietet zu diesen Themen eine Vielzahl von Publikationen, wie Bürgerinformationen, Themenbände, Fachbücher und technische Regeln sowie Tagungen, Kurse und Fachkurse an.
1995 HJS Emission Technology GmbH & Co. KG
Dieselweg 12
58706 Menden

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Nachhaltige, klimaneutrale Mobilität für urbane Lebensräume

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Immer mehr Menschen leben in den Ballungsräumen unseres Landes.
Dieser Lebensraum der Zukunft verlangt nach Mobilität und Versorgung, die Wirtschaft nach Infrastruktur zur Sicherung der Arbeitsplätze.
Diese Bedürfnisse werden bis heute im Wesentlichen durch Mobilität auf Basis klassischer Benzin- und Dieselmotoren realisiert.
Hierdurch kommt es teilweise zu massiven Luftbelastungen für die Menschen.

Die Realisierung der Aufgaben mit klima- und emissionsneutralen Antrieben verlangen eine differenzierte Lösungsstrategie vor dem Hintergrund spezifischer Anforderungsprofile, wie z.B. :

- Bus- und Bahnantriebe
- Klein- und Verteillogistik
- Handwerker
- Baumaschinen

Lokal emissionsfreie und klimaneutrale Antriebskonzepte (Zero Impact Powertrains) sind das Ziel.
HJS bietet entsprechend segmentspezifische Antriebskonzepte.

Für eine schnelle Durchdringung entwickelt HJS diese Lösungen sowohl unter Aspekten der Erstausrüstung als auch zur nachträglichen Umrüstung von Fahrzeugen.

Folgende „Zero Impact Powertrains“ werden im Vergleich dargestellt:

- eFuels im schadstoffemissionsfreiem Verbrennungsmotor
- Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle
- Batterie-elektrischer Antrieb

1298 PREMOSYS GmbH
Hillstr. 14
54570 Kalenborn-Scheuern

Bundesland: Rheinland-Pfalz

Sensorarray zur Echtzeiterkennung und Differenzierung von Kultur- und Unkrautpflanzen

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GG-Detector (Green Ground Detector) - Pflanzenerkennung auf dem Feld

Das System dient zur Erkennung von Grünpflanzen auf Freiflächen und zur direkten und punktgenauen Ausbringung von Herbiziden. Ebenso lassen sich alternative mechanische oder thermische Maßnahmen gezielt durchführen.
Eine selektive Pflanzenerkennung ist Voraussetzung für umweltverträgliche und automatisierte Einzelpflanzenbehandlungsmaßnahmen. Dies betrifft die effiziente Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel oder den bedarfsgerechten Einsatz von Düngemitteln.

Das große Einsparpotential besteht darin, mittels zielgenauer Wirkstoffausbringung nur dort Behandlungsmaßnahmen durchzuführen wo diese auch notwendig sind, sodass die Natur geschont wird. Bei Herbizideinsatz ist eine Einsparung bis zu 90% möglich! Dazu ist jedoch eine hochauflösende Pflanzenerkennung, die der GG-Detector aufweist, notwendig. Der GG-Detector erkennt eine Blattgröße von bis zu 1qcm! Die Einsatzgebiete in der Landwirtschaft sind z.B. Feld und Wiese.
Weiterhin lässt eine Synchronisierung mit der Bewegungsgeschwindigkeit punktgenaue Maßnahmen zu.
1679 Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier
Campusallee
55768 Hoppstädten-Weiersbach

Bundesland: Rheinland-Pfalz

IoT-Klimawerkstatt am Umwelt-Campus Birkenfeld: Nachhaltig. Innovativ. Digital.

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Der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier ist Deutschlands nachhaltigster Hochschulstandort und Nr. 6 im weltweiten GreenMetricRanking 2019. Unter derm Motto "Nachhaltig innovativ digital" haben wir mit der Expertengruppe IoT des nationalen Digital-Gipfels die IoT-Werkstatt entwickelt, die Digitalisierung, Aufklärung der Gesellschaft und Klimaschutz für jeden begreifbar macht. In Kooperation mit Bildungseinrichtungen und Makern werden Ideen entwickelt und direkt prototypisch realisiert: "IoT anfassbar machen"

Weltweit einzigartig:
- IoT (Internet of Things, künstliche Intelligenz) als Grundlage der Digitalisierung hat großes Potential zur CO2-Reduktion ohne Komforteinbußen
- Die Werkstatt (Open-Source) bietet spielerischen Zugang mittels WLAN-Mikrocontroller und grafischer Programmierung (wer puzzeln und kochen kann, der kann seine Ideen realisieren)
- Bereits von über 100 Schulteams erfolgreich erprobt (Hackathon)
- Vom IoT-Bienenstock mit Cloud-Zugang, Bürger-Science (Luftdaten, Hochwasserpegel), Energiemonitoring, bis zur KI (künstl. Nase): Bsp. unter iotwerkstatt.umwelt-campus.de
- Exponate aus > 100 Ideen, Besucher können aktiv mitmachen und vor Ort ausprobieren
1730 Bundesanstalt für Gewässerkunde
Am Mainzer Tor 1
56068 Koblenz

