{"id":95859,"date":"2026-10-23T12:46:21","date_gmt":"2026-10-23T10:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20024-014\/"},"modified":"2026-10-23T12:46:24","modified_gmt":"2026-10-23T10:46:24","slug":"20024-014","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20024-014\/","title":{"rendered":"Solastalgie in den Alpen? Eine kulturwissenschaftliche Untersuchung von Verlustgef\u00c3\u00bchlen in &#8216;contested landscapes&#8217;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Solastalgie <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Umweltliche Degradationsprozesse sind zu einem t\u00c3\u00a4glichen Bestandteil der Nachrichten geworden: Ressourcenabbau, Umweltverschmutzung, Klimawandelfolgen, Artensterben, aber auch Gentrifizierung und Krieg. Manche dieser Prozesse sind aggressiv und radikal, w\u00c3\u00a4hrend andere eher graduelle, subtile Transformationen hervorbringen. Was sie eint, ist, dass sie vertraute, von uns als \u00e2\u20ac\u0161Zuhause\u00e2\u20ac\u02dc identifizierte Umwelten auf befremdliche Weise ver\u00c3\u00a4ndern k\u00c3\u00b6nnen: Sie beeintr\u00c3\u00a4chtigen ihr Aussehen, entwerten umweltbezogenes Wissen und erschweren oder verunm\u00c3\u00b6glichen gewohnte Interaktionen sowie kulturelle Traditionen, die bislang mit bestimmten Umweltelementen verbunden waren.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Selbst wenn Menschen ihr Zuhause nicht verlassen, kann sich durch solche unerw\u00c3\u00bcnschten umweltlichen Ver\u00c3\u00a4nderungsprozesse ein Gef\u00c3\u00bchl einschleichen, dass das eigene Zuhause <em>sie<\/em> verl\u00c3\u00a4sst und ihnen fremder wird. Dieser emotionale Zustand wird als \u00e2\u20ac\u0161Solastalgie\u00e2\u20ac\u02dc bezeichnet (\u00e2\u20ac\u0161missing home while being home\u00e2\u20ac\u02dc<span style=\"font-size:0.85em;\">[1]<\/span>). Der australische Umweltwissenschaftler Glenn A. Albrecht hat den Begriff 2003 zum ersten Mal einem wissenschaftlichen Publikum vorgestellt.<span style=\"font-size:0.85em;\">[2]<\/span> In einigen Kulturkreisen, in denen umweltliche Ver\u00c3\u00a4nderung das menschliche Leben bereits seit l\u00c3\u00a4ngerer Zeit stark ver\u00c3\u00a4ndert hat, haben Menschen f\u00c3\u00bcr solche Emotionszust\u00c3\u00a4nde schon eigene Begriffe gefunden. Sie machen deutlich, um was es bei diesem Befremdungsgef\u00c3\u00bchl geht:<\/p>\n<p style=\"margin-left:80px;text-align:justify;\">\u00e2\u20ac\u017eThe Hopi have used the word <em>koyaanisqatsi<\/em> to describe conditions where human life is disintegrating and out of balance with the world. The Portuguese use the word <em>saudade<\/em> to describe a feeling a person has for a loved one, perhaps a loved place, that is absent or has disappeared. [\u00e2\u20ac\u00a6] The Baffin Island Inuit of the Arctic have recently applied the word <em>uggianaqtuq<\/em> to the changing climate and weather. The word means to behave unexpectedly or in an unfamiliar way and has connotations of a \u00e2\u20ac\u02dcfriend acting strangely\u00e2\u20ac\u2122 or in an unpredictable way. But now it is the Arctic weather that has become <em>uggianaqtuq<\/em> to them.\u00e2\u20ac\u009d<span style=\"font-size:0.85em;\">[3]<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wie sich Solastalgie \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ert, variiert individuell und entscheidet sich auch je nach urs\u00c3\u00a4chlichem Ereignis \u00e2\u20ac\u201c von der Feststellung erster Unregelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178igkeiten in gewohnten Qualit\u00c3\u00a4ten der eigenen Umweltbeziehung \u00c3\u00bcber Fragen nach Zugeh\u00c3\u00b6rigkeit, Kontrolle und Identit\u00c3\u00a4t bis hin zu psychosomatischen Belastungsreaktionen auf ein existentielles Verlust- und Ohnmachtsempfinden.