{"id":14720,"date":"2021-12-08T14:00:49","date_gmt":"2021-12-08T13:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/umweltpreis-blog\/klaus-hasselmann-vom-umwelt-zum-nobelpreistraeger\/"},"modified":"2023-11-14T10:50:20","modified_gmt":"2023-11-14T09:50:20","slug":"klaus-hasselmann-vom-umwelt-zum-nobelpreistraeger","status":"publish","type":"umweltpreis-blog","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/umweltpreis-blog\/klaus-hasselmann-vom-umwelt-zum-nobelpreistraeger\/","title":{"rendered":"Klaus Hasselmann: Vom Umwelt- zum Nobelpreistr\u00e4ger"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p><strong>Neugierde, Leidenschaft und eine gute Portion Optimismus. Das sind Eigenschaften, die den Wissenschaftler Klaus Hasselmann sehr gut beschreiben. Und die brauchte er wohl auch auf seinem weiten Weg, dem Klimawandel Geh\u00f6r zu verschaffen \u2013 lange bevor die Freitage der Zukunft geh\u00f6rten. Nun ist der Umweltpreistr\u00e4ger mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet worden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klaus Hasselmann war schon immer wissbegierig, wollte schon als Kind verstehen, wie die Welt funktioniert. \u201eIch war eben neugierig und das ist wohl die Voraussetzung f\u00fcr jeden Wissenschaftler\u201c, sagt er, und so wurde er Klimaforscher als dieser Bereich noch in seinen Kinderschuhen steckte. Als einer der ersten erforschte er das Erdklima als komplexes System und schuf auf diese Weise wertvolles Wissen \u00fcber den globalen Ozean-Atmosph\u00e4ren-Kohlenstoffkreislauf, die Entstehung nat\u00fcrlicher Klimavariabilit\u00e4t; vor allem aber \u00fcber den Einfluss menschlichen Handelns auf das Erdklima. Er war mittendrin im Erkenntnisgewinn, als der Wissenschaft vor etwa 50 Jahren zum ersten Mal klar wurde, dass die beobachteten Klimaver\u00e4nderungen menschengemacht sind. F\u00fcr seine Forschung erhielt Hasselmann bereits 1998 den Deutschen Umweltpreis der DBU \u2013 und jetzt, 23 Jahre sp\u00e4ter, schlie\u00dflich den Physik-Nobelpreis. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese beiden Auszeichnungen w\u00e4ren Grund genug, um stolz zu sein. Bei all den Gl\u00fcckw\u00fcnschen dieser Tage wirkt Hasselmann dennoch eher bescheiden. Er war damals einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sagt der heute 90-J\u00e4hrige in der Pressekonferenz der Max-Planck-Gesellschaft zum Nobelpreis.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbIch hatte einfach das Gl\u00fcck, an einem wichtigen Teil des Problems gearbeitet zu haben, als es von gro\u00dfer Bedeutung war. Deswegen bin ich bekannt geworden und deswegen sitze ich hier.\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"533\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-Nobel-533x800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15313\" style=\"width:267px;height:400px\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-Nobel-533x800.jpg 533w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-Nobel-1280x1920.jpg 1280w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-Nobel-267x400.jpg 267w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-Nobel-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vor fast einem Vierteljahrhundert (Foto) erhielt Prof. Dr. Klaus Hasselmann (rechts) gemeinsam mit Prof. Dr. Lennart Bengtsson (links) sowie Prof. Dr. Hartmut Gra\u00dfl 1998 den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Nun ist verk\u00fcndet worden, dass Hasselmann den Physik-Nobelpreis bekommt. <strong>\u00a9<\/strong>DBU<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Den Einstieg in die Klimaforschung fand der Geophysiker \u00fcber seine Studien zur Wechselwirkung zwischen Luft und Meereswellen \u2013 ein naheliegendes Ph\u00e4nomen f\u00fcr den geb\u00fcrtigen Hamburger. Es war seine Neugierde, die schon damals, wie er sagt, den N\u00e4hrboden f\u00fcr seine Forschungserfolge lieferte. \u201eAls ich meinen ersten Kristalldetektor gebaut hatte und von ferne Stimmen h\u00f6rte, f\u00fchlte ich mich, wie der gr\u00f6\u00dfte Entdecker. Es war ein tolles Gef\u00fchl. Das hatte ich alleine gemacht. Und so entwickelte sich schnell das Interesse f\u00fcr Physik\u201c, erz\u00e4hlt er. Diese Neugierde brachte ihn dazu, seine anf\u00e4nglichen Berechnungen zum Zusammenspiel von Ozean und Atmosph\u00e4re zu Hause fortzuf\u00fchren, sie zu seinem Hobby zu machen. Von da ist es bis zur Klimaforschung nicht mehr weit gewesen. \u201eIch wollte das Prinzip der Klimaschwankungen verstehen\u201c, sagt Hasselmann. Das sei auch der Grund gewesen, sich f\u00fcr die Gr\u00fcndung des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Meteorologie einzusetzen. Das war 1974.