Bundesland: Rheinland-Pfalz

BMVI-Expertennetzwerk „Wissen – Können – Handeln“

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Das BMVI-Expertennetzwerk ist ein behördenübergreifendes Forschungsformat in der Ressortforschung. Unter dem Leitmotiv „Wissen – Können – Handeln“ haben sich sieben Ressortforschungseinrichtungen und Fachbehörden des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) 2016 zu einem Netzwerk zusammengeschlossen.

Ziel ist es, drängende Verkehrsfragen der Zukunft durch Innovationen in den Bereichen Klimaanpassung, Umweltschutz und Risikomanagement aufzugreifen. Damit knüpft das Expertennetzwerk direkt an die Leitlinien der Bundesregierung im Rahmen ihrer Hightech- und Nachhaltigkeitsstrategie an.

Themenfelder sind 1) Verkehr und Infrastruktur an Klimawandel und extreme Wetterereignisse anpassen, 2) Verkehr und Infrastruktur umweltgerecht gestalten, 3) Verlässlichkeit der Verkehrsinfrastrukturen erhöhen, 4) Digitale Technologien konsequent entwickeln und anwenden, 5) Einsatzpotenziale erneuerbarer Energien für Verkehr und Infrastruktur verstärkt erschließen, 6) Verkehrswirtschaftliche Analyse.
1603 Universität Koblenz-Landau
Universitätsstraße 1
56070 Koblenz

Bundesland: Rheinland-Pfalz

Können Fische die ökologische Qualität von Fließgewässern verbessern?

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Europaweit befinden sich viele Fließgewässer in keinem guten ökologischen Zustand. Ein Grund dafür sind Algenmassenentwicklungen, ausgelöst durch Nährstoffeinträge aus Kläranlagen und Landwirtschaft. Sie führen zu einer Verstopfung der Gewässersedimente, wodurch diese ihre ökologischen Funktionen, wie Selbstreinigung und Bereitstellung von Rückzugsräumen, nicht mehr erfüllen können. Als Folge sinken Wasserqualität und Artenvielfalt in den Gewässern. In einem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft finanzierten Forschungsprojekt wurde gezeigt, dass die Wiederherstellung natürlicher Bestände von Nasen (Chondrostoma nasus) und Döbeln (Squalius cephalus) unter Berücksichtigung des Kormorans die negativen Folgen der Eutrophierung reduzieren und die ökologische Funktionsfähigkeit der Gewässersedimente wiederherstellen kann. Hohe Fischbestände führen zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung der Sedimente und damit zu einer besseren Habitatqualität für Wirbellose und Larven bzw. Jugendstadien von Fischen. Das Projekt ist eine intensive Kooperation zwischen ehrenamtlichen Naturschützern (ARGE Nister e.V.), einer Universität und freiberuflichen Fischereibiologen.
1567 BERZELIUS Metall GmbH
Emser Straße 11
56338 Braubach

Bundesland: Rheinland-Pfalz

Die Bleibatterie im Recyclingkreislauf - Wiederverwendung von rund 96 Prozent der Bestandteile

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Fast alle in Bleibatterien enthaltenen Materialien, neben Blei in Paste und Gitterform auch Kunststoff und Säure, werden aufbereitet und dem Stoffkreislauf wieder zugeführt. Erreicht wird eine Verwertungsquote von über 96 Prozent. Es gibt kein Produkt, das eine derart hohe stoffliche Wiederverwertungsrate hat.

Wesentliche Sekundärrohstoffe mit nahezu Primärqualität sind Blei, Kunststoff, Schwefelsäure und Natriumsulfat.
Aus dem Blei werden vorwiegend neue Fahrzeug-Batterien hergestellt. Das Polypropylen setzen OEMs zur Produktion von Autoteilen (z.B. Stoßfängern) ein; die Schwefelsäure verarbeitet die chemische Industrie. Eine Natriumsulfatlösung, die bei der Entschwefelung der Bleipaste entsteht, wird in einer Kristallisationsanlage zu wasserfreiem Natriumsulfat verarbeitet. Sie ist ein Rohstoff für die Glas- und Waschmittelindustrie. Übrig bleiben ca. 3 Prozent Kunststoffrestfraktion, die thermisch verwertet wird.

