{"id":53442,"date":"2026-01-27T10:50:53","date_gmt":"2026-01-27T09:50:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/06000-590\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:53","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:53","slug":"06000-590","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/06000-590\/","title":{"rendered":"Langfristige Umweltwirkungen von Verfahren f\u00fcr die gro\u00dffl\u00e4chige Landschaftspflege"},"content":{"rendered":"<p>Verfahren f\u00fcr die gro\u00dffl\u00e4chige LandschaftspflegeDie Arbeit wurde ver\u00f6ffentlicht unter:Latsch, R. (2007): Langfristige Umweltwirkungen von Verfahren f\u00fcr die gro\u00dffl\u00e4chige Landschaftspflege. Forschungsbericht Agrartechnik des Arbeitskreises Forschung und Lehre der Max-Eyth-Gesellschaft im VDI (VDI-MEG), Nr. 449, Cuvillier-Verlag, G\u00f6ttingen, 220 S.Zusammenfassung der PromotionsschriftIm Projektgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung s\u00fcdlich von Berlin wurde durch Langzeituntersuchungen gepr\u00fcft, inwiefern mechanische Landschaftspflegeverfahren Einfluss auf die Vegetationszusammensetzung und die N\u00e4hrstoffverh\u00e4ltnisse am Standort nehmen. Beim elfj\u00e4hrigen Vergleich der Pflegeverfahren ?M\u00e4hen und R\u00e4umen? und ?Mulchen? auf artenarmen Dauerversuchsfl\u00e4chen finden sich nur geringe Unterschiede in den Untersuchungsergebnissen. Die Variante Mulchen beeinflusst die N\u00e4hrstoffsituation und die Vegetationszusammensetzung nicht negativ. Sie ist daher ebenso wie die Variante M\u00e4hen und R\u00e4umen als Ma\u00dfnahme zur Offenhaltung in der Landschaftspflege geeignet. Nach zehnj\u00e4hrigen Parzellenversuchen zum Mulchen mit unterschiedlichem Zerkleinerungsgraden hat sich die Mahd und Nachzerkleinerung mit einem Scheibenm\u00e4hwerk als die Vorzugsvariante herausgestellt. Die grobe Zerkleinerung des Aufwuchses beg\u00fcnstigt dessen rasche Zersetzung. Negative Einfl\u00fcsse auf Menge und Zusammensetzung des Folgeaufwuchses und auf die Bodenn\u00e4hrstoffe zeigen sich nicht. Die naturschutzfachliche Bewertung der Landschaftspflegefl\u00e4chen hat gezeigt, dass sich die Ergebnisse der Dauerversuche auf Gro\u00dffl\u00e4chen \u00fcbertragen lassen. Die \u00dcberpr\u00fcfung der vorgegebenen Pflegeziele dieser Fl\u00e4chen f\u00e4llt weitestgehend positiv aus.Dass Betriebe mit einem gro\u00dfem Landschaftspflegeanteil \u00f6kologisch vertr\u00e4glich wirtschaften k\u00f6nnen, konnten die ermittelten Stoff- und Energiebilanzen belegen.Zur \u00f6konomischen Beurteilung der Verfahren wurde eine Kostenrechnung f\u00fcr zwei auf das Projektgebiet angepasste Pflegeszenarien mit variablem Pflegeintervall und unterschiedlichen Transportentfernungen angestellt. Bei geringen Transportentfernungen bis zu 2 km liegen die Gesamtverfahrenskosten im Pflegeszenario Mulchen unabh\u00e4ngig vom betrachteten Pflegeintervall \u00fcber denen im Pflegeszenario M\u00e4hen und R\u00e4umen. Bei h\u00f6heren Transportentfernungen kehrt sich dieses Verh\u00e4ltnis um. Die j\u00e4hrlichen Landschaftspflegekosten sind f\u00fcr alle Transportentfernungen und Pflegeintervalle im Pflegeszenario Mulchen deutlich geringer als im Vergleichsszenario.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verfahren f\u00fcr die gro\u00dffl\u00e4chige LandschaftspflegeDie Arbeit wurde ver\u00f6ffentlicht unter:Latsch, R. (2007): Langfristige Umweltwirkungen von Verfahren f\u00fcr die gro\u00dffl\u00e4chige Landschaftspflege. 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