Nachhaltigkeit des Engagements im Naturschutz am Beispiel des Freiwilligendienstes im Verein "Schutzstation Wattenmeer" - eine qualitative Studie

Stipendiatin/Stipendiat: Anne Spitzner

In diesem Forschungsvorhaben sollen der Zivil- und Freiwilligendienst im Naturschutz am Beispiel des Vereins "Schutzstation Wattenmeer" untersucht werden. Dieser Verein setzte als einer der ersten Vereine im Naturschutz seit 1972 Zivildienstleistende ein, deren Zahl sich 2011 zur Aussetzung des Zivildienstes auf über 1000 belief. Dazu kommen mehrere hundert Ableistende eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ). Die Einflüsse dieser Erfahrung (Tätigkeit als Hauptamtliche, Auseinandersetzung mit Verein und anderen Freiwilligendienstleistenden, neue Ideen für den Verein etc.) sollen untersucht werden. Bisher wurde mit Hilfe eines Online-Fragebogens eine deskriptive Typologie zur Auswahl der Interviewkandidaten realisiert, dazu wurden einige Ausgangsparameter erhoben. Es wurden narrative sowie Experteninterviews und zwei Gruppendiskussionen durchgeführt. Die Datenaufnahme ist damit abgeschlossen.

Am Ende des Forschungsvorhabens soll die Ableitung konkreter Maßnahmen stehen, mit denen das langfristige Engagement im Naturschutz gefördert werden kann.

Förderzeitraum:
01.06.2013 - 31.05.2016

Institut:
Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Biologiedidaktik

Betreuer:
Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek

E-Mail: E-Mail schreiben

URL: www.anne-spitzner.de

Publikationen:

  • Orientierung und hohe Eigenverantwortung. Eine Studie über Ehemalige der Schutzstation Wattenmeer
    In: „Wattenmeer“. Informationen für Mitglieder und Freunde der Schutzstation Wattenmeer, S. 4-5. Ausgabe 4/2014, Husum.
  • Durch Zivildienstleistende „zum Watt geführt“ – das Erfolgsmodell Zivildienst bei der Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer e.V.
    In: Mit uns für das Watt! Tagungsband zur Tagung „Ehrenamtliche und der Schutz des Wattenmeeres“ am 04. März 2015. Hrsg. Nationalparkverwaltung im LKN.SH, Tönning, S. 64-78