DBU-Naturerbefläche Forstberg

Seit 2016 ist die DBU Naturerbe GmbH Eigentümerin der Fläche Forstberg. Die DBU-Naturerbefläche ist 299 Hektar groß und befindet sich auf einer nach Süden geneigten Muschelkalk-Randplatte des Thüringer Beckens.
Gebietsbeschreibung und Entwicklungsziele

Die DBU-Naturerbefläche Forstberg besteht überwiegend aus großflächigem Grünland mit Halbtrockenrasen und mageren Flachland-Mähwiesen. In den Offenlandbereichen liegen Streuobstwiesen mit alten Sorten von Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäumen. Diese alten Obstbaumbestände sind reich an Totholz. Von Bedeutung sind auch die naturnahen Teiche und die temporären Gewässer. Durch den kleinräumigen Wechsel von Wasserflächen, Verlandungsbereichen und feuchter Uferzone finden hier vor allem Amphibien- und Libellenarten einen Lebensraum. Um die Verbuschung der offenen Landschaftsbereiche zu vermeiden, weiden regelmäßig Schafe auf der Fläche. Der Norden und Westen der Fläche wird von Nadelbaumbeständen begrenzt. Diese werden nach und nach entnommen und dafür naturnahe Hecken und lichte Waldstrukturen geschaffen.

Historisches

Viele Jahre lang wurde die Fläche zu militärischen Übungszwecken zunächst von der Nationalen Volksarmee und anschließend von der Bundeswehr genutzt. 2014 wurde der Truppenübungsplatz geschlossen und die Fläche an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurückgegeben.
Die DBU-Naturerbefläche Forstberg befindet sich auf einer nach Süden geneigten Muschelkalk-Randplatte des Thüringer Beckens. Eine Besonderheit sind die alten Streuobstbestände mit einem großen Anteil von Totholz. Die alten Obstbaumbestände werden auch zukünftig gepflegt und erhalten. © DBU Naturerbe GmbH
Die DBU-Naturerbefläche Forstberg befindet sich auf einer nach Süden geneigten Muschelkalk-Randplatte des Thüringer Beckens. Eine Besonderheit sind die alten Streuobstbestände mit einem großen Anteil von Totholz. Die alten Obstbaumbestände werden auch zukünftig gepflegt und erhalten. © DBU Naturerbe GmbH

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Die Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella) ist eine von mehr als 20 Libellenarten, die auf der DBU-Naturerbefläche nachgewiesen wurde. © Christian  Müller/ piclease
Die Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella) ist eine von mehr als 20 Libellenarten, die auf der DBU-Naturerbefläche nachgewiesen wurde. © Christian Müller/ piclease
Eine Besonderheit auf der Fläche ist das Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis). Die Pflanzenart ist gefährdet, da trockene Offenlandbereiche immer seltener werden und damit ihr Lebensraum schwindet. © Matthias Brehm, Bundesforstbetrieb Thüringen
Eine Besonderheit auf der Fläche ist das Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis). Die Pflanzenart ist gefährdet, da trockene Offenlandbereiche immer seltener werden und damit ihr Lebensraum schwindet. © Matthias Brehm, Bundesforstbetrieb Thüringen
Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) bewohnt im angrenzenden Volkenrodaer Wald einen Horstbaum. Er nutzt das Offenland und die Teiche auf der DBU-Naturerbefläche für die Nahrungssuche.Foto: © Hans Glader / piclease
Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) bewohnt im angrenzenden Volkenrodaer Wald einen Horstbaum. Er nutzt das Offenland und die Teiche auf der DBU-Naturerbefläche für die Nahrungssuche.Foto: © Hans Glader / piclease
Fläche-Infos:
Ansprechpartner: Jörn Krüger
Leitbild: Leitbild
Steckbrief: Steckbrief
Darstellung im GIS: Flächenbeschreibung im GIS-System
Größe in ha:299 ha
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Für den Inhalt und die Darstellung dieser Fläche sind die Flächeneigentümer verantwortlich. Der Punkt auf der Karte soll eher den ungefähren Standort wiedergeben.