{"id":53485,"date":"2026-01-27T10:50:57","date_gmt":"2026-01-27T09:50:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/06000-467\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:58","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:58","slug":"06000-467","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/06000-467\/","title":{"rendered":"Erfassung von Kontaminationen durch Non-Aqueous Phase-Liquids (NAPLs) im Untergrund mit Hilfe der Bestimmung von Gehalten der Bodenluft an Radon-222"},"content":{"rendered":"<p>Erfassung von Kontaminationen durch in Phase auftretende nichtw\u00e4\u00dfrige Fl\u00fcssigkeiten (NAPL&#8217;s) in AquiKurzbeschreibung des Dissertationsthemas:Die Eignung der nat\u00fcrlichen Radonkonzentration der Bodenluft als Indikator f\u00fcr Bodenkontaminationen durch nichtw\u00e4ssrige Fl\u00fcssigphasen (Non-Aqueous Phase-Liquids; NAPLs) wurde untersucht.  Als Arbeitsthese wurde eingangs postuliert, da\u00df infolge der sehr hohen L\u00f6slichkeit von Radon in NAPLs eine NAPL-Kontamination in der grundwasserunges\u00e4ttigten Bodenzone aufgrund der Akkumulation des Radons in den NAPLs eine lokale Verringerung des Radongehalts der Bodenluft in der Umgebung der Kontamination nach sich zieht und somit eine Detektion der Kontamination erm\u00f6glicht.  Ziel der Untersuchung war zum einen die theoretische und experimentelle Best\u00e4tigung dieser Arbeitsthese und zum anderen die Entwicklung eines feldtauglichen Detektionsverfahrens f\u00fcr NAPL-Kontaminationen, welches den Radongehalt der Bodenluft als zentrale Me\u00dfgr\u00f6\u00dfe hat.  Zur umfassenden Bearbeitung dieser Aufgabenstellung wurden relevante Fragen zur Radonmigration theoretisch behandelt sowie Laborexperimente, Experimente in definierten Bodens\u00e4ulen und umfangreiche Felduntersuchungen durchgef\u00fchrt.Die theoretischen und experimentellen Untersuchungen ergaben, da\u00df eine Lokalisierung von NAPL-Kontaminationen der grundwasserunges\u00e4ttigten Bodenzone mit Hilfe der Detektion von Anomalien des Radongehalts der Bodenluft m\u00f6glich ist.  Dabei sind als NAPL-Indikator grunds\u00e4tzlich Radonminima der Bodenluft zu erwarten. Gleichzeitig haben die Untersuchungen gezeigt, da\u00df Radonkartierungen nicht in jedem Falle zur Detektion von NAPL-Kontaminationen geeignet sind.  Das eingeschr\u00e4nkte Nutzungspotential der Methode ergibt sich daraus, da\u00df (1) eine Aussage dar\u00fcber, welche konkrete NAPL als Kontaminant im Untergrund vorliegt, nicht gemacht werden kann, (2) die begrenzte Diffusionsl\u00e4nge des Radons im Boden die Tiefe detektierbarer NAPL-Kontaminationen limitiert,  (3) eine ggf. vorliegende sehr uneinheitliche geologische Situation die Interpretation der Me\u00dfdaten erschwert und (4) eine Detektion von NAPL-Kontaminationen unterhalb des Grundwasserspiegels nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfassung von Kontaminationen durch in Phase auftretende nichtw\u00e4\u00dfrige Fl\u00fcssigkeiten (NAPL&#8217;s) in AquiKurzbeschreibung des Dissertationsthemas:Die Eignung der nat\u00fcrlichen Radonkonzentration der Bodenluft als Indikator f\u00fcr Bodenkontaminationen durch nichtw\u00e4ssrige Fl\u00fcssigphasen (Non-Aqueous Phase-Liquids; NAPLs) wurde untersucht. 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