1704 Avalution GmbH
Europaallee 10
67657 Kaiserslautern

Bundesland: Rheinland-Pfalz

ECOmmerce - Digitalisierung als Ausweg aus der Retourenfalle

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Der Anteil an Bekleidung, der über das Internet verkauft wird, nimmt stetig zu. Dabei sind 86% der Retouren im Onlinehandel auf Passformprobleme zurück zu führen. Bei Retourenquoten von bis zu 50% sorgen überflüssige Transporte von/zum Kunden sowie die Aufbereitung oder Vernichtung der retournierten Ware für erhebliche Belastungen, für die es für Umwelt- und Ressourcenschutz Lösungen zu finden gilt.
Ziel von ECOmmerce ist es, ein Framework zu entwickeln, das die Prognose der Passform signifikant verbessert und somit den passformabhängigen Anteil von Retouren im Onlinehandel drastisch reduziert.
Dies wird über die Entwicklung eines vollständig digitalen Vertriebsprozesses zwischen Hersteller, Händler und Endkunde erreicht, gestützt auf die virtuelle Produktpräsentation und individuelle Größenempfehlungen sowie durch die Ökobilanzierung und Quantifizierung der Umweltentlastung im Gesamtprozess des Onlinehandels. Durch Retoureneinsparungen kann eine Reduktion von Material, Energie und Produktionsressourcen erreicht werden.
Damit wird die Expertise von Avalution, Assyst und den DITF zusammen gebracht, um den Kunden in Online-Shops ein völlig neues Einkaufserlebnis zu verschaffen.
1781 Universität des Saarlandes, Lehrstuhl für Messtechnik
Campus A5.1
66123 Saarbrücken

Bundesland: Saarland

SUSmobil - Schüler-Umweltstudien mit Smartphone und mobiler Messtechnik

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Schadstoff und Treibhausgasemissionen stellen eines der größten Umweltprobleme dar. Zwar stieg das Bewusstsein für die Auswirkungen menschlichen Handels auf die Umwelt zuletzt kontinuierlich an, gerade auch bei Schüler*innen. Dennoch wird das persönliche Handeln noch nicht konsequent nachhaltig gestaltet, auch weil Feedback fehlt. Luftverschmutzung und Treibhausgasemission bleiben häufig unbemerkt, weil unsere Sinne sie nicht wahrnehmen können. Im Rahmen des Projektes SUSmobil werden daher neue Methoden und Instrumente der Kommunikation, des Lernens und der Beteiligung entwickelt, die auf Schüler*innen sowie auf Schulen als Multiplikatoren zielen. Zunächst werden Schüler*innen moderne Methoden der Umweltmesstechnik, speziell auf Basis von Smartphones verknüpft mit Mikrosensoren, nahegebracht. Anschließend werden sie zur Entwicklung eigener Fragestellungen und Durchführung von Umweltstudien angeregt. Die Methoden werden in Schülerlaboren in enger Zusammenarbeit zwischen Fachwissenschaftlern, Fachdidaktikern und Lehrkräften entwickelt, erprobt und anschließend einem größeren Kreis zugänglich gemacht. In der Ausstellung werden Experimente und beispielhafte Umweltstudien präsentiert.
1343 Next2Sun GmbH
Trierer Str. 22
66663 Merzig

Bundesland: Saarland

Agrophotovoltaik - Brückentechnologie zwischen Stromerzeugung, Landwirtschaft und Naturschutz

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Die Firma Next2Sun GmbH wurde gegründet, um mit einem neuen Photovoltaik-Anlagenkonzept die regenerative Stromerzeugung bedarfsgerechter und netzverträglicher zu gestalten und um Landwirtschaft und Photovoltaik in Einklang zu bringen. Die Kernidee hinter dem Anlagenkonzept ist die senkrechte Aufstellung von beidseitig lichtempfindlichen (bifacialen) Solarmodulen. Durch die vertikale Aufständerung der Module bleibt der Produktionsfaktor Boden erhalten, da keine Flächen versiegelt und nur 1% der Fläche überbaut werden. Die mindestens 10 Meter breiten Reihenzwischenräume ermöglichen die Nutzung herkömmlicher Landmaschinen, sodass eine effiziente Arbeitswirtschaft gewährleistet und ca. 90% der Solarparkflächen weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden können. Ein weiterer Nutzen liegt in der Schaffung und Erhaltung ökologisch wertvoller Lebensräume im Bereich der Modulreihen, die in der heutigen monotonen Agrarlandschaft selten geworden sind.
Anders als bei herkömmlichen PV-Anlagen erfolgt die Stromproduktion vor allem am Vormittag bzw. am Abend. Next2Sun Anlagen können demnach auch dort einspeisen, wo die Netze durch Wind- und konventionelle PV-Anlagen annähernd ausgelastet sind.
1509 Technische Universität Dresden, Fakultät Maschinenwesen, Institut für Energietechnik
Münchner Platz 3
01062 Dresden

