{"id":53384,"date":"2026-01-27T10:50:47","date_gmt":"2026-01-27T09:50:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20000-020\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:48","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:48","slug":"20000-020","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20000-020\/","title":{"rendered":"Zur politischen \u00d6konomie einer Strategie handelbarer Emissionszertifikate im Umweltbereich &#8211; ein interdisziplin\u00e4rer Erkl\u00e4rungsansatz und dessen empirische Relevanz"},"content":{"rendered":"<p>Emissionszertifikate im UmweltbereichSven Rudolph (20059: Handelbare Emissionslizenzen &#8211; Die politische \u00d6konomie eines umwelt\u00f6konomischen Instruments in Theorie und Praxis. Marburg: Metropolis.Den Anlass der Untersuchung stellt die in der Vergangenheit au\u00dferhalb der USA vernachl\u00e4ssigte, aber durch den EU-Emissionshandel mit Treibhausgasen aktuell erwogene Nutzung des umweltpolitischen Instruments handelbarer Emissionslizenzen in der praktischen Umweltpolitik dar. Auch die wissenschaftliche Untersuchung dieses Instruments ist im Vergleich zu anderen Instrumenten unterentwickelt, wobei besonderer Nachholbedarf bei der Analyse der politischen Durchsetzbarkeit besteht.Zun\u00e4chst weist eine theoriegeleitete \u00f6konomische Analyse die objektive Problemsl\u00f6sungskapazit\u00e4t der Lizenzl\u00f6sung ? \u00f6kologische Effektivit\u00e4t, \u00f6konomische Effizienz ? nach, die in einem n\u00e4chsten Schritt anhand selbst erhobener Daten aus den USA auch empirisch best\u00e4tigt wird. \u00d6konomische und \u00f6kologische Erfolgsbedingungen des Einsatzes der Lizenzl\u00f6sung werden erarbeitet.Wie die polit-\u00f6konomische Analyse zeigt, sind die politischen Durchsetzungschancen einer Lizenzl\u00f6sung aufgrund eigennutzmaximierenden Verhaltens der umweltpolitischen Akteure und deren Machtverteilung in der Theorie allerdings gering. Nun zeigen die Erfahrungen in den USA jedoch, dass die Lizenzl\u00f6sung durchaus politisch durchsetzbar ist. Anhand dieser Erfahrungen werden mittels qualitativer Experteninterviews in den USA politische Erfolgsbedingungen erarbeitet.Die empirische Untersuchung zeigt zudem, dass \u00f6konomische Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze politischer Entscheidungsprozesse defizit\u00e4r sind. Ein aus den Umweltpolitikwissenschaften erg\u00e4nzter Erkl\u00e4rungsansatz stellt eine sinnvollere Heuristik dar. Die Anwendung dieser umfassenderen Umweltpolitiktheorie auf die umweltpolitische Instrumentenwahl in Deutschland zeigt, warum die Umweltpolitik in Deutschland bisher weitgehend auf den Einsatz handelbarer Emissionslizenzen verzichtete und warum gerade ab dem Jahr 2000 ein EU-Emissionshandel mit Treibhausgasen politisch durchsetzbar erscheint.Die Untersuchung beantwortet damit sowohl theoretisch als auch empirisch insgesamt drei zentrale Fragen: Warum fielen umweltpolitische Instrumentenentscheidungen in Deutschland bisher zuungunsten der Lizenzl\u00f6sung? Welches sind die \u00f6kologischen, \u00f6konomischen und politischen Erfolgsbedingungen der Lizenzl\u00f6sung? Wie k\u00f6nnen umweltpolitische Entscheidungsprozesse umfassend verstanden, prognostiziert und beeinflusst werden?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Emissionszertifikate im UmweltbereichSven Rudolph (20059: Handelbare Emissionslizenzen &#8211; Die politische \u00d6konomie eines umwelt\u00f6konomischen Instruments in Theorie und Praxis. Marburg: Metropolis.Den Anlass der Untersuchung stellt die in der Vergangenheit au\u00dferhalb der USA vernachl\u00e4ssigte, aber durch den EU-Emissionshandel mit Treibhausgasen aktuell erwogene Nutzung des umweltpolitischen Instruments handelbarer Emissionslizenzen in der praktischen Umweltpolitik dar. 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