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur vier Jahre sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlichte er seine Arbeit \u201e<a href=\"https:\/\/pure.mpg.de\/rest\/items\/item_3030122\/component\/file_3030123\/content\">On the signal-to-noise problem in atmospheric response studies\u201c<\/a>, die eine wichtige Grundlage f\u00fcr die sp\u00e4teren Erkenntnisse zum menschengemachten Klimawandel liefern sollte. In dieser Arbeit entwickelte Hasselmann eine mathematische Methode, mit deren Hilfe sich der Effekt des menschengemachten CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00dfes aus den nat\u00fcrlichen Wetter- und Klimaschwankungen extrahieren und somit getrennt davon betrachten lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDiese erste Arbeit war schwer zu lesen gewesen\u201c, gibt Hasselmann zu. Wohl deshalb brauchte es einige Jahre, bis das darin beschriebene Verfahren wieder aufgegriffen wurde und die Erkenntnis, dass der Mensch den Klimawandel verursacht, in Wissenschaft und Gesellschaft Fu\u00df fasste. Einen entscheidenden Beitrag lieferte dabei die von Hasselmann 1993 entwickelte <a href=\"https:\/\/www.dkrz.de\/de\/projekte-und-partner\/HLRE-Projekte\/focus\/physik-nobelpreis\">Fingerabdruck-Methode<\/a>. Auf seinen ersten Berechnungen von 1979 aufbauend konnte er damit einen genauen statistischen Nachweis des menschengemachten Klimawandels liefern: Er zeigte, dass die damals beobachtete Klimaerw\u00e4rmung mit nur etwa f\u00fcnfprozentiger Wahrscheinlichkeit auf nat\u00fcrliche Klimavariabilit\u00e4t zur\u00fcckzuf\u00fchren ist \u2013 also vor allem durch den anthropogenen CO<sub>2<\/sub>-Anstieg in der Atmosph\u00e4re zu verantworten ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesen statistischen Berechnungen und ihren klaren Zahlen verschaffte Hasselmann den Warnungen der Klimaforschung erste \u00f6ffentliche und politische Akzeptanz und Aufmerksamkeit. Vor allem auch, weil er sich die Vermittlungsarbeit zwischen Klimaforschung und Gesellschaft zur Aufgabe machte. Bis heute h\u00e4lt er das f\u00fcr essenziell.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-NObel-1-1280x1920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15311\" style=\"width:320px;height:480px\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-NObel-1-1280x1920.jpg 1280w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-NObel-1-533x800.jpg 533w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-NObel-1-267x400.jpg 267w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-NObel-1-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aufgrund der Corona-Pandemie lief die Verleihung anders ab als sonst. <em>Hasselmann hat die Auszeichnung im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin verliehen bekommen. Traditionell werden die Preise sonst am 10. Dezember in Stockholm vergeben, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel.<\/em> \u00a9 Nobel Prize Outreach. Photo: Bernhard Ludewig<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbDer \u00d6ffentlichkeit klarzumachen, dass wir ein wichtiges Problem haben, das eine langfristige Perspektive erfordert, um es zu l\u00f6sen \u2013 ich denke, das ist die Herausforderung, die wir als Klimawissenschaftler haben.