Bundesland: Sachsen

Abwärme – Anwendungsmöglichkeiten einer vielseitigen Ressource zur Verwirklichung der Energiewende

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Abwärme entsteht in nahezu allen industriellen und gewerblichen Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen und wird zumeist als Abfallprodukt an die Umwelt abgegeben. Dies läuft dem Ziel einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Energiewirtschaft entgegen. Wärme ist Energie, deren nutzbares Potential vor allem durch die Temperatur bestimmt ist. Je nach Temperatur der Abwärme stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Nutzung dieser Ressource zur Verfügung.
Das Institut für Energietechnik der TU Dresden führt in diesem Bereich eine Vielzahl an Forschungsprojekten durch, wovon einzelne vorgestellt werden:
AMTEC-D: Alkali‐Metal Thermal to Electric Converter zur Direktumwandlung von Abwärme (600-1000 °C) in elektrische Energie ohne Einsatz bewegter Bauteile
CARBOSOLA: Entwicklung von Systemen zur Nutzung von überkritischem Kohlendioxid (sCO2) z.B. im Kraftwerksbereich
TE-K: Entwicklung hochtemperaturgeeigneter thermoelektrischer Generatoren zur Versorgung netzautarker Sensoriksysteme
ResoField: Erzeugung von Kälte (-6 - 12°C) durch Nutzung der Abwärme (70-95°C) eines BHKW zur Versorgung eines Supermarktes mittels Resorptionskälteanlage
SPICE: Faseroptische Temp.-messung für therm.Großspeicher
1598 Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (IÖR)
Weberplatz 1
01217 Dresden

Bundesland: Sachsen

Siedlungsmonitoring – Entscheidende Grundlage für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung

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Nur durch eine nachhaltige Siedlungsentwicklung lassen sich natürliche Böden und ihre lebenswichtigen Funktionen erhalten, lassen sich Raum für Grün und die biologische Vielfalt sichern und Folgen des Klimawandels abfedern. Um aber Fläche nachhaltig zu entwickeln und ökologische Herausforderungen zu lösen, ist ein zuverlässiges detailliertes Monitoring unerlässlich. Der Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung (www.ioer-monitor.de) bietet es per Mausklick. Anhand von 85 Indikatoren macht der IÖR-Monitor die ökologische Bedeutung der Flächennutzung in Deutschland für alle Gebietseinheiten, vom Bund bis zu Gemeinden & Stadtteilen, sichtbar. Die Darstellung erfolgt räumlich und zeitlich vergleichbar als Karte, Tabelle oder Diagramm. So können Politik und Verwaltung aller Entscheidungsebenen die Entwicklung schnell erfassen, bewerten und besser steuern. Die Einbindung der Daten in eigene Geoinformationssysteme wird unterstützt. Datengrundlagen sind Geo- und Statistikdaten, die automatisiert analysiert werden. Das Fachinformationssystem wird stetig ergänzt, ist kostenfrei und unterstützt die Open-Data- und Open-Government- sowie die Digitalisierungsbemühungen der Bundesregierung.
1665 SiC Processing (Deutschland) GmbH
Neuteichnitzer Straße 46
02625 Bautzen

Bundesland: Sachsen

Verfahren zur vollständigen stofflichen Verwertung von kohlefaserhaltigen Abfällen- CarbonRevive

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Carbonfaserverstärkte Kunststoffe stellen einen Hochleistungs- und Leichtbauwerkstoff dar, der im Zuge der Elektromobilität und Energiewende immer mehr an Bedeutung gewinnt. Leichtbaukarosserien in Flugzeugen, Elektrofahrzeugen sowie Flügel von Windkraftanlagen sind derzeit die größten Anwendungsfelder. Aber auch die Bauindustrie hat den Werkstoff für sich entdeckt. Für den nachhaltigen Einsatz eines Werkstoffes sind nicht nur Herstellungs- & Nutzungsphase sondern auch das Recycling und die Entsorgung zu berücksichtigen. Derzeitige Recyclingverfahren beschränken sich auf die Produktionsabfälle, nicht aber auf die End of Life (EoL)-Produkte.
Ziel des Projektes ist es, ein Recyclingverfahren zu entwickeln, welches auch für EoL-Produkte mit geringen CF-Anteilen einen Werkstoffkreislauf unter stofflichen Verwertungsgesichtspunkten ermöglicht. Durch die Nutzung nass-mechanischer Prozesse werden Staubemissionen vermieden und im Vergleich zur Pyrolyse der Energiebedarf reduziert. Die Reproduzier- & Anwendbarkeit wird zum Projektabschluss durch den Aufbau einer Pilotanlage bestätigt. Als Produkte entstehen recycelte CF zur erneuten Kunststoffverstärkung und CF-verstärkte Briketts.
1917 IBZ St. Marienthal
St. Marienthal 10
02899 Ostritz

Bundesland: Sachsen

Artenvielfalt geht uns alle an!