<span style=\"font-size:0.85em;\">[4]<\/span> Darin \u00c3\u00a4hnelt Solastalgie anderen \u00e2\u20ac\u0161psychoterratischen\u00e2\u20ac\u02dc Emotionszust\u00c3\u00a4nden wie Klimaangst oder Klimatrauer, bei denen die menschliche Gesundheit an bzw. mit dem verw\u00c3\u00bcsteten Zustand der Umwelt Schaden nimmt. Diesen Parallelisierungs- oder Spiegelungseffekt kann man auch mit \u00e2\u20ac\u0161eco empathy\u00e2\u20ac\u02dc beschreiben: Menschen resonieren emotional und mental mit der Beobachtung verheerender Ausw\u00c3\u00bcchse eines dysfunktionalen Mensch-Umwelt-Verh\u00c3\u00a4ltnisses und entwickeln aus dem Bewusstsein \u00c3\u00bcber diese Schieflage ein tiefgreifendes Gef\u00c3\u00bchl von Furcht, Bedrohung und Trauer \u00e2\u20ac\u201c oft verbunden mit einem wachsenden Bewusstsein f\u00c3\u00bcr die tiefe Verwurzelung in ihrer eigenen mehr-als-menschlichen Umwelt.<span style=\"font-size:0.85em;\">[5]<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Im Jahr 2003 gab es im angloamerikanischen Sprachraum noch keinen Begriff, der das Gef\u00c3\u00bchl, einen wertgesch\u00c3\u00a4tzten Teil dieser Welt zu verlieren, abgebildet hat, sodass Albrecht aus den Wortbestandteilen solatium (lat. Trost) und -algia (neulat. Schmerz, Trauer) einen eigenen Begriff kreiert hat, um dem mittlerweile auch im sog. globalen Norden beobachteten Emotionszustand eine sprachliche Form zu geben. Seitdem steigen international und interdisziplin\u00c3\u00a4r die Publikationszahlen zu Solastalgie.<span style=\"font-size:0.85em;\">[6]<\/span> Immer mehr Menschen k\u00c3\u00b6nnen sich mit dem Emotionszustand identifizieren \u00e2\u20ac\u201c entweder aufgrund degradativer Prozesse in ihrer unmittelbaren Umgebung oder medial vermittelt angesichts globaler Nachrichten von der Zerst\u00c3\u00b6rung unserer planetaren Lebensgrundlagen \u00e2\u20ac\u201c und das Konzept findet zunehmend auch Eingang in die au\u00c3\u0178erwissenschaftliche Medienberichterstattung.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><strong>Solastalgie in den Alpen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">In meiner Dissertation besch\u00c3\u00a4ftige ich mich spezifisch mit klimawandelbedingter Solastalgie. Daf\u00c3\u00bcr arbeite ich in den Alpen, die Klimawandelfolgen im Vergleich zum kontinentaleurop\u00c3\u00a4ischen Flachland in besonderem Ma\u00c3\u0178e ausgesetzt sind: Doppelt so schnell steigende Temperaturen, abnehmende Schneedecke, Gletscherschmelze, verl\u00c3\u00a4ngerte Vegetationsperioden, \u00c3\u00b6kosystemische Verschiebungen, vermehrte Schlagwetterereignisse und ver\u00c3\u00a4nderter Gesteinszusammenhalt \u00e2\u20ac\u201c das Leben und Arbeiten in dieser sensiblen mehr-als-menschlichen Berglebenswelt ist dadurch vor Herausforderungen und z.T. existentielle Bedrohungsszenarien gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Wesen und Geschwindigkeit dieser Ver\u00c3\u00a4nderungen stellen sich alpenweit allerdings h\u00c3\u00b6chst unterschiedlich dar. In den Allg\u00c3\u00a4uer Alpen, dem Ausgangspunkt meiner Forschung, vollzieht sich der Klimawandel eher chronisch-subtil. Menschen registrieren klimawandelbedingte Ver\u00c3\u00a4nderung durchaus, doch im Konglomerat verschiedenster alpiner Entwicklungen erlangt sie eher punktuell Aufmerksamkeit. Die Gr\u00c3\u00bcnde daf\u00c3\u00bcr sind vielf\u00c3\u00a4ltig \u00e2\u20ac\u201c in der traditionellen Alpwirtschaft beispielsweise, die wesentlich auf ihre Umwelt abgestimmt ist und daher gegen\u00c3\u00bcber dem Klimawandel als besonders exponiert gelten kann, scheint die unmittelbare Herausforderung der t\u00c3\u00a4glichen Arbeit eine emotionale Auseinandersetzung mit gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178eren Ver\u00c3\u00a4nderungslinien vorl\u00c3\u00a4ufig in den Hintergrund zu r\u00c3\u00bccken; emotional hoch aufgeladene Debatten rund um die R\u00c3\u00bcckkehr von Beutegreifern wie Wolf und B\u00c3\u00a4r \u00c3\u00bcberlagern potenziell andere emotionale Reaktionen auf Umweltver\u00c3\u00a4nderung; Einheimische berufen sich regelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig auf eine hohe Anpassungstradition im alpinen Leben und Arbeiten, die zusammen mit dem \u00c3\u00bcberwiegend intakten Landschaftsbild der Allg\u00c3\u00a4uer Idylle zu einer Normalisierung und Naturalisierung von Gefahren und einer gewisserma\u00c3\u0178en resistenten Perspektive auf klimawandelbedingte Ver\u00c3\u00a4nderung beizutragen