{"id":53436,"date":"2026-10-23T12:52:42","date_gmt":"2026-10-23T10:52:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/06000-605\/"},"modified":"2026-10-23T12:52:43","modified_gmt":"2026-10-23T10:52:43","slug":"06000-605","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/06000-605\/","title":{"rendered":"Effizienzanalyse von partizipativen Instrumenten in der Regionalplanung"},"content":{"rendered":"<p>Effizienzanalyse von partizipativen Instrumenten in der RegionalplanungAusf\u00c3\u00bchrliche Zusammenfassung der Arbeit:Auf der Insel R\u00c3\u00bcgen wurde in den Jahren 2000 bis 2001 ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) durchgef\u00c3\u00bchrt. Bei einem REK handelt es sich um ein informelles, auf Kooperation zwischen verschiedenen strukturpolitisch relevanten Akteuren beruhendes, au\u00c3\u0178erhalb des rechtlichen Rahmen liegendes Verfahren, welches fl\u00c3\u00a4chendeckende oder spezielle Themenfelder der Regionalplanung bearbeitet (vgl. Kap. 1). F\u00c3\u00bcr das REK auf R\u00c3\u00bcgen wurde eine externe Moderation beauftragt. Vertreter aller wichtigen Interessengruppen f\u00c3\u00bcr die Regionalentwicklung wurden f\u00c3\u00bcr das Verfahren gewonnen und formulierten in Forumssitzungen kooperativ ein Leitbild f\u00c3\u00bcr die Entwicklung der Insel R\u00c3\u00bcgen. Dabei wurden Leitziele f\u00c3\u00bcr alle Entwicklungsbereiche erarbeitet. Das Leitbild erhielt seine demokratische Legitimation durch einen Kreistagsbeschluss. Die Realisierung der Ziele wird durch konkrete Projekte angestrebt. Die vorliegende Arbeit evaluiert dieses Verfahren mit einer Zielerreichungs- und Effizienzanalyse. Die Evaluation unterteilt sich in drei Schritte: Sie untersucht die Durchf\u00c3\u00bchrung des REK, die Umsetzung der daraus hervorgegangenen Projekte und die Effizienz des Verfahrens. Ein erfolgreiches REK ist die Voraussetzung zur F\u00c3\u00b6rderung der Projekte durch EU-Mittel. Da standardisierte, quantitative Daten sich als nicht tiefgr\u00c3\u00bcndig genug zur Beantwortung der Forschungsfragen erwiesen hatten, wurden qualitative fokussierte Interviews mit Repr\u00c3\u00a4sentanten aller Entwicklungsbereiche durchgef\u00c3\u00bchrt. Um eine transparente und nachvollziehbare Auswertung des Datenmaterials zu gew\u00c3\u00a4hrleisten, wurde die qualitative Inhaltsanalyse nach MAYRING angewendet. Diese Methode legt die einzelnen Schritte der Analyse offen und erm\u00c3\u00b6glicht die Nachvollziehbarkeit der Schlussfolgerungen. Auf diese Weise wird einem entscheidenden Kritikpunkt an der Auswertung qualitativer Daten begegnet. Ferner erlaubt diese Vorgehensweise, vorab definierte Kategorien an das Datenmaterial heranzutragen und quantitative Aussagen daraus abzuleiten. Von daher bietet diese Methode die M\u00c3\u00b6glichkeit, den h\u00c3\u00a4ufig postulierten ?Methodenmix? mit ein und demselben Datenmaterial zu verwirklichen (vgl. Kap. 5). Als theoretischer Rahmen wurde der Untersuchung die Neue Institutionen\u00c3\u00b6konomie zu Grunde gelegt. Dieser aus den Wirtschaftswissenschaften stammende Ansatz stellt eine Metatheorie dar, unter welcher sich insbesondere die Transaktionskosten-, Property Rights- und Principal-Agent-Theorie subsumieren lassen. Es wird theoretisch hergeleitet, dass kooperative Verfahren effizienter zu Entscheidungen und deren Umsetzung gelangen, als die repr\u00c3\u00a4sentative Demokratie dies vermag (vgl. Kap. 3). Dies liegt darin begr\u00c3\u00bcndet, dass die Transaktionskosten bei kooperativen Verfahren zwar mit Blick auf die Verfahrenskosten steigen, daf\u00c3\u00bcr jedoch die Umsetzungs- und \u00c3\u0153berwachungskosten \u00c3\u00bcberproportional sinken. Ferner werden negative externe Effekte volkswirtschaftlich effizienter gel\u00c3\u00b6st. Ineffizienzen des repr\u00c3\u00a4sentativen Politiksystems werden mit kooperativen Verfahren abgemildert. Die Tendenz zur Budgetmaximierung der Verwaltungen wird unterbunden, indem die Interessengruppen selbst f\u00c3\u00bcr die Projektumsetzung zust\u00c3\u00a4ndig sind.  