{"id":58095,"date":"2026-02-16T10:46:06","date_gmt":"2026-02-16T09:46:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20023-027\/"},"modified":"2026-02-16T10:46:06","modified_gmt":"2026-02-16T09:46:06","slug":"20023-027","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20023-027\/","title":{"rendered":"Die gr\u00fcne Stadt: St\u00e4dtebauliche Instrumente zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere zur Renaturierung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:justify;\">Das Promotionsvorhaben zielt darauf ab, die vorhandenen Instrumente des deutschen St\u00e4dtebaurechts umfassend zu untersuchen und Handlungsvorschl\u00e4ge zu machen, um urbane Strukturen klimagerecht und zukunftsf\u00e4hig zu gestalten.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Idee dieses Vorhabens entstand aus der Erkenntnis w\u00e4hrend meiner beratenden T\u00e4tigkeit als Rechtsanw\u00e4ltin im Bau- und Immobilienrecht, dass im allgemeinen und besonderen St\u00e4dtebaurecht zwar umfangreiche rechtliche Instrumente wie z.B. st\u00e4dtebauliche Entwicklungsma\u00dfnahmen nach \u00a7\u00a7 165 ff. Baugesetzbuch vorhanden sind, um St\u00e4dte klimagerecht zu gestalten. Diese Instrumente finden aber aufgrund fehlender Erfahrungswerte und komplexer Voraussetzungen f\u00fcr den Klimaschutz selten Anwendung.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Unter dem Stichwort \u201edie gr\u00fcne Stadt\u201c werden zun\u00e4chst aus den Rechtsquellen im deutschen und europarechtlichen Kontext und vor dem Hintergrund internationaler Klima\u00fcbereinkommen diejenigen Ma\u00dfnahmen dargestellt, deren sich Entscheidungstr\u00e4ger zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels bedienen k\u00f6nnen. Ziel ist es, St\u00e4dte bestm\u00f6glich dem Klimawandel anzupassen und auch das Ziel der Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu f\u00f6rdern. Trotz der Notwendigkeit einer klimagerechteren Stadtentwicklung befasst sich bislang keine Arbeit aus rechtlicher Perspektive mit der gesamtheitlichen Aufarbeitung und Fortentwicklung klimagerechter, st\u00e4dtebaulicher Instrumente nach dem Baugesetzbuch, insbesondere im Lichte der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 21.03.2021 (sog. Klimabeschluss). Das Bundesverfassungsgericht hat im Klimabeschluss die Erreichung des 2,0\u00b0C- bzw. 1,5\u00b0C-Ziels aus dem Klimaschutzgesetz zur zentralen Gr\u00f6\u00dfe erkl\u00e4rt. Es soll erarbeitet werden, wie diese internationalen \u00dcbereinkommen entstammenden Verpflichtungen zum Schutz des Klimas in Deutschland auf kommunaler Ebene umgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Anhand ausgew\u00e4hlter Forschungsfragen soll dazu zun\u00e4chst aus den verschiedenen Rechtsquellen (aktuelle Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur) kompakt erarbeitet und kategorisiert werden, welche gr\u00fcnen Instrumente f\u00fcr klimagerechten St\u00e4dtebau zur Verf\u00fcgung stehen und wie diese benutzt werden k\u00f6nnen. Sodann wird erarbeitet, inwieweit Gemeinden \u00fcberhaupt verantwortlich sind, St\u00e4dte zukunftsf\u00e4hig und klimagerecht zu gestalten. Die st\u00e4dtebaurechtlichen Instrumente sollen in ihren praktischen Kontext gesetzt werden und es soll versucht werden, in diesem Spannungsfeld rechtliche Handlungsanweisungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze zu bieten. Ziel soll sein, dass die Instrumente so genutzt werden k\u00f6nnen, dass sie f\u00fcr m\u00f6glichst viele Beteiligte von Nutzen sind und das Ziel der klimagerechten \u201egr\u00fcnen Stadt\u201c f\u00f6rdern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Promotionsvorhaben zielt darauf ab, die vorhandenen Instrumente des deutschen St\u00e4dtebaurechts umfassend zu untersuchen und Handlungsvorschl\u00e4ge zu machen, um urbane Strukturen klimagerecht und zukunftsf\u00e4hig zu gestalten. 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