scheint. Ob es dabei um Formen von Rationalisierung, Abwehr oder Verdr\u00c3\u00a4ngung geht (\u00e2\u20ac\u0161we see it happening (\u00e2\u20ac\u00a6) and we don\u00e2\u20ac\u2122t see it happening at exactly the same time\u00e2\u20ac\u02dc<span style=\"font-size:0.85em;\">[7]<\/span>) oder um eine Art pragmatische Marginalisierung, bleibt zu kl\u00c3\u00a4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Bei schleichenden Klimawandelfolgen entsteht Solastalgie weniger durch die Erfahrung von umweltlicher Verw\u00c3\u00bcstung, auf die Menschen mit \u00e2\u20ac\u0161eco empathy\u00e2\u20ac\u02dc reagieren, sondern eher <em>vermittelt<\/em> <em>durch<\/em> <em>Unregelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178igkeiten<\/em> in den vertrauten Qualit\u00c3\u00a4ten ihrer Umweltbeziehung auf <em>alltagskultureller<\/em> Ebene. Ob etwa Ver\u00c3\u00a4nderungen auf gewohnten Wanderwegen, die Schlie\u00c3\u0178ung von Skiliften mangels Schnee, oder Wetterregeln, die an G\u00c3\u00bcltigkeit verlieren, \u00e2\u20ac\u201c es sind solche allt\u00c3\u00a4glichen \u00e2\u20ac\u0161St\u00c3\u00b6rfaktoren\u00e2\u20ac\u02dc, durch die der in seiner Gradualit\u00c3\u00a4t abstrakte Klimawandel in den Alpen greifbar wird und seine emotionale Wirkung entfaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Meine qualitative Studie versucht, die <em>Wahrnehmung<\/em> umweltlicher Ver\u00c3\u00a4nderung zu verstehen, die in meinem Hauptforschungsort in den Allg\u00c3\u00a4uer Alpen zwischen Relativierung und Belastung, Immerschonhaftigkeit und Akutheit, Widerspr\u00c3\u00bcchlichkeit und Eindeutigkeit changiert. \u00e2\u20ac\u017eUnless we find a way to integrate that emotional with the scientific change, we\u00e2\u20ac\u2122re not gonna find the solutions [to address climate change] that we need\u00e2\u20ac\u009d.<span style=\"font-size:0.85em;\"><a class=\"iw-rte-link-inline\" href=\"#_ftn1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">[8]<\/a> <\/span>Verstehensversuche wie dieser sind notwendig, um gesellschaftliche Umgangsformen mit krisenhafter Umweltver\u00c3\u00a4nderung zu etablieren. Alpengemeinde weisen durch ihre geographische Lage und kulturhistorische Pr\u00c3\u00a4gung dabei einerseits Alleinstellungsmerkmale auf; andererseits k\u00c3\u00b6nnen sie als umso interessanter gelten, weil sich an ihnen die offenbar fragile und ambivalente kulturelle Interpretationsleistung von Landschafts- und Klimawandel veranschaulichen l\u00c3\u00a4sst \u00e2\u20ac\u201c selbst im diesem sensiblen Lebensraum, der Klimawandelfolgen besonders stark ausgesetzt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Meine Besch\u00c3\u00a4ftigung mit Solastalgie in alpinen Kontexten wird durch zwei Nebenforschungsorte in der Schweiz komplettiert, in denen das Leben angesichts radikaler umweltlicher Ver\u00c3\u00a4nderungsereignisse wie Bergst\u00c3\u00bcrze und Bodenplattenrutschungen herausgefordert ist. Im Gesamtbild er\u00c3\u00b6ffnet sich so ein interessantes Nebeneinander krisenhafter alpiner Heimatver\u00c3\u00a4nderung, das von Fragen nach der Zukunftsf\u00c3\u00a4higkeit und Resilienz besiedelter Bergd\u00c3\u00b6rfer in Zeiten des Klimawandels, ihrer touristischen Inwertsetzung, nach Gefahrenwahrnehmung und -kommunikation und der Konstitution von \u00e2\u20ac\u0161Heimat\u00e2\u20ac\u02dc als Gef\u00c3\u00bchl begleitet wird.<\/p>\n<p>\u00c2\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:0.85em;\">[1] Climate Psychiatry Alliance (o.A.a): Solastalgia: Missing Home While Being Home. URL: <a class=\"iw-rte-link-inline\" href=\"https:\/\/www.climatepsychiatry.org\/major-topics-in-climate-psychiatry\/solastalgia-missing-home-while-being-home\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.climatepsychiatry.org\/major-topics-in-climate-psychiatry\/solastalgia-missing-home-while-being-home<\/a> [Stand: 24.08.25].<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:0.85em;\">[2] Glenn A. Albrecht (2005): \u00e2\u20ac\u02dcSolastalgia\u00e2\u20ac\u2122: A New Concept in Health and Identity. In: PAN: Philosophy Activism Nature 3, S. 44-59.