{"id":53550,"date":"2026-01-27T10:52:03","date_gmt":"2026-01-27T09:52:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/06000-292\/"},"modified":"2026-01-27T10:52:04","modified_gmt":"2026-01-27T09:52:04","slug":"06000-292","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/06000-292\/","title":{"rendered":"Grenzen der Anpassungsf\u00e4higkeit \u00fcberwinternder Wildg\u00e4nse an anthropogene Nutzungen"},"content":{"rendered":"<p>Grenzen der Anpassungsf\u00e4higkeit \u00fcberwinternder Wildg\u00e4nse an anthropogene Nutzungen<\/p>\n<p>In der vorliegenden Untersuchung wurde das Verhalten \u00fcberwinternder Wildg\u00e4nse untersucht, um deren Anpassungsf\u00e4higkeit an die verschiedenen anthropogenen Nutzungen in der Kulturlandschaft festzustellen. Dazu wurden drei im Untersuchungsgebiet charakteristische Nutzungen &#8211; die Bejagung, die Landwirtschaft und der Tourismus &#8211; ausgew\u00e4hlt.Die H\u00e4ufigkeit und die Auspr\u00e4gung dieser St\u00f6rreize sowie ihre St\u00f6rwirkung wurden untersucht, wobei die Aspekte der Raumnutzung und des Distanzverhaltens Schwerpunkte der Arbeit bildeten.Raumnutzung und Distanzverhalten der Wildg\u00e4nse wird spezifisch auf die verschiedenen Nutzungen variiert: Es wurden sowohl ausgepr\u00e4gte Habituationseffekte als auch Meideverhalten nachgewiesen.Die Grenzen der Anpassungsf\u00e4higkeit sind f\u00fcr jede Nutzung und die damit verbundenen spezifischen St\u00f6rreize neu zu definieren, wobei grunds\u00e4tzlich von weitreichenden Habituationsm\u00f6glichkeiten ausgegangen werden kann. Generell findet keine Habituation bei lebensbedrohenden St\u00f6rreizen wie der Bejagung statt.F\u00fcr den Naturschutz in der dichtbesiedelten Kulturlandschaft ergeben sich daraus neue M\u00f6glichkeiten: Bei wissenschaftlich fundiertem Gebietsmanagement lassen sich h\u00e4ufig &#8211; allerdings nicht immer &#8211; auch im dichtbesiedelten Mitteleuropa die Belange des Naturschutzes mit denen der wirtschaftlichen Entwicklung eines Raumes in Einklang bringen. Naturerlebnis im Umfeld der Ballungsr\u00e4ume ist m\u00f6glich und kann damit auch das Naturerlebnis und die daraus entstehende Naturverbundenheit der Menschen als wirksamstes Mittel f\u00fcr den Natur- und Umweltschutz entfalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grenzen der Anpassungsf\u00e4higkeit \u00fcberwinternder Wildg\u00e4nse an anthropogene Nutzungen In der vorliegenden Untersuchung wurde das Verhalten \u00fcberwinternder Wildg\u00e4nse untersucht, um deren Anpassungsf\u00e4higkeit an die verschiedenen anthropogenen Nutzungen in der Kulturlandschaft festzustellen. Dazu wurden drei im Untersuchungsgebiet charakteristische Nutzungen &#8211; die Bejagung, die Landwirtschaft und der Tourismus &#8211; ausgew\u00e4hlt.Die H\u00e4ufigkeit und die Auspr\u00e4gung dieser St\u00f6rreize sowie ihre [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53550","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"06000\/292","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Wille","dbu_stipendiaten_vorname":"Volkhard","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"1996-11-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"1999-10-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck<br>Fachbereich Biologie\/Chemie","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Hans-Heiner Bergmann","dbu_stipendiaten_email_dienst":"V.Wille@gmx.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53550\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59562,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53550\/revisions\/59562"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}