Damit wird das Principal-Agent Problem umgangen (vgl. Kap. 3). Die Einflussnahme von Verb\u00c3\u00a4nden auf politische Entscheidungstr\u00c3\u00a4ger und die damit verbundenen Zugest\u00c3\u00a4ndnisse werden dadurch entsch\u00c3\u00a4rft, dass die Property Rights des ?Usus?- und des ?Usus Fructus?-Rechts? an \u00c3\u00b6ffentlichen Ressourcen in eine Hand gegeben werden. Dadurch werden ebenfalls das Principal-Agent- Dilemma umgangen und die Ressourcen effizienter genutzt. Diese theoretischen \u00c3\u0153berlegungen und daraus abgeleiteten Hypothesen (vgl. Kap. 3) erfahren an einer sp\u00c3\u00a4teren Stelle der Arbeit eine Auseinandersetzung mit dem empirischen Material (Kap. 8).Das Ergebnis der Bewertung der Umsetzung des REK, welche mit vorab definierten Indikatoren durchgef\u00c3\u00bchrt wurde, zeichnet ein weitgehend positives Bild. Keiner der Teilnehmer verlie\u00c3\u0178 das Verfahren aus Unzufriedenheit vorzeitig. Das erstellte Leitbild wurde einstimmig akzeptiert, und die Teilnehmer des REK formulierten teilweise \u00c3\u00bcberraschende Leitziele und wegweisende Beschl\u00c3\u00bcsse. Die subjektive Einsch\u00c3\u00a4tzung der Befragten zu dem Verfahren war weitgehend positiv. Die Teilnehmer teilten den Eindruck, dass alle wichtigen Gruppen der Insel in das Verfahren integriert waren und dass die eigenen Belange angemessenen Niederschlag in dem Leitbild fanden. Als nur mittelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ig zufriedenstellend wurde die Kontinuit\u00c3\u00a4t der Teilnahme bewertet. Zum Verfahrensende hin nahm die Pr\u00c3\u00a4senz an den Forumssitzungen drastisch ab. Ebenfalls als nur teilweise erreicht wurde die Ausrichtung der Leitziele im Hinblick auf Nachhaltigkeit bewertet. Diesem definitionsbed\u00c3\u00bcrftigen Begriff wurde ein Indikatorensystem zu Grunde gelegt, welches die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit ber\u00c3\u00bccksichtigt und Kriterien f\u00c3\u00bcr eine klare Bewertung vorschl\u00c3\u00a4gt. Die Einzelindikatoren wurden zu einem Gesamtindikator ?Nachhaltigkeit? aggregiert. Unzufriedenstellend fiel die \u00c3\u0153berpr\u00c3\u00bcfung der Leitziele aus. H\u00c3\u00a4ufig fehlten den Aussagen klare Hinweise, wann ein Ziel als ?erreicht? gelten kann und wie der aktuelle Stand der Realisierung zu bemessen ist. Dieser Mangel kann in Zukunft zu Unstimmigkeiten und Zweideutigkeiten f\u00c3\u00bchren kann. Zur Verwirklichung der Ziele wurden in Facharbeitsgruppen Projekte erarbeitet, welche im REK-Forum eine Gewichtung erfuhren. Der Kreistag verabschiedete die REK-Projekte im Dezember 2001. Im September 2002 wurde eine Absch\u00c3\u00a4tzung der Umsetzung der Projekte vorgenommen. Angesichts des relativ fr\u00c3\u00bchen Zeitpunktes der Betrachtung der Projekte konnte nur bedingt eine Bewertung vorgenommen werden, und die Aussagen wurden mit Vorbehalt formuliert. Das Ergebnis dieser Analyse zeichnet trotz der methodischen Schwierigkeiten ein wenig zufriedenstellendes Bild. Das Verh\u00c3\u00a4ltnis zwischen formulierten Projekten und den Vorhaben, f\u00c3\u00bcr die erste Schritte auf den Weg gebracht wurden bzw. f\u00c3\u00bcr die eine langfristige Perspektive absehbar ist, stellt sich als unbefriedigend dar. Bei vielen Projekten zeichneten sich keinerlei Aktivit\u00c3\u00a4ten ab, und ihre Verwirklichung in der Zukunft bleibt ungewiss. Allerdings sagt die reine Quantit\u00c3\u00a4t der Projekte nichts \u00c3\u00bcber die Qualit\u00c3\u00a4t der Regionalentwicklung aus, so