\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die bahnbrechende gesellschaftliche und politische Bedeutung seiner Arbeit erkannte die <a href=\"https:\/\/cms.dbu.de\/123artikel2198_2418.html\">DBU bereits 1998<\/a>. Damals verlieh sie den Deutschen Umweltpreis an Hasselmanns Arbeitsgruppe vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Meteorologie, zu der auch Prof. Dr. Lennart Olof Bengtsson und Prof. Dr. Hartmut Gra\u00dfl geh\u00f6rten. Die Bundesstiftung lobte neben den fortschrittlichen Klimamodellen besonders auch die \u00d6ffentlichkeitsarbeit der Forscher. \u201eAls \u00fcberzeugende Pers\u00f6nlichkeiten haben sie durch ihre Arbeit einen ma\u00dfgeblichen Einfluss auf die globalen Ma\u00dfnahmen zum nachhaltigen Schutz des Klimas genommen\u201c, so ihre damalige Begr\u00fcndung. Der Umweltpreis sei jedoch nicht nur f\u00fcr die Forscher pers\u00f6nlich, sondern vor allem f\u00fcr ihr Institut von gro\u00dfer Bedeutung gewesen, meint Hasselmann. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbDer DBU-Preis konnte unsere Arbeit im Institut finanziell sehr entlasten und es konnten neue Projekte damit finanziert werden.\u00ab <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dass Hasselmann in diesem Jahr nun auch den Physik-Nobelpreis erh\u00e4lt, zeigt nicht nur, dass die DBU mit dem damaligen Umweltpreis ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr Zukunftsthemen besa\u00df. Die Auszeichnung verdeutlicht auch, welche Reichweite Hasselmanns Forschungsleistungen weltweit hatten und immer noch haben. Neben Hasselmann hat die K\u00f6niglich-Schwedische Akademie der Wissenschaften auch die beiden Klimaforscher Syukuro Manabe aus Japan und Giorgio Parisi aus Italien ausgezeichnet. Nat\u00fcrlich sei der Nobelpreis als eine der renommiertesten Wissenschaftsauszeichnungen der Welt f\u00fcr ihn selbst eine gro\u00dfe Ehre: \u201eIch habe immer Wissenschaft aus Neugier gemacht und es machte mir immer gro\u00dfe Freude. So f\u00fchle ich mich manchmal, wenn ich einen Preis entgegennehme, wie ein Kind, das belohnt wird, weil es eine komplizierte Legokonstruktion gebaut hat\u201c, erz\u00e4hlt Hasselmann. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-thumbnail\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"334\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-UWP-334x400.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15316\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-UWP-334x400.jpg 334w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-UWP-668x800.jpg 668w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/Hasselmann-UWP.jpg 1346w\" sizes=\"auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vor fast einem Vierteljahrhundert (Foto) erhielt Prof. Dr. Klaus Hasselmann (rechts) gemeinsam mit Prof. Dr. Lennart Bengtsson (links) sowie Prof. Dr. Hartmut Gra\u00dfl 1998 den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Nun ist verk\u00fcndet worden, dass Hasselmann den Physik-Nobelpreis bekommt. <strong>\u00a9<\/strong>DBU<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch wichtiger aber ist ihm die weltweite gesellschaftliche Wirkung des Nobelpreises. Denn so kurz vor der COP26, der UN-Klimakonferenz in Glasgow, hat ein Nobelpreis f\u00fcr drei Klimaforscher wichtige Signale gesendet: Er unterstreicht die besondere Bedeutung der Klimaforschung, deren Modelle zum Klimawandel bereits vor 50 Jahren eindeutig waren. Und er f\u00fchrt der weltweiten \u00d6ffentlichkeit erneut vor Augen, dass das Klimaproblem kein Zukunftsproblem ist, sondern jetzt und hier angegangen werden muss. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbDa der Nobelpreis international sehr bekannt ist, w\u00fcrde ich mich sehr freuen, wenn das Klimaproblem endlich von der Menschheit ernst genommen w\u00fcrde und die Politiker aber auch die Menschen endlich handeln.\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Damit der Klimawandel wirklich ernstgenommen wird, muss die Klimaforschung ihre komplexen Erkenntnisse gut vermitteln k\u00f6nnen. Auch hier ist Hasselmann bescheiden, lobt lieber die Menschen um sich herum, als sich selbst. Besonders sch\u00e4tzt er seine Mitarbeiter <a href=\"https:\/\/cms.dbu.de\/123artikel36430_2418.html\">Mojib Latif<\/a> und Hartmuth Gra\u00dfl, die, wie er betont, all die Jahre intensive Arbeit geleistet haben, um die \u00d6ffentlichkeit aufzukl\u00e4ren. Auch f\u00fcr das Engagement von Fridays for Future ist er dankbar: \u201eErst die Jugend heute mit der Fridays for Future-Bewegung hat endlich etwas bewirkt. Mein Aufruf ist immer wieder: Es muss etwas geschehen. Wir haben die Werkzeuge f\u00fcr den Ausstieg aus der CO<sub>2<\/sub> Wirtschaft\u201c, betont er.