{"id":53371,"date":"2026-01-27T10:50:45","date_gmt":"2026-01-27T09:50:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20000-047\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:46","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:46","slug":"20000-047","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20000-047\/","title":{"rendered":"Effektorientierte Identifikation organischer Schadstoffe in PAH-belasteten Sedimenten und Schwebstoffen &#8211; Einfluss von simuliertem Sonnenlicht auf Gef\u00e4hrdungspotential und Wirkstoffspektrum"},"content":{"rendered":"<p>PAH-belastete SedimenteMit lipophilen organischen Schadstoffen wie polyaromatischen Kohlenwasserstoffen (PAHs) und halogenierten aromatischen Kohlenwasserstoffen belastete Sedimente und Schwebstoffe stellen ein bedeutendes Gef\u00e4hrdungspotential f\u00fcr aquatische \u00d6kosysteme dar. Ein f\u00fcr PAHs besonderer und in der \u00d6kotoxikologie bislang wenig beachteter Aspekt besteht darin, da\u00df diese Stoffgruppe unter Sonneneinstrahlung zu signifikant toxischeren Photomodifikationsprodukten (Oxy-PAHs) reagieren kann. Bisherige Untersuchungen hierzu betreffen nur wenige Einzelsubstanzen. Welche Verbindungen in komplex belasteten Umweltkompartimenten wie Schwebstoffen und Sedimenten tats\u00e4chlich entstehen und m\u00f6glicherweise f\u00fcr ein erh\u00f6htes Gef\u00e4hrdungspotential verantwortlich sind, ist nach bisherigem Kenntnisstand unklar.Ziele des Vorhabens sind daher:1. Entwicklung einer sequentiellen Teststrategie zur effektorientierten Identifikation biologisch wirksamer lipophiler organischer Verbindungen wie PAHs und deren toxischer Photomodifikationsprodukte.Dabei wird eine speziell auf die betrachteten Wirkstoffgruppen ausgerichtete Biotestbatterie (Mutagenit\u00e4t, dioxin\u00e4hnliche Wirkung, akute St\u00f6rung der Energiegewinnung) mit spezifischen und selektiven Fraktionierungsverfahren (insbesondere HPLC) sowie chemischen Analysenverfahren kombiniert. Dieses Instrumentarium wird auf qualitativ und quantitativ unterschiedlich belastete Schwebstoffe und Sedimente im Elbeeinzugsgebiet angewandt.2. Entwicklung eines Standardverfahrens zur Absch\u00e4tzung des mit der Photooxidation von PAHs verbundenen Toxifizierungspotentials und zur Identifikation der daf\u00fcr verantwortlichen Substanzen.Dieses Verfahren verkn\u00fcpft eine Methode zur Bestrahlung suspendierter partikelgebundener PAHs und die in 1. entwickelte sequentielle Teststrategie. Mit Hilfe dieses Verfahrens soll Aufschlu\u00df dar\u00fcber gewonnen werden, inwieweit der Einflu\u00df des Sonnenlichts zu quantitativ wie qualitativ ver\u00e4nderten Wirkungen f\u00fchrt und welche chemischen Verbindungen diese Ver\u00e4nderungen verursachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PAH-belastete SedimenteMit lipophilen organischen Schadstoffen wie polyaromatischen Kohlenwasserstoffen (PAHs) und halogenierten aromatischen Kohlenwasserstoffen belastete Sedimente und Schwebstoffe stellen ein bedeutendes Gef\u00e4hrdungspotential f\u00fcr aquatische \u00d6kosysteme dar. Ein f\u00fcr PAHs besonderer und in der \u00d6kotoxikologie bislang wenig beachteter Aspekt besteht darin, da\u00df diese Stoffgruppe unter Sonneneinstrahlung zu signifikant toxischeren Photomodifikationsprodukten (Oxy-PAHs) reagieren kann. 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