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In dem zweijährigen Projekt bildet das IBZ St. Marienthal 225 Jugendliche zu Artenschützern aus. In 5tägigen Seminaren werden die Themen "Artenvielfalt (AV) und Landwirtschaft", "AV und Klima" sowie "AV und Konsum" behandelt. Zielgruppe sind Jugendliche mit dem Förderbedarf „Lernen“. Das besondere an dem Projekt ist, dass die Jugendlichen ihr Wissen nicht für sich behalten, sondern damit in ihr soziales Umfeld wirken. Damit wird eine Zielgruppe erreicht, die bislang noch zu wenig durch die Bildung für nachhaltige Entwicklung erreicht wurde. Die Jugendlichen untersuchen nach dem Qualifizierungsseminar, welche Artenschutzprojekte sie an ihrer Schule, Verein oder Familie durchführen können. Die besten acht umgesetzten Projekte werden durch das IBZ prämiert. Bei der Umsetzung werden sie begleitet, wodurch sie durch die öffentliche Anerkennung als Personen wachsen und gestärkt werden und zusätzliche inhaltliche Anregungen bekommen, so dass der Lernerfolg dauerhafter ist. Das Projekt ist auch für die Nachwuchsgewinnung als ehrenamtliche Naturschützer geeignet. Es wird durch den Freistaat Sachsen und das IBZ gefördert und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet (u.a. Umweltpreis Sachsen).
1943 Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ
Permoserstraße 15
04318 Leipzig

Bundesland: Sachsen

Gesunde Böden: Eine lebenswichtige Ressource für Mensch und Umwelt

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Er trägt uns, er speichert und filtert Wasser, er reguliert das Klima, er ist Lebensraum für eine Vielzahl von Organismen und wir produzieren auf ihm Nahrung und nachwachsende Rohstoffe für Energiegewinnung und Industrie. Trotzdem ist den wenigsten Menschen bewusst, dass der Boden unter ihren Füßen eine lebenswichtige, aber auch durch intensive Nutzung und hohen Flächenverbrauch gefährdete Ressource ist.
Nur ein verantwortungsvoller, nachhaltiger Umgang kann zum langfristigen Erhalt unserer Böden beitragen. Unser Ziel ist es daher, die vielfältigen Funktionen und Dienstleistungen von Böden und den Bodenschutz stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken, denn gesunde Böden sind für Mensch und Umwelt ebenso wichtig wie ein stabiles Klima, sauberes Wasser und die Artenvielfalt.
Exponate und Mitmachaktionen laden dazu ein, den Boden besser kennenzulernen. Im Mittelpunkt steht eine interaktive Bodensäule, die sechs landwirtschaftlich genutzte Böden Deutschlands vorstellt und einen Eindruck von der Vielfalt der Böden in Deutschland vermittelt. Interaktive Elemente ermöglichen es, einen Blick in die Böden zu werfen und mehr über die verschiedenen Bodenfunktionen zu erfahren.
1522 Deutsches Biomasseforschungszentrum
Torgauer Straße 116
04347 Leipzig

Bundesland: Sachsen

Emissionsarme Scheitholzfeuerung zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung im Wohnungsbestand

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Das hohe Potenzial einer autark arbeitenden Kleinfeuerungsanlage zur Strom- und Wärmeerzeugung stößt weltweit auf großes Interesse. In den USA fand daher im November 2018 ein Wettbewerb zur simultanen Strom- und Wärmebereitstellung statt (http://forgreenheat.org/2018-stovedesign/stovedesign.html). Die Firma Thermoelect GmbH, das DBFZ, die Firma ETE sowie der amerikanische Ofenhändler Wittus – Fire by Design haben zusammen an diesem von der „Alliance for Green Heat“ organisierten Wettbewerb teilgenommen und die Leistungsfähigkeit des E-Stoves-Konzept durch Gewinn der beiden ersten Preise in den Kategorien „Automated“ und „Thermoelectric“ unter Beweis gestellt. Die Demonstration der Machbarkeit der kombinierten Wärme- und Stromerzeugung in einer häuslichen Kleinfeuerungsanlage wird aktuell vom Projektkonsortium vorbereitet. Es besteht dabei ein hoher Anspruch hinsichtlich der Praxistauglichkeit des E-Stoves durch den angestrebten Betrieb in Privathaushalten. Die für Holzfeuerungen geltenden Grenzwerte sollen deutlich unterschritten und gleichzeitig hohe Wirkungsgrade erreicht werden, um eine nicht nur systemdienliche, sondern auch umweltfreundliche Holzverbrennung zu gewährleisten.
1640 Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Bundesland: Sachsen-Anhalt

Wanderausstellung der Preisträger und Nominierten des Bundespreises Ecodesign 2019

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Der Bundespreis Ecodesign zeichnet seit 2012 Produkte, Dienstleistungen und Konzepte von höchster Umwelt- und Gestaltungsqualität aus.
Der Preis wird vom Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und dem Internationalen Design Zentrum Berlin e.V. vergeben und ist die höchste Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches Design.

