Koexistenz grüner Gentechnik mit anderen Bewirtschaftungsformen

Stipendiatin/Stipendiat: Dr. Julia Elbracht

Die grüne Gentechnik ist in der Öffentlichkeit ein brisantes Thema. Mit der Änderung der europarechtlichen Vorgaben in jüngerer Zeit stellen sich auch neue rechtliche Fragen auf diesem Gebiet. Im Zentrum der Diskussionen in der Öffentlichkeit sowie des Fachpublikums steht dabei insbesondere das Thema "Koexistenz": Das ungestörte Nebeneinander der verschiedenen landwirtschaftlichen Anbauweisen. Die Wahlfreiheit der Landwirte und Verbraucher, sowie die Biodiversität sollen erhalten bleiben, wenn gentechnisch verändertes Saatgut verwendet werden darf. Auf der einen Seite versprechen Saatgutunternehmen Vorteile wie verringerten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, auf der anderen Seite befürchten Gentechnikgegner unkontrollierbare Auskreuzungen und so eine Schädigung der Natur und der tradierten Anbauformen.Die Arbeit soll diesen Konflikt schlichten helfen, indem Möglichkeiten der optimalen rechtlichen Umsetzung verschiedener Maßnahmen zur Sicherung der Koexistenz geprüft werden, so dass schließlichein Konzept vorgestellt werden kann, welches die Agrogentechnik nicht diskriminiert und gleichzeitig alternative Wirtschaftsweisen nicht gefährdet.

Förderzeitraum:
01.12.2005 - 31.07.2007

Institut:
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Öffentliches Recht

Betreuer:

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URL: www.eba.bund.de