Bedeutung verschiedener Standortfaktoren auf die Ökophysiologie ausgewählter Stromtalpflanzen (krautiger Auenpflanzen mit subkontinentaler Verbreitung) der Unteren Havelaue

Stipendiatin/Stipendiat: Dr. Katja Geißler

Das Forschungsprojekt behandelt die Ökologie von drei gefährdeten Pflanzenarten, die als sogenannte Stromtalpflanzen in Mitteleuropa in ihrem Vorkommen eng an die Flussauen gebunden sind.Die Arbeit basiert auf verschiedenen Simulationsexperimenten und Feldstudien in der Unteren Havelniederung, einem ?Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung?. Sie behandelt Themenkomplexe wie das Samenbankverhalten, die Samenkeimung, die Stickstofflimitierung, die Konkurrenzkraft, das Verhalten der Pflanzen nach einer Sommertrockenheit und nach einer Winter/Frühjahrsüberflutung. Ferner widmet sie sich der Populationsbiologie der Arten und dem Verhalten der Pflanzen nach besonderen Störungsereignissen wie Mahd, Herbivorie und der Sommerflut 2002.Der Leser erfährt, wie die Pflanzen in verschiedenen Lebensphasen auf die auentypische Umwelt reagieren und erhält umfassende Einblicke in physiologische Mechanismen, die der Anpassung an die typischen Bedingungen einer mitteleuropäischen Flussaue dienen.Eine Interpretation der Ergebnisse zeigt auf, welche der spezifischen Eigenschaften zur Gefährdung der drei Stromtalarten beitragen.Die Arbeit ist auf dem Universitätsserver der Universität Potsdam online veröffentlicht unter: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2008/1746/

Förderzeitraum:
01.05.2000 - 30.04.2003

Institut:
Universität Potsdam
Institut für Ökologie und Naturschutz

Betreuer:
Prof. Dr. A. Gzik

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Ökophysiologie ausgewählter Stromtalpflanzen
Ökophysiologie ausgewählter Stromtalpflanzen