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:0.85em;\">[3] Glenn A. Albrecht (2010): Solastalgia and the Creation of New Ways of Living. In: Pilgrim, Sarah\/Pretty, J.: Nature and Culture. Rebuilding Lost Connections. London, Washington, S. 217.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:0.85em;\">[4] Albrecht 2005, S. 49, 57; Albrecht 2010, S. 218-220, 228; Lars Moratis (2021): Proposing Anticipated Solastalgia as a New Concept on the Human-Ecosystem Health Nexus. In: EcoHealth 18, S. 412. doi: 10.1007\/s10393-021-01537-9; Juliane Prade-Weiss (2021): For Want of a Respondent: Climate Guilt, Solastalgia, and Responsiveness. In: The Germanic Review: Literature, Culture, Theory 96\/2, S. 198. doi: 10.1080\/00168890.2021.1897503; Maxi Riemenschneider (2014): Braunkohlerevier Lausitz \u00e2\u20ac\u201c inwiefern beeinflusst dies das subjektive Wohlbefinden der lokalen Bev\u00c3\u00b6lkerung? Eine Untersuchung unter Anwendung des Konzeptes der Solastalgia. Freie Universit\u00c3\u00a4t Berlin: Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie. Bachelorarbeit, S. 20.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:0.85em;\">[5] Die mehrfach ausgezeichnete Fotografin Michelle Ferreira hat j\u00c3\u00bcngst ein k\u00c3\u00bcnstlerisches Projekt unter dem Titel \u00e2\u20ac\u0161Eco-Empathy: A Photographic Exploration of Solastalgia\u00e2\u20ac\u02dc umgesetzt. In einem Beitrag auf der Webseite des \u00e2\u20ac\u0161Network in Canadian History &#038; Environment\u00e2\u20ac\u02dc vom 20.02.2024 berichtet sie davon: <a class=\"iw-rte-link-inline\" href=\"https:\/\/niche-canada.org\/2024\/02\/20\/eco-empathy-a-photographic-exploration-of-solastalgia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/niche-canada.org\/2024\/02\/20\/eco-empathy-a-photographic-exploration-of-solastalgia\/<\/a> [Stand: 24.07.25].<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:0.85em;\">[6] Lindsay P. Galway\/Thomas Beery\/Kelsey Jones-Casey\/Kirsti Tasala (2019): Mapping the Solastalgia Literature: A Scoping Review Study. In: Int. J. Environ. Res. Public Health 16\/2662, S. 1-24. doi: 10.3390\/ijerph16152662.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:0.85em;\">[7] Tedx Talks (23.03.2016): Psychological barriers to climate change | Caroline Hickman | TEDxBathUniversity. URL: <a class=\"iw-rte-link-inline\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5yXDHazepUw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5yXDHazepUw<\/a> [Stand: 24.08.25], t = 11:33-11:40 min.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><span style=\"font-size:0.85em;\">[8] TedxTalks 2016, t = 9:31-9:40 min.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Solastalgie Umweltliche Degradationsprozesse sind zu einem t\u00c3\u00a4glichen Bestandteil der Nachrichten geworden: Ressourcenabbau, Umweltverschmutzung, Klimawandelfolgen, Artensterben, aber auch Gentrifizierung und Krieg. Manche dieser Prozesse sind aggressiv und radikal, w\u00c3\u00a4hrend andere eher graduelle, subtile Transformationen hervorbringen. Was sie eint, ist, dass sie vertraute, von uns als \u00e2\u20ac\u0161Zuhause\u00e2\u20ac\u02dc identifizierte Umwelten auf befremdliche Weise ver\u00c3\u00a4ndern k\u00c3\u00b6nnen: Sie beeintr\u00c3\u00a4chtigen ihr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-95859","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20024\/014","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Mathis","dbu_stipendiaten_vorname":"Alena","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2024-10-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2026-12-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Otto-Friedrich-Universit\u00c3\u00a4t Bamberg","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Barbara  Wittmann","dbu_stipendiaten_email_dienst":"rebekka-alena.mathis@uni-bamberg.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/95859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/95859\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=95859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=95859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}