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Kolleginnen und Kollegen sch\u00e4tzen Hasselmann, weil er ein gro\u00dfes Talent hat, die richtigen Fragen zu stellen. Es sind die grundlegenden Fragen, die zu entscheidenden Erkenntnissen f\u00fchren. Das Pariser Klimaabkommen w\u00e4re ohne Hasselmanns Arbeit vermutlich niemals zustande gekommen, so sein Nachfolger Prof. Dr. Jochem Marotzke am Max-Planck-Institut f\u00fcr Meteorologie. Denn entscheidend f\u00fcr Paris war die klare Aussage: \u201eDer Mensch hat den Klimawandel verursacht.\u201c Diese Gewissheit war es erst, die das Bewusstsein f\u00fcr die Auswirkungen der globalen Erderw\u00e4rmung wecken konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie h\u00e4lt man es jahrzehntelang aus, mit solch lebenswichtigen Erkenntnissen nicht geh\u00f6rt zu werden? Wie schafft man es, nicht die Geduld zu verlieren? Talent und Neugier sind daf\u00fcr wahrscheinlich eher zweitrangig. Viel wichtiger: Die F\u00e4higkeit den Blick nach vorne zu richten. \u201eIch bin in meinem Leben immer Optimist gewesen und glaube an die Menschen\u201c, sagt Hasselmann.<\/p>\n\n\n<div id='dbu_text_side_mb-block-a97ff132-7c4e-4215-aacd-56ae0e8e05ac' class='dbu-layout__side dbu-layout__element_blue dbu-text-side '>            \n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zur Person<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1931 in Hamburg geboren<\/li>\n\n\n\n<li>1950-1955: Physik- und Mathematikstudium an der Universit\u00e4t Hamburg<\/li>\n\n\n\n<li>1957: Promotion am Max-Planck-Institut f\u00fcr Str\u00f6mungsforschung an der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen<\/li>\n\n\n\n<li>Habilitation an der Universit\u00e4t Hamburg<\/li>\n\n\n\n<li>1961-1964: \u201eAssociate Professor\u201d am Institut f\u00fcr Geophysik und Planetarische Physik der University of California<\/li>\n\n\n\n<li>1963: Habilitation in Hamburg<\/li>\n\n\n\n<li>1966-1969: Professor an der Universit\u00e4t Hamburg<\/li>\n\n\n\n<li>1969-1972: Direktor des Instituts f\u00fcr Geophysik an der Universit\u00e4t Hamburg<\/li>\n\n\n\n<li>1975-1999: Gr\u00fcndungsdirektor des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Meteorologie Hamburg<\/li>\n\n\n\n<li>1979: Ver\u00f6ffentlichung seiner Arbeit \u201eOn the signal-to-noise problem in atmospheric response studies\u201c<\/li>\n\n\n\n<li>1988-1998: wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Klimarechenzentrum<\/li>\n\n\n\n<li>1998: Deutscher Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)<\/li>\n\n\n\n<li>Mitarbeit am ersten (1990), zweiten (1995) und dritten (2001) Sachstandsbericht des IPCC<\/li>\n\n\n\n<li>2021: Physik-Nobelpreis der K\u00f6niglich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften<\/li>\n<\/ul>\n\n\n        <\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Text: Anne Lang, Titelbild: \u00a9 Nobel Prize Outreach. Photo: Cl\u00e9ment Morin<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blog-Beitrag zum Deutschen Umweltpreis<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":14721,"template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[],"wmweltpreis-blog-kategorie":[367,372],"class_list":["post-14720","umweltpreis-blog","type-umweltpreis-blog","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/umweltpreis-blog\/14720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/umweltpreis-blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/umweltpreis-blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/umweltpreis-blog\/14720\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57448,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/umweltpreis-blog\/14720\/revisions\/57448"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14720"},{"taxonomy":"wmweltpreis-blog-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wmweltpreis-blog-kategorie?post=14720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}