dass hier\u00c3\u00bcber aus dem Projekt-Umsetzungs-Verh\u00c3\u00a4ltnis keine direkten Schl\u00c3\u00bcsse gezogen werden d\u00c3\u00bcrfen. Die Ber\u00c3\u00bccksichtigung der Nachhaltigkeit fiel in den Projekten tendenziell positiv aber heterogen aus. So wurden einige Aspekte der Nachhaltigkeit beispielhaft aufgegriffen, w\u00c3\u00a4hrend andere v\u00c3\u00b6llig ignoriert blieben. Die Kooperation und Vernetzung in den Projekten war nur zum Teil gegeben. Aussagen \u00c3\u00bcber wirtschaftliche Effekte wie Arbeitspl\u00c3\u00a4tze, Reduzierung von Konflikten oder Aufdeckung von Synergien konnten nur in nominalskalierter Form festgestellt werden. Entsprechende Wirkungen sind absehbar, aber eine Spekulation \u00c3\u00bcber die Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178enordnung verbietet sich (vgl. Kap. 7).Die Effizienzanalyse griff das umstrittene Instrument der Kosten-Nutzen-Analyse auf. Der Nutzen kooperativer Verfahren liegt in qualitativen Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178en wie verbesserter Kommunikationskultur, Reduzierung von Konflikten, Bildung von Netzwerken zwischen Akteursgruppen u. \u00c3\u00a4. Der Nutzen setzt sich also \u00c3\u00bcberwiegend aus immateriellen Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178en zusammen, so dass f\u00c3\u00bcr eine Kosten-Nutzen-Rechnung Methoden gefragt waren, welche es erlauben, immaterielle Werte zu monetarisieren. Hierbei kann es sich nur um den ?funktionalen Wert? und nie um den ?Eigenwert? einer Sache oder Person handeln (vgl.   Kap. 5). Diese Vorgehensweise kann nie ?exakt? sein, sondern allenfalls N\u00c3\u00a4herungswerte bilden und Tendenzen aufzeigen. Ebenso wird sich eine gewisse Fragw\u00c3\u00bcrdigkeit der monet\u00c3\u00a4ren Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178en nie vollst\u00c3\u00a4ndig ausr\u00c3\u00a4umen lassen. Dennoch wurde dieser Weg von mir beschritten, da ein Verfahren wie ein REK klar messbare Kosten verursacht und Volksvertreter Entscheidungshilfen ben\u00c3\u00b6tigen, um den Einsatz von Investitionen zu rechtfertigen. Ein ?Schwimmbad? oder eine ?Schule? stellen einen klaren Wert dar, demgegen\u00c3\u00bcber gelten kooperative Verfahren leicht als ?wertlos?. Dass diese Einsch\u00c3\u00a4tzung nicht zutrifft, sollte aus meiner Sicht mit wissenschaftlichen Argumenten untermauert werden. Die Verfahrenskosten f\u00c3\u00bcr das REK errechneten sich aus folgenden Posten: Moderierende Firma, Aufwendungen des Landkreises, Fahrt- und Zeitaufwand der Verfahrensteilnehmer. Zur Bemessung des Nutzens wurde die ?contingent valuation method? der direkten Erfragung der Zahlungsbereitschaft f\u00c3\u00bcr das Verfahren herangezogen. Dabei wurde nach den realen M\u00c3\u00b6glichkeiten der jeweiligen Institutionen gefragt, um keine willk\u00c3\u00bcrlichen Angaben zu erhalten. Weiterhin kam f\u00c3\u00bcr alle Personen die ?hypothetische Reisekostenmethode? und der ?hypothetische Stundenaufwand? der Befragten zum Einsatz. Daf\u00c3\u00bcr hatte ich diese indirekten Nutzenerhebungsmethoden zu direkten modifiziert.  Das bedeutet, dass die maximale Anfahrts- und die maximale Zeitaufwandsbereitschaft direkt erfragt wurden. Auf diese Weise konnte die Differenz zwischen maximaler Zahlungsbereitschaft und den realen Kosten gebildet werden, woraus sich die ?Konsumentenrente? berechnet. Die Konsumentenrente beschreibt den Nutzen, den Menschen aus immateriellen G\u00c3\u00bctern ziehen (vgl. Kap. 6). Bei der Erhebung und der Auswertung der Befragungen ergaben sich massive Probleme. Die Summen der Zahlungsbereitschaft zeigten eine extrem hohe Spannbreite auf, welche keine eindeutige Interpretation zulie\u00c3\u0178en. Die Fragen nach maximaler hypothetischer Anfahrt und maximalem hypothetischen