Der Wettbewerb zeichnet sich durch Transparenz und Glaubwürdigkeit aus. Fachleute aus dem Umweltbundesamt und Projektbeirat sowie eine hochrangig besetzte Jury prüfen und bewerten die Qualität der Einreichungen in einem mehrstufigen Verfahren. Jährlich gehen rund 300 Einreichungen von Unternehmen, Startups und Studierenden ein.

Die eingereichten Projekte haben eine riesige Bandbreite, von Mobilitätkonzepten über nachhaltige Mode bis hin zu Zukunftsszenarien.
Die Preisträger des Jahres 2019 werden im Rahmen der Ausstellung bei der Woche der Umwelt präsentiert.
1711 Blauer Engel
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Bundesland: Sachsen-Anhalt

Blauer Engel - Das Umweltzeichen

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Der Blaue Engel ist seit über 40 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung. Unabhängig und glaubwürdig setzt er anspruchsvolle Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt garantieren, dass die strengen Kriterien des Blauen Engel wissenschaftlich erarbeitet werden und das Umweltzeichen nur nach sorgfältiger Prüfung verliehen wird. Im heute alltäglichen Dschungel der Label, Siegel und Zeichen bietet der Blaue Engel eine verlässliche Orientierung beim nachhaltigen Einkauf.
Für die Bewertung verfolgt das Umweltzeichen eine ganzheitliche Betrachtung des Produktlebenszyklus – von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung und dem Recycling. Ziel ist es, die entscheidenden umweltrelevanten Bereiche für jede Produktgruppe zu identifizieren, bei denen wesentliche Umweltbelastungen verringert oder sogar vermieden werden können. Inzwischen sind mehr als 12 000 Produkte von über 1600 Unternehmen zertifiziert.
www.blauer-engel.de
1754 Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Bundesland: Sachsen-Anhalt

Kid’s Lab – Mitmachlabor der Umweltprobenbank des Bundes

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Die Umweltprobenbank bildet ein zentrales Element der Umweltbeobachtung in Deutschland. Mit ihr untersucht der Bund seit 30 Jahren den Zustand der Umwelt. Dafür sammeln, untersuchen und archivieren Umweltfachleute im Auftrag des Umweltbundesamtes Proben aus der Umwelt und des Menschen.

Das Kid's Lab macht die Umweltprobenbank des Bundes erlebbar. Ganz praktisch experimentieren Kinder und Jugendliche mit Flüssigstickstoff und verschiedenen Umweltproben. Dabei dürfen sie bei tiefkalten Temperaturen Materialien zerkleinern, die unter normalen Temperaturen nicht zu zerkleinern sind, zum Beispiel Fichtenzweige oder Gummibärchen. Zudem wird die Lagerung der Proben im Archiv der Umweltprobenbank bei Tiefsttemperaturen demonstriert. Kittel, Sicherheitsbrillen und Schutzhandschuhe sind am Stand verfügbar.

Das Kid’s Lab gibt Antwort auf die Fragen: Was ist die Umweltprobenbank und welche Rolle spielt sie im Umweltschutz? Wie sieht das in der Praxis aus? Welche Jobs gibt es im Umweltschutz?
1606 BundesUmweltWettbewerb
Olshausenstr. 62
24118 Kiel

Bundesland: Schleswig-Holstein

BundesUmweltWettbewerb - Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln

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Der BundesUmweltWettbewerb (BUW) ist ein jährlich durchgeführter, bundesweiter Projektwettbewerb im Umweltbereich für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis 20 Jahren. Ziel des vom BMBF geförderten und vom IPN durchgeführten Wettbewerbs ist es, junge Menschen mit Interessen im Umweltbereich zu fördern und das Engagement für eine nachhaltig denkende und handelnde Gesellschaft zu unterstützen. Umweltinteressierte junge Leute sollen gemäß des Wettbewerbsmottos "Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln" Umweltprobleme, möglichst aus dem eigenen Lebensumfeld, erkennen, für diese Lösungsansätze entwickeln und sie praktisch umsetzen. Die Handlungsorientierung ist somit das Hauptmerkmal des BUW. Das Spektrum möglicher Projektthemen ist breit und reicht von wissenschaftlichen Untersuchungen, technischen Entwicklungen, Bildungsmaßnahmen und -kampagnen bis hin zu Medienprojekten. Naturschutz und Ökologie, Gesellschaft, Technik, Wirtschaft und Konsum, Politik, Gesundheit oder Kultur sind Bereiche für mögliche BUW-Projekte. Eine Fachjury wählt auf einer Tagung aus den eingereichten Projektarbeiten die besten Projekte aus, die bei einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet werden.
1752 GAB Umwelt Service
Bundesstraße 301
25495 Kummerfeld

Bundesland: Schleswig-Holstein

#wirfuerbio | Gemeinsam mehr erreichen.

