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17.06.2009 |
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Gemeinsam für mehr Bildung – DBU übernimmt Patenschaft

Freiburg, Görlitz und Osnabrück profitieren vom Know-how – BMBF fördert zusätzlich
DBU-gefördertes Wildniscamp Falkenstein
"Lernen vor Ort": DBU übernimmt im Kooperationsprojekt des BMBF Patenschaften für das Themenfeld Wirtschaft, Technik, Umwelt und Wissenschaft.
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Osnabrück. Bundesweite Bildungsoffensive gestartet: Freiburg, Görlitz und Osnabrück gehören zu insgesamt 40 ausgewählten Städten und Landkreisen, die in den kommenden drei Jahren modellhaft die Bildungsübergänge für Kinder, Jungendliche und Erwachsene weiter verbessern wollen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt die drei Kooperationspartner im Rahmen des neuen Projektes „Lernen vor Ort“ als Pate. Heute gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Initiator den Startschuss für das mit insgesamt 60 Millionen Euro geförderte Verbundprogramm. „In den Kommunen durchlaufen die Menschen ihre Bildungsbiographie – von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Weiterbildung. Wir fördern deshalb Konzepte, in denen aufeinander abgestimmte Bildungsangebote das lebensbegleitende Lernen weiterentwickeln“, erläuterte BMBF-Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen. Wissen bereitstellen und vernetzen – über 100 deutsche Stiftungen werden sich für dieses Ziel im Programm begleitendem Verbund engagieren.

DBU übernimmt Patenschaft für Wirtschaft, Technik, Umwelt und Wissenschaft

„Es wird Zeit, dass die Schnittstellen vom Kindergarten, über die Schule zum Studium oder Beruf für unsere Kinder durchlässiger werden. ’Lernen vor Ort’ ermöglicht eine einmalige Zusammenarbeit von Bund, Kommunen und Stiftungen“, betonte DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. Als Gründungsmitglied des „Stiftungsverbundes Lernen vor Ort“ hat die DBU Patenschaften für das Themenfeld „Wirtschaft, Technik, Umwelt und Wissenschaft“ übernommen. In der Stadt und dem Landkreis Osnabrück, der Stadt Freiburg und dem Landkreis Görlitz werden jetzt Bildungs- und Technikexperten der DBU ihr Fachwissen einbringen, mit örtlichen Stiftungen kooperieren und den Regionen einen Zugang zu langjährig aufgebauten fachlichen Netzwerken bieten. „Mithilfe von Workshopreihen und Fachveranstaltungen wollen wir das Umwelt-Know-how in dem Bereich stärken“, erläuterte Brickwedde. Bereits im Herbst wird die DBU alle Patenstädte und -Landkreise zu einem ersten Austausch einladen.

Weitere Informationen zum Programm und zum Stiftungsverbund stehen unter www.lernen-vor-ort.info zur Verfügung.

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