DBU-Naturerbefläche Wersener Heide

Seit 2016 ist die DBU Naturerbe GmbH Eigentümerin der Fläche Wersener Heide. Die DBU-Naturerbefläche ist 1000 Hektar groß und umfasst im nördlichen Teil, dem Achmer Sand, ausgedehnte Magerrasen und Heiden sowie bedeutende Vorkommen von Sandheiden und Silbergrasfluren auf Binnendünen.
Gebietsbeschreibung und Entwicklungsziele

Pfeifengraswiesen, Sandtrockenrasen, Torfmoorschlenken und Heideflächen sind auf der Fläche durch den militärischen Übungsbetrieb entstanden. Mit den ebenfalls vorhandenen Dünen, Kleingewässern und Wäldern bietet die vielfältige DBU-Naturerbefläche zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Auf den Pfeifengraswiesen finden sich Lungen-Enzian, Wollgras und Moorlilie. In den Feuchtwiesen brüten der Große Brachvogel und der Wiesenpieper, während die halboffenen Magerrasen, Heiden und kleinen Kiefernwälder von Heidelerche, Schwarzkehlchen, Neuntöter und Baumpieper besiedelt werden. Nach dem Umbau strukturarmer Nadelholzbestände in naturnahe Laub- und Mischwälder können diese sich natürlich entwickeln.

Historisches

Der in den 1930er Jahren auf niedersächsischer Seite für militärische Zwecke eingerichtete Flugplatz „Achmer“ wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges von britischen Verbänden als Basis der Alliierten aufgerüstet. Die britische Armee nutzte das Areal bis 2012 als Truppenübungsplatz. Mittlerweile dient der Nordteil als Flugplatz für Sport- und Segelflugzeuge. Der Bereich Vogelpohl wird heute als Kompensationsflächenpool insbesondere für Ausgleichsverpflichtungen des Bundes genutzt.
Heiden und Magerrasen sind typisch für viele militärische Übungsflächen. © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Heiden und Magerrasen sind typisch für viele militärische Übungsflächen. © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.

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Das Gefleckte Knabenkraut (Dactylorhiza maculata) wächst in ungedüngten Magerwiesen, die noch häufig sind in der Wersener Heide. © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Das Gefleckte Knabenkraut (Dactylorhiza maculata) wächst in ungedüngten Magerwiesen, die noch häufig sind in der Wersener Heide. © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Die natürliche Waldentwicklung mit allen Altersphasen und strukturreichen Übergängen in das Offenland ist ein wichtiges Entwicklungsziel der Naturerbefläche. © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Die natürliche Waldentwicklung mit allen Altersphasen und strukturreichen Übergängen in das Offenland ist ein wichtiges Entwicklungsziel der Naturerbefläche. © Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Das Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola) bevorzugt niedrigwüchsiges, reich strukturiertes Offenland mit vereinzelt höheren Warten und offenen Bodenstellen; ideale Bedingungen, die auf dieser Naturerbefläche zu finden sind. © Theo Israel
Das Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola) bevorzugt niedrigwüchsiges, reich strukturiertes Offenland mit vereinzelt höheren Warten und offenen Bodenstellen; ideale Bedingungen, die auf dieser Naturerbefläche zu finden sind. © Theo Israel
Fläche-Infos:
Ansprechpartner: Christian Techtmann
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Steckbrief: Steckbrief
Darstellung im GIS: Flächenbeschreibung im GIS-System
Größe in ha:1000 ha
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Für den Inhalt und die Darstellung dieser Fläche sind die Flächeneigentümer verantwortlich. Der Punkt auf der Karte soll eher den ungefähren Standort wiedergeben.