Bewusste Gestaltung des Gebäude Zyklus - Gestaltung der passiven Gebäude, Plus-Energie Gebäude und Niedrigenergiehäuser

Stipendiatin/Stipendiat: Zuzanna Maria Arkuszynska

Die Bauindustrie ist zurzeit eine der Größten in der Welt. Jedes Jahr spendet man Billionen Euro auf neue Pläne und Bauen. Die Verschmutzung, die dabei entsteht, gehört auch an die Gruppe der seriösen Umweltprobleme. Zum Beispiel produziert man durchschnittlich in Europa 900 Millionen Tonnen Bauabfälle pro Jahr (insgesamt produziert EU 3 Milliarden Tonnen pro Jahr, also beim Bauen entsteht za. 32,6%).
Glücklicherweise sag man immer mehr über Themen wie sustainable design, life, usw. Heutzutage haben wir den einfacheren Zutritt zu Informationen und dieser Zustand hat viele Vorteile, aber im Moment, wenn jeder im Internet publizieren und sich als Fachmann vorstellen kann, ist es ziemlich schwierig, um die richtige Quelle des Wissens zu finden. Sogar die Leute, die sehr bewusst sind, fühlen sich ein bisschen verirrt in diesem Info-Dschungel…
Deswegen war ein Grund für mein Praktikum Suchen nach eine Möglichkeit, um das Wissen in Thema „Passiv-, Plusenergie- und Niedrigenergiegebäude“ zu vertiefen – nicht im Internet und nicht von die skeptischen in diesem Bereich Architekten in Polen. In meinem Heimatland gibt es sehr geringes Angebot in diesem Gebiet und deshalb begann ich in Deutschland und anderen Ländern recherchieren.
Andererseits habe ich mich immer für Medizin interessiert. Während des Lyzeums und Studium war ich oft verzweifelt, ob die Architektur gute Auswahl ist. Dieses Gefühl hat mich nach Suchen gezwungen, um einen besten Weg für mich zu finden.
Das Ergebnis davon waren die Reisen (z.B. Freiwilligendienst in Indien), Teilnahmen an verschiedene Kursen (sowohl mit meinem Beruf Verbundene, als auch mit ganz anderen Themen: holistische Medizin, Traditionelle Chinesische Medizin). Endlich habe ich die Lösung gefunden – ein Architekt kann auch wie ein Arzt arbeiten – der Arzt der Gebäude, die Person, die holistisch ganzen Prozess behandelt.
Mit diesem Entdeckung kam fast gleichzeitig Information über DBU Stipendium und Passivhaus Institut in Darmstadt: während der BUDMA Messe in Poznan habe ich ehemalige DBU Stipendiatin Anna Zieba kennengelernt, die dort über Stipendium und Passivhaus Institut erzählte. Diese ganze Idee von Institut bezauberte mir so, dass ich wusste, ich möchte dort arbeiten.
Passivhaus Institut in Darmstadt ist ein Unabhängiges Forschungsinstitut unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Feist mit einem interdisziplinären Team. Es funktioniert seit 1990, als erstmals in Europa ein regulär bewohntes Mehrfamilienhaus in Darmstadt-Kranichstein mit einem dokumentierten Heizenergieverbrauch geplant, gebaut und messtechnisch begleitet wurde.
Mein Hauptziel war es um Teil von dieser Veränderung in Bewusstsein der Leute zu sein. Ich möchte so als Architektin arbeiten, um ein positives Einfluss auf Situation in der Baubranche zu haben. Ich weiß, dass dafür ich viel lernen und große Erfahrung sammeln muss, nicht nur während des Stipendiums, sondern ganzes Leben.
Für diese kurze Periode von 6 Monaten meines Praktikums in PHI habe ich mich folgende Ziele gesetzt:

  1. Erlangen von Wissen über Passive Gebäude (Dieser Teil von Stipendium handelt am meistens um die Passivgebäude (aufgrund Spezialität von Passivhaus Institut), aber die Niedrigenergie- und Plusenergiegebäude sind immer im Bereich von mein Interesse und falls es die Möglichkeit gibt, entwickle ich diese Themen.):die Prinzipien von Passivgebäuden;
  • die Details solcher Anlagen (sowohl theoretisch, als auch praktisch) – als ein Faktor, der am wichtigsten für die Effektivität des Gebäudes ist;
  • Sammeln von Wissen über die Renovierung und die Revitalisierung unter Berücksichtigung der neuen Richtlinien, die in Polen ab 2020 in Kraft treten werden;
  • Bedienung von Programmen: PHPP, Dynbil, Delphin;
  • Die ökonomische Investitionsanalyse: Abschätzung der Tilgungszeit, Argumente für und gegen Passivgebäude – Gesprächsmöglichkeit mit den Investoren;
  1. Analyse der existierenden passiven Architektur und der heimischen Architektur (vernaculare architecture);
  2. Verbreitung des Spektrums der Problematik – Kontakte mit anderen Stipendiaten, die sich mit anderen Themen beschäftigen;
  3. Verstehen von Interaktionen zwischen u.a. Physik, Biologie, Chemie, usw.;
  4. Verbesserung von Deutschsprachkenntnisse.

Jedes Ziel besteht aus kleineren Zwecke und alle sind zusammenverbunden, sie schaffen das Ganze.
 

Bibliografie:
„Being wise with waste: the EU’s approach to waste management”, Luxembourg: Publications Office of the European Union, 2010, http://ec.europa.eu/environment/waste/pdf/WASTE BROCHURE.pdf

Förderzeitraum:
01.03.2015 - 31.01.2016

Institut:
Rongen Architekten GmbH

Betreuer:
Prof. Ludwig Rongen

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