Zeitaufwand wurden von den Befragten nicht angenommen. Ausweichende und willk\u00c3\u00bcrliche Antworten f\u00c3\u00bchrten zu unbefriedigenden Resultaten. Angesichts dieser massiven methodischen Schwierigkeiten wurde darauf verzichtet, die Daten f\u00c3\u00bcr eine Interpretation heranzuziehen. Es erschien mir aufrichtiger, dies als Grenzen der Quantifizierbarkeit zu akzeptieren anstatt mit unseri\u00c3\u00b6sen Zahlen zu operieren, die im h\u00c3\u00b6chsten Ma\u00c3\u0178e angreifbar sind. Stattdessen wurde auf die qualitative Form der Effizienzanalyse, der Kosten-Wirksamkeitsanalyse verwiesen, welche in Form einer St\u00c3\u00a4rken-Schw\u00c3\u00a4chen-Analyse vorgenommen wurde (vgl. Kap. 7). Das empirische Material bietet keine M\u00c3\u00b6glichkeit, die aufgestellten Hypothesen mit statistischen Verfahren zu testen. Stattdessen werden die Hypothesen diskursiv mit dem empirischen Material konfrontiert. Qualitative Vorgehensweisen arbeiten nicht hypothesentestend sondern hypothesengenerierend. In diesem Fall werden die Hypothesen kritisch diskutiert und f\u00c3\u00bcr eine quantitative \u00c3\u0153berpr\u00c3\u00bcfung empfohlen, oder es wird eine Modifikation der Hypothesen mit Blick auf logische Unstimmigkeiten angeraten. Drei der sechs Hypothesen wurden mit Blick auf die empirischen Ergebnisse f\u00c3\u00bcr weitere Untersuchungen empfohlen (?St\u00c3\u00a4rkung von Selbstbewusstsein und Kommunikation?, ?Effizienterer Umgang mit externen Kosten? und ?Gerechtere Verteilung \u00c3\u00b6ffentlicher Ressourcen?). Zwei Hypothesen lie\u00c3\u0178en sich mit den Daten nicht voll in Einklang bringen, so dass hier eine Modifikation f\u00c3\u00bcr sinnvoll erachtet wird (?Geringere Verb\u00c3\u00a4ndedemokratie? und ?Verringerung der Budgetmaximierung der Verwaltung?). F\u00c3\u00bcr die Hypothese, welche ?geringere Transaktionskosten f\u00c3\u00bcr kooperative Verfahren? veranschlagte,  konnte keine Aussagen getroffen werden, da die zeitliche Entwicklung der Umsetzung noch zu fr\u00c3\u00bch war. Aus der empirischen Evaluation und dem Diskurs der Ergebnisse mit den Theorien wurde eine St\u00c3\u00a4rken-Schw\u00c3\u00a4chen-Analyse des REK auf R\u00c3\u00bcgen formuliert. Es folgte die Suche nach theoretischen Begr\u00c3\u00bcndungen f\u00c3\u00bcr die Schw\u00c3\u00a4chen des Verfahrens. Interesse besteht darin, f\u00c3\u00bcr die Praxis \u00c3\u00bcbertragbare Aussagen f\u00c3\u00bcr andere kooperative Verfahren zu treffen. Sowohl die eigenen Ergebnisse als auch die Schlussfolgerungen aktueller Literatur m\u00c3\u00bcnden in der Darstellung einer ?Infrastruktur? f\u00c3\u00bcr kooperative Verfahren und ?Erfolgsfaktoren?. Dieses Modell erhebt den Anspruch, die wichtigsten Aspekte kooperativer Verfahren aufzugreifen und zu einer grundlegenden ?Infrastruktur? zusammenzuf\u00c3\u00bchren. Um Missst\u00c3\u00a4nde bei laufenden kooperativen Verfahren fr\u00c3\u00bchzeitig zu diagnostizieren und gegenzusteuern, wurde ein prozessbegleitendes Evaluationsschema vorgeschlagen, welches die Kernprobleme kooperativer Vorgehensweisen in den Blick nimmt und vergleichsweise leicht einsetzbar ist. Mit diesen praktischen Hinweisen schlie\u00c3\u0178t die Arbeit.-\tLichtenberg, T.: Kooperation in der Regionalplanung ? Effizienzanalyse des Regionalen Entwicklungskonzeptes der Insel R\u00c3\u00bcgen. Dissertation. 2003. Berlin. ISBN 3-89820-479-0www.menschundbuch.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Effizienzanalyse von partizipativen Instrumenten in der RegionalplanungAusf\u00c3\u00bchrliche Zusammenfassung der Arbeit:Auf der Insel R\u00c3\u00bcgen wurde in den Jahren 2000 bis 2001 ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) durchgef\u00c3\u00bchrt. 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