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Aus Biomüll wird Biokompost – das Sinnbild der Kreislaufwirtschaft. Vielerorts wird auch Bioenergie in Form von Strom und Wärme erzeugt. Leider ist der Bioabfall mit Störstoffen – vor allem Plastiktüten – verunreinigt. Trotz modernster Technik bleiben Plastikteile im Biokompost. Das muss verhindert werden, um gesetzliche Grenzwerte einzuhalten und den Kunden ein Produkt von höchster Qualität zu bieten.

#wirfuerbio schafft Bewusstsein in der Bevölkerung. #wirfuerbio erzeugt ein Umdenken und verbessert das Image des Biomülls. Die Botschaft: „Bioabfall kann mehr“ kommunizieren wir mit unserer positiven und modernen Kampagne. 2018 mit 23 Teilnehmern gestartet sind wir aktuell mehr als 50 Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland. Alle kommunizieren gemeinsam mit der Dachkampagne #wirfuerbio mit starken Kampagnenmotiven on- sowie offline (Plakatserie, Fahrzeugbranding, Kampagnenwebsite, Social Media, Kinospots). So zeigen wir alle, dass Biomüll wertvoll ist. Die erste Abfallanalyse zeigte einen Rückgang der Störstoffe von 46% seit Start der Kampagne. Größter Erfolg der Kampagne ist die überregionale Verbreitung. #wirfuerbio – gemeinsam mehr erreichen. Mehr unter www.wirfuerbio.de
1739 Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
Michael-Faraday-Straße 1
07629 Hermsdorf

Bundesland: Thüringen

Hidden Champion Ceramics: Strom speichern und Wasser filtern mit Keramik

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Hochleistungskeramik ist ein „hidden champion“ – unscheinbar aber mit erstaunlichen Eigenschaften. Die Werkstoffgruppe kommt überall da zum Einsatz, wo Metall und Kunststoff an ihre Grenzen stoßen. Zwei Anwendungen stellen das Fraunhofer IKTS sowie das Carl Zeiss Gymnasium Jena vor.
Das Netz der Zukunft, bei dem regenerative Energiequellen im Fokus stehen, braucht zuverlässige Speicher, damit auch dann Strom zur Verfügung steht, wenn das Windrad stillsteht. Am Fraunhofer IKTS wurde dafür eine keramische Natrium-Nickel-Chlorid-Batterie entwickelt, die vollständig aus unkritischen, lokal verfügbaren Rohstoffen besteht. Die Keramische Batterie ist kostengünstig und sowohl für Heimanwendungen als auch in Industrieszenarien einsetzbar.
Am Carl Zeiss Gymnasium Jena hat sich seit einigen Jahren das Projekt „International School Project for Exchange - Jena in Yayu“ etabliert. Ziel ist die Unterstützung einer äthiopischen Partnerschule. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist dort keine Selbstverständlichkeit. Deshalb entwickelten und testeten sechs Schülerinnen zusammen mit dem Fraunhofer IKTS einen Prototyp, der verschmutzte Oberflächenwasser mit einer keramischen Membran filtert.
1499 Forschungsprojekt Localhy
PIKO-Platz 1
96515 Sonneberg

Bundesland: Thüringen

LocalHy–dezentrale Wasserelektrolyse mit Wasserstoff- u. Sauerstoffnutzung aus erneuerbarer Energie

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Der Umbau der elektrischen Netzinfrastruktur erfordert neue Konzepte zum dezentralen Lastmanagement, um regional vorhandene erneuerbare Erzeugerstrukturen in der Wind- und Solarenergie sinnvoll zu ergänzen. Auf einer kommunalen Kläranlage in Südthüringen wird hierzu seit Anfang 2017 ein neuartiges Power-to-Gas-System erprobt. Dieses erlaubt es, lastabhängig erneuerbare Elektrizität zu nutzen, um Wasser mit einem neuartigen Druckelektrolyseur in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten, mit dem Ziel der Wasserstoffnutzung für Mobilitätszwecke oder, alternativ, zur späteren Rückverstromung
über einen Wasserstoff-Sauerstoff-Kreislaufmotor. Dieser neuentwickelte Verbrennungsmotor ist vollständig emissionsfrei. Der für die Fahrzeugbetankung nicht benötigte, überschüssige Sauerstoff wird in der biologischen Reinigungsstufe einer eigens errichteten Versuchskläranlage genutzt. Damit kann der Energibedarf einer Kläranlage reduziert oder Reinigungsleistung erhöht werden. Das Projekt zeigt die Integrationsmöglichkeiten verschiedener Sektoren im Rahmen einer integrierten Energie- und Mobilitätswende auf und gibt einen Ausblick auf die volkswirtschaftlichen Potenziale in Deutschland.


