Die Rolle der Raumplanung in der Unterstützung der kleinen Wasserretention als Beispiel der nachhaltigen Wasserwirtschaft

Stipendiatin/Stipendiat: Dr. Karol Dawid Mrozik

Mit zunehmender Häufigkeit von Extremereignissen wächst das Interesse der Entscheidungsträger an Trocken- und Hochwasserproblemen. 

Sieker u.a. (2007) entwickelten mit Entscheidungsregeln im Expertensystem FLEXT (Jin, 2005) ein komplexes Verfahren zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes durch Wasserrückhalt in der Fläche.Der Rückhalt von Wasser in der Fläche wurde in Polen  bisher vernachlässigt.

Während des Stipendienaufenthaltes in Deutschland habe ich mich besonders auf sog. dezentrale Hochwasserschutzmaßnahmen konzentriert. Ich habe auch Planungsinstrumente in Sachsen untersucht.

Um die Maßnahmen effizienter zu machen, soll es mit Hilfe von Entscheidungssystemen erleichtert werden, neue Umsetzungsszenarien zu entwickeln und umzusetzen. In Zukunft sollen im Hinblick auf die häufiger zu erwartenden Extremereignissen in den Planungen Maßnahmen zur Verbesserung der Retention in der Fläche vermehrt Eingang finden. Allerdings wird es nicht möglich sein, auf rein technische Maßnahmen zu verzichten (Mrozik K. 2012. Einfluss der Bodenbearbeitung auf das Retentionsvermögen im Kania-Teileinzugsgebiet.  In WasserWirtschaft, 1-2, Seite 75-79).


 
 

Förderzeitraum:
01.03.2008 - 30.09.2008

Institut:
Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH

Betreuer:
Prof. Dr. Friedhelm Sieker

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