1517 Technische Universität Ilmenau
Ehrenbergstraße 29
98693 Ilmenau

Bundesland: Thüringen

Bewertung und Vergleich der Nachhaltigkeit von Nahrungsmitteln im Lebensmitteleinzelhandel

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Nachhaltigkeit ist in aller Munde und eines der UN Sustainable Development Goals. Allgemein heißt es, Ernährung sollte fleischarm, regional und saisonal sein, um die Umwelt nicht zu stark zu beanspruchen. Schön und gut, doch was genau bedeutet Konsum von Äpfeln im Mai im Vergleich zu einer konservierten Fruchtgrütze? Wie unterscheidet sich eine konventionelle Pizza von einer Bio-Pizza? Unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen? Und erhält mein Körper mit dem ökologisch besseren Produkt auch gleichzeitig genügend Nährstoffe? 
Wir stellen Ihnen unser Projekt vor, in dem wir Lebensmittel ganz konkret hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen und ihren Gesundheitswerten bilanzieren. Die Umweltbewertung basiert auf Ökobilanzdaten unseres Projektpartners mit konkreten Zahlen für Treibhausgaspotential, Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Wasserbedarf, Energieverbrauch, Nährstoffüberschüsse und auch Flächendegradation und Biodiversität. Der Gesundheitswert betrachtet sowohl Makro- und Mikronährstoffe als auch Vitamine und Mineralstoffe. So wird es möglich verschiedenste Produkte miteinander zu vergleichen.
1351 Stiftung Naturschutz Thüringen
Kühnhäuser Str. 15
99095 Erfurt

Bundesland: Thüringen

Nationales Naturmonument Grünes Band – Entwicklung und Erhalt eines einzigartigen Biotopverbundes

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Viele Jahre trennte die Menschen in Deutschland eine unüberbrückbare Grenze. Dieser Grenzstreifen wurde von ostdeutscher Seite stets von Bewuchs freigehalten und jahrzehntelang kaum betreten. So konnte sich ein Biotopverbund entwickeln, der seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bot. Diese einzigartige Schatzkammer der Artenvielfalt, das GRÜNE BAND, gilt es zu erhalten und gleichzeitig als Erinnerungslandschaft der Teilung Deutschlands lebendig zu halten.
Thüringen und Sachsen-Anhalt haben mit 1106 km den größten Anteil am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen. 2010 bzw. 2011 wurde ein Großteil dieser Flächen als Nationales Naturerbe an die Landesstiftungen Thüringen und Sachsen-Anhalt übertragen. Diesen Grundbesitz (5600 ha) gilt es im Sinne eines extensiven Offenland-Biotopverbundes zu erhalten und zu entwickeln.
Das Grüne Band wurde 2018 in Thüringen und 2019 in Sachsen-Anhalt als Nationales Naturmonument ausgewiesen. In dieser Funktion stehen die Stiftungen in besonderer Verantwortung für den Erhalt und die Entwicklung dieses längsten Biotopverbundes Deutschlands und einzigartigen Denkmals der deutschen Teilung und Wiedervereinigung.

1485 Bauhaus-Universität Weimar
Coudraystraße 7
99423 Weimar

Bundesland: Thüringen

PHOSPHORUS-BANK

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Mit dem durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Kommunikationsprojekt "P-BANK" rückt die Bauhaus-Universität Weimar die Umweltthemen Phosphorknappheit und Kreislaufführung von Nährstoffen in den Fokus. In der P-BANK werden technische Recyclingkonzepte und -produkte vorgestellt. Gäste sind zum Ausprobieren neuartiger Sanitärsysteme eingeladen und können natürlich auch ihr P spenden! Unter der Leitung von Prof. Jörg Londong wurde das Konzept einer Phosphor/Pee-Spendenbank bereits 2013 erdacht. Die Idee wurde unter anderem mit dem Universal Design / Expert Favorit 2015 ausgezeichnet und 2016 zum offiziellen bauhaus100-Jubiläumsprojekt gekürt. Seit 2018 ist die P-Bank ein Kooperationsprojekt des Bauhaus-Instituts für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) und der WERKHAUS GmbH. Das Projektteam unterstützt von der Goldeimer gGmbH hat die P-BANK mit interaktivem Showroom inkl. der Toilettenkabinen entwickelt, im Werk der Werkhaus GmbH in Bad Bodenteich aus nachhaltigen